von Bianca Oldekamp | 14. Januar 2026
Im Humanas-Wohnpark Heyrothsberge haben Hausmeister Ronny Banse-Mündel und Bewohner Jürgen Wilke eine besondere Freundschaft. Statt Langeweile gibtʼs gemeinsame Projekte, Gespräche – und jede Menge frisch gemähten Rasen.
Die simple Bitte, sich einen Rasenmäher ausleihen zu dürfen war es, die beim nötigen Zündkerzenwechsel zum ersten längeren Kontakt zwischen Hausmeister Ronny Banse-Mündel und Bewohner Jürgen Wilke im Humanas- Wohnpark Heyrothsberge geführt hat. Ein Kontakt, der mittlerweile so innig ist, dass der 67-jährige Jürgen Wilke den Wohnpark-Hausmeister bei dessen Tätigkeiten im Alltag fast immer begleitet – und mit anpackt. „Ohne Aufgaben und Gespräche würde es mir in meiner Wohnung nur langweilig werden“, erklärt der ehemalige Landschaftsgärtner.
Und so habe Jürgen Wilke mit dem gemeinsam reparierten Rasenmäher nicht nur rund um seine Zweizimmerwohnungen gemäht, sondern den gesamten Rasen rund um Reihenhaus 1, erinnert sich Ronny Banse-Mündel lachend. „In meinem Job als Landschaftsgärtner habe ich am liebsten Rasen gemäht“, erklärt der 67-Jährige, der in seinem zweiten Lebensjahr an Polio erkrankt ist. Die körperlichen Folgen der Kinderlähmung spürt Jürgen Wilke insbesondere beim Gehen bis heute.

Auf dem Parkplatz der Humanas-Verwaltung in
Colbitz haben Jürgen Wilke (l.) und Ronny Banse-
Mündel die beiden Parkplätze mit den
E-Ladesäulen kenntlich gemacht. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
Seit Februar 2024 bewohnt er eine Zweizimmerwohnung im Humanas- Wohnpark Heyrothsberge. Nach einer lebensrettenden Operation ist Jürgen Wilke auf Anraten seiner Schwägerin, die Hausärztin in Biederitz ist, aus seiner vorigen Wohnung im Magdeburger Stadtteil Neue Neustadt in sein neues Zuhause im Wohnpark Heyrothsberge gezogen. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, betont Jürgen Wilke.
Und das liegt auch daran, dass der 67-Jährige sich in seinem Alltag nicht nur gebraucht fühlt, sondern es auch wird. So agieren Hausmeister Ronny Banse-Mündel und Jürgen Wilke oft im Team und kümmern sich gemeinsam nicht nur um die vielen Gartenarbeiten, anfallende Kleinreparaturen und Renovierungsarbeiten in Wabe und Reihenhäusern, sondern erledigen auch gemeinsame Arzt-Fahrten. Montags und mittwochs stehen Einkaufstouren auf dem Programm, donnerstags helfen die Männer beim Verladen der Lebensmittel-Lieferung „und freitags hat Jürgen dann immer ‚frei‘“, witzelt Ronny Banse-Mündel. „Freitags fahre ich nämlich mit dem Bus nach Magdeburg, treff e mich mit einem Freund und kaufe noch ein paar Sachen ein“, berichtet Jürgen Wilke.
Kaffee und Kuchen als Dankeschön
Hin und wieder hilft Jürgen Wilke auf Bitten anderer Bewohnerinnen und Bewohner auch ohne den Hausmeister bei kleinen Arbeiten. „Da freue ich mich dann immer über ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee als Dankeschön“, gesteht der 67-Jährige und Ronny Banse-Mündel ergänzt, dass das Humanas-Team sehr darauf achte, dass niemand Jürgen Wilkes große Hilfsbereitschaft ausnutze.
Gerade was gärtnerisches Wissen angeht, kann der 67-Jährige dem gelernten Maler und Lackierer Ronny Banse-Mündel noch immer hilfreiche Tipps geben. „Da vertraue ich Jürgen auch blind“, erklärt der Humanas- Hausmeister, der Jürgen Wilke wiederum aus seinem Fachbereich indes noch was beibringen kann.
Schließlich agieren die beiden nicht nur bei der Gartenarbeit, sondern auch bei Malerarbeiten auch in anderen Wohnparks zusammen. „Da gibt es für Jürgen dann auch schonmal Mittagessen in einem anderen Wohnpark“, erklärt der Hausmeister. Gefrühstückt wird aber im Wohnpark in Heyrothsberge. „Abends bereite ich mir mein Essen selber zu“, berichtet Jürgen Wilke. Schließlich schaue er so gern abendliche Sportausstrahlungen im Fernsehen – insbesondere solche, die mit dem SCM und dem FCM zu tun haben.
Unterstützung von beiden Seiten
Das Herz des 67-Jährigen schlägt nämlich grün-rot und blau- weiß. Kein Wunder also, dass die nächste Bank, die das Gespann schleifen und frisch streichen will, dann blau- weiß werden soll. Hilfe vom Wohnpark- Team bekommt Jürgen Wilke indes beim Duschen und er lässt auch seine Zweizimmerwohnung durch das Team aus Heyrothsberge reinigen.
Die gewonnene Zeit verbringt er dann nämlich viel lieber mit dem Hausmeister oder hilft manchmal auch bei Küchentätigkeiten in der Wabe des Wohnparks – und wenn es an manchen Tagen auch weniger Arbeit, sondern ein gutes Gespräch zwischendurch ist, durch das Jürgen Wilke im Alltag begleitet wird.

Zusammen haben Hausmeister Ronny Banse-Mündel (l.)
und Bewohner Jürgen Wilke die Holz-Bänke im
Außenbereich des Wohnparks Heyrothsberge wieder
auf Vordermann gebracht. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
von Bianca Oldekamp | 28. Dezember 2025
Die 18-jährige Karoline Freya Kühne ist die neue „Miss MGO Ostdeutschland“. Als solche steht sie Anfang 2026 in Wernigerode im Finale um den Titel „Miss Deutschland“ der Miss Germany Organisation (MGO). Humanas fördert die 18-Jährige aus Großörner (Landkreis Mansfeld-Südharz). Denn – und davon sind sowohl die Humanas-Geschäftsführung als auch die 18-Jährige überzeugt – die Themen Miss-Wahlen und Pflege passen wunderbar zusammen.
Karoline Freya Kühne kennt Humanas, insbesondere den Wohnpark Meisdorf (Landkreis Harz), schon lang. Schließlich ist ihre Mutter, Nadine Adelberg, hier Pflegedienstleiterin. Und so war Karoline Freya Kühne an Heiligabend natürlich nicht zum ersten Mal im Wohnpark. „An Heiligabend habe ich den Bewohnerinnen und Bewohnern kleine Geschenke überreicht“, erzählt die 18-Jährige und verrät, dass sie dem Humanas-Wohnpark in Meisdorf und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern auch am letzten Tag des Jahres nochmal einen Besuch abstatten wolle.
Soziales Engagement zählt auch bei Miss-Wahlen
Schließlich findet die 18-Jährige, dass Schönheitswettbewerbe und die Werte des Pflegeunternehmens gut zusammenpassen. „Bei Miss Wahlen geht es um weitaus mehr als nur das Äußerliche. Wissen, Charakter und soziales Engagement haben einen hohen Stellenwert eingenommen“, findet Karoline Freya Kühne. Dem kann Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch nur zustimmen und erklärt: „Humanas und Karoline kennen sich schon lange – auch durch ihre Model-Engagements bei der Modavision als Mitteldeutschland spektakulärstem Modeevent, das Humanas ebenfalls unterstützt.“
So war Karoline Freya Kühne nach 2023 und 2024 auch bei der jüngsten Auflage der Modavision als Model auf dem Laufsteg in der Magdeburger Hyparschale Mitte November 2025 zu sehen. „Eines meiner bisherigen Karrierehighlights“, verrät sie. Immerhin modelt die 18-Jährige bereits seit fünf Jahren. Im Alter von 13 Jahren war sie von der Modelagentur Genrich aus Magdeburg nämlich auf dem Weihnachtsmarkt der Landeshauptstadt angesprochen worden, ob sie Lust auf ein Fotoshooting hätte.

Karoline Freya Kühne (r.) war 2024 das Gesicht der Modavision, als Mitteldeutschland spektakulärstem Modeevent. Humanas hat die Modavision 2024 als Hauptsponsor unterstützt und so hat die 18-Jährige Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch damals eine Baumspendeurkunde als Danke für das Sponsoring überreicht. Foto: Modavision
Seither ist sie eines der Gesichter der Agentur Genrich und beschreibt deren Leiterin Tatjana Genrich als eines ihrer Modelvorbilder. Zu ihren ganz persönlichen Vorbildern gehören aber auch die Eltern der 18-Jährigen. Mama und Humanas-Pflegedienstleiterin Nadine Adelberg ist nicht nur aufgrund ihres Engagements für die Bewohnerinnen und Bewohner im Wohnpark Meisdorf, ein Vorbild für Karoline Freya Kühne sondern auch insofern, dass sie früher selbst gemodelt hat. Karoline Freya Kühnes Papa Matthias Kühne ist für die 18-Jährige unter anderem ein Unterstützer-Vorbild. Schließlich war er es, der sie aus dem Mansfelder Land vor ihrem 18. Geburtstag mindestens einmal pro Woche zum Modeltraining in die Magdeburger Agentur begleitet hat. Unterstützung bei ihrer Modelleidenschaft erfährt die 18-Jährige aber natürlich auch von ihrer Mutter und ihrem Partner.
18-Jährige aus dem Harz will Miss Deutschland werden
„Mein Ziel ist es, Miss Deutschland zu werden“, manifestiert die 18-Jährige ihren ersten Vorsatz für 2026. Der Titel würde für Karoline Freya Kühne die Teilnahme an der Wahl zur Miss Intercontinental in Ägypten bedeuten. „Das wäre ein Traum“, findet Karoline Freya Kühne, die derzeit in der finalen Phase ihrer Ausbildung zur Automobilkauffrau steckt.
Erreichen will sie dieses Ziel mit der Unterstützung zahlreicher kleiner und größerer Sponsoren. Neben ihrem Papa, der Schornsteinfegermeister ist, ist das Pflegeunternehmen Humanas eines der Haupt-Unterstützer der 18-Jährigen und hat ihr saphirblaues Abendkleid für die Wahl zur Miss Deutschland gesponsort.

Bei ihrem Besuch des Humanas-Wohnparks Meisdorf an Heiligabend hatte die von dem Pflegeunternehmen unterstützte Miss-Deutschland-Kandidatin Karoline Freya Kühne Geschenke für die Bewohnerinnen und Bewohner dabei. Für das Ehepaar Axel und Irmgard Stallmann gab es warme Handschuhe beziehungsweise einen kuscheligen Schal. Foto: Humanas
von Bianca Oldekamp | 27. Dezember 2025
Im Humanas-Wohnpark Wolmirstedt ist kürzlich der erste Angehörigennachmittag veranstaltet worden. Rund 20 Angehörige sind der Einladung von Pflegedienstleiterin Daniela Wolff und ihrem Team gefolgt. Für sie gab es bei Kaffee und Kuchen zahlreiche Informationen rund um das Humanas-Konzept sowie zu aktuellen Themen, Anregungen seitens der Angehörigen und die Möglichkeit des Austauschs untereinander.
Konkret galt die Einladung zum ersten Nachmittag dieser Art den Angehörigen der Bewohnerinnen und Bewohner, die in der sogenannten Wabe, dem Kernstück des Wohnparks in der Kleinen Gartenstraße, leben. Bevor konkrete Fragen geklärt wurden, hat Daniela Wolff als Pflegedienstleiterin das Wort ergriffen und nach einer kurzen Begrüßung der rund 20 Angehörigen das besondere Humanas-Konzept nochmal erklärt. „Wir sind kein klassisches stationäres Pflegeheim“, stellt Daniela Wolff klar und erklärt dazu: „Das bedeutet, bei uns gibt es keinen All-Inclusive-Service. Wir setzen darauf, dass jede Bewohnerin und jeder Bewohner sich im Rahmen ihrer bzw. seiner Möglichkeiten in den Alltag einbringt.“ Jede und Jeder könne zumeist noch etwas und so ergänzen sich die Bewohnerinnen und Bewohner beim Eindecken der Tische beispielsweise gegenseitig.
An Daniela Wolffs Seite sitzen bei diesem ersten Angehörigennachmittag ihre Stellvertreterin, Sylke Groß, Humanas-Kundenreferent Benjamin Hoffmann und eine Vertreterin der Physiotherapie Körperstrategen. Als Vertreterin der neuen, für den Wohnpark zuständige Physiotherapiepraxis, hat Maria Palatini die (geplanten) Angebote der Praxis kurz vorgestellt. Dazu gehören beispielsweise Gruppenangebote, die abseits des Tagespflegebereichs in der Wabe in einer eigenes für kleinere Gruppen eingerichteten Tagespflegewohnung in einem der Reihenhäuser stattfinden sollen.
Erläuterung von organisatorischen Details zum Pflege-Alltag
Für aktuelle Informationen rund um kürzlich festgelegte Punktwerterhöhung und damit einhergehende Kostenänderungen hat Humanas-Kundenreferent Benjamin Hoffmann das Wort ergriffen und die nötigen Schritte für die Angehörigen in diesem Zusammenhang erläutert. Dazu gehören beispielsweise Unterschriften unter den neuen Kostenvoranschlägen, die Daniela Wolff zusammen mit ihrer Stellvertreterin Sylke Groß erstellt. „Diese Kostenvoranschläge beziehen sich auf die ambulanten Pflegeleistungen“, ergänzt die stellvertretende Pflegedienstleiterin Sylke Groß in diesem Zusammenhang und bittet um die unterzeichnete Rückgabe dieser. Denn da es sich bei Humanas nicht um klassische Pflegeheime im stationären Sinne handelt, werden die individuell vereinbarten ambulanten Pflegeleistungen und die Kosten für den angemieteten Wohnraum getrennt voneinander berechnet.
Diese Besonderheit, mit der auch einhergeht, dass es eben keinen All-Inclusive-Service gibt, zu verstehen, fällt vielen Angehörigen zunächst schwer. Das kann Gabriele Peschtrich nur zu gut nachvollziehen. Als Angehörige hat sie Humanas kennengelernt und arbeitet mittlerweile als Pflegekraft im Wohnpark in Wolmirstedt. Deshalb hat auch sie beim Angehörigennachmittag das Wort ergriffen und ihre ganz persönliche Geschichte erzählt. Und die hat zum Konzeptverständnis der Angehörigen definitiv beigetragen.
Seitens der Angehörigen gab es an diesem Nachmittag dann noch die Anregung, das Personal anhand von Bildern namentlich vorzustellen, mehr Schattenplätze auf dem Wohnparkgelände für den Sommer zu schaffen und mehr Parkflächen einzurichten.
von Bianca Oldekamp | 23. Dezember 2025
Auf dem Gelände des Humanas-Wohnparks in Grieben hat am Freitag vor dem vierten Advent ein erster Humanas-Weihnachtsmarkt für Grieben stattgefunden. Neben weihnachtlichem Essen und Getränken hat das Wohnpark-Team gleich mehrere Händler als typische Weihnachtsmarktstände locken können und die Freiwillige Feuerwehr Grieben mit einer Spende überrascht.
Handgemachtes an typischen Weihnachtsmarktständen
Neben handgemachten Dekorationsgegenständen aus Holz, Gips und Stoff, gab es an den Ständen in den großzügigen Fluren der beiden Reihenhäuser auch bedruckte Taschen, Tassen und Co. „Neben dem Plotten, also dem Bedrucken bzw. Bekleben von Gegenständen, nähe ich auch viel“, erklärt Anna Alberts als eine der Händlerinnen. Als Schwester von Pflegefachkraft Doreen Boscaro vom Wohnpark-Team war es für Anna Alberts eine Selbstverständlichkeit am ersten Humanas-Weihnachtsmarkt in Grieben teilzunehmen und diesen so zusammen mit den anderen Händlerinnen und Händlern die Extra-Portion Weihnachtsmarktflair zu verpassen.

Am Stand von Händlerin Anna Alberts (l.) haben viele Besucherinnen und Besucher des ersten Humanas-Weihnachtsmarkts in Grieben gestöbert. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
Die Weihnachtsmarktstimmung an den Ständen und rund um die Feuerschale haben indes vor allem die Wohnpark-Bewohnerinnen und Bewohner bei Glühwein, Waffel und Grillwurst sehr genossen. Aber auch die Besucherinnen und Besucher zeigten sich zur Freude des Wohnpark-Teams um Pflegedienstleiterin Melissa Alberts zufrieden mit dem ersten Weihnachtsmarkt auf dem Humanas-Gelände in Grieben.
Freiwillige Feuerwehr Grieben unterstützt Wohnpark-Team
Unterstützung an der Feuerschale und am Grill gab es für das Team in Grieben an diesem Tag durch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Grieben. Für ihre Hilfe hat Pflegedienstleiterin die Ehrenamtlichen dann auch sozusagen entlohnt. „Ihr seid da, wenn wir euch brauchen, und das hilft uns wirklich sehr“, erklärt Melissa Albert bei der symbolischen Übergabe eines Spendenchecks im Wert von 200 Euro.

Eine Spende in Höhe von 200 Euro gab es vom Humanas-Wohnpark Grieben von Pflegedienstleiterin Melissa Alberts (2. v. r.) und ihrer Stellvertreterin Angi Kreibe (r.) für die Freiwillige Feuerwehr Grieben. Die Freude bei den Kameradinnen und Kameraden um ihren Wehrleiter Manuel Schwendtke (l.) und den Kassenwart des Fördervereins Yve Starke (3. v. r.) war groß. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
Den haben die Kameradinnen und Kameraden um Griebens Wehrleiter Manuel Schwendtke und Yve Starke als Kassenwart des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Grieben gemeinsam entgegengenommen. Was sie mit dem Geld anstellen wollen? „Vielleicht kaufen wir davon einen neuen Pavillon“, wirft Manuel Schwendtke eine erste Idee in den Raum und verrät schmunzelnd: „Der letzte ist nämlich hier bei Humanas kaputt gegangen.“ Dieser Umstand hat der immer enger werdenden Zusammenarbeit zwischen Freiwilliger Feuerwehr und Humanas-Wohnpark Grieben aber natürlich keinen Abbruch getan und so freuen sich beide Seiten schon auf die nächste Zusammenarbeit.

Die Händlerstände des Humanas-Weihnachtsmarkts in Grieben sind sowohl bei den Bewohnerinnen und Bewohnern als auch deren Angehörigen auf Interesse gestoßen. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
von Bianca Oldekamp | 22. Dezember 2025
Wenn es draußen kalt wird, bricht sie im Humanas-Wohnpark Schwanebeck an: die Zeit gemütlicher Runden rund um die Feuerschale. Nachdem die Feuerschale aus dem Wohnpark entwendet worden war, ist dank einer Spende eine neue da.
Es ist erst wenige Wochen her, dass Humanas-Hausmeister Andre Spieß bemerkt hat, dass da auf dem Gelände des Humanas-Wohnparks etwas fehlt. Genauer gesagt fehlte da plötzlich die Feuerschale, die das Team des Wohnparks um Pflegedienstleiterin Nicole Kraut für gemütliche Stunden am Feuer für sich und die Bewohnerinnen und Bewohner aus der Teamkasse angeschafft hatte. „Schleifspuren der Schale konnten wir noch sehen, das wars dann aber auch“, berichtet Nicole Kraut.
Diebstahl der Feuerschale betrübt Wohnpark-Team
Der Diebstahl ihrer Feuerschale hat sowohl das Team als auch die Bewohnerinnen und Bewohner betrübt, schließlich sind derlei gemütlichen Runden inklusive wärmendem Feuerchen an der frischen Luft so unmöglich geworden. Das allerdings hat sich jetzt geändert!
Der gebürtige Schwanebecker Thomas Görzen, der mittlerweile nicht mehr in der Kleinstadt im Vorharz lebt, hat von dem Diebstahl erfahren und es sich nicht nehmen lassen, dem Wohnpark eine neue Feuerschale zu schenken. Überreicht hat die mit der Aufschrift „Wohnpark Schwanebeck“ versehene Feuerschale niemand geringeres als Schwanebecks Bürgermeister Max Richard Könnecke bei einem Besuch des Wohnparks im Rahmen einer Baumpflanzaktion.

Ein ehemaliger Schwanebecker hat für das Schwanebecker Wohnpark-Team eine neue Feuerschale mit besonderer Prägung organisiert. Foto: Humanas
„Wir freuen uns sehr, über die neue Feuerschale“, erklärt Nicole Kraut und ergänzt „und auch für unsere Bewohnerinnen und Bewohner ist es schön zu wissen, dass ab sofort wieder gemütliche Runden rund um die Feuerschale möglich sind.“
„Und dank des Brandings sollten sich Diebe jetzt lieber dreimal überlegen, die neue und unverwechselbare Feuerschale unseres Wohnparks nochmal zu stehlen“, findet Pflegedienstleiterin Nicole Kraut.