Als Praxisanleiterin für die Azubis da

Als Praxisanleiterin für die Azubis da

Josephien Hahn ist examinierte Altenpflegefachkraft. Seit Februar 2018 arbeitet sie im Humanas Wohnpark Colbitz. Seit kurzem ist sie auch Praxisanleiterin und kümmert sich um die Auszubildenden.

Seit wann arbeitest du in der Pflege und warum?

Ich bin seit 2013 in der Pflege. Vorher habe den Beruf der medizinische Dokumentationsassistentin gelernt, war aber darin nicht glücklich. Ich wollte was am und mit Menschen machen.

In meiner Jugend habe ich in der eigenen Familie miterlebt, wie meine Oma an Alzheimer erkrankte. Es war nicht immer einfach, aber die gemeinsame Zeit mit ihr und die glücklichen Momente machten mir klar, dass es genau das ist, was ich später beruflich machen will. Alte Leute im alltäglichen Leben unterstützen, sie aufheitern und zum Lachen bringen, ist das, was mir am Herzen liegt.

Wolltest du auch schon immer Praxisanleiterin werden?

Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass ich Spaß daran habe, mein Wissen zu teilen und anderen etwas beizubringen. Im Wohnpark wurden mir dann immer häufiger neue Mitarbeiter an die Seite gestellt. Ich sollte ihnen fachbezogene Inhalte erklären. Außerdem bin ich sehr geduldig und aufgeschlossen, was in diesem Job sehr wichtig ist.

Wie lief die Weiterbildung zur Praxisanleiterin ab?

Ich habe im März 2020 am Bildungszentrum für Gesundheitsberufe in Magdeburg begonnen. Das geplante Ende sollte eigentlich schon im November 2020 sein. Durch Corona verzögerte sich das aber, sodass ich erst 2021 die Weiterbildung erfolgreich beenden konnte.

Wie viele Unterrichtsstunden musstest du absolvieren?

Insgesamt waren es 300 Stunden. Wir haben zwei Klausuren geschrieben und eine Hausarbeit. Das hat viel Freizeit gekostet. Wir hatten auch Online-Homeschooling und praktische Hospitationen, sowie eine Abschlussprüfung. Es war eine schöne Zeit mit Höhen und auch Tiefen, aber ich habe eine Menge neuer toller Leute kennengelernt.

Du hast Online-Homeschooling gerade erwähnt, wie war denn der digitale Unterricht für dich?

Das war etwas ganz Neues für mich. Ich bin aber froh, dass es möglich war, denn somit konnten wir den theoretischen Teil der Weiterbildung endlich abschließen. Die anderen Theoriestunden hatten wir im Kanu Club Magdeburg, es war eine großartige Location in der Nähe der Elbe.

Was war der schönste Moment in der Ausbildung?

Es gab viele schöne Momente, aber der tollste war, am Tag der Abschlussprüfung. Dort erfahren zu haben, dass ich den Kurs bestanden habe, war wirklich großartig. Das hieß für mich natürlich auch, dass die Doppelbelastung vorbei war.

In der Weiterbildung habe ich eine Menge gelernt und will mit meinem Wissen nun allen Kolleginnen und Kollegen – also nicht nur den Auszubildenden – weiterhelfen.

Wie hat dich Humanas dabei unterstützt?

Ich bin Humanas für diese Möglichkeit sehr dankbar. Die Weiterbildung wurde bei vollem Lohnausgleich vollständig finanziert. Ich habe Freiräume bekommen und es haben mich alle unterstützt. Jetzt freue ich mich auf meine neue Herausforderung und hoffe, aus den Auszubildenden gute Fachkräfte/Pflegefachpersonen/Kollegen machen zu können.

Auch für dieses Jahr suchen wir noch Auszubildende zur Pflegefachmann/fachfrau (m/w/d)! 

Humanas und Martin Wierig verlängern Partnerschaft

Humanas und Martin Wierig verlängern Partnerschaft

Auch im Olympia-Jahr 2021 stehen Humanas und Martin Wierig Seite an Seite. Das Pflegeunternehmen und der Diskuswerfer haben ihre Partnerschaft um zwei Jahre verlängert.

„Mit dem sportlichen Höhepunkt Tokio 2021 stand für uns außer Frage, dass wir die Partnerschaft mit Martin Wierig verlängern werden“, erklärt Ina Kadlubietz, geschäftsführende Gesellschafterin der Humanas. „Für eine erfolgreiche Reise nach Japan drücken wir fest alle Daumen.“

Seit mehr als zwei Jahren unterstützt Humanas Martin Wierig, der 2019 deutscher Meister im Diskuswerfen geworden ist. „Mit Humanas habe ich einen sehr starken, regionalen Partner an meiner Seite“, betont der 33-Jährige: „Ich bin dankbar, dass unsere Zusammenarbeit für die nächsten zwei Jahre fortgesetzt wird und Humanas mich auf meinem Weg zu den Olympischen Spielen sowie zu den Welt- und Europameisterschaften im kommenden Jahr begleitet und unterstützt.“

Partner in der Region

Humanas engagiert sich seit der Gründung 2006 für die Region. Neben Wierig unterstützt das Familienunternehmen aus Colbitz (Landkreis Börde) auch den 1. FC Magdeburg, die Handballer des SC Magdeburg, den Rennfahrer Dominique Schaak und die Basketballer der Baskets Wolmirstedt.

Aber auch bei Vereinen wie dem FSV Saxonia Tangermünde engagiert sich das Pflegeunternehmen seit Jahren vor Ort. „Es gehört fest zu unserer Philosophie“, ergänzt Dr. Jörg Biastoch, geschäftsführender Gesellschafter der Humanas, „dass wir nicht nur in der Region verankert sind, sondern uns vor Ort in den Vereinen und Institutionen engagieren.“

Fairer Lohn für alle

Fairer Lohn für alle

Jedes Jahr an einem Tag im März ist der „Equal Pay Day“. Bis zu diesem Tag müssen Frauen arbeiten, um das gleiche Geld wie Männer im Vorjahr zu verdienen. Bei Humanas ist seit der Gründung jeden Tag „Equal Pay Day“.

Während in vielen europäischen Ländern die Gender Pay Gap, also die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern, immer weiter sinkt, verändert sie sich in Deutschland kaum. Einer aktuellen Analyse des Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge hat die Bundesrepublik im Europavergleich sogar eine der höchsten. „Der Gender Pay Gap alleine ist nicht der Maßstab für die Frage, wie es um die Gleichstellung in einem Land bestellt ist“, erklärt Forscherin Katharina Wrohlich die Ergebnisse. „Man muss auch berücksichtigen, wie viele Frauen in einem Land überhaupt erwerbstätig sind. Allerdings erscheint die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern in Deutschland auch dann nicht positiver – sie ist und bleibt im internationalen Vergleich sehr hoch.“

Wie es anders gehen kann, zeigen laut DIW nordeuropäische Länder, wo die Lohnlücke rund zwölf Prozent beträgt. In Deutschland hingegen liegt sie bei rund 19 Prozent. Das Statistische Bundesamt beziffert sie mit 18 Prozent. Auch bereinigt, also bei gleicher formaler Qualifikation und ansonsten gleichen Merkmalen, beträgt der Unterschied immer noch 6 Prozent.

In den zurückliegenden Jahren hat sie sich die unbereinigte Lohnlücke auch kaum verändert, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht:

Infografik: Frauen verdienten 18% weniger als Männer | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

2021 fällt der „Equal Pay Day“, also jener Tag, bis zu dem Frauen in diesem Jahr über das vorangegangene hinaus arbeiten müssen, um das durchschnittliche Vorjahresgehalt ihrer Kollegen zu erreichen, auf den 10. März.

Keine Gender Pay Gap bei Humanas

Bei Humanas hingegen verdienen Frauen und Männer gleich. Je nach Qualifikation werden die Mitarbeitenden in die entsprechende Entgeltgruppe eingeordnet. Beispielsweise verdient eine Pflegefachkraft aktuell 16,07 Euro pro Stunde in der ersten Stufe oder eine Pflegedienstleitung 19,64 Euro – egal ob männlich, weiblich oder divers. Unsere Gehälter sind übrigens nicht nur überdurchschnittlich hoch, sondern in unserer Betriebsordnung auch vollkommen transparent.

Das ist in der Pflegebranche leider keine Selbstverständlichkeit. Im Jahr 2017 verdienten Frauen in der Altenpflege knapp sechs Prozent oder rund 166 Euro weniger als ihre Kollegen. Aktuell sind es noch immer etwas mehr als vier Prozent – bei gleicher Tätigkeit.