Stimmungskanone mit großem Herz

Stimmungskanone mit großem Herz

Einen guten Spruch hat Richard Glöckner gern parat. Er gilt als Stimmungskanone im Wohnpark Darlingerode, wo er seit 1. Juli in einer Einzimmerwohnung lebt.

Zufrieden lässt sich Richard Glöckner in seinen Sessel fallen. Ganz neu sei dieser, berichtet der 85-Jährige nicht ohne Stolz in seiner Stimme. „Ich habe hier alles, was ich brauche“, sagt er auf die Massagefunktion zeigend und meint damit nicht nur seinen Sessel, sondern auch den Wohnpark in Darlingerode. 

Seit einem Monat wohnt der Senior mit dem ansteckenden Lachen in einer Einzimmerwohnung. „Aber ich kenne hier schon jeden“, verrät er mit einem verschmitzten Lächeln. Schließlich wohnt Glöckner zwar noch nicht lange in seiner neuen Bleibe, wohl aber schon lange im Wohnpark. Vor fünf Jahren ist er mit seiner Frau in eine Zweiraumwohnung gezogen. „Zuerst habe ich versucht, sie alleine zu pflegen, doch das habe ich dann nicht mehr geschafft“, blickt der gelernte Tischler zurück. Dann kamen ihm die Humanas-Mitarbeiter zur Hilfe. „Das ging ganz wunderbar, sie haben sich bis zum Schluss rührend um meine Frau gekümmert und auch mir sehr viel geholfen.“

Plötzlich wurde alles anders

Auch jetzt, wo er selbst nicht mehr so mobil ist, misst er die Mieter aus den Zweiraumwohnungen nicht. „Zwar machen die Beine nicht mehr so mit, wie früher, aber meine Runden drehe ich noch immer“, erzählt er stolz. „Natürlich treffen wir uns auch noch zum Pizzaessen oder Kaffeetrinken mit den anderen.“ Die Gemeinschaft unter den Nachbarn ist in Darlingerode sehr eng, weiß auch Ulrike Böttcher. „Vor kurzem saßen sie beisammen und haben mich gleich herbeigerufen, als ich vorbeiging. Da musste ich mich natürlich zum Plauschen hinsetzen“, sagt die Pflegedienstleiterin mit einem Grinsen im Gesicht. 

Richard Glöckner (li.) und Wolfgang Münnemann beim gemeinsamen Blutdruckmessen. Schon früher waren sie Nachbarn und einst sogar gemeinsam bei der Armee. Fotos: Sophia Stricker & Fabian Biastoch

Der Zusammenhalt und die freundschaftliche Verbindung ist auch in der Wabe zu spüren, wo Richard Glöckner seit 1. Juli wohnt. „Wir sind hier eine Gemeinschaft, ich habe vollstes Vertrauen zu allen und man hilft natürlich auch jetzt, wenn man noch helfen und unterstützen kann“, betont der handwerklich begabte Senior.“Schon als Kind wollte ich Tischler werden. Ich sollte zwar auf das Gymnasium, aber ich wollte lieber eine Lehre anfangen“, erinnert sich der 85-Jährige, der bis 1995 in seinem erlernten Beruf gearbeitet hat. Anschließend habe er viel an seinem Haus in Tanne gewerkelt. Dann musste er nach einem Schlaganfall seine Frau pflegen. „Das kam ganz plötzlich“, sagt Glöckner nachdenklich. „Schnell habe ich gemerkt, dass das im Haus nicht möglich ist und wir haben eine neue Heimat im Wohnpark Darlingerode gefunden.“ 

Seit seinem Umzug in die Wabe wohnt Glöckner nun auch wieder Seit an Seit mit Wolfgang Münnemann. Beide waren nicht nur früher schon einmal Nachbarn, sondern einst sogar gemeinsam bei der Armee. „Jetzt helfen sie sich gegenseitig, messen zum Beispiel auch schon einmal den Blutdruck beim jeweils anderen“, verrät Pflegedienstleiterin Böttcher. Man hilft sich eben, wenn man es noch kann. 

Leckere Früchtchen

Leckere Früchtchen

Die Erdbeersaison ist in vollem Gange. Aber was außer Torte kann man denn noch aus den leckeren kleinen roten Früchten zaubern? Wir haben zum Tag des Erdbeertörtchens ein paar Tipps aus unseren Wohnparks.

Ursula Schomburg ist im Wohnpark Friedrichsbrunn zu Hause. Früher hat sie ganz viel selbst gebacken und gekocht. „Heute bekomme ich dabei Unterstützung im Humanas-Wohnpark“, sagt die 77-Jährige. Dazu zählt auch Erdbeerkonfitüre. Hier ist ihr Rezept:

Erdbeerkonfitüre

Zutaten für 7 Gläser

1,2 kg reife Erdbeeren

4 EL Zitronensaft

500 g Gelierzucker (2:1)

und so wird’s gemacht:

Erdbeeren waschen, abtropfen lassen und klein schneiden. 1 Kilo Erdbeeren mit Zitronensaft und Gelierzucker in einem großen Topf mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.

Die Erdbeeren unter Rühren bei starker Hitze offen aufkochen lassen. Sobald die Masse kocht, unter stetigem Rühren drei Minuten sprudelnd  kochen lassen.

Damit die Konfitüre nicht verdirbt, die Konfitüre vor dem Abfüllen mit einem Schaumlöffel sorgfältig abschäumen.

Nun die Konfitüre mithilfe eines Einfülltrichters randvoll in saubere Gläser abfüllen. Anschließend die Gläser verschließen und fünf Minuten auf den Deckel stellen. Dann die Gläser umdrehen und abkühlen lassen. Verschlossen ist die Konfitüre mindestens 6 Monate haltbar.

Christel und Ottheinz Hentschel wohnen zusammen mit ihrem Hund Bingo in unseren Wohnpark Osterwieck. Beim Tanz haben sie sich einst kennen und lieben gelernt. Seitdem darf in jedem Jahr in der Erdbeerzeit die Bowle aus den kleinen roten Früchten, die bekanntlich eigentlich Nüsse sind, nicht fehlen.

Klassische Erdbeerbowle

500 g Erdbeeren

700 ml trockenen Weißwein

1,5 l halbtrockenen Sekt

500 ml Mineralwasser mit Kohlensäure

und so wird’s gemacht:

Die Erdbeeren waschen und vierteln und in einer Glasschüssel mit dem Weißwein ein paar Stunden einlegen. Kurz bevor die Gäste eintreffen einfach den gekühlten Sekt und das Mineralwasser hinzugießen.

Die leckere Erdbeerbowle. Fotos: Katharina Hannemann

Für Thea Hemfler aus Darlingerode ist das Erdbeerdessert ein Hochgenuss. „Wir hatten früher einen großen Garten und immer Erdbeeren und aus diesen haben wir so einige Leckereien gemacht, wie fruchtige Erdbeermarmeladen und köstliche Torten und da es früher noch keine Kühltruhen gab, wurde der Rest ganz einfach eingekocht“, erinnert sich die 88-Jährige und verrät natürlich auch ihr Rezept für das Dessert aus dem Glas:

Erdbeerdessert im Glas

für 50 Personen

3 Kilo Magerspeisequark

2x Packungen Butterkekse

Vanillezucker

1 Kilo Erdbeeren für die Soße

zusätzliche Erdbeeren zum verzieren

und so wird’s gemacht:

Butterkekse zerkleinern und in die vorgesehenen Gläser bröseln. Quark mit dem Vanillezucker cremig rühren und auf die Keksbrösel geben. Nun die Erdbeeren kurz mit dem Pürierstab zu einer stickigen Soße verarbeiten, auf den Quark gießen und das Ganze zum Schluss mit den frischen Erdbeeren liebevoll verzieren.

Am Tag des Erdbeertörtchens darf auch der Klassiker unter den Rezepten mit Erdbeeren nicht fehlen:

Frische Erdbeertorte mit Creme

Tortenboden:

6 TL Mehl

5 TL Zucker

4 TL Milch

3 TL Öl

2 Eier

1 Pck. Backpulver

Alle Zutaten zu einem Teig vermengen und bei 180° Grad ca. 15 Minuten bei Umluft backen

Belag:

2 x Tortenguss Rot Erdbeergeschmack

Rund 1 Kilo Erdbeeren

2 Packungen Paradiescreme

400 ml Sahne

Die Hälfte der Erdbeeren klein schneiden und leicht zuckern. Die Paradiescreme und die Sahne zu einer Creme verarbeiten und die kleingeschnittenen Erdbeeren unterheben. Die Mischung auf dem Tortenboden verteilen und die ganzen Erdbeeren zur Deko tournieren. Den Tortenguss laut Anleitung zubereiten und über die Torte geben.

Familiäre Atmosphäre im Wohnpark Darlingerode

Familiäre Atmosphäre im Wohnpark Darlingerode

Beschaulich im Harz gelegen, findet man den Humanas-Wohnpark Darlingerode. Schon von außen wirkt das orange Gebäude einladend und man fühlt sich sofort geborgen. Das liegt auch an den liebevoll gepflegten Vorgärten. Nicht nur die Bewohner leben hier gerne, auch das ganze Team fühlt sich zu Hause und empfindet sich als eine große Familie. Woran das liegt? Das werden wir erfahren.

Schon beim Betreten des Wohnparks fühlt man sich heimisch. Alles ist liebevoll mit alten Möbeln und Andenken der Bewohner dekoriert. Zwei kleine Kanarienvögel am Eingang zwitschern vergnügt. Es ist kein Wohnpark im klassischen Sinne. Vielmehr steht man in einem Wohnzimmer, mit vielen glücklichen Bewohnern und Mitarbeitern. Ein freundliches „Hallo“ ist ein herzliches Ritual. Die Mitarbeiter gehen respektvoll miteinander um. Aber auch die Bewohner werden einbezogen. Es wird sich Zeit genommen, mit Bewohnern auch mal über ihre Problemchen zu reden und einfach Zeit mit ihnen zu verbringen.

Kurz nach 9 Uhr treffen sich die Humanas-Mitarbeiter zum Frühstück. Freundlich wird von Kollegin Janett Meixner dazu gerufen. Die lange Tafel ist genauso liebevoll dekoriert wie der Rest des Wohnparks und meistens auf die Jahreszeit abgestimmt. Beim Frühstück wird aber nicht etwa über die Arbeit geredet, Pflegedienstleiterin Ulrike Böttcher achtet sehr genau darauf, dass man auch wirklich mal Pause macht und auch mal über private Dinge mit den Kollegen reden kann. Nach dem Frühstück erzählt Ulrike Böttcher, was ihr 23-köpfiges-Team so familiär macht. Sie berichtet, dass sie ihr Team als sehr authentisch und wertschätzend empfindet und sie es selbst auch im Wohnpark vorlebt. „Das hat aber eine Weile gedauert, bis ich das Team soweit hatte. Das ist ein Lernprozess“, verrät Böttcher. 

Pflegedienstleiterin Ulrike Böttcher im Wohnpark Darlingerode

Pflegedienstleiterin Ulrike Böttcher

Ulrike Böttcher ist aber nicht nur Pflegedienstleiterin, sie sieht sich auch manchmal in der Mama-Funktion: „Nicht nur junge Kollegen kommen zu mir – auch ältere Kollegen, die mal einen Rat brauchen oder einfach nur reden möchten. Diese Zeit nehme ich mir gerne.“

Beim Team sticht einem gleich Sophia Stricker ins Auge. Die junge Frau wechselt gerne mal ihre Haarfarbe und steckt mit ihrer Lebensfreude den ganzen Wohnpark an. Sophia arbeitet als Mitarbeiterin in der Hauswirtschaft. Auch sie verbindet viel mit den Kollegen, mit dem Wohnpark. Schließlich ist sie schon seit sieben Jahren an Bord. „Wenn es hier wirklich mal eng wird, dann halten wir immer zusammen. Es ist immer jemand da, der dir hilft und dich unterstützt.“ 

Zusammenhalt überträgt sich auf Mitarbeiter

Dann wird Sophia etwas emotional. „Ich hatte auch mal eine schwere Zeit, aber auch da kam mir viel Verständnis vom Team entgegen und ich hatte den absoluten Rückhalt von meinen Kollegen. Das hat mir sehr geholfen, dadurch ging es mir später besser.“ 

Ihr Eindruck ist, dass der starke Zusammenhalt des Teams sich auf die Bewohner überträgt. „Einige Bewohner, die hier frisch einziehen und vielleicht schon etwas die Lebenslust verloren haben, blühen bei uns wieder auf.“ Gerade neue Mitarbeiter spüren sofort die positive Atmosphäre. Das berichtet auch Brit Zacharias, die erst ganz frisch bei Humanas angefangen hat. „Ich wurde sofort freundlich und nett ins Team aufgenommen“, sagt sie. Die ganze Hilfsbereitschaft und Kommunikation im Team hat sie überzeugt. Das kannte sie von ihrem alten Team in dieser Form nicht.

Sophia Stricker mit einem Bewohner im Wohnpark Darlingerode

Sophia Stricker mit einem Bewohner im Wohnpark Darlingerode. Fotos: Tina Holscher

Es ist kurz vor Zwölf. Mittagszeit. Alle Bewohner strömen in die Tagespflege, dem zentralen Ort des Wohnparks. Sie kommen gerne hier her zum Essen, weil es schmeckt und auch wegen der Gemütlichkeit. Es gibt auch viele externe Gäste, die zum Mittagessen in den Wohnpark kommen. Begrüßt werden die Gäste mit lauter Schlagermusik. Eine Mitarbeiterin verrät, dass gehöre  fast schon zur Tradition. Alle singen mit, sowohl Bewohner als auch Mitarbeiter.  

Auch Gäste, die nicht täglich im Wohnpark sind, etwa Mitarbeiter aus dem Management von Humanas werden freundlich von Sophia gefragt, ob sie auch etwas zu Mittag essen möchten.

Nach dem Mittagessen nimmt sich Hausmeister Olaf Reuter Zeit für ein kurzes Gespräch. Er und zwei weitere Mitarbeiter halten die Männerquote im Wohnpark hoch. Olaf erzählt, dass er vorher ausschließlich mit Männern zusammengearbeitet hat. „Dort kennt man das Wort Kommunikation nicht, unter Männern wird kaum geredet“, sagt er. Im Wohnpark Darlingerode konnte er völlig neue Eindrücke sammeln. „So etwas habe ich in meinem Berufsleben noch nicht erlebt. Jeder ist für jeden da und es wird über Herausforderungen und Probleme gesprochen.“ 

Ein familiäres Arbeitsumfeld, offene Kommunikation und herzliches Miteinander – dafür steht das Team des Wohnparks Darlingerode.

Zum Sommernachtstraum im Harz…

Zum Sommernachtstraum im Harz…

hatte gestern unser Wohnpark in Darlingerode geladen. Am frühen Abend ließen sich viele Bewohner, Angehörige und Freunde aus der Gemeinde mitreißen von Geige und Cello zur Einstimmung auf ein wunderbares Spektakel. Träumt Euch gemeinsam mit uns modisch durch die Jahrzehnte, beginnend mit dem Jahr 1920, hieß es in der Einladung. Mitarbeiter und Bewohner hatten unter Anleitung von Günter Richter, der seit 2015 im Wohnpark lebt, eine Modenschau durch die Jahrzehnte organisiert. Kleine Häppchen und leckere Kaltgetränke sorgten für Abkühlung ehe die Gemüter durch eine heiße Aufführung von orientalischem Bauchtanz erhitzt wurden.
Einer der letzten schönen Sommerabende blieb so nicht ungenutzt und selbst die ‚Wildecker Herzbuben‘ ließen es sich nicht nehmen und sangen sich gekonnt über den roten Teppich. Ein herrliches Stelldichein bestens organisiert vom Humanas-Team in Darlingerode!

 

Mit der Heimat verbunden

Mit der Heimat verbunden

Zum zehnten Mal jährte sich die Gründung der Einheitsgemeinde Ilsenburg. Unser Humanas Wohnpark in Darlingerode ist Teil der Gemeinde und fest mit ihr verbunden. Am Montag war Pflegedienstleiterin Ulrike Böttcher, der Einladung des Bürgermeisters Denis Loeffke folgend, zum Empfang in der Klosterkirche des Klosters Ilsenburg. Viele interessierte Gäste lauschten der Festrede des Staats- und Kulturministers des Landes Sachsen-Anhalt Rainer Robra. Als besonderer Höhepunkt erklangen Werke auf der neu installierten Orgel der Klosterkirche.
Rundum ein gelungenes Fest, mit guten Gesprächen und interessanten Menschen. Für unsere Ulrike Böttcher eine exzellente Gelegenheit Humanas als Unternehmen zu repräsentieren und gute Kontake zu knüpfen.
Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter und Organisatoren für diese Einladung!
Eene, meene Miste was rappelt in der Kiste…

Eene, meene Miste was rappelt in der Kiste…

 

Da staunte Pflegedienstleiterin Ulrike Böttcher bei der Mitarbeiterweihnachtsfeier nicht schlecht. Als ihr die Kollegen eine Kiste auf den Schoß stellten und beim Öffnen des Deckels Huhn Uschi neugierig den Kopf aus der Truhe reckte und fröhlich drauflos gackerte. Ehe im Frühjahr der Hühnerstall gebaut und Uschi mit einigen Artgenossen die Versorgung mit frischen Eiern im Humanas Wohnpark Darlingerode übernehmen wird, genießt sie ihr Hühnerleben vorübergehend auf einem Hof in Schmatzfeld.
Somit ist zumindest die Frage „Was war zuerst im Wohnpark Huhn oder Ei?“ vorab schon mal geklärt.