Tu was für Deine Gesundheit mit Humanas

Tu was für Deine Gesundheit mit Humanas

In der Pflege arbeiten kann anstrengend sein. Körperlich wie seelisch. Da ist ein gerechter Lohn viel wert, aber nicht alles. Das wissen wir bei Humanas und zahlen nicht nur einen überdurchschnittlichen Lohn, sondern fördern auch die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen.

Es zwickt im Rücken oder die Arme sind einfach müde nach einer Schicht. Vor allem „Rücken“ ist eine oft genannte Diagnose in der Pflege. Das soll uns aber nicht passieren. In Zusammenarbeit mit der AOK bieten wir daher seit Jahren gesundheitsfördernde Kurse an. Diese finden selbstverständlich während der Arbeitszeit statt. Im vergangenen Jahr haben beispielsweise die Teams aus der Magdeburger St.-Josef-Straße, Schackensleben und aus Friedrichsbrunn gelernt, wie man rückenschonend arbeitet. Fazit der Schulungen: Vieles lässt sich ganz leicht umsetzen und Spaß macht hat es auch! Und es ist vor allem besser für den Rücken.

 

Wie wichtig das ist, zeigt der jüngste Pflegereport der Barmer. Demnach würden explizit Rückenschmerzen bei Fachkräften in der Altenpflege knapp 96 Prozent und bei Hilfskräften etwa 180 Prozent mehr Fehltage als in anderen Berufen verursachen. Laut des Reports fehlen in Sachsen-Anhalt Pflegerinnen und Pfleger in der Altenpflege durchschnittlich rund 30 Arbeitstage pro Kalenderjahr. Im Landesschnitt aller Berufe sind es 22,1 Tage. AOK-versicherte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer waren laut Fehlzeiten-Report branchenunabhängig 19,8 Kalendertage arbeitsunfähig.

Dass unsere Maßnahmen für eine bessere Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen Wirkung zeigen, belegen die Fehlzeiten bei Humanas. Durchschnittlich war jeder Mitarbeitende im Jahr 2020 17 Tage krankgeschrieben. Damit sind wir fünf Tage unter dem Durchschnitt in Sachsen-Anhalt und ganze 13 Tage unter dem Branchenschnitt, den die Barmer erfasst hat.

Mehr Zeit bei Humanas

Neben dem rückenschonenden Arbeiten zählt bei Humanas auch die ganzheitliche Förderung von Gesundheit. Zusammen mit Lucky Fitness führen wir regelmäßig Fitness-Check-Ups der Mitarbeitenden durch und ebenfalls zusammen mit der AOK veranstalten wir Rauchentwöhnungskurse. Jüngst erst in Schackensleben, wo immerhin die Hälfte der Teilnehmer seitdem rauchfrei ist.

Aber nicht nur die körperliche Gesundheit ist wichtig ist, sondern auch die seelische. Daher gilt seit vergangenen Herbst bei Humanas auch eine 36-Stunden-Woche als Vollzeit. So bleibt jeder und jedem mehr Freizeit – im Vergleich zu einer 40-Stunden-Woche sind es im Jahr ganze 23 Tage mehr Zeit für die Familie, Hobbys oder einfach zum Ausspannen. So reduzieren wir schon den Stress, aber auch mit unserem besseren Personalschlüssel. Damit bleibt mehr Zeit für die Pflege.

Und wer etwas für seine Gesundheit tut und gesund bleibt, darf sich bei Humanas über bis zu 600 Euro Gesundheitsprämie im Jahr freuen.

Herzlich willkommen am Bruno-Taut-Ring

Herzlich willkommen am Bruno-Taut-Ring

Else Kipp und Manfred Pinnecke sind die ersten beiden Bewohner im neuen Humanas Wohnpark Bruno-Taut-Ring. Ganz traditionell sind sie mit Brot und Salz begrüßt worden.

Schon Tage vor dem Einzug haben die Kinder und Enkel die Wohnungen hergerichtet. Pflanzen zieren den Bereich um die Terrassentür bei Manfred Pinnecke. „Hier fühle ich mich wohl“, bedankte sich der ältere Herr für Brot, Salz und den Blumenstrauß.

Fotos und Erinnerungen von früher hängen an den Wänden von Else Kipps Wohnung. Die rüstige Dame setzt sich erst einmal in den Sessel an der Terrassentür. Von dort hat sie einen tollen Blick ins Grüne. „Wir haben in den vergangenen Wochen schon die ersten Spaziergänger kennengelernt“, berichtet die Tochter von Frau Kipp, die in unmittelbarer Nähe des Wohnparks wohnt.

 

Pflegedienstleiterin Franziska Müller und ihr Team haben die „Premierengäste“ mit strahlenden Augen begrüßt. „Wir freuen uns, dass es nun richtig losgeht“, sagte sie beim Einzug der beiden Nachbarn. Sie sind in der gelben Wabe in zwei nebeneinanderliegenden Wohnungen eingezogen.

Der Wohnpark am Bruno-Taut-Ring in Magdeburg-Olvenstedt ist der erste Humanas-Standort, der mit einer Wohnungsbaugenossenschaft errichtet wurde. Zusammen mit der Otto-von-Guericke-Genossenschaft werden auch die geplanten Zweiraumwohnungen realisiert. Bis dahin leben sich Frau Kipp und Herr Pinnecke aber erst einmal ein. „Das wird schnell gehen, es ist doch schön hier“, hört man beide fast unisono sagen.

Humanas ist Blau-Weiß verwurzelt

Humanas ist Blau-Weiß verwurzelt

Humanas unterstützt zusammen mit anderen Wirtschaftspartnern des 1. FC Magdeburg die Aktion „Otto pflanzt“.

Der 1. FC Magdeburg unterstützt zusammen mit seinen Wirtschaftspartnern und in enger Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die Initiative „Otto pflanzt“. Dabei ist die Humanas Pflege GmbH & Co. KG als Platin-Partner des Fußballdrittligisten vom Start weg dabei.

„Es ist uns eine große Freude, von Anfang an bei der Aktion dabei zu sein“, erklärt Humanas-Chefin Ina Kadlubietz. „Unsere Wohnparks sind durch die ökologische und energieeffiziente Bauweise bereits sehr grün. Wenn jetzt auch noch mehr Bäume in Magdeburg dazukommen, profitieren am Ende alle.“

Die Aktion hat ihren Ursprung innerhalb der Uni und möchte in Magdeburg 242.000 Bäume pflanzen – für jede Einwohnerin und jeden Einwohner der Landeshauptstadt einen. Und Gründe für mehr Grün gibt es bekanntlich genug: Bäume sind Sauerstoffspender, CO2-Speicher, Lebensraum und Erholungsort.

Durch die gemeinsame Aktion können bis zu 5000 Bäume in Magdeburg gepflanzt werden. „Mit dem Zusammenhalt, der unser Netzwerk in der Vergangenheit stark gemacht hat, können wir etwas gemeinsam für unsere Zukunft bewirken“, erläutert Stephan Lietzow, Marketing-Chef des 1. FC Magdeburg, die Aktion.

Corona: Fragen und Antworten zur Impfung

Corona: Fragen und Antworten zur Impfung

Als erster Impfstoff in der Corona-Pandemie ist jener von BioNTech und Pfizer in Deutschland im Einsatz. Moderna wurde Anfang Januar 2021 von der EU zugelassen. Ende Januar erfolgte dann die Zulassung für den von AstraZeneca und der Universität Oxford entwickelten Impfstoff.

Bei beiden erstgenannten Impfstoffen handelt es sich um einen mRNA-Impfstoff. Sie nutzen Boten-Ribonukleinsäure, um eine Immunantwort im Körper hervorzurufen. Die mRNA (messengerRNA = Boten-Ribonukleinsäure) enthält die Bauanleitung für einen Bestandteil des Covid-19-Erregers. Die Körperzellen bauen sich durch den Impfstoff ihre Virusabwehr selbst. Beide Impfstoffe erfordern zwei Impfungen, beim Biontech-Impfstoff im Abstand von drei Wochen, beim Moderna-Impfstoff im Abstand von vier Wochen.

mRNA-Impfstoffe sind keine Lebendimpfstoffe. Sie sind gut verträglich, haben wenige bis gar keine Nebenwirkungen und eine sehr hohe Wirksamkeit. Die mRNA im Impfstoff wird durch normale zelluläre Prozesse schnell abgebaut und gelangt nicht in den Zellkern.

Der Impfstoff von AstraZeneca ist ein sogenannter vektorbasierter Impfstoff. Dem Mittel von AstraZeneca hatte Großbritannien Ende 2020 als erstes Land der Welt eine Genehmigung erteilt.

Dr. Jörg Biastoch ist nicht nur Humanas-Chef, sondern auch promovierter Mediziner und hat in unseren Wohnparks auch Impfungen durchgeführt. Er antwortet auf die wichtigsten Fragen zur Corona-Impfung.

Ist die Impfung Pflicht für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Humanas?

Ganz klares Nein. Aus Arbeitgeber-Sicht wird dies auch immer so bleiben. Ob es jedoch zu einer gesetzlichen Impfpflicht kommt, kann ich nicht sagen.

Wie sicher ist der Impfstoff? 

Die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca sind in der EU zugelassen und erfüllen damit höchste Sicherheitsstandards. Auch das Paul-Ehrlich-Institut prüfte die Impfstoffe und zeigte keine Bedenken. Die Wissenschaftler müssen jede Charge eines Impfstoffes laut deutschem Arzneimittelgesetz prüfen.

Sollte ich mich nach überstandener Corona-Infektion impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts kann noch keine gültige Aussage dazu treffen. Nach überwiegender Expertenmeinung sollten Personen, die in den zurückliegenden sechs Monaten eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, zunächst jedoch nicht geimpft werden. 

Wie groß ist der Schutz nach der ersten Impfung?

Das Robert-Koch-Institut geht von einer Wirkung von bis zu 53 Prozent nach der ersten Dosis aus, nach der zweiten sind es 90 Prozent im Falle von AstraZeneca, 94 Prozent im Falle von Moderna und 95 Prozent bei BioNTech/Pfizer. 

Kann ich mich nach der Impfung noch infizieren und andere anstecken?

Das ist nicht abschließend geklärt. Obwohl es überwiegend darum geht, eine
Covid-19-Erkrankung zu vermeiden, ist es möglich, dass die Impfung weder die
Infektion noch die Übertragung von SARS-CoV-2 verhindern kann. Sicher ist, dass der Impfstoff die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung an Covid-19 um 94 bzw. 95 Prozent senkt. Im Falle des AstraZeneca-Impfstoffes sind es 90 Prozent.

Muss ich mich nach der Impfung noch regelmäßig Schnelltests unterziehen?

Ja, da wie im vorhergegangenen Punkt erwähnt noch nicht abschließend geklärt ist, ob eine geimpfte Person infektiös ist oder nicht. Zudem sollten auch geimpfte Menschen die allgemein gültigen Hygieneregeln weiterhin beachten und auch weiterhin Masken tragen.

Können die Schnelltests wegen der Impfung plötzlich ein positives Ergebnis liefern?

Da fast alle in Deutschland eingesetzten Antigentests auf dem Nachweis eines anderen Proteins, dem Nucleocapsid-Protein (N-Protein), basieren, ist nicht davon auszugehen. Da Antigentests also ein anderes Virusprotein nachweisen als das bei der mRNA-Impfung gebildete, ist laut RKI ein Einfluss einer Impfung auf das Antigentestergebnis nicht gegeben.

Treten nach einer Impfung positive Antigentests auf, könnten folgende Ursachen zu Grunde liegen:

  • Die Person, die geimpft wurde, könnte bereits vor der Impfung infiziert gewesen sein. Die mittlere Inkubationszeit bei COVID-19 beträgt 5-6 Tage.
  • Die Person, die geimpft wurde, könnte sich kurz nach Impfung angesteckt haben. Eine Wirkung der Impfung tritt in der Regel 10-14 Tage nach Applikation der 1. Impfstoffdosis ein.
  • Da die mRNA-Impfung keinen hundertprozentigen Schutz garantieren kann, ist es auch möglich, dass sich eine Person trotz Impfung infiziert; in der Regel verläuft die Erkrankung dann mit milderen Symptomen oder sogar asymptomatisch.
  • Der Antigentest kann falsch positiv sein.

Ich bin nach der Grippeimpfung an Grippe erkrankt? Bekomme ich nach der Impfung Corona?

Nein, zumindest nicht wegen des Impfstoffes. Bei beiden Produkten wird nur eine Bauanleitung des Erregers injiziert. Auf dieser Grundlage stellen die Körperzellen das Virusprotein her. Gegen dieses entwickelt der Körper seine Immunantwort.

Resi Kirchner wohnt in Colbitz. Sie war dort die erste Bewohnerin, die mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft wurde. Fotos: Katharina Hannemann

Wie ist der Impfstoff hergestellt?

Bei den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna handelt es sich um synthetisch hergestellte Impfstoffe. Beide sind zudem vegan. 

Der Impfstoff von AstraZeneca basiert auf einer abgeschwächten Variante eines Erkältungsvirus, das normalerweise Schimpansen befällt. Dieses sogenannte Vektorvirus wurde genetisch so verändert, dass es beim Menschen eine Immunabwehr gegen das Coronavirus erzeugt.

Greift der Impfstoff in meine DNA ein?

Ganz klares Nein. Es besteht keine Gefahr einer Integration von mRNA in das humane Genom. Beim Menschen befindet sich das Genom in Form von DNA im Zellkern. Eine Integration von RNA in DNA ist unter anderem aufgrund der unterschiedlichen chemischen Strukturen nicht möglich.

Auch jener von AstraZeneca greift nicht auf die DNA des Menschen zu.

Warum war der mRNA-Impfstoff so schnell verfügbar?

Seit Anfang 2020 haben zahlreiche Unternehmen und Labore an einem Impfstoff geforscht. Durch die Bereitstellung großer finanzieller Mittel und personeller Ressourcen ging die Entwicklung so schnell. Zudem wurden die klinischen Studien parallel durchgeführt und bereits in dieser Phase Daten an die Zulassungsbehörden übermittelt. 

Außerdem waren viele Grundlagen zur Herstellung dieser Impfungen dank jahrelanger Forschung schon vorhanden. Beispielsweise haben Andrew Fire und Craig Mello für ihre Arbeit an der Grundlagenforschung der RNA-Technologie im Jahr 2006 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhalten. 

Die RNA-Technologie hat es zudem ermöglicht, die Impfung schneller herzustellen als bislang, weil nicht mehr Millionen Hühnereier als Nährboden benutzt werden müssen.

Wie sicher ist mein negativer Antigen-Schnelltest?

Ziemlich sicher. Die Antigen-Schnelltests müssen in der Sensitivität bei 80 und in der Spezifität bei 97 Prozent liegen. Das heißt, das 80 von 100 positiven Proben als solche erkannt werden müssen und nur drei von 100 Gesunden Probanden falsch als infiziert angezeigt werden. Ein negatives Ergebnis schließt eine Infektion somit sehr wahrscheinlich aus. Zu 100 Prozent sicher ist er aber nicht.

Hinweis: Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Diese Version stammt vom 5. Februar 2021. 

Impfstart bei Humanas

Impfstart bei Humanas

Rund zwei Wochen nach der Zulassung des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer in der Europäischen Union haben in den ersten Humanas-Wohnparks die Impfungen begonnen. Teilweise unterstützte Humanas-Chef Dr. Jörg Biastoch die Impfteams.

Das Impfteam des Deutschen Roten Kreuz fuhr pünktlich in Colbitz auf den Parkplatz. In einem kleinen roten unauffälligen Täschchen trugen sie den Impfstoff in den Wohnpark. Aufgeregtes Wirren machte sich breit. Das Team vor Ort hat im Vorfeld dem Gesundheitsamt die Impfbereitschaft mitgeteilt. Ebenso worden die Bewohnerinnen und Bewohner einige Tage zuvor befragt.

Auch in Zielitz wurden Mitarbeiterinnen geimpft. Fotos: K. Hannemann

Da die Impfung von einem Arzt injiziert werden muss und sich Humanas bereiterklärt hat, dabei zu unterstützen, reiste Dr. Jörg Biastoch an seine Wurzeln zurück. Der promovierte Mediziner impfte erst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, anschließend die Bewohnerinnen und Bewohner. „Es gibt Dinge, die verlernt man nicht“, sagt er mit einem Schmunzeln und fügt an: „Wir sind froh und dankbar, dass wir die Möglichkeit zur Impfung erhalten.“ Es sei ein Privileg.