039207 84888-0 info@humanas.de
Anerkennungsprüfungen zur Pflegefachkraft bestanden

Anerkennungsprüfungen zur Pflegefachkraft bestanden

Ein großer Erfolg für unser Wohnpark-Teams: Tetiana Perevedentseva und Diana Chepchirchir haben ihre Anerkennungsprüfungen bestanden. Damit haben beide einen wichtigen Meilenstein auf ihrem beruflichen Weg erreicht und können künftig als Pflegefachkräfte arbeiten.

Tetiana Perevedentseva aus dem Magdeburger Wohnpark Ulnerstraße ist seit Dezember 2024 bei Humanas und bringt bereits Erfahrung als Krankenschwester aus der Ukraine mit. Da diese Ausbildung in Deutschland nicht automatisch anerkannt wird, hat sie an einem Vorbereitungskurs beim Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (BZG) in Magdeburg teilgenommen und die sogenannte Kenntnisprüfung erfolgreich bestanden. Nach Ausstellung der Berufsurkunde vom Landesverwaltungsamt in Halle wird Tetiana Perevedentseva künftig offiziell als Pflegefachkraft tätig sein.

Im Wohnpark Magdeburg Ulnerstraße hat Tetiana Perevedentseva (5.v.l.) ihre Anerkennungsprüfung erfolgreich bestanden und wurde vom Team beglückwünscht. Foto: Humanas

Im Wohnpark Magdeburg Ulnerstraße hat Tetiana Perevedentseva (5.v.l.) ihre Anerkennungsprüfung erfolgreich bestanden und wurde vom Team beglückwünscht. Foto: Humanas

Auch Diana Chepchirchir, die im Wohnpark Wolmirstedt tätig ist, hat diesen Weg erfolgreich gemeistert. Sie ist seit Dezember 2023 Teil von Humanas und hat sich nach ihrer Zeit als Pflegekraft gezielt weiterentwickelt. Angefangen als Pflegekraft in Zielitz, wechselte sie im Herbst 2025 nach Wolmirstedt. Ebenfalls über den Vorbereitungskurs beim BZG hat sie sich intensiv auf die Prüfung vorbereitet und diese bestanden. Mit Erhalt der Berufsurkunde wird auch sie nun anerkannte Pflegefachkraft sein.

Qualifikation mit deutscher Ausbildung verglichen

Die sogenannte “Anerkennungsprüfung” ist ein zentraler Schritt für internationale Pflegekräfte in Deutschland. Dabei wird überprüft, ob die im Ausland erworbene Qualifikation mit der deutschen Ausbildung vergleichbar ist. Falls Unterschiede bestehen, absolvieren die Teilnehmenden einen Anpassungslehrgang oder bereiten sich auf eine Kenntnisprüfung vor. In dieser Prüfung werden fachliches Wissen, pflegerische Kompetenzen und praktische Fähigkeiten bewertet. Erst mit bestandener Prüfung und offizieller Berufsurkunde ist die Tätigkeit als Pflegefachkraft in Deutschland möglich.

Im Wohnpark Wolmirstedt hat Diana Chepchirchir (M.) den nächsten Schritt zur Pflegefachkraft erreicht. Foto: Humanas

Im Wohnpark Wolmirstedt hat Diana Chepchirchir (M.) den nächsten Schritt zur Pflegefachkraft erreicht. Foto: Humanas

Die beiden Erfolgsgeschichten zeigen, wie viel Engagement und Durchhaltevermögen hinter diesem Weg steckt. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig gezielte Unterstützung und Qualifizierung sind, um internationale Fachkräfte nachhaltig zu stärken.

Herzlichen Glückwunsch an Tetiana Perevedentseva und Diana Chepchirchir zu diesem großartigen Erfolg!

Azubi aus Tangerhütte plant Ausflug

Azubi aus Tangerhütte plant Ausflug

Ein Ausflug will gut geplant sein – das durfte Auszubildende Mandy Bolle aus dem Wohnpark Tangerhütte jetzt ganz praktisch erleben. Ziel der Aktion war es, ihr zu zeigen, was alles dazugehört, einen Ausflug für Bewohnerinnen und Bewohner zu organisieren und erfolgreich umzusetzen.

Gemeinsam mit Praxisanleiterin Maria Kupferschmidt plante und begleitete Mandy Bolle den Ausflug zum Fischerhof Gahrns in Gardelegen. Dabei wurde deutlich, dass zur Pflege weit mehr gehört als die reine Versorgung. Auch die Planung von Aktivitäten, die Organisation von Abläufen und die Begleitung von Bewohnerinnen und Bewohnern im Alltag sind wichtige Bestandteile des Berufs.

Der Ausflug war für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis. Gemeinsam wurde gelacht, die Zeit genossen und viele schöne Eindrücke gesammelt. Die Aktion zeigte einmal mehr: Pflege bedeutet auch, Lebensqualität zu schaffen, Teilhabe zu ermöglichen und gemeinsame Erlebnisse zu gestalten.

Benjamin Bernick hat Prüfung zum Pflegedienstleiter bestanden

Benjamin Bernick hat Prüfung zum Pflegedienstleiter bestanden

Ein Jahr lang hat Benjamin Bernick neben seinem Berufsalltag die Schulbank gedrückt – jetzt hat sich der Einsatz ausgezahlt: Er hat seine Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen und die Prüfung zur Pflegedienstleitung bestanden.

Im Magdeburger Wohnpark Bruno-Taut-Ring übernimmt er damit künftig die Verantwortung als Pflegedienstleitung. Die Einrichtung kennt Benjamin bereits bestens, denn zuvor war er dort als stellvertretende Pflegedienstleitung tätig.

Mit dem erfolgreichen Abschluss hat er nun alle Qualifikationen erworben, um den Pflegebereich des Wohnparks in seiner neuen Funktion zu leiten.

Wir gratulieren Benjamin Bernick herzlich zu diesem wichtigen Karriereschritt und wünschen ihm für seine Aufgaben als Pflegedienstleitung im Wohnpark Bruno-Taut-Ring viel Erfolg, Freude und weiterhin gutes Gelingen bei Humanas. 

Gutes Zeitmanagement für Pflegefachkräfte

Gutes Zeitmanagement für Pflegefachkräfte

Das richtige Zeitmanagement ist im Dienst einer Pflegefachkraft das A und O. Denn mit einem guten Zeitmanagement sind die Aufgaben, die der PFK-Dienst in den Humanas-Wohnparks birgt, gut zu schaffen – auch mit Unterbrechungen durch Fragen von Kolleginnen und Kollegen, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie deren Angehörige und anderen Menschen, die täglich in den Wohnpark kommen.

Wie sie ihr eigenes Zeitpensum sinnvoll inklusive Zeitpuffer planen, haben neun PFK-Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Wohnparks kürzlich bei einem internen Akademie-Termin gelernt. Geleitet haben den Workshop „Zeitmanagement für PFK“ im Verwaltungsgebäude in Colbitz die beiden Projekt-PDLs Katrin Blume und Katrin Lindgreen.

Arbeitsalltag effektiv gestalten

„Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, wie sich die Fachkräfte ihren Arbeitstag so gestalten können, dass sie ihre Aufgaben gut schaffen können. Dafür ist es beispielsweise wichtig zu wissen, wie PK-Kolleginnen und Kollegen befähigt werden, selbstständiger zu arbeiten“, erklärt Katrin Blume. Schließlich sind Pflegefachkräfte während ihres Dienstes dafür da, PFK-spezifische Aufgaben zu erfüllen, die Pflegekräfte nicht leisten dürfen. Dazu gehört beispielsweise das Setzen der Medikamente, das Schreiben der SIS und der Maßnahmenpläne, sowie die Überprüfung der Maßnahmenpläne und der erforderlichen individuellen Beratungen der Bewohnerinnen und Bewohner. Zu den Aufgaben der Fachkräfte gehört außerdem der zu Haus- und Fachärzten beispielsweise bei Veränderung der Wundversorgung, des Medikamentenplans, das Verordnungsmanagement und unter Umständen das Schreiben von Dienst- und Tourenplänen sowie die Vorbereitung der Abrechnung.

Projekt-Pflegedienstleiterin Katrin Blume leitet gemeinsam mit Katrin Lindgreen den Workshop "Zeitmanagement für PFK". Foto: Humanas

Projekt-Pflegedienstleiterin Katrin Blume leitet gemeinsam mit Katrin Lindgreen den Workshop „Zeitmanagement für PFK“. Foto: Humanas

Und da kommen Unterbrechungen in Konzentrationsphasen ungelegen – vor allem dann, wenn sie gar nicht nötig wären. So dürfen Pflegekräfte deutlich mehr als so manch eine bzw. einer denkt – beispielsweise den Rettungsdienst alarmieren und die Situation nach einem Sturz managen. Hier ist es wichtig, dass die PK-Kolleginnen und Kollegen befähigt werden, selbst zu handeln, wo sie es auch dürfen.

In puncto PFK-Zeitmanagement ist aber auch entscheidend, dass sich die Fachkraft Zeitpuffer für nötige Fragen und Hilfe der PK-Kolleginnen und Kollegen einbauen. Denn natürlich sollen diese bei Bedarf Fragen stellen und Hilfe erwarten dürfen. Damit die PFK dadurch aber nicht unter Zeitdruck gerät, ist das eigene Zeitmanagement samt Puffer so wichtig.

Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit

Und so haben die Workshopteilnehmenden anhand zweier Zeitmanagement-Systeme Aufgaben kategorisiert. Durch das sogenannte Eisenhower-Prinzip haben die PFKs Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit in verschiedene Kategorien eingeteilt und durch diese Methode letztlich so manche Aufgabe ermittelt, die abgegeben werden sollte, um sich vernünftig um die Aufgaben kümmern zu können, die nur von den PFKs erledigt werden dürfen.

„Vor allem stand an diesem Tag aber auch der Austausch untereinander im Vordergrund“, fasst Katrin Blume den für alle Beteiligten erfolgreichen Workshop-Tag zusammen. 

Durch das sogenannte Eisenhower-Prinzip haben die Pflegefachkräfte Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit in verschiedene Kategorien eingeteilt. Foto: Humanas

Durch das sogenannte Eisenhower-Prinzip haben die Pflegefachkräfte Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit in verschiedene Kategorien eingeteilt. Foto: Humanas

„Führungswürfel“ erfolgreich abgeschlossen

„Führungswürfel“ erfolgreich abgeschlossen

Humanas hat den dritten Durchgang ihres internen Weiterbildungsprogramms „Führungswürfel“ erfolgreich durchgeführt und damit erneut gezielt ihre Pflegedienstleitungen gefördert. Im Zeitraum vom 28. Mai 2025 bis zum 30. Januar 2026 standen insgesamt 120 Stunden Lernen, Üben und Reflektieren auf dem Programm.  

Am aktuellen Durchgang nahmen Julia Heinrich (Wohnpark Brehna), Paul Baeslack (Wohnpark Colbitz), Jana Schreiber (Wohnpark Gröbern), Nicole Kraut (Wohnpark Schwanebeck) und Gabriele Will (Wohnpark Wanzleben) teil. Der nächste Durchgang startet am 25. März 2026 mit neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Praxisnahe Förderung im Humanas-Kontext

Der „Führungswürfel“ wurde bewusst als internes Format entwickelt, um Pflegedienstleitungen praxisnah im Humanas-Kontext zu fördern. Die Inhalte des Grundkurses waren für alle Teilnehmenden vergleichbar aufgebaut, individuell angepasst und boten Raum für den Transfer in den Arbeitsalltag. In den anschließenden Refresh-Terminen wurde das Wissen aufgefrischt, reflektiert und weiterentwickelt.

Das Programm verbindet Theorie und Praxis: Themen wie Teamentwicklung, werteorientierte Führung, Konfliktlösung, Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und Reflexion wurden gezielt behandelt – Punkte, die in klassischen Pflegedienstleitungsweiterbildungen häufig nur am Rande vorkommen. Ziel war es, Impulse für die tägliche Arbeit zu geben, kollegialen Austausch zu fördern und Führungskräfte in ihren individuellen Stärken zu stärken.

Den krönenden Abschluss bildet der sogenannte „Hürdenlauf“. Hier mussten die Pflegedienstleitungen ihr gelerntes Können unter Beweis stellen, indem sie eine Dienstberatung mit neutralen Teilnehmerinnen und Teilnehmern simulierten und direktes Feedback erhielten. Bewertet wurde, wie gut das selbstgewählte Thema vermittelt wurde und welche Wirkung die eigene Führung entfaltet. Dieser praktische Abschluss machte das Gelernte greifbar und lieferte wertvolle Impulse für den Führungsalltag.

Stärken der Führungskräfte weiterentwickeln

Der „Führungswürfel“ wurde federführend von Jenifer Diedrich entwickelt, die bei Humanas für Aus- und Weiterbildung sowie Personalentwicklung zuständig ist. Dazu sagte Diedrich: „Es geht explizit nicht darum, auf Biegen und Brechen ein Konzept umzusetzen und ein Führungsverhalten zu übernehmen, das in der Theorie gut klingt, aber nicht authentisch ist.“ Vielmehr gehe es darum, Führungskräfte in ihren Stärken zu sehen, sie gezielt weiterzuentwickeln und zu ermutigen, ihren eigenen, authentischen Weg bewusst und reflektiert zu gestalten.

Mit dem „Führungswürfel“ zeigt Humanas, wie praxisnahe Personalentwicklung, nachhaltige Qualitätsarbeit und authentische Führung Hand in Hand gehen. Das Programm stärkt die Führungskompetenzen, fördert den Teamgeist und setzt Impulse für eine zukunftsorientierte Pflege. 

Doppelte Power der Zentralen Praxisanleiterinnen bei Humanas

Doppelte Power der Zentralen Praxisanleiterinnen bei Humanas

Seit Juli 2025 gibt es bei Humanas zwei Zentrale Praxisanleiterinnen (ZPAs): Cindy Knappick aus dem Wohnpark Tangermünde unterstützt seitdem Josephien Hahn bei allen Aufgaben rund um die Ausbildung. Doch wer sind die beiden – und welche Tipps haben sie für Azubis und erfahrene Kolleginnen und Kollegen? 

Josephien Hahn (l.)

  • AUS- UND WEITERBILDUNGEN:
    Ausbildung zur examinierte Altenpflegerin, Weiterbildungen zur Fachkraft für außerklinische Beatmung und Intensivpflege und Praxisanleiterin
  • BEI HUMANAS SEIT:
    Februar 2018
  • ZPA SEIT:
    1. April 2023
  • AN HUMANAS MAG ICH BESONDERS… .
    .. die familiäre Atmosphäre, den offenen Umgang und vor allem die Menschlichkeit und das ich so sein kann wie ich bin.
  • ICH BIN GERNE ZPA, WEIL…
    … ich Freude daran habe, Wissen weiterzugeben und Auszubildende auf ihrem Weg zu begleiten. Mir ist es wichtig, eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schaffen und den Lernenden Sicherheit und Orientierung zu geben. Besonders erfüllend finde ich, wenn ich miterleben darf, wie sie selbstbewusster werden, ihre Stärken entdecken und in ihrem Beruf wachsen.
  • FUNFACT ÜBER MICH:
    Ich war mal in einer Blaskapelle und habe Trompete gespielt.
  • MEIN PERSÖNLICHER TIPP FÜR DEN WOHNPARKALLTAG:
    Haltet immer zusammen, vergesst nie den Spaß bei der Arbeit. Ihr funktioniert nur gemeinsam als Team. Zieht die Auszubildenden mit in den Alltag ein und zeigt und erklärt ihnen viel – denn sie sind die Pflege(fach)kräfte von morgen, die euch vielleicht irgendwann pflegen. 

Cindy Knappick

  • AUS- UND WEITERBILDUNGEN:
    Ausbildung zur Altenpflegehelferin und examinierten Altenpflegerin, Weiterbildung zur Praxisanleiterin
  • BEI HUMANAS SEIT:
    Juli 2020
  • ZPA SEIT:
    1. Juli 2025
  • AN HUMANAS MAG ICH BESONDERS…
    … das Konzept und das familiäre Klima.
  • ICH BIN GERNE ZPA, WEIL…
    … ich die Arbeit mit den Azubis liebe und mein Fokus als ZPA hauptsächlich auf diesen liegt. Die Azubis auf ihrem Weg begleiten zu dürfen und ihre Entwicklung mitzuerleben erfüllt mich. Es ist einfach schön, sozusagen rohe Diamanten mitschleifen zu dürfen, aus denen dann tolle, kompetente, authentische und ehrliche Kollegen werden!
  • FUNFACT ÜBER MICH:
    Mein eigentlicher Traumberuf war Hundefriseurin! Als solche tätig zu werden, kann ich mir übrigens immer noch vorstellen – vielleicht ja irgendwann mal als zweites berufliches Standbein.
  • MEIN PERSÖNLICHER TIPP FÜR DEN WOHNPARKALLTAG:
    Pflege ist Teamarbeit! „Nicht einsam, sondern gemeinsam“, dieser Leitsatz gilt nicht nur für das Team, sondern auch für die Bewohnerinnen und Bewohner. Der respektvolle Umgang mit- und untereinander ist immens wichtig – natürlich dürfen auch Spaß und Freude nicht fehlen. Denn auch wenn es mal nicht so läuft, steht fest, dass wieder bessere Zeiten kommen – und Humor und Spaß machen schwerere Zeiten leichter.