Eisprinzessinnen in Friedrichsbrunn unterwegs

Eisprinzessinnen in Friedrichsbrunn unterwegs

Ja, es ist der höchstgelegene Humanas-Wohnpark in Sachsen-Anhalt und ja, oft gibt es die Spötteleien zu Eis und Schnee. Aber diesmal mit Topping…

Sommer. Sonne. Fröhlichsein … geht natürlich nur mit einer guten Portion Eis. Und hier kommen die Eisprinzessinnen ins Spiel. Unsere zuckersüßen Mitarbeiterinnen in Friedrichsbrunn haben die leckeren eisigen Köstlichkeiten samt ‚Obendrauf‘ für unsere Bewohner vorbereitet.
Danke ihr Lieben … auch was für die Augen!
Raus in die Natur 

Raus in die Natur 

Die sonnigen Tage nutzten Bewohner und Mitarbeiter unseres Wohnparks in Heyrothsberge, um endlich wieder beliebte Ausflugsziele in der Umgebung zu besuchen. Im Stadtpark – der grünen Lunge Magdeburgs – wurde bei einem Spaziergang nicht nur die frische Luft genossen. Beim Füttern des Federviehs am Adolf-Mittag-See beschlossen alle gemeinsam, beim nächsten Besuch unbedingt die Tretboote auszuprobieren.

Fitness für Beine und Po gab es an den Treppen zum Wasserstraßenkreuz und später auch noch Gehirnjogging beim Gesprächsaustausch zu diesem Wunder der Technik.
Schön zu sehen, wie viel Freude alle gemeinsam an diesen Ausflügen haben. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Bilder…
Humanas gehört zu den Top-Innovatoren des deutschen Mittelstands

Humanas gehört zu den Top-Innovatoren des deutschen Mittelstands

Humanas ist als eines der ersten Pflegeunternehmen Deutschlands und als einer der ersten Mittelständler aus Sachsen-Anhalt im Rahmen des Innovationswettbewerbs TOP 100 zum Innovations-Champion gekürt worden. 

„Als Pflegeunternehmen einen Innovationspreis zu erhalten, ist eine besondere Ehre, da unsere Branche gemeinhin als wenig innovativ gilt“, freut sich Dr. Jörg Biastoch, geschäftsführender Gesellschafter der Humanas Pflege GmbH & Co. KG, über die Auszeichnung mit dem wichtigsten Innovationspreis für mittelständische Unternehmen in Deutschland. „Dieser Preis ist eine Anerkennung unserer Arbeit, die den Menschen unter dem Motto ‚Das Besondere ist der Alltag’ einen Lebensabend trotz zum Teil hoher und höchster Pflegebedürftigkeit ermöglicht.“

Humanas konsequent auf Innovation ausgerichtet

Der unabhängigen Jury um den wissenschaftlichen Leiter, Prof. Dr. Nikolaus Franke, beeindruckte bei Humanas besonders die Gestaltung der Innovation. „Die Humanas Pflege GmbH & Co. KG ist ein durchgängig und konsequent auf Innovation ausgerichtetes Unternehmen“, begründete der Leiter des Instituts für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien die Auszeichnung. „Die Innovationserfolge der TOP 100 sind beachtlich“, lobt der Innovationsforscher. „Die Innovationserfolge zeigen die positive Wirkung eines guten Innovationsklimas und innovationsorientierter Strukturen und Methoden.“ 

Prof. Dr. Nikolaus Franke

Prof. Dr. Nikolaus Franke, wissenschaftlicher Leiter der TOP100. Foto: KB/Compamedia

In der hybriden und innovativen Wohnform der derzeit 15 Wohnparks bietet das Familienunternehmen aus Colbitz mehr als klassische stationäre Pflegeheime und das bei niedrigeren Eigenanteilen. Diese bewegen sich derzeit bei unter 1000 Euro. Der bundesweite Mittelwert liegt bei rund 2000 Euro. Zugleich verdienen die Mitarbeiter bei Humanas im Branchenvergleich aber auch überdurchschnittlich. Das fand auch bei der TOP 100-Jury große Beachtung: „Die Fachkräfte arbeiten gerne dort, da Humanas 47 Prozent mehr Personal, Löhne über dem Westniveau, maximale Zuschläge und familienfreundliche Arbeitskonditionen bietet.“

Ranga Yogeshwar

Ranga Yogeshwar, Mentor der TOP100. Foto: KB/Compamedia

Ranga Yogeshwar, Mentor des TOP 100-Wettbewerbs, betonte, dass Innovation in Deutschland „ganz nach oben“ gehöre. Und Dorothee Bär, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung sowie Mitglied der TOP 100-Jury, ergänzte: „Der innovative Mittelstand ist die treibende Kraft des Erfolgsmodells ‚Made in Germany‘. TOP 100 hilft jenen Unternehmen sichtbar zu werden, die mit ihrer Innovationskraft zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands beitragen und die Digitalisierung als Chance sehen.“  

Die TOP 100-Unternehmen unterzogen sich rund 120 Prüfkriterien. Sie legten beispielsweise dar, wie sie Innovationsprozesse im Unternehmen organisieren, wie sie das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter gestalten, damit diese kreativ sein können, oder auch, welche Innovationsstrategien sie verfolgen. Damit alle Unternehmen die gleichen Chancen haben, wird das Siegel in drei Größenklassen vergeben: bis 50 Mitarbeiter, 51 bis 200 Mitarbeiter und mehr als 200 Mitarbeiter.

Resi, i hol di mit meim Traktor ab…

Resi, i hol di mit meim Traktor ab…

Irma Strumpf ist regelmäßiger Gast in der Tagespflege in unserem Wohnpark in Colbitz. Gartenarbeit ist für die rüstige 83-jährige Dame kein Fremdwort. Die moderne Technik, die Hausmeister Christian Osterburg allerdings für die Grünflächen im Wohnpark zur Verfügung hat, sind echtes Neuland und macht einfach neugierig. So wurde das Gefährt kurzerhand in unbeaufsichtigter Minute entwendet und während Humanas-Mitarbeiterin Katja und Boxerrüde Jackson „Schmiere“ stehen, gibt Irma Strumpf Vollgas und hat sichtlich Freude dabei.

Farbenfreude bei jung und alt in Tangerhütte

Farbenfreude bei jung und alt in Tangerhütte

„Bald ist es wieder soweit!“, freuen sich Erika Danker und Lothar Butzlaff aus unserem Humanas-Wohnpark in Tangerhütte. Dann dürfen die Kids der Kita „Friedrich Fröbel“ endlich wieder vorbeikommen samt guter Laune und fröhlichem Kinderlachen im Gepäck. Bis es tatsächlich soweit ist, gab es einen bunten Regenbogen aus Handabdrücken mit aufmunternden Grüßen aus der Kita.

Vielen Dank für das farbenfrohe Kunstwerk!!

Mit der Heimat verbunden

Mit der Heimat verbunden

Endlich wieder raus und was erleben. Die strahlenden Gesichter der Bewohner unseres Humanas-Wohnparks in Biederitz beim Ausflug nach Magdeburg in dieser Woche sprechen Bände. Nachdem wochenlang nichts ging, streichelt der Trip in altbekannte heimatliche Gefilde die Seele und stimmt zuversichtlich und fröhlich.
Der Dom und sein Vorplatz mit den Wasserspielen sind ein beliebtes Ziel – nicht nur an sonnigen Tagen. „Es gab sogar kleine Dankeschön-Schreiben von unseren Bewohnern für diesen Ausflug.“, sagt Humanas-Mitarbeiter Christian.
„Dann ist es auch für uns einfach ein guter Tag!“
Leckere Früchtchen

Leckere Früchtchen

Die Erdbeersaison ist in vollem Gange. Aber was außer Torte kann man denn noch aus den leckeren kleinen roten Früchten zaubern? Wir haben zum Tag des Erdbeertörtchens ein paar Tipps aus unseren Wohnparks.

Ursula Schomburg ist im Wohnpark Friedrichsbrunn zu Hause. Früher hat sie ganz viel selbst gebacken und gekocht. „Heute bekomme ich dabei Unterstützung im Humanas-Wohnpark“, sagt die 77-Jährige. Dazu zählt auch Erdbeerkonfitüre. Hier ist ihr Rezept:

Erdbeerkonfitüre

Zutaten für 7 Gläser

1,2 kg reife Erdbeeren

4 EL Zitronensaft

500 g Gelierzucker (2:1)

und so wird’s gemacht:

Erdbeeren waschen, abtropfen lassen und klein schneiden. 1 Kilo Erdbeeren mit Zitronensaft und Gelierzucker in einem großen Topf mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.

Die Erdbeeren unter Rühren bei starker Hitze offen aufkochen lassen. Sobald die Masse kocht, unter stetigem Rühren drei Minuten sprudelnd  kochen lassen.

Damit die Konfitüre nicht verdirbt, die Konfitüre vor dem Abfüllen mit einem Schaumlöffel sorgfältig abschäumen.

Nun die Konfitüre mithilfe eines Einfülltrichters randvoll in saubere Gläser abfüllen. Anschließend die Gläser verschließen und fünf Minuten auf den Deckel stellen. Dann die Gläser umdrehen und abkühlen lassen. Verschlossen ist die Konfitüre mindestens 6 Monate haltbar.

Christel und Ottheinz Hentschel wohnen zusammen mit ihrem Hund Bingo in unseren Wohnpark Osterwieck. Beim Tanz haben sie sich einst kennen und lieben gelernt. Seitdem darf in jedem Jahr in der Erdbeerzeit die Bowle aus den kleinen roten Früchten, die bekanntlich eigentlich Nüsse sind, nicht fehlen.

Klassische Erdbeerbowle

500 g Erdbeeren

700 ml trockenen Weißwein

1,5 l halbtrockenen Sekt

500 ml Mineralwasser mit Kohlensäure

und so wird’s gemacht:

Die Erdbeeren waschen und vierteln und in einer Glasschüssel mit dem Weißwein ein paar Stunden einlegen. Kurz bevor die Gäste eintreffen einfach den gekühlten Sekt und das Mineralwasser hinzugießen.

Die leckere Erdbeerbowle. Fotos: Katharina Hannemann

Für Thea Hemfler aus Darlingerode ist das Erdbeerdessert ein Hochgenuss. „Wir hatten früher einen großen Garten und immer Erdbeeren und aus diesen haben wir so einige Leckereien gemacht, wie fruchtige Erdbeermarmeladen und köstliche Torten und da es früher noch keine Kühltruhen gab, wurde der Rest ganz einfach eingekocht“, erinnert sich die 88-Jährige und verrät natürlich auch ihr Rezept für das Dessert aus dem Glas:

Erdbeerdessert im Glas

für 50 Personen

3 Kilo Magerspeisequark

2x Packungen Butterkekse

Vanillezucker

1 Kilo Erdbeeren für die Soße

zusätzliche Erdbeeren zum verzieren

und so wird’s gemacht:

Butterkekse zerkleinern und in die vorgesehenen Gläser bröseln. Quark mit dem Vanillezucker cremig rühren und auf die Keksbrösel geben. Nun die Erdbeeren kurz mit dem Pürierstab zu einer stickigen Soße verarbeiten, auf den Quark gießen und das Ganze zum Schluss mit den frischen Erdbeeren liebevoll verzieren.

Am Tag des Erdbeertörtchens darf auch der Klassiker unter den Rezepten mit Erdbeeren nicht fehlen:

Frische Erdbeertorte mit Creme

Tortenboden:

6 TL Mehl

5 TL Zucker

4 TL Milch

3 TL Öl

2 Eier

1 Pck. Backpulver

Alle Zutaten zu einem Teig vermengen und bei 180° Grad ca. 15 Minuten bei Umluft backen

Belag:

2 x Tortenguss Rot Erdbeergeschmack

Rund 1 Kilo Erdbeeren

2 Packungen Paradiescreme

400 ml Sahne

Die Hälfte der Erdbeeren klein schneiden und leicht zuckern. Die Paradiescreme und die Sahne zu einer Creme verarbeiten und die kleingeschnittenen Erdbeeren unterheben. Die Mischung auf dem Tortenboden verteilen und die ganzen Erdbeeren zur Deko tournieren. Den Tortenguss laut Anleitung zubereiten und über die Torte geben.

Familiäre Atmosphäre im Wohnpark Darlingerode

Familiäre Atmosphäre im Wohnpark Darlingerode

Beschaulich im Harz gelegen, findet man den Humanas-Wohnpark Darlingerode. Schon von außen wirkt das orange Gebäude einladend und man fühlt sich sofort geborgen. Das liegt auch an den liebevoll gepflegten Vorgärten. Nicht nur die Bewohner leben hier gerne, auch das ganze Team fühlt sich zu Hause und empfindet sich als eine große Familie. Woran das liegt? Das werden wir erfahren.

Schon beim Betreten des Wohnparks fühlt man sich heimisch. Alles ist liebevoll mit alten Möbeln und Andenken der Bewohner dekoriert. Zwei kleine Kanarienvögel am Eingang zwitschern vergnügt. Es ist kein Wohnpark im klassischen Sinne. Vielmehr steht man in einem Wohnzimmer, mit vielen glücklichen Bewohnern und Mitarbeitern. Ein freundliches „Hallo“ ist ein herzliches Ritual. Die Mitarbeiter gehen respektvoll miteinander um. Aber auch die Bewohner werden einbezogen. Es wird sich Zeit genommen, mit Bewohnern auch mal über ihre Problemchen zu reden und einfach Zeit mit ihnen zu verbringen.

Kurz nach 9 Uhr treffen sich die Humanas-Mitarbeiter zum Frühstück. Freundlich wird von Kollegin Janett Meixner dazu gerufen. Die lange Tafel ist genauso liebevoll dekoriert wie der Rest des Wohnparks und meistens auf die Jahreszeit abgestimmt. Beim Frühstück wird aber nicht etwa über die Arbeit geredet, Pflegedienstleiterin Ulrike Böttcher achtet sehr genau darauf, dass man auch wirklich mal Pause macht und auch mal über private Dinge mit den Kollegen reden kann. Nach dem Frühstück erzählt Ulrike Böttcher, was ihr 23-köpfiges-Team so familiär macht. Sie berichtet, dass sie ihr Team als sehr authentisch und wertschätzend empfindet und sie es selbst auch im Wohnpark vorlebt. „Das hat aber eine Weile gedauert, bis ich das Team soweit hatte. Das ist ein Lernprozess“, verrät Böttcher. 

Pflegedienstleiterin Ulrike Böttcher im Wohnpark Darlingerode

Pflegedienstleiterin Ulrike Böttcher

Ulrike Böttcher ist aber nicht nur Pflegedienstleiterin, sie sieht sich auch manchmal in der Mama-Funktion: „Nicht nur junge Kollegen kommen zu mir – auch ältere Kollegen, die mal einen Rat brauchen oder einfach nur reden möchten. Diese Zeit nehme ich mir gerne.“

Beim Team sticht einem gleich Sophia Stricker ins Auge. Die junge Frau wechselt gerne mal ihre Haarfarbe und steckt mit ihrer Lebensfreude den ganzen Wohnpark an. Sophia arbeitet als Mitarbeiterin in der Hauswirtschaft. Auch sie verbindet viel mit den Kollegen, mit dem Wohnpark. Schließlich ist sie schon seit sieben Jahren an Bord. „Wenn es hier wirklich mal eng wird, dann halten wir immer zusammen. Es ist immer jemand da, der dir hilft und dich unterstützt.“ 

Zusammenhalt überträgt sich auf Mitarbeiter

Dann wird Sophia etwas emotional. „Ich hatte auch mal eine schwere Zeit, aber auch da kam mir viel Verständnis vom Team entgegen und ich hatte den absoluten Rückhalt von meinen Kollegen. Das hat mir sehr geholfen, dadurch ging es mir später besser.“ 

Ihr Eindruck ist, dass der starke Zusammenhalt des Teams sich auf die Bewohner überträgt. „Einige Bewohner, die hier frisch einziehen und vielleicht schon etwas die Lebenslust verloren haben, blühen bei uns wieder auf.“ Gerade neue Mitarbeiter spüren sofort die positive Atmosphäre. Das berichtet auch Brit Zacharias, die erst ganz frisch bei Humanas angefangen hat. „Ich wurde sofort freundlich und nett ins Team aufgenommen“, sagt sie. Die ganze Hilfsbereitschaft und Kommunikation im Team hat sie überzeugt. Das kannte sie von ihrem alten Team in dieser Form nicht.

Sophia Stricker mit einem Bewohner im Wohnpark Darlingerode

Sophia Stricker mit einem Bewohner im Wohnpark Darlingerode. Fotos: Tina Holscher

Es ist kurz vor Zwölf. Mittagszeit. Alle Bewohner strömen in die Tagespflege, dem zentralen Ort des Wohnparks. Sie kommen gerne hier her zum Essen, weil es schmeckt und auch wegen der Gemütlichkeit. Es gibt auch viele externe Gäste, die zum Mittagessen in den Wohnpark kommen. Begrüßt werden die Gäste mit lauter Schlagermusik. Eine Mitarbeiterin verrät, dass gehöre  fast schon zur Tradition. Alle singen mit, sowohl Bewohner als auch Mitarbeiter.  

Auch Gäste, die nicht täglich im Wohnpark sind, etwa Mitarbeiter aus dem Management von Humanas werden freundlich von Sophia gefragt, ob sie auch etwas zu Mittag essen möchten.

Nach dem Mittagessen nimmt sich Hausmeister Olaf Reuter Zeit für ein kurzes Gespräch. Er und zwei weitere Mitarbeiter halten die Männerquote im Wohnpark hoch. Olaf erzählt, dass er vorher ausschließlich mit Männern zusammengearbeitet hat. „Dort kennt man das Wort Kommunikation nicht, unter Männern wird kaum geredet“, sagt er. Im Wohnpark Darlingerode konnte er völlig neue Eindrücke sammeln. „So etwas habe ich in meinem Berufsleben noch nicht erlebt. Jeder ist für jeden da und es wird über Herausforderungen und Probleme gesprochen.“ 

Ein familiäres Arbeitsumfeld, offene Kommunikation und herzliches Miteinander – dafür steht das Team des Wohnparks Darlingerode.

Zurück auf die Schulbank

Zurück auf die Schulbank

Einen langen Monat musste Katja Wendler warten, ehe klar war, dass sie wieder zur Schule gehen darf. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste auch die junge Frau Geduld beweisen und konnte erst im Mai mit ihrer Ausbildung zur Pflegedienstleitung beginnen.

Die gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin ist seit August 2019 fester Bestandteil des Humanas-Teams in der Sankt-Josef-Straße in Magdeburg-Olvenstedt und seit Oktober bereits stellvertretende Pflegedienstleiterin. „Ich wollte schon immer mit Menschen arbeiten“, begründet Katja Wendler auch heute noch ihren eingeschlagenen Weg.

Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in der Lungenklinik Lostau war der damals 18-Jährigen klar, dass sie im Pflegebereich arbeiten möchte. „Ich möchte auch heute nichts anderes mehr machen als in der Pflege arbeiten“, ergänzt sie. Eine weitere berufliche Qualifizierung liegt da nur nahe. „Wenn alles klappt, bin ich im Frühjahr 2021 mit der Ausbildung zur Pflegedienstleiterin fertig“, erklärt Katja Wendler. 

Dass sie schon Erfahrungen mit einer beruflichen Weiterbildung hat, verrät ein Blick in den Lebenslauf. „Ich bin auch Diabetesassistentin“, klärt Katja Wendler auf. Diese Qualifizierung hat sie auch schon einmal berufsbegleitend absolviert. Seit Mai ist sie nun wieder in der Schule.

„Die Ausbildung zur Pflegedienstleitung ist komplett arbeitgeberfinanziert und wird innerhalb der Arbeitszeit absolviert“, erklärt Steffi Pfuhle aus dem Humanas-Personalmanagement. Sie war es auch, die der frischgebackenen „Schülerin“ eine Schultüte mit den wichtigsten Utensilien überreichte. Neben Stift und Papier gehört auch Nervennahrung dazu. „Falls es mal etwas stressiger wird.“

Wie es für Katja Wendler nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zur Pflegedienstleitung weitergehen kann, zeigen vier Kolleginnen: Kristin Brodeck, Ria Karafiol, Claudia Sill und Anke Warsawski sind alle ebenfalls mit Humanas diesen Weg gegangen und leiten nun jeweils ihren eigenen Wohnpark.

Auf dem Bild oben sind Katja Wendler (li.) und Steffi Pfuhle bei der „Schultütenzeremonie“ zu sehen.

„Humanas steht für eine klare  Philosophie und lebt diese auch“

„Humanas steht für eine klare Philosophie und lebt diese auch“

Humanas-Mitarbeiterin Tina Holscher war zu Gast im Wohnpark Brehna und sprach mit der neuen Pflegedienstleiterin Diana Funk über das Firmen-Konzept, das Mitarbeiterprogramm „Sei Du selbst“ und über das Thema „Mehr Personal bei Humanas“.

Diana, Du bist neu bei Humanas. Was hast Du beruflich bisher gemacht?

Ich hatte schon immer einen Hang zur Medizin und Pflege. Ich habe meinen beruflichen Werdegang danach ausgelegt und zunächst eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten absolviert. Kurz danach habe ich noch mal eine Ausbildung zur Gesundheit- und Krankenpflegerin gemacht. Nach meinem Examen war ich ausschließlich auf Intensivstationen eingesetzt.

Warum bist Du später in die Altenpflege gegangen?

Ich bin generell ein sehr offener Mensch und wollte neue Erfahrungen sammeln. Daher habe ich mich ganz bewusst für einen neuen Sektor entschieden. Aber schlussendlich hat mich das Humanas-Konzept überzeugt. Den Gedanken „leben, wo man Zuhause ist“ finde ich sehr schön. Brehna ist ländlich gelegen und ich finde es toll, dass die Einheimischen hier ihren Lebensabend verbringen können. Sie müssen nicht wegziehen, um sich versorgen und pflegen zu lassen. 

Wer füllt das Humanas-Konzept bei Euch im Wohnpark mit Leben? 

Die Philosophie ist unser Aushängeschild und macht uns im ambulanten Bereich zu einem Vorreiter in dieser Betreuungsform. Das sollte man nutzen. Sicherlich hat man als Pflegedienstleiter eine Vorbildfunktion und sollte das Konzept vorleben. Es ist aber immer von Vorteil, wenn man Mitarbeiter im Team hat, die auch wegen des Konzeptes hier sind. Wir ziehen automatisch an einem Strang, und so kann das Konzept auch langfristig umgesetzt werden. 

Ein Teil des Humanas-Konzeptes ist das Mitarbeiterprogramm „Sei Du selbst“. Was waren Deine ersten Gedanken dazu und wie stehst Du speziell zur Aussage „Mehr Personal bei Humanas“?

Das ist natürlich eine Ansage. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels. Ich war positiv überrascht, dass Humanas für eine klare Philosophie steht und diese dann auch in Bezug auf mehr Personal wirklich lebt.  Ich finde das zukunftsweisend. Häufig kündigen Mitarbeiter, weil es zu wenig Personal gibt, die Belastung deshalb zu hoch ist und zu viele Überstunden anfallen. Humanas beugt solchen Problemen vor, da die Aufgaben auf mehrere Schultern im Team verteilt werden. 

Als wir uns kennenlernten, hast Du mir verraten, dass Du anfangs gar nicht wusstest, was Du mit Deiner Zeit für die Bewohner anfangen solltest. Gibt es große Unterschiede zwischen Deinem alten Arbeitgeber, der stationär geprägt war, und Humanas?

Man kann das nur bedingt vergleichen. Es ist schwierig, ein Krankenhaus mit einem ambulanten Pflegedienst zu vergleichen. Der Fokus im Krankenhaus liegt auf der Akutversorgung der Patienten. Es muss alles abgearbeitet werden, was einem zugetragen wird. Oft gibt es im Krankenhaus keine ressourcenorientierte Pflege, so wie man das gerne haben möchte. Nichtsdestotrotz ist die Parallele, dass man gute Pflege leisten möchte und dem Bedarf der Patienten beziehungsweise der Bewohner gerecht werden möchte. 

Was ist bei Humanas anders?

Bei Humanas hat man auch mal Zeit, mit den Bewohnern zu reden und über ihre Befindlichkeiten zu sprechen. Das war für mich im Krankenhaus in dieser Form einfach nicht möglich. Mit dem Plus an Zeit war ich im ersten Moment überfordert, weil ich das so nicht kannte.   

Pflegedienstleiterin Diana Funk im Wohnpark Brehna

Pflegedienstleiterin Diana Funk im Wohnpark Brehna bei m Basteln mit Bewohnern. Foto: Tina Holscher

Musstest Du Dich erstmal daran gewöhnen, Dich mit den Bewohnern einfach mal länger zu unterhalten und oder mit ihnen alltagsbegleitende Dinge zu machen?

Genau so war es. Ich bin nach zehn Minuten Unterhaltung anfangs fast schon unsicher geworden, weil ich dachte, dass ich andere Dinge machen muss. Aber gerade diese persönlichen Gespräche, das Miteinander, all das gehört für Humanas auch zu den Aufgaben der Mitarbeiter. Aber wenn man so wie ich zehn Jahre im stationären Bereich gearbeitet hat, ist man so etwas nicht mehr gewohnt. 

Wofür nimmst Du Dir noch Zeit, gerade jetzt in Deiner Einarbeitungsphase?

Momentan arbeite ich gerade mit in der Pflege. Das finde ich wichtig, damit ich alle Bewohner genau kennenlerne und den Kontakt zu den Bewohnern und Mitarbeitern halte. Man kommt  bei der gemeinsamen Arbeit noch mal viel besser ins Gespräch und ich kann viel besser nachempfinden, wie es den Mitarbeitern geht. Die gemeinsame Arbeit verbindet ein Stück weit.