Corona: Fragen und Antworten zur Impfung

Corona: Fragen und Antworten zur Impfung

Als erster Impfstoff in der Corona-Pandemie ist jener von BioNTech und Pfizer in Deutschland im Einsatz. Moderna wurde Anfang Januar 2021 von der EU zugelassen.

Bei beiden Impfstoffen handelt es sich um einen mRNA-Impfstoff. Sie nutzen Boten-Ribonukleinsäure, um eine Immunantwort im Körper hervorzurufen. Die mRNA (messengerRNA = Boten-Ribonukleinsäure) enthält die Bauanleitung für einen Bestandteil des Covid-19-Erregers. Die Körperzellen bauen sich durch den Impfstoff ihre Virusabwehr selbst. Beide Impfstoffe erfordern zwei Impfungen, beim Biontech-Impfstoff im Abstand von drei Wochen, beim Moderna-Impfstoff im Abstand von vier Wochen.

mRNA-Impfstoffe sind keine Lebendimpfstoffe. Sie sind gut verträglich, haben wenige bis gar keine Nebenwirkungen und eine sehr hohe Wirksamkeit. Die mRNA im Impfstoff wird durch normale zelluläre Prozesse schnell abgebaut und gelangt nicht in den Zellkern.

Dr. Jörg Biastoch ist nicht nur Humanas-Chef, sondern auch promovierter Mediziner und hat in unseren Wohnparks auch Impfungen durchgeführt. Er antwortet auf die wichtigsten Fragen zur Corona-Impfung.

Ist die Impfung Pflicht für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Humanas?

Ganz klares Nein. Aus Arbeitgeber-Sicht wird dies auch immer so bleiben. Ob es jedoch zu einer gesetzlichen Impfpflicht kommt, kann ich nicht sagen.

Wie sicher ist der Impfstoff? 

Die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna sind in der EU zugelassen und erfüllen damit höchste Sicherheitsstandards. Auch das Paul-Ehrlich-Institut prüfte die Impfstoffe und zeigte keine Bedenken. Die Wissenschaftler müssen jede Charge eines Impfstoffes laut deutschem Arzneimittelgesetz prüfen.

Sollte ich mich nach überstandener Corona-Infektion impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts kann noch keine gültige Aussage dazu treffen. Nach überwiegender Expertenmeinung sollten Personen, die in den zurückliegenden sechs Monaten eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, zunächst jedoch nicht geimpft werden. 

Wie groß ist der Schutz nach der ersten Impfung?

Das Robert-Koch-Institut geht von einer Wirkung von bis zu 53 Prozent nach der ersten Dosis aus, nach der zweiten sind es 94 Prozent im Falle von Moderna und 95 Prozent bei BioNTech/Pfizer. 

Kann ich mich nach der Impfung noch infizieren und andere anstecken?

Das ist nicht abschließend geklärt. Obwohl es überwiegend darum geht, eine
Covid-19-Erkrankung zu vermeiden, ist es möglich, dass die Impfung weder die
Infektion noch die Übertragung von SARS-CoV-2 verhindern kann. Sicher ist, dass der Impfstoff die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung an Covid-19 um 94 bzw.
95 Prozent senkt. 

Muss ich mich nach der Impfung noch regelmäßig Schnelltests unterziehen?

Ja, da wie im vorhergegangenen Punkt erwähnt noch nicht abschließend geklärt ist, ob eine geimpfte Person infektiös ist oder nicht. Zudem sollten auch geimpfte Menschen die allgemein gültigen Hygieneregeln weiterhin beachten und auch weiterhin Masken tragen.

Ich bin nach der Grippeimpfung an Grippe erkrankt? Bekomme ich nach der Impfung Corona?

Nein, zumindest nicht wegen des Impfstoffes. Bei beiden Produkten wird nur eine Bauanleitung des Erregers injiziert. Auf dieser Grundlage stellen die Körperzellen das Virusprotein her. Gegen dieses entwickelt der Körper seine Immunantwort.

Resi Kirchner wohnt in Colbitz. Sie war dort die erste Bewohnerin, die mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft wurde. Fotos: Katharina Hannemann

Wie ist der Impfstoff hergestellt?

Bei den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna handelt es sich um synthetisch hergestellte Impfstoffe. Beide sind zudem vegan. 

Greift der Impfstoff in meine DNA ein?

Ganz klares Nein. Es besteht keine Gefahr einer Integration von mRNA in das humane Genom. Beim Menschen befindet sich das Genom in Form von DNA im Zellkern. Eine Integration von RNA in DNA ist unter anderem aufgrund der unterschiedlichen chemischen Strukturen nicht möglich.

Warum war der Impfstoff so schnell verfügbar?

Seit Anfang 2020 haben zahlreiche Unternehmen und Labore an einem Impfstoff geforscht. Durch die Bereitstellung großer finanzieller Mittel und personeller Ressourcen ging die Entwicklung so schnell. Zudem wurden die klinischen Studien parallel durchgeführt und bereits in dieser Phase Daten an die Zulassungsbehörden übermittelt. 

Außerdem waren viele Grundlagen zur Herstellung dieser Impfungen dank jahrelanger Forschung schon vorhanden. Beispielsweise haben Andrew Fire und Craig Mello für ihre Arbeit an der Grundlagenforschung der RNA-Technologie im Jahr 2006 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhalten. 

Die RNA-Technologie hat es zudem ermöglicht, die Impfung schneller herzustellen als bislang, weil nicht mehr Millionen Hühnereier als Nährboden benutzt werden müssen.

Wie sicher ist mein negativer Antigen-Schnelltest?

Ziemlich sicher. Die Antigen-Schnelltests müssen in der Sensitivität bei 80 und in der Spezifität bei 97 Prozent liegen. Das heißt, das 80 von 100 positiven Proben als solche erkannt werden müssen und nur drei von 100 Gesunden Probanden falsch als infiziert angezeigt werden. Ein negatives Ergebnis schließt eine Infektion somit sehr wahrscheinlich aus. Zu 100 Prozent sicher ist er aber nicht.

Hinweis: Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 

Impfstart bei Humanas

Impfstart bei Humanas

Rund zwei Wochen nach der Zulassung des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer in der Europäischen Union haben in den ersten Humanas-Wohnparks die Impfungen begonnen. Teilweise unterstützte Humanas-Chef Dr. Jörg Biastoch die Impfteams.

Das Impfteam des Deutschen Roten Kreuz fuhr pünktlich in Colbitz auf den Parkplatz. In einem kleinen roten unauffälligen Täschchen trugen sie den Impfstoff in den Wohnpark. Aufgeregtes Wirren machte sich breit. Das Team vor Ort hat im Vorfeld dem Gesundheitsamt die Impfbereitschaft mitgeteilt. Ebenso worden die Bewohnerinnen und Bewohner einige Tage zuvor befragt.

Auch in Zielitz wurden Mitarbeiterinnen geimpft. Fotos: K. Hannemann

Da die Impfung von einem Arzt injiziert werden muss und sich Humanas bereiterklärt hat, dabei zu unterstützen, reiste Dr. Jörg Biastoch an seine Wurzeln zurück. Der promovierte Mediziner impfte erst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, anschließend die Bewohnerinnen und Bewohner. „Es gibt Dinge, die verlernt man nicht“, sagt er mit einem Schmunzeln und fügt an: „Wir sind froh und dankbar, dass wir die Möglichkeit zur Impfung erhalten.“ Es sei ein Privileg.

Humanas gehört zu den „Wachstumschampions“

Humanas gehört zu den „Wachstumschampions“

Zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Statista hat Focus Business zum sechsten Mal die Liste der wachstumsstärksten Unternehmen erstellt. Humanas gehört zu den 500 am schnellsten wachsenden Firmen in Deutschland und ist damit ein „Wachstumschampion“!

In der Kategorie „Gesundheit, Soziales, Erziehung und Bildung“ steht Humanas auf Rang acht. Im Gesamtranking findet sich das Pflege-Unternehmen im oberen Mittelfeld auf einem starken 169. Platz wieder. „Die Auszeichnung und der Fakt, dass wir das einzige ostdeutsche Unternehmen aus der Pflege in dem Ranking sind, bestätigen unsere Arbeit. Wir sind gemeinsam auf dem richtigen Weg“, kommentiert Dr. Jörg Biastoch, geschäftsführender Gesellschafter von Humanas.

Zur Ermittlung der „Wachstumschampions“ erstellte Focus Business zusammen mit Statista eine Longlist aus rund 12.000 Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland. Sie mussten 2016 einen Mindestumsatz von 100.000 Euro erwirtschaften und diesen bis 2019 auf mindestens 1,8 Millionen Euro erhöhen können. Die 500 wachstumsstärksten Firmen aus 21 Branchen dürfen nun den Titel „Wachstumschampion 2021“ führen.

Im Vergleichszeitraum ist Humanas um 44 Prozent gewachsen. Die Mitarbeiterzahl ist dabei von 171 im Jahr 2016 auf 306 im Jahr 2019 gestiegen. Inzwischen sind fast 400 Menschen bei dem Familienunternehmen aus Lindhorst beschäftigt.

Im Jahr 2020 hat sich das 2006 gegründete Unternehmen bereits über die Auszeichung als Top-Innovator im Rahmen von TOP100 freuen dürfen.

Aus der Schweiz zu Humanas

Aus der Schweiz zu Humanas

Nicole Gebhardt arbeitet seit 2017 bei Humanas – erst war sie im Wohnpark in Meisdorf und ist seit Anfang 2019 im Wohnpark Ballenstedt. Im August 2020 hat die Harzerin die Fachkraftausbildung abgeschlossen und absolviert seit Sommer des gleichen Jahres die Weiterbildung zur Praxisanleiterin. Im Interview erzählt sie von ihrem Weg in die Schweiz nach Thusis und wie sie dann bei Humanas gelandet ist.

Nicole, brauchst du nicht mal eine Pause vom Lernen?

Nein, nicht unbedingt. Ich habe schon im Sommer mit der Weiterbildung begonnen, als ich noch in der letzten Phase meiner Fachkraftausbildung war, weil ich lieber alles am Stück machen wollte. Ich hätte natürlich auch ein halbes Jahr pausieren können, das wollte ich aber nicht. Ich habe ja auch in der Schweiz schon als Fachkraft gearbeitet, sodass die Belastung in Ordnung war.

Wie bist du als Quedlinburgerin denn in die Schweiz gekommen?

Ein Freund hat mich einfach mal mitgenommen und gesagt, dass sie dort auch Verstärkung in der Pflege suchen. Ich war 2009 zu Besuch dort, habe mich einfach mal beworben und hatte gleich am nächsten Tag eine Stelle. 

Das ging aber schnell. 

Ja und ich war sogar sieben Jahre lang bei ein und derselben Einrichtung beschäftigt. Dort habe ich auch auf meine in Deutschland abgeschlossene Altenpflegehelfer-Ausbildung die Fachkraft-Ausbildung gemacht. Die Arbeit hat auch echt viel Spaß gemacht, aber meine Familie war eben noch in Deutschland, sodass ich mich dann entschlossen habe, 2016 wieder zurückzukehren. 

War der Schritt zurück schwierig?

Am Anfang überhaupt nicht. Ich habe mich in der Region beworben und auch als Fachkraft gearbeitet. Jedoch war mir damals der Arbeitsweg zu weit. Daher habe ich mich in Ballenstedt bei einer stationären Einrichtung beworben. 

Und dort hat dann jemand wegen der Schweizer Ausbildung nachgefragt? 

Genau, erst dort fiel es auf, dass ich eine Anerkennung benötige. Ich habe mich dann auch schnell darum gekümmert, habe sie aber leider nicht bekommen. 

Wie bist du dann zu Humanas gekommen?

Ich wohne gleich gegenüber und habe gesehen, dass hier in Ballenstedt gebaut wird. Da habe ich mich beworben und habe dann erst in Meisdorf angefangen. Als Helfer habe ich mich aber unwohl gefühlt und war unzufrieden. Mit dem Personalmanagement habe ich geschaut, wie wir zu einer Lösung kommen können. 

Wie sah diese denn aus?

Zuerst haben wir versucht, ob ich einfach nur die Prüfungen machen kann. Das ging aber leider nicht. Also habe ich die Ausbildung noch einmal gemacht. Dafür war ich zwei Tage pro Woche in Magdeburg bei der FIT

Steffi Pfuhle, Nicole Gebhardt und Sylvia Reuß im Wohnpark Ballenstedt

Steffi Pfuhle (li.) aus dem Humanas-Personalmanagement und die Ballenstedter Pflegedienstleiterin Sylvia Reuß (re.) gratulieren Nicole Gebhardt zur abgeschlossenen Fachkraftausbildung.

Was sind denn die Unterschiede im Vergleich zur Ausbildung in der Schweiz?

In der Schweiz ist die Ausbildung in der Pflege intensiver, in Deutschland wird stärker auf Recht, Ethik und andere Dinge geachtet. Und in der Schweiz ist die Ausstattung moderner. Wir haben die Theorie viel mehr in der Praxis angewendet. Dafür gibt es besondere Schulungsräume, wo die Lagerung von Patienten, aber auch das Legen von Kathetern oder die Blutabnahme geübt wurde. 

Die Pflegefachkräfte haben also auch Blut abgenommen?

Genau, wir haben den Ärzten viel zugearbeitet. Wenn sie Blutproben brauchten, haben wir diese abgenommen und geschickt. In Deutschland kommt eine Schwester in den Wohnpark. Auch Urintests durften wir machen. Der Austausch mit den Ärzten war intensiver, ruhiger und nicht so kompliziert wie in Deutschland. Das hat mir damals schon meine PDL in der Schweiz gesagt. 

Wie unterscheidet sich die Arbeit in der Schweiz?

Es wird mehr darauf geachtet, dass man sich nicht kaputt arbeitet. Nicht die Schnelligkeit war entscheidend, sondern die Qualität der Pflege. Wir hatten dort auch mehr Personal zur Verfügung. Das ist bei Humanas ja auch so und dadurch können wir besser auf die Menschen eingehen. Bei meinen ersten Einrichtungen hier in Deutschland war wieder vor allem die Schnelligkeit entscheidend, auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner wurde kaum eingegangen. 

War die Umstellung von stationär auf ambulant eine große Herausforderung für dich?

Total. Ich habe gern stationär gearbeitet und wollte auch nie ambulant arbeiten. Aber bei Humanas ist es etwas anderes. Wir arbeiten zwar ambulant, aber müssen nicht durch die Stadt hetzen oder morgens los und dann abends wieder. Wir arbeiten zwar ambulant, aber in einem Wohnpark der kurzen Wege. Das macht echt Spaß. 

Was macht die Arbeit bei Humanas für dich noch aus?

Die Größe der Wohnparks ist optimal. 28 Bewohner und als Bezugspflegekraft maximal sieben Personen zu haben ist toll. Aber dennoch kennen wir alle Menschen hier, weil der Wohnpark eben kleiner ist. Toll ist auch, dass alles auf einer Ebene ist. 

Es ist auch super, dass ich meine Ideen äußern und versuchen kann umzusetzen. Nicht alles gelingt immer sofort, aber sie werden wirklich gehört und nicht einfach abgetan. Wir können unsere Kreativität im Team ausleben und Dinge auch verändern. Ich gehe wirklich gern auf Arbeit. Das hatte ich zuletzt in der Schweiz. 

Gibt es etwas, was dich stört?

Nicht viel, aber ich vermisse ein ruhiges Dienstzimmer oder Büro. Das hat bei uns bislang gefehlt, aber durch die Zusammenarbeit mit der Wohnungsgesellschaft haben wir ja nun ein Büro im Haus nebenan und somit auch ein ruhigeres Dienstzimmer hier im Wohnpark, weil sich unsere Pflegedienstleiterin ins Büro zurückziehen kann. 

Was hat dich bewegt, noch den Praxisanleiter zu machen?

Ich habe schon in der Schweiz gern mit den jungen Leuten gearbeitet. Dort heißen sie Berufsbildner und das wollte ich damals auch schon werden. Wir hatten aber schon einen im Betrieb. Und ich wollte immer schon einfach gern meinen Bereich haben, den ich verantworte und entwickele. Ich gebe mein Wissen einfach gern weiter.

Bei vollem Lohnausgleich: Humanas führt 36-Stunden-Woche ein

Bei vollem Lohnausgleich: Humanas führt 36-Stunden-Woche ein

Das familiengeführte Pflegeunternehmen Humanas hat als erster Vertreter der Branche bei vollem Lohnausgleich eine 36-Stunden-Woche eingeführt.  

Als erster Pflege-Anbieter führt Humanas die 36-Stunden-Woche ein. Bei vollem Lohnausgleich kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so durchschnittlich auf zwei lange Wochenenden pro Monat. „Damit haben unsere Kolleginnen und Kollegen mehr Zeit für die Familie, für Hobbys und Freunde als bei anderen Unternehmen in der Branche“, weiß Dr. Jörg Biastoch, geschäftsführender Gesellschafter der Humanas Pflege GmbH & Co. KG. 

Für aktuell Vollzeitbeschäftigte bei Humanas bedeutet die Einführung der 36-Stunden-Woche mehr Freizeit. Für Teilzeitbeschäftigte erhöht sich hingegen das Entgelt. „Das ist nach der Einführung der 38,5-Stunden-Woche im Jahr 2019 ein weiterer Meilenstein in der fast 15-jährigen Geschichte von Humanas“, ergänzt Dr. Biastoch. „Generell bedeuten 36 Stunden im Vergleich zu einer Arbeitsstelle mit 40 Wochenstunden 23 Tage mehr Freizeit pro Jahr.“ 

Pflegefachkräfte vorrangig tagsüber im Einsatz

Mit Einführung der 36-Stunden-Woche tritt bei Humanas auch ein neuer Rahmendienstplan in Kraft. In dem werden Pflegefachkräfte nun vor allem in der Tagschicht eingeteilt. „Unsere Fachkräfte sollen die Möglichkeit erhalten, tagsüber zu arbeiten. Für Eltern bietet sich so die Möglichkeit, Beruf und Familie bei Humanas noch besser in Einklang zu bringen“, sagt Dr. Biastoch. Bereits zuvor waren Pflegefachkräfte bei Humanas im Gegensatz zur Arbeit in stationären oder ambulanten Einrichtungen nur im Zwei-Schicht-System eingeteilt. 

Humanas betreibt in ganz Sachsen-Anhalt derzeit 16 Wohnparks. Dort bietet das Familienunternehmen neben einer ambulanten Versorgung auch betreutes Wohnen sowie eine Tagespflege an.

Grundsteinlegung für 17. Humanas-Wohnpark

Grundsteinlegung für 17. Humanas-Wohnpark

Der 17. Wohnpark von Humanas nimmt immer mehr Form an. Zusammen mit Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister von Magdeburg, Dr. Sebastian Putz aus dem Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr sowie Oliver Hornemann und Karin Grasse aus dem Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“ hat Dr. Jörg Biastoch, geschäftsführender Gesellschafter der Humanas Pflege GmbH & Co. KG am 9. Juli den symbolischen Grundstein am Bruno-Taut-Ring 58 in Magdeburg-Olvenstedt gelegt.

„Ich freue mich, dass wir das erste Mal mit einer Wohnungsbaugenossenschaft kooperieren“, erklärte Dr. Biastoch bei der Befüllung einer Zeitkapsel, die anschließend vor dem künftigen Wohnpark in die Erde eingelassen wurde. „Unser Anliegen ist es, dass wir im Quartier bleiben und dort sind, wo das Leben brummt. Dafür ist der Standort hier am Bruno-Taut-Ring perfekt.“ 

Karin Grasse, Vorstandsmitglied der Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“, sagte: „Es ist ein ganz tolles Projekt und wir sind stolz darauf, dass wir heute den Grundstein legen durften.“ Der gesamte Kiez profitiere künftig von den gemeindeweiten Leistungen und der Tagespflege im Humanas-Wohnpark. „Die Bewohner haben das Angebot vor der Tür.“ 

Wohnpark für Magdeburg „ein wichtiges Projekt“

Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper (SPD), der selbst bis 1996 unweit der heutigen Baustelle gewohnt hat, betonte: „Dass wir heute hier in Olvenstedt stehen, ist etwas ganz Besonderes. Mit diesem Projekt bringen wir alt und jung im Stadtteil zusammen.“ 

Dr. Sebastian Putz (CDU), Staatssekretär im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr von Sachsen-Anhalt, unterstrich: „Wir wollen, dass sich die Menschen solange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohlfühlen und so lange wie möglich in ihrem Umfeld verbleiben können.“ Dafür sei der neue Humanas-Wohnpark „ein wichtiges Projekt“.  

Am Standort Bruno-Taut-Ring entstehen im ersten Bauabschnitt 28 Einzimmerwohungen. Diese sind wabenförmig um einen großen Tagespflege-Bereich angeordnet. In einem zweiten Bauabschnitt werden noch weitere 16 Zweizimmerwohnungen im Reihenhausstil errichtet. Während die kleineren Appartements eine Fläche von circa 28 Quadratmeter haben, beträgt die Wohnfläche der Zweiraumwohnungen circa 58 Quadratmeter. Jede Wohnung verfügt über eine Terrasse und ist komplett barrierefrei.

Humanas schafft 25 Arbeitsplätze

Humanas bietet in der hybriden Wohnformen mehr als klassische stationäre Pflegeheime und das bei niedrigeren Eigenanteilen. Neben einer möglichen Rund-um-die-Uhr-Versorgung in den Einzimmerwohnungen profitieren die Bewohner der Zweizimmerwohnungen von zahlreichen Leistungen von Humanas. Diese reichen von einer ersten hauswirtschaftlichen Unterstützung bis hin zu einer ambulanten Pflege in den eigenen vier Wänden. Diese Leistungen stehen auch dem gesamten Kiez zur Verfügung. 

Rund 25 Arbeitsplätze für examinierte Pflegefachkräfte, Pflege- und Betreuungskräfte sowie Hauswirtschaftskräfte entstehen.

Der Wohnpark am Bruno-Taut-Ring 58 wird der 17. Standort von Humanas in ganz Sachsen-Anhalt und soll im Dezember eröffnen. In unmittelbarer Nähe befinden sich bereits zwei Einrichtungen: Am Olven 1 in der St.-Josef-Straße 19a und seit Ende 2019 in der Hans-Grade-Sraße 127.

Im Mai hatte in Zielitz (Landkreis Börde) der 15. Wohnpark eröffnet im Spätsommer soll in Grieben bei Tangerhütte (Landkreis Stendal) der 16. folgen.