Von damals bis heute: Neues Firmengebäude eingeweiht

Von damals bis heute: Neues Firmengebäude eingeweiht

Humanas blickt seit 2006 auf eine stolze Erfolgsgeschichte zurück. 15 Jahre nach der Gründung wurde nun das neue Firmengebäude eingeweiht.

„Alles begann 2006 ganz klein im Keller eines Einfamilienhauses in Lindhorst“, erinnern sich die beiden Humanas Chefs Ina Kadlubietz und Dr. Jörg Biastoch. Mittlerweile konnte das Familienunternehmen die 500. Mitarbeiterin begrüßen und mit wachsender Zahl an Wohnparks in ganz Sachsen-Anhalt wurde auch der Platz für das Verwaltungsteam zu eng.

Bewusste Entscheidung für Colbitz

Die Einweihung des neuen Firmengebäudes ist ein weiterer Meilenstein und bot zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Sport, die seit Jahren Wegbegleiter der Humanas Gruppe sind, die Gelegenheit die Räumlichkeiten selbst zu erkunden. Der Neubau in der Südstraße 1 in Colbitz bietet für die Kolleginnen und Kollegen moderne und helle Büros sowie moderne Konferenz- und Seminarmöglichkeiten.

„Wir haben uns ganz bewusst für den Standort in Colbitz entschieden“, ergänzt Dr. Biastoch: „Hier hat alles begonnen, hier sind wir groß geworden und in der Region fühlen wir uns zu Hause.“

Corona: Fragen und Antworten zum „Booster“, der Auffrischungsimpfung

Corona: Fragen und Antworten zum „Booster“, der Auffrischungsimpfung

Fast 65 Prozent der deutschen Bevölkerung haben sich bisher gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Mehrheit der Mitarbeitenden von Humanas sowie Bewohnerinnen und Bewohner aus den Wohnparks haben auch schon die COVID-19-Impfung erhalten. Im Zuge dessen, wurden Informationen rund um Impfstoffe, Schnelltests und Impf-Modalitäten zur Erstimpfung hier zusammengefasst.

Seit einigen Wochen sind nun die Corona-Drittimpfungen vor allem für Seniorinnen und Senioren sowie für immungeschwächte Menschen angelaufen. Mit dieser Impfung erhalten bereits geimpfte Personen eine Auffrischung ihrer Impfung, auch „Booster“ genannt. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich im August 2021 für diese Auffrischungsimpfung u.a. bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden in Pflegeeinrichtungen als auch bei medizinischem Personal ausgesprochen. Was genau hinter dieser Auffrischung der Corona-Impfung steckt, soll im Folgenden erklärt werden.

Lässt der Schutz nach einer vollständigen Corona-Impfung nach?
Nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen verliert der Impfschutz vor allem bei älteren Personen (ab 80 Jahren) und Personengruppen mit geschwächtem Immunsystem seine Wirkung. Außerdem wurde festgestellt, dass sich bei Menschen von Hochrisikogruppen weniger Antikörper bilden als üblich.

Was ist ein Booster bzw. eine Auffrischungsimpfung?
Beim sogenannten Booster handelt es sich um eine weitere Corona-Impfung, bei der bereits vollständig geimpfte Personen erneut eine Dosis von einem zugelassenen mRNA-Impfstoff verabreicht wird. Durch den Booster können sich deutlich mehr Antikörper gegen das Coronavirus bilden.

Wieso gibt es eine Corona-Drittimpfung?
Die neue Spritze soll nachlassendem Immunschutz vorbeugen und den Impfschutz bei bestimmten Personengruppen erhöhen, bei denen erkennbar ist, dass der Schutz der COVID-19-Impfung deutlich nachlässt. Aktuell empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Auffrischung bei Risikopatienten bzw. Menschen mit Immundefekten bzw. Immunschwächen.

Welche Impfstoffe werden beim Booster verwendet?
Die Auffrischungsimpfungen werden aufgrund von Wirksamkeit und Verfügbarkeit aktuell nur mit mRNA-Impfstoff angeboten. Zudem zeigen Auswertungen, dass sogenannte Kreuzimpfungen (erst Vektor-, dann mRNA-Impfstoff) zu einer höheren Antikörperbildung führen als alleinige Verabreichung von Vektor-Impfstoff.

Muss die Impfung nach einer bestimmten Zeit aufgefrischt werden?
Wie bei der Corona-Impfung selbst, gibt es gibt auch keine Pflicht eine Auffrischung der Impfung vorzunehmen. Nach Entscheidung der Gesundheitsministerkonferenz muss der die erste Covid-19-Impfung mindestens sechs Monate zurückliegen, bevor eine Auffrischung erfolgen darf.

Was ist für Genesene und Geimpfte mit Vektor-Impfstoffen zu beachten?
Menschen, die eine vollständige Impfung mit AstraZeneca und Johnson&Johnson erhalten haben, und Personen, die nach einer Covid-19-Erkrankung einen der Vektor-Impfstoffe bekamen, können ihre Impfung sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie mit einem mRNA-Impfstoff auffrischen lassen.

Wo kann man die Auffrischungsimpfung erhalten?
Grundsätzlich werden die Booster von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten vorgenommen. Sofern vorhanden, können diese auch in Impfzentren von Sachsen-Anhalt oder durch mobile Impfteams der Impfstellen erfolgen.

Kostet der Booster etwas?
Nein, alle Impfungen gegen das Coronavirus, die nach der Impfverordnung durchgeführt werden, sind kostenlos.

Fest verwurzelt in Grieben

Fest verwurzelt in Grieben

Seit einem Jahr besteht der Humanas Wohnpark in Grieben. Zu Feiern gab es aber nicht nur das Einjährige, sondern auch die offizielle Eröffnung. Dazu gratulierte auch Tangerhüttes Bürgermeister Andreas Brohm.

Als der Karnelvalsverein tanzte oder die Kinder der Kita Waldesrand ein Lied mit eigens für den Humanas Wohnpark komponierter Strophe zum Besten gaben, hätte man meinen können, Grieben feiert ein Dorffest. „Die Gemeinschaft hier ist richtig schön“, schwärme Sandy Lazarek, Pflegedienstleiterin im Humanas Wohnpark Grieben. „Die Feier steht sinngemäß für das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinde und das Dorfleben, was unsere Bewohnerinnen und Bewohner schon immer kannten und bei uns auch so weiterleben können.“ 

So haben neben dem Karnevalsverein und der Kita, die regelmäßig zum Singen in den Wohnpark kommt, auch der SV Grieben, Germania Tangerhütte, der Heimat- und Mühlenverein, die Freiwillige Feuerwehr, der Tanzverein, der Elbchor Bittkau/Grieben und der Wildpark Weißewarte tatkräftig bei den Feierlichkeiten unterstützt. „Wir haben nicht nur unser Einjähriges gefeiert“, erklärt Sandy Lazarek, „sondern auch die offizielle Eröffnung.“ Dies sei im Frühjahr bedingt durch die Corona-Pandemie nicht möglich gewesen. 

Zwei Traditionen an einem Tag

Ganz nach der Tradition bei Humanas überreichte daher jener Wohnpark, der zuletzt feierlich eröffnet wurde, den symbolischen Schlüssel. „Wir haben im Juli unsere Eröffnung gefeiert“, erklärte Franziska Müller, Pflegedienstleiterin aus dem Wohnpark Bruno-Taut-Ring in Magdeburg. „Nun dürfte auch endlich ihr feiern.“ Der dritte Wohnpark in der Landeshauptstadt hatte im Februar und damit sogar nach Grieben seine Türen geöffnet. „Die Corona-Pandemie wirbelt eben einige Planungen durcheinander“, ergänzte Dr. Jörg Biastoch, geschäftsführender Gesellschafter von Humanas, bei seiner Gratulation an das Team. 

So kam es auch, dass nicht nur eine Humanas-Tradition, sondern gleich zwei am selben Tag in Grieben zelebriert wurden. Neben der Schlüsselübergabe an Sandy Lazarek pflanzte sie mit ihrem Team auch einen Baum. „Dieser Baum mit seinen Wurzeln steht stellvertretend für jene Wurzeln, die wir in der Gemeinde geschlagen haben und die wir weiter pflegen wollen“, erklärte die Pflegedienstleiterin die Tradition. Wie gut das Wohnpark-Team schon verwurzelt ist, ist an der Resonanz zu erkennen. „Es ist der Wahnsinn, wie viele Anfragen und durchweg positives Feedback wir erhalten“, freute sich Sandy Lazarek. 

Auch Andreas Brohm, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Tangerhütte, wünschte dem Team um Sandy Lazarek alles Gute. „Herzlichen Glückwunsch zur Eröffnung und schönes Wohnen im Alter ist auch ein Grund, in unsere Gemeinde zu ziehen“, betonte Brohm. Humanas betreibt auch in Tangerhütte selbst einen Wohnpark. Den dritten Standort in der Altmark hat das Familienunternehmen seit fast zehn Jahren in Tangermünde. 

Nicht nur die Hilfsbereitschaft der Vereine aus dem Ort und der Umgebung belegt das, sondern auch die zahlreichen Kuchen und Salate der Angehörigen. „Wir unterstützen uns gegenseitig“, bedankte sich Sandy Lazarek und übergab eine Spende in Höhe von 300 Euro an den Heimat- und Mühlenverein. „Damit tragen wir unseren Teil bei, dass die Mühle in Grieben erhalten bleibt.“ 

Party mit Tänzchentee und Laternenanzünder

Party mit Tänzchentee und Laternenanzünder

Mit einem großen Fest in der Festung Mark in Magdeburg wurde der 15. Geburtstag von Humanas gefeiert. Rund 350 Mitarbeitende, die von Brehna bis Tangermünde, aus ganz Sachsen-Anhalt anreisten, wurden von den Geschäftsführenden Ina Kadlubietz und Jörg Biastoch in der imposanten Kulisse begrüßt. 

Nach Videogrüßen aus den Wohnparks als auch von Unternehmenspartnerinnen und -partnern wurden die beiden Leitenden mit ganz individuelle Geschenke von den Wohnpark-Teams überrascht: Von beeindruckenden Modellen von der Harzer Landschaft oder vom Osterwiecker Wohnpark über eine Schackensleber Schlachteplatte bis hin zur Fahrt mit der historischen Magdeburger Straßenbahn. Außerdem erhielten Kadlubietz und Biastoch Dekoration wie Bilder und Schilder, um den Innenbereich, sowie zwei Linden, um den Außenbereich des neuen Verwaltungsgebäudes in Lindhorst weiter zu gestalten. Eine exklusive Tanzeinlage des Zielitzer Wohnpark-Teams und die Verlosung von Trikots des 1. FC Magdeburg rundeten den Auftakt des Abends ab.

Zahlreich sind die Teams aus den Humanas-Wohnparks gekommen. Foto: Humanas

Im imposanten Innenhof der Festung Mark erwarteten die Feiernden nach einem umfangreichen Buffet, der Überraschungsauftritt von der Band Tänzchentee. Bei der abwechslungsreichen Musik und den unterhaltsamen Showeinlagen konnten sich die wenigsten Mitarbeitenden auf ihren Sitzen halten und nach kürzester Zeit war die Tanzfläche gefüllt. In der Pause der Band besuchte zudem ein Laternenanzünder die gesellige Runde – und stellte sich als gekonnter Akrobat heraus, der auf seiner hin- und herschenkenden Laterne die Anwesenden zum Staunen brachte.

Und auch, wenn die Humanas-Feiernden gegen ein Ende des Bandauftrittes protestierten, verabschiedete sich Tänzchentee am späten Abend. Die Tanz-Verantwortung übergaben die fünf Musiker an DJ Boris, der schon im Gewölbe wartete und die Party bis zum Schluss begleitete. Insgesamt sorgte die Veranstaltung für einen ausgelassenen Austausch unter den Wohnpark-Teams, kleine und große Überraschungsmomente und vor allem für viel Spaß. Dies wurde vor allem bei der Verabschiedung von vielen Feiernden bestätigt, die mit „Das war ein gelungener Abend“ oder auch „Die Feier war richtig, richtig toll“ und einem Lächeln nach Hause gingen.

Ein akrobatischer Laternenanzünder sorgte für Staunen bei der Feier zum 15. Geburtstag von Humanas. Foto: Humanas

Magdeburger genießen Kaffee im Schiffshebewerk

Magdeburger genießen Kaffee im Schiffshebewerk

Die Bewohnerinnen und Bewohner aus den drei Magdeburger Wohnparks sind am Freitag gemeinsam mit ihren Angehörigen und einigen Mitarbeitenden in See gestochen. So verbrachten die Teilnehmenden aus der Hans-Grade-Straße, dem Bruno-Taut-Ring und der St.-Josef-Straße gemeinsam mit der Mannschaft der Weißen Flotte einen Nachmittag auf der Elbe. Start der Schifffahrt war am Petriförder, dann ging es flußabwärts vorbei am Wissenschaftshafen, Industriegebiet und an der Niedrigwasserschleuse in Richtung Schiffshebewerk Rothensee. 

Begleitet wurde die Fahrt zwar von Regen, doch das stürmische Wetter konnte der Stimmung der gut gelaunten Schifffahrenden nichts anhaben. Während sie Kaffee und leckerer Kuchen genossen, wurde manche Geschichte über die alten Speicher am Hafen und Erlebnisse auf dem Elberadweg ausgetauscht. Zwischendurch gab es auch die ein oder andere Gesangseinlage. „Die Fahrt haben die Magdeburger Wohnparks im vergangenen Jahr schon einmal organisiert“, berichtete Doreen Dolp, Pflegedienstleiterin im Wohnpark Hans-Grade-Straße. „Und das ist doch ein schöner Grund, um einfach mal rauszukommen.“ 

Die Mitarbeitenden der drei Wohnparks in Magdeburg hatten während der Fahrt mit der Weißen Flotte auf der Elbe viel Spaß. Foto: Humanas

Fast 70 Teilnehmenden verbrachten die gut dreistündige Fahrt gemeinsam auf dem Schiff – und die Altersspanne unter ihnen war groß: Mit sechs Jahren war die Tochter von Anne-Kathrin Luck, stellvertretende Pflegedienstleiterin aus der St.-Josef-Straße, die jüngste Teilnehmerin. Insgesamt 95 Jahre liegen damit zwischen ihr und Erika Augustin, die mit ihren 101 Jahren nicht nur älteste Teilnehmerin der Schifffahrt war, sondern auch die älteste Bewohnerin des Wohnparks in der Hans-Grade-Straße ist. 

Am Schiffshebewerk in Rothensee hatte die Weiße Flotte ihren Wendepunkt erreicht und es ging aufwärts zum Mittellandkanal. Und während das Wasser in das Becken des Hebewerks lief, hörte der Regen auf und die Sonne kam heraus. Sie begleitete die Schifffahrenden ein einige Zeit und rundete den abwechslungsreichen sowie gelungenen Nachmittag ab.

Fast 70 BewohnerInnen und Angehörige der drei Magdeburger Wohnparks haben einen Ausflug mit der Weißen Flotte gemacht. Foto: Humanas

Kran zieht am Wohnpark Gröbern ein

Kran zieht am Wohnpark Gröbern ein

Im kleinen Örtchen Gröbern sind die Bauarbeiten für den 19. Wohnpark von Humanas gestartet. In dem Dorf, welches zur Gemeinde Muldestausee gehört und das im Süden Sachsen-Anhalts zwischen Dessau-Roßlau und Leipzig liegt, sollen im Laufe der kommenden Monate eine Wabe mit 28 Einzimmerwohnungen und zwei Reihenhäuser mit insgesamt 20 Zweizimmerwohnungen entstehen. „Die Erdarbeiten sind soweit durch“, berichtet Jan Lämmerhirt, der als Projektmanager derzeit den genauen Bauplan terminiert. „Als nächstes wird die Bodenplatte der Wabe gegossen und dann geht es mit den anderen Gebäuden fortlaufend weiter.“ Zum Ende der Woche wurde zudem ein Kran aufgebaut und ab dem 6. September sollen die ersten Wände befestigt werden, woraufhin der Wohnpark auch für Außenstehende deutlich Gestalt annehmen wird.

Blick auf die Baustelle des Wohnparks Gröbern. Foto: Humanas

Alle Wohnungen werden barrierefrei und mit einem eigenen Bad sowie Terrasse ausgestattet sein. Mit dem Bau in Gröbern ist es Menschen aus der Gemeinde möglich, glücklich und selbstbestimmt in ihrer Heimat zu leben, auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Die hybride Wohnform bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als das klassisch stationäre Pflegeheim und dies, mit niedrigeren Eigenanteilen. Der Ambulanten Dienst sowie die Tagespflege von Humanas können aber auch von Ortsansässigen der Gemeinde außerhalb des Wohnparks genutzt werden.

Bis es so weit ist, dass die ersten Bewohnerinnen und Bewohner die Wohnungen beziehen können, wird es noch etwas dauern, kündigt Lämmerhirt an: „Da die Arbeiten in den Winter reingehen, verlangsamt sich der Ablauf etwas und wir peilen das Frühjahr zur Fertigstellung des Wohnparks an.“ Vorab können sich dennoch Interessierte zum Thema Wohnen und Pflege im Wohnpark und in der Gemeinde unter 039207 84888-0 schon einmal beraten lassen oder später den Tag der offenen Baustelle nutzen, um sich ein genaues Bild vor Ort zu machen.