Sei Du selbst und bringe Beruf und Familie in Einklang

Sei Du selbst und bringe Beruf und Familie in Einklang

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein wichtiges Anliegen bei Humanas. Danny Zander aus Osterwieck und ihre Tochter zeigen, wie es geht.

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde – so geht ein bekanntes Sprichwort des Schriftstellers Friedrich von Bodenstedt. Jolien ist elf Jahre alt und liebt Pferde über alles, aber auf deren Rücken ist es für das Mädchen zu gefährlich. Deshalb hat sie gelernt, ihr Lieblingspony Molly vor eine Kutsche zu spannen. Viele Mädchen in ihrem Alter träumen davon, die Freundinnen einzuladen und eine Kutschtour zu machen. Jolien hat aus der Not eine Tugend gemacht. „Sie war drei Tage alt“, sagt Mutti Danny Zander „als bei Jolien ‚offener Rücken‘ diagnostiziert wurde. Eine schwierige Zeit stand uns bevor.“

Als am 1. März 2018 unser Humanas Wohnpark in Osterwieck zum ersten Mal die Türen öffnet, gehört Danny zum Team um Pflegedienstleiterin Katrin Blume. Für 20 Stunden in der Woche möchte die gelernte Altenpflegerin nach neun Jahren den Neustart wagen. „Ich war nicht mehr ich selbst – ich musste endlich wieder raus“, sagt sie. Das Leben drehte sich um Arzttermine, Krankenhausaufenthalte und Gespräche mit den Krankenkassen.

Viele helfende Hände

Ein Netz helfender Hände gehört heute zum System, das den Alltag der Familie ausmacht. Da ist der Fahrdienst, der Jolien zur Schule bringt und wieder abholt, eine Integrationshelferin meistert mit ihr die Schulstunden und Pausenzeiten. Am Nachmittag sind die Freundinnen und vor allem Joliens große Schwester da. Seit Danny wieder arbeiten geht, sind die Kinder viel selbstständiger geworden, übernehmen Aufgaben im Haushalt – wie Geschirrspüler ausräumen und die Waschmaschine befüllen. 

Seit Herbst 2018 arbeitet Danny 30 Stunden die Woche im Wohnpark. „Humanas hat mein Leben verändert“ sagt sie. Natürlich geht das alles nur durch die Unterstützung der Familie und der Kollegen im Team. Im Wohnpark sind die Kinder aller Kollegen gern gesehen und man greift sich unter die Arme, wo immer es geht. Auch unseren Bewohnern sind die Kinder ans Herz gewachsen. „Elli wohnt in ‚Grün‘ und ist einfach immer gut drauf“, sagt Jolien und meint Elli Festerling – 80 Jahre alt – die Erste, die vor zwei Jahren in ein Einzelappartement im grünen Bereich des Wohnparks gezogen ist.

16 Knochenbrüche im jungen Leben von Jolien

In ihrem noch kurzen Leben hat Jolien, die knieabwärts schmerzunempfindlich ist, bereits 16 Knochenbrüche erlitten. Sie hat auch oft schlechte Tage, kann nicht laufen und selbst dann findet sich immer eine Lösung, sagen Mutti und Tochter. 

Die Frage nach ihren Aussichten für die Zukunft können beide sofort beantworten. Während Jolien unbedingt „was mit Tieren“ machen möchte, hat Mutti Danny, die mittlerweile stellvertretende Pflegedienstleiterin im Wohnpark Osterwieck ist, schon ein Angebot aus dem Humanas-Fortbildungskatalog im Auge und möchte gern Spezialistin im Wundbereich sein. „Ich bin froh, gebraucht zu werden und ein Lächeln von unseren Bewohnern am Morgen…“ und dann lächelt sie selbst.

Leckere Früchtchen

Leckere Früchtchen

Die Erdbeersaison ist in vollem Gange. Aber was außer Torte kann man denn noch aus den leckeren kleinen roten Früchten zaubern? Wir haben zum Tag des Erdbeertörtchens ein paar Tipps aus unseren Wohnparks.

Ursula Schomburg ist im Wohnpark Friedrichsbrunn zu Hause. Früher hat sie ganz viel selbst gebacken und gekocht. „Heute bekomme ich dabei Unterstützung im Humanas-Wohnpark“, sagt die 77-Jährige. Dazu zählt auch Erdbeerkonfitüre. Hier ist ihr Rezept:

Erdbeerkonfitüre

Zutaten für 7 Gläser

1,2 kg reife Erdbeeren

4 EL Zitronensaft

500 g Gelierzucker (2:1)

und so wird’s gemacht:

Erdbeeren waschen, abtropfen lassen und klein schneiden. 1 Kilo Erdbeeren mit Zitronensaft und Gelierzucker in einem großen Topf mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.

Die Erdbeeren unter Rühren bei starker Hitze offen aufkochen lassen. Sobald die Masse kocht, unter stetigem Rühren drei Minuten sprudelnd  kochen lassen.

Damit die Konfitüre nicht verdirbt, die Konfitüre vor dem Abfüllen mit einem Schaumlöffel sorgfältig abschäumen.

Nun die Konfitüre mithilfe eines Einfülltrichters randvoll in saubere Gläser abfüllen. Anschließend die Gläser verschließen und fünf Minuten auf den Deckel stellen. Dann die Gläser umdrehen und abkühlen lassen. Verschlossen ist die Konfitüre mindestens 6 Monate haltbar.

Christel und Ottheinz Hentschel wohnen zusammen mit ihrem Hund Bingo in unseren Wohnpark Osterwieck. Beim Tanz haben sie sich einst kennen und lieben gelernt. Seitdem darf in jedem Jahr in der Erdbeerzeit die Bowle aus den kleinen roten Früchten, die bekanntlich eigentlich Nüsse sind, nicht fehlen.

Klassische Erdbeerbowle

500 g Erdbeeren

700 ml trockenen Weißwein

1,5 l halbtrockenen Sekt

500 ml Mineralwasser mit Kohlensäure

und so wird’s gemacht:

Die Erdbeeren waschen und vierteln und in einer Glasschüssel mit dem Weißwein ein paar Stunden einlegen. Kurz bevor die Gäste eintreffen einfach den gekühlten Sekt und das Mineralwasser hinzugießen.

Die leckere Erdbeerbowle. Fotos: Katharina Hannemann

Für Thea Hemfler aus Darlingerode ist das Erdbeerdessert ein Hochgenuss. „Wir hatten früher einen großen Garten und immer Erdbeeren und aus diesen haben wir so einige Leckereien gemacht, wie fruchtige Erdbeermarmeladen und köstliche Torten und da es früher noch keine Kühltruhen gab, wurde der Rest ganz einfach eingekocht“, erinnert sich die 88-Jährige und verrät natürlich auch ihr Rezept für das Dessert aus dem Glas:

Erdbeerdessert im Glas

für 50 Personen

3 Kilo Magerspeisequark

2x Packungen Butterkekse

Vanillezucker

1 Kilo Erdbeeren für die Soße

zusätzliche Erdbeeren zum verzieren

und so wird’s gemacht:

Butterkekse zerkleinern und in die vorgesehenen Gläser bröseln. Quark mit dem Vanillezucker cremig rühren und auf die Keksbrösel geben. Nun die Erdbeeren kurz mit dem Pürierstab zu einer stickigen Soße verarbeiten, auf den Quark gießen und das Ganze zum Schluss mit den frischen Erdbeeren liebevoll verzieren.

Am Tag des Erdbeertörtchens darf auch der Klassiker unter den Rezepten mit Erdbeeren nicht fehlen:

Frische Erdbeertorte mit Creme

Tortenboden:

6 TL Mehl

5 TL Zucker

4 TL Milch

3 TL Öl

2 Eier

1 Pck. Backpulver

Alle Zutaten zu einem Teig vermengen und bei 180° Grad ca. 15 Minuten bei Umluft backen

Belag:

2 x Tortenguss Rot Erdbeergeschmack

Rund 1 Kilo Erdbeeren

2 Packungen Paradiescreme

400 ml Sahne

Die Hälfte der Erdbeeren klein schneiden und leicht zuckern. Die Paradiescreme und die Sahne zu einer Creme verarbeiten und die kleingeschnittenen Erdbeeren unterheben. Die Mischung auf dem Tortenboden verteilen und die ganzen Erdbeeren zur Deko tournieren. Den Tortenguss laut Anleitung zubereiten und über die Torte geben.

Von der Jugendliebe zum Lebensglück ❤️

Von der Jugendliebe zum Lebensglück ❤️

Es ist ein unspektakuläres Wort, das diese ‚Lebensleistung‘ von Christel und Ottheinz Hentschel aus unserem Wohnpark in Osterwieck beschreibt. Die beiden feiern heute ihre Gnadenhochzeit. Sieben Jahrzehnte gemeinsam durch gute und durch schlechte Zeiten. Ein Geheimnis dafür gibt es nicht. „Manchmal einfach zurückstecken können vielleicht, auch wenn es schwer fällt“, rät das Jubelpaar.
Eigentlich ein ganz besonderer und vor allem sehr seltener Anlass, um mit den Kindern, Enkeln und den Urenkeln gemeinsam zu feiern.
Besondere Zeiten erfordern aber auch besondere Maßnahmen, das wissen die beiden aus ihrer Erfahrung nur zu gut. Deshalb gab es heute keinen großen Besuch von den Liebsten. Überrascht wurden die beiden, die im Sommer 2018 gemeinsam mit Hund ‚Bingo‘ bei Humanas einzogen heute aber trotzdem. Unser Wohnpark-Team hatte den Tisch liebevoll mit einer Blumenschale und einer leckeren Torte geschmückt. Auf die Ohren gab es dazu in etwas schrägen Tönen die umgedichtete Version der Vogelhochzeit.
Humanas wünscht den beiden, die sich damals beim Tanzen kennen- und lieben gelernt haben, alles Gute. Bleibt gesund und die Feier mit der Familie wird sicher nachgeholt!

Winterzauber in Osterwieck auch ohne Schnee

Winterzauber in Osterwieck auch ohne Schnee

Richtig gemütlich gemacht haben es sich heute Nachmittag Bewohner und Mitarbeiter unseres Humanas Wohnparks in Osterwieck. Sonnenschein und annähernd frostige Temperaturen sorgten für die passende Kulisse. Für das leibliche Wohl wurden gemeinsam frische heiße Waffeln gebacken und ein deftiger Erbseneintopf im Kessel über dem Feuer gekocht. Glühwein, Tee und der obligatorische Eierlikör im Waffelbecher wärmten zusätzlich von Innen.
Ein geselliger und bezaubernder Winternachmittag für alle …

Weg der Erinnerung in Osterwieck

Weg der Erinnerung in Osterwieck

Er war Heimatforscher, Heimatdichter, Mitbegründer des Osterwiecker Heimatmuseums und auch Schwiegervater unserer Bewohnerin im Humanas-Wohnpark Osterwieck. 

In Erinnerung an Fritz Gille wurde vor über zehn Jahren ein Weg in der Altstadt nach ihm benannt. Diese Uferpromenade entlang der Mühlenilse hatte aber bereits schnell stark gelitten und dringend eine Reparatur nötig. Heute war es endlich soweit und Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ konnte den neu sanierten Fritz-Gille-Weg für die Passanten frei geben. Mit dabei natürlich Schwiegertochter Gille sowie Bewohner und Mitarbeiter unseres Wohnparks. Im Anschluss gab es noch viel zu erzählen. Das Langzeitgedächtnis wird im Alter aktiver. Längst vergessene, selbst verdrängte Erlebnisse aus der Vergangenheit kommen hoch. Sie sind oft so präsent, als wäre es gestern gewesen.
‚Lesen ist ein grenzenloses Abenteuer der Kindheit‘

‚Lesen ist ein grenzenloses Abenteuer der Kindheit‘

… sagte einmal Astrid Lindgren.

Laut einer Studie können rund 19 Prozent aller Kinder in Deutschland nach der Grundschule nicht ausreichend lesen. Die Sechstklässler der Sekundarschule Dardesheim haben ihren diesjährigen Lesewettbewerb vor den kritischen Augen und Ohren unserer Bewohner und Mitarbeiter im Humanas-Wohnpark Osterwieck ausgetragen. Die drei besten Leser der Klassen 6a-d kamen heute in unsere Tagespflege und ließen vor der gestrengen Jury – bestehend aus den drei Deutschlehrerinnen der Schule und drei Bewohnerinnen unseres Wohnparks – die Buchstaben tanzen. Im ersten Durchgang durfte ein selbst ausgewähltes Buch kurz vorgestellt und dann daraus vorgelesen werden. Danach wurde der Schwierigkeitsgrad erhöht – lesen eines unbekannten Textes.

Für alle war es ein unterhaltsamer Vormittag und vor Publikum zu lesen ist sicher auch schwieriger als vor den eigenen Klassenkameraden. Wie die Jury entschieden hat, wird die Auswertung in den nächsten Tagen in der Sekundarschule Dardesheim zeigen. Von Humanas gab es für alle Schüler – neben einer gesunden Stärkung zwischendurch – eine kleine Überraschung. Egal, wer am Ende den Sieg erringt, ein gutes Buch kann Kinder und Jugendliche auch heute noch begeistern.