Humanas-Chef in IHK-Vollversammlung gewählt

Humanas-Chef in IHK-Vollversammlung gewählt

Humanas-Gründer Dr. Jörg Biastoch ist in die Vollversammlung der IHK Magdeburg gewählt worden.

„Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen“, bedankte sich Dr. Biastoch für die Wahl in die Vollversammlung der IHK Magdeburg: „Es ist schön, ein so starkes Team hinter mich zu wissen. Das ermöglicht mir die Ausübung der Ehrenämter. Vielen Dank!“

Neben dem geschäftsführenden Gesellschafter von Humanas wurden in der Gruppe E (Personennahe Dienstleistungen) im Bereich Magdeburg auch Nancy Vasen, Timo Harland und Peter Lackner gewählt.

In der IHK-Vollversammlung vertreten die gewählten Unternehmerinnen und Unternehmer rund 50.000 Unternehmen im nördlichen Sachsen-Anhalt. Sie ist das höchste und wichtigste Gremium der Industrie- und Handelskammer Magdeburg. Dort werden alle Entscheidungen getroffen und Positionen bestimmt, die von den hauptamtlichen IHK-Mitarbeitenden sowie dem Präsidium gegenüber der Politik und Verwaltung im Interesse der Wirtschaft vertreten werden.

Corona: Fragen und Antworten zum „Booster“, der Auffrischungsimpfung

Corona: Fragen und Antworten zum „Booster“, der Auffrischungsimpfung

Fast 65 Prozent der deutschen Bevölkerung haben sich bisher gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Mehrheit der Mitarbeitenden von Humanas sowie Bewohnerinnen und Bewohner aus den Wohnparks haben auch schon die COVID-19-Impfung erhalten. Im Zuge dessen, wurden Informationen rund um Impfstoffe, Schnelltests und Impf-Modalitäten zur Erstimpfung hier zusammengefasst.

Seit einigen Wochen sind nun die Corona-Drittimpfungen vor allem für Seniorinnen und Senioren sowie für immungeschwächte Menschen angelaufen. Mit dieser Impfung erhalten bereits geimpfte Personen eine Auffrischung ihrer Impfung, auch „Booster“ genannt. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich im August 2021 für diese Auffrischungsimpfung u.a. bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden in Pflegeeinrichtungen als auch bei medizinischem Personal ausgesprochen. Was genau hinter dieser Auffrischung der Corona-Impfung steckt, soll im Folgenden erklärt werden.

Lässt der Schutz nach einer vollständigen Corona-Impfung nach?
Nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen verliert der Impfschutz vor allem bei älteren Personen (ab 80 Jahren) und Personengruppen mit geschwächtem Immunsystem seine Wirkung. Außerdem wurde festgestellt, dass sich bei Menschen von Hochrisikogruppen weniger Antikörper bilden als üblich.

Was ist ein Booster bzw. eine Auffrischungsimpfung?
Beim sogenannten Booster handelt es sich um eine weitere Corona-Impfung, bei der bereits vollständig geimpfte Personen erneut eine Dosis von einem zugelassenen mRNA-Impfstoff verabreicht wird. Durch den Booster können sich deutlich mehr Antikörper gegen das Coronavirus bilden.

Wieso gibt es eine Corona-Drittimpfung?
Die neue Spritze soll nachlassendem Immunschutz vorbeugen und den Impfschutz bei bestimmten Personengruppen erhöhen, bei denen erkennbar ist, dass der Schutz der COVID-19-Impfung deutlich nachlässt. Aktuell empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Auffrischung bei Risikopatienten bzw. Menschen mit Immundefekten bzw. Immunschwächen.

Welche Impfstoffe werden beim Booster verwendet?
Die Auffrischungsimpfungen werden aufgrund von Wirksamkeit und Verfügbarkeit aktuell nur mit mRNA-Impfstoff angeboten. Zudem zeigen Auswertungen, dass sogenannte Kreuzimpfungen (erst Vektor-, dann mRNA-Impfstoff) zu einer höheren Antikörperbildung führen als alleinige Verabreichung von Vektor-Impfstoff.

Muss die Impfung nach einer bestimmten Zeit aufgefrischt werden?
Wie bei der Corona-Impfung selbst, gibt es gibt auch keine Pflicht eine Auffrischung der Impfung vorzunehmen. Nach Entscheidung der Gesundheitsministerkonferenz muss der die erste Covid-19-Impfung mindestens sechs Monate zurückliegen, bevor eine Auffrischung erfolgen darf.

Was ist für Genesene und Geimpfte mit Vektor-Impfstoffen zu beachten?
Menschen, die eine vollständige Impfung mit AstraZeneca und Johnson&Johnson erhalten haben, und Personen, die nach einer Covid-19-Erkrankung einen der Vektor-Impfstoffe bekamen, können ihre Impfung sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie mit einem mRNA-Impfstoff auffrischen lassen.

Wo kann man die Auffrischungsimpfung erhalten?
Grundsätzlich werden die Booster von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten vorgenommen. Sofern vorhanden, können diese auch in Impfzentren von Sachsen-Anhalt oder durch mobile Impfteams der Impfstellen erfolgen.

Kostet der Booster etwas?
Nein, alle Impfungen gegen das Coronavirus, die nach der Impfverordnung durchgeführt werden, sind kostenlos.

Zusammen mit der IKK gesund plus stark für die Gesundheit

Zusammen mit der IKK gesund plus stark für die Gesundheit

Bei Humanas sind die Fehltage im Branchenvergleich zwar bereits sehr gering, aber wir wollen uns weiter verbessern. Dazu arbeiten wir fortan mit der IKK gesund plus im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagement zusammen.

Janka Bauer ist bei der IKK gesund plus als Gesundheitsberaterin tätig. Sie ist für Humanas zuständig und erklärt im Interview, warum betriebliches Gesundheitsmanagement so wichtig ist und was für die Kolleginnen und Kollegen bei Humanas geplant ist.

Welche Vorteile haben Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements für ein Unternehmen? 

Für ein Unternehmen hat das Priorität, da die Kosten durch weniger Fehltage gesenkt werden können. Daneben ist es aus unserer Sicht wichtig, die Mitarbeitenden für die vier Handlungsfelder Bewegung, Stressbewältigung, Sucht und Ernährung zu sensibilisieren. Dann bleiben sie leistungsfähig und gehen gern zur Arbeit.

Aus welchem Handlungsfeldern ergeben sich denn allgemein die meisten Angebote?

Wir haben aus allen vier Bereich viele Angebote, aber Maßnahmen zur Stressbewältigung und Förderung der Rückengesundheit sind am beliebtesten. Dabei spielt auch die Branche keine so große Rolle, denn auch der Büromitarbeiter hat genauso Rückenprobleme wie vielleicht jemand aus der Pflege. 

Ist BGM in der Pflege noch einmal eine andere Herausforderung?

Wir gehen auf jedes Unternehmen speziell ein,. Daher beginnen wir auch bei Humanas mit der Bedarfsanalyse, um einen konkreten Bedarf des Teams feststellen zu können. Natürlich kommen in der Pflege noch Schichtarbeit, die Belastung von Leben und Tod aber auch die allgemein schwere Tätigkeit dazu. Das unterscheidet den Bereich natürlich von einem klassischen Job in einem Büro beispielsweise. 

Welche Maßnahmen sind denn bei Humanas seitens der IKK geplant?

Wir wollen jedem Standort ein bedarfs- und zielgerichtetes Angebot unterbreiten. Beispielsweise können die Kolleginnen und Kollegen unser neues 4D-Rückenscreening in Anspruch nehmen, um feststellen zu können, wo die Muskulatur gut ist und wo sie noch gestärkt werden muss. 

Wird es auch eine Zusammenarbeit mit Fitnessstudios geben? 

Wir arbeiten seit Jahren beispielsweise mit LuckyFitness zusammen und natürlich gibt es auch hier die Möglichkeit, diese Kooperation zu nutzen, um etwas für die eigene Fitness zu tun. 

Trotz Pandemie zum PDL-Schein gekämpft

Trotz Pandemie zum PDL-Schein gekämpft

Vor einem Jahr noch hat sich Katja Wendler, Pflegedienstleiterin (PDL) im Wohnpark Magdeburg St.-Josef-Straße, keine Führungsfunktion zugetraut. Zwölf Monate und eine PDL-Ausbildung später, strebt sie nach der Leitung eines eigenen, großen Humanas-Wohnparks. Wie Katja Wendler die Ausbildung erlebt hat und was sie motivierte, berichtet sie im Gespräch.

Wie lief das Jahr als PDL-Schülerin in Zeiten von Corona?

Der Unterrichtsbeginn hat sich aufgrund von Corona um einen Monat verschoben und danach gab es keinen festen Stundenplan. Stattdessen wurde er immer wieder aktualisiert. Die Schule fand mittwochs und alle zwei Wochen auch am Samstag meist im Präsenzunterricht und aufgrund der Bestimmungen überwiegend aufgeteilt in zwei Gruppen statt. Morgens die eine Gruppe, nachmittags die andere – dadurch wurden die eigentlichen acht Stunden auf vier gekürzt. In den vier Stunden Anwesenheit, dann acht Stunden Lernstoff reinzubekommen, war ganz schön anstrengend und teilweise musste man sich hinterher noch einmal genau belesen.

Hinzu kam bei mir, dass die allgemeinbildenden Schulen teilweise geschlossen waren. Somit kam zu Hause noch Homeschooling für meine Kinder dazu. Dadurch mussten alle Schüler bei uns daheim stärker aufeinander Rücksicht nehmen. Eine zusätzliche Umstellung war, dass wir dann teilweise auch online Unterricht hatten. Und das war schon anstrengend.

Wie lief es mit der Belastung durch die Schule zusätzlich zur Arbeit?

Nebenbei die stellvertretende PDL zu sein und hier einen Wohnpark zu leiten, dann noch die Schule – das war schon eine große Belastung. Da ich nicht immer vor Ort war, sind Sachen liegen geblieben, die ich dann am nächsten Tag aufgeholt habe. Dadurch bin ich dann auch ab und an länger auf Arbeit gewesen – das war manchmal schon extrem. 

Außerdem mussten aufgrund von Corona viele Stunden verschoben werden, sodass wir dann teilweise jeden Samstag Unterricht hatten. Das war belastend, weil wir zeitweise kein Wochenende zum Durchatmen hatten. Gerade im März war wirklich jeden Mittwoch und jeden Samstag Schule.

Hattest du dennoch das Gefühl, gut unterstützt zu werden?

Ja, von der Familie wurde ich super unterstützt und auch von den Arbeitskollegen und natürlich von allen bei Humanas – da war immer Unterstützung gegeben. Das war wichtig und gut.

Was war die größte Motivation, den PDL-Schein zu machen?

Ehrlich gesagt, hatte ich zu Beginn gar keine Motivation, weil ich mich nie als Führungskraft gesehen habe. Die Idee entstand beim Herumflachsen mit dem Kundenmanagement und unserer damaligen PDL. Ich könne doch die St.-Josef-Straße übernehmen, wenn sie in den neuen Wohnpark am Bruno-Taut-Ring wechselt. Und auf einmal war die Ausbildung greifbar und es kam zum Gespräch. So war es für mich zum einen eine große Motivation, dass das Management und meine PDL in mir das Potential gesehen haben, Führungskraft zu werden. Das hat mich sehr ermutigt. Zum anderen war für mich die größte Motivation, dass ich reife – und das habe ich in diesem Jahr begriffen.

Gab es während der Ausbildung für dich eine Erleuchtung oder einen besonderen „Aha“-Moment?

Ja, meinen größten Aha-Moment hatte ich im Bereich der MDK-Prüfungsrichtlinie. Das war etwas, was ich vorher nicht in der Tiefe kannte, weil ich ja noch nie eine MDK-Prüfung mitgemacht habe. So hat man immer Angst, wenn man hört ‚Jetzt kommt der MDK!’. Aber an die Prüfung gehe ich nun gestärkt und fühle mich auf Augenhöhe. Ich weiß, dass man sich nicht kleinreden lassen sollte und was wirklich prüfungsrelevant ist.

Wie ist die erste Zeit als PDL in deinem Wohnpark verlaufen?

Die ersten Tage liefen sehr gut. Ich hatte mich anfangs ab und zu gefragt: ‚Was machst du jetzt mittwochs und samstags?‘ (lacht) Aber das hat sich relativ schnell gegeben. Ich habe festgestellt, dass ich mehr Zeit habe für die Mitarbeitenden und auch für die Bewohnerinnen und Bewohner. Das betrifft aber auch organisatorische Dinge. Und ich kann jetzt die Bewohner-Visiten machen, was sonst mit Zeitdruck verbunden war. Ansonsten fühle ich mich nach dem Abschluss der Ausbildung gestärkt und besser.

Würdest du die PDL-Ausbildung anderen empfehlen?

Ja, weil es sehr viel Input gibt. Es ist wichtig im Bereich des Qualitätsmanagements Bescheid zu wissen, über ein Leitbild oder die Expertenstandards. Warum gibt es das und wozu ist das eigentlich alles da? Das habe ich mit dieser Schulung erst richtig gelernt, denn als PDL sollte man solche Dinge natürlich wissen und das hat man uns sehr gut vermittelt. 

Was hingegen traurig ist, dass es nach dem Abschluss der Ausbildung keine regelmäßigen Weiterqualifikationen oder verpflichtende Auffrischungen wie für Praxisanleitungen gibt. Für ihre Lizenz müssen sie 24 Stunden im Jahr absolvieren. Aber auch für PDLs gibt es immer wieder was neues – neue Richtlinien oder Gesetze.

Welche Ziele hast du als PDL für dich selbst?

Ich möchte zum einen den Wohnpark in der St.-Josef-Straße weiter führen. Außerdem strebe ich Veränderungen an, da muss ich aber gucken, was ich davon umsetzen kann. Und ein großes Ziel wäre es irgendwann einmal selbst meinen eigenen „echten“ und großen Humanas-Wohnpark zu leiten – das wäre natürlich das Highlight.

Ausbildung bei Humanas: „Jeden Tag Aha-Momente“

Ausbildung bei Humanas: „Jeden Tag Aha-Momente“

Bei Humanas lernen wir gemeinsam in großen und kleinen Schritten. Das steht nicht nur in unserer Philosophie, sondern wird täglich gelebt. So wie während der Ausbildung in der Pflege.

Zwei Auszubildende berichten über ihren Weg in die Pflege. Mandy Grubert ist schon seit 2017 als Pflegehelferin bei Humanas. Seit September 2019 drückt sie die Schulbank und lernt noch als eine der letzten den Beruf der Altenpflegerin.

Kristin Puderbach hingegen ist eine unserer ersten Auszubildenden als Pflegefachfrau. Die neue generalistische Ausbildung gibt es seit 2020. Mitten in der Corona-Pandemie hat sie ihren alten Job aufgegeben und ist in die Pflege gegangen.

Warum hast du dich für die Ausbildung entschieden?

Mandy Grubert: Ich habe noch keine Berufsausbildung absolviert und mit der Ausbildung sehe ich eine gute Chance im Leben weiter zu kommen.

Kristin Puderbach: Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Kurzarbeit in meinem früheren Beruf als Tourismuskauffrau habe ich die Chance ergriffen, einen beruflichen Neuanfang zu wagen. Mich hat der Aufbau und die neuartige Gestaltung dieses Berufsfeldes überzeugt.

Wie bist du auf Humanas gekommen?

Mandy Grubert: Eine Freundin hat mir von der Möglichkeit erzählt und ich wollte mich neuorientieren.

Kristin Puderbach: Ich bin im Internet auf die Ausbildung bei Humanas aufmerksam geworden und mich hat das Konzept sehr überzeugt.

Ausbildung bei Humanas

Unter den wachsamen Augen von Praxisanleiterin Josephien Hahn (li.) misst Mandy Grubert bei ihrer Mit-Auszubildenden Kristin Puderbach (re.) den Puls. Foto: Humanas

Was war bisher der schönste Moment der Ausbildung?

Mandy Grubert: Manche Klassenkameraden nach dem Lockdown wiederzusehen.

Kristin Puderbach: Besonders gefällt mir an der Ausbildung, dass ich mich frei entfalten und jeden Tag etwas Gutes tun kann. Man bekommt meist sehr viel Dankbarkeit entgegengebracht.

Was war ein Aha-Moment in der Ausbildung?

Kristin Puderbach: Aha-Momente erlebe ich in der Ausbildung jeden Tag. Besonders interessant für mich sind jedoch die schulischen Unterrichtseinheiten. Beispielsweise wusste ich nicht, dass eine männliche Harnröhre ca. 20cm länger ist als die weibliche.

Was macht in der Ausbildung am meisten Spaß?

Mandy Grubert: Anderen Leuten helfend und begleitend zur Seite zu stehen und ihren Alltag ein kleinen wenig schöner zu gestalten

Was könnte noch besser sein?

Kristin Puderbach: Da das Prinzip der Praxisanleitung ist noch neu ist, ist hier noch Luft nach oben. Die Ausbildung ist auf einem guten Weg, jedoch gibt es sehr viele organisatorische Besonderheiten, die eingehalten werden müssen. Dadurch wird die Qualität der Ausbildung gesichert, man verliert jedoch auch hin und wieder Mal den Überblick.

Auch für dieses Jahr suchen wir neue Auszubildende zur Pflegefachmann/fachfrau (m/w/d)! 

Unsere Lohnentwicklung der vergangenen Jahre

Unsere Lohnentwicklung der vergangenen Jahre

Bedingt durch die Corona-Pandemie sinken die Löhne bundesweit. Warum das nicht auf Humanas zutrifft. 

Die Corona-Krise hat die Entwicklung der Löhne in Deutschland stark beeinflusst. Das geht aus einem Bericht des Statistischen Bundesamtes hervor, der erstmals seit Beginn der Erhebung 2007 einen nominalen Verdienstrückgang beschreibt. Der Nominallohnindex sank im Jahresdurchschnitt um rund 0,6 Prozent, die Verbraucherpreise stiegen im Gegenzug um knapp 0,5 Prozent. Das führte im Bundesdurchschnitt zu einem Verdiensteinbruch von rund einem Prozent.

Bei Humanas ist der Lohn hingegen im vergangenen Jahr wie auch in den Jahren davor gestiegen. 2019 haben wir zunächst die wöchentliche Arbeitszeit von 40 auf 38,5 Stunden gesenkt. Damit haben alle Kolleginnen und Kollegen für das gleiche Geld weniger Zeit arbeiten müssen, was zu einem Plus bei den Stundenlöhnen geführt hat. 2020 haben wir dann die Wochenarbeitszeit auf 36 Stunden gesenkt, was ebenfalls einen Erhöhung der Stundenlöhne beinhaltete. Außerdem haben wir den jährlichen Urlaub erhöht.

Zum 1. April 2021 wurden die Löhne bei Humanas abermals angehoben, sodass eine Pflegefachkraft pro Stunde nun 16,76 Euro oder monatlich 2613 Euro brutto verdient. Zum Vergleich: In Sachsen-Anhalt verdient einer Erhebung der Arbeitsagentur zufolge eine vollzeitbeschäftigte Altenpflegefachkraft bei mehrheitlich einer 40-Stunden-Woche durchschnittlich 2166 Euro brutto im Monat. In Ostdeutschland verdient eine Fachkraft unter gleichen Bedingungen im Mittel 2211 Euro brutto.

Zahlreiche Zusatzleistungen

Altenpflegehelfer verdienen laut den Experten der Arbeitsagentur durchschnittlich 1805 Euro brutto in Sachsen-Anhalt und in Ostdeutschland 1662 Euro brutto. Bei Humanas erfolgt für ungelernte Betreuungs- oder Pflegekräfte die Eingruppierung in Entgeltgruppe 3. Als Einstieg ist seit 1. April 2021 so ein Gehalt in Höhe von 2043 Euro brutto möglich. Damit haben ungelernte Kräfte bei Humanas 381 Euro brutto mehr als der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt auf dem Lohnzettel stehen. Die Entgeltgruppen sind vollkommen transparent in unserer Betriebsordnung dargestellt.

Neben dem reinen monatlichen Verdienst kommen noch Zusatzleistungen wie eine private Krankenzusatzversicherung, eine Altersvorsorge oder eine Gesundheitsprämie von bis zu 600 Euro pro Jahr hinzu.

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