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Partnerschaft mit Genuss: Humanas und Alexmenü arbeiten zusammen

Partnerschaft mit Genuss: Humanas und Alexmenü arbeiten zusammen

Humanas kooperiert seit diesem Jahr mit dem traditionsreichen Familienunternehmen Alexmenü. Das Pflegeunternehmen und die Essenslieferungsfirma wollen in den Wohnparks die frisch zubereiteten Speisen ergänzen und für mehr Flexibilität sorgen.

„Ich bin wirklich zufrieden, weil es besonders den Wochenenddienst entlastet und gut schmeckt – aber ich habe einen Kritikpunkt”, beginnt Hauswirtschaftsleiter Steffen Halm im Humanas-Wohnpark Diesdorf bei der Begegnung mit Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü. „Das Hühnerfrikassee könnte ruhig noch eine Prise mehr Salz vertragen.” „Alles klar, danke. Das gebe ich an unsere Produktion weiter”, nimmt Adrian Krotki die Anmerkung mit einem Lächeln zur Kenntnis.

Und genau dieser direkte, unkomplizierte Austausch sei bei der Zusammenarbeit so wertvoll, stellt Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch zufrieden fest: „Uns war wichtig, dass unsere Teams mit der externen Essenslieferungen unterstützt werden, falls sie es wünschen, und dass wir auf Augenhöhe zusammenarbeiten.” Für Adrian Krotki, der seit 2021 Gesellschafter und Geschäftsführer von Alexmenü ist, ist die Kooperation auch mehr als eine klassische Geschäftsbeziehung: „Wir stehen für ehrliches, hausgemachtes Essen aus der Region für die Region und damit passt es perfekt, dass wir mit Humanas zusammenarbeiten – weil beide Seiten die gleichen Werte leben.”

Austausch vor Ort im Humanas-Wohnpark Magdeburg-Diesdorf: Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü (2. v. r.), unterhält sich mit Sven Siebold, Referent für Einkauf und Hauswirtschaft (v. l.), Hauswirtschaftsleiter Steffen Halm und Fabian Biastoch, Geschäftsführer von Humanas, über die Essensplanung. Foto: Humanas

Austausch vor Ort im Humanas-Wohnpark Magdeburg-Diesdorf: Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü (2. v. r.), unterhält sich mit Sven Siebold, Referent für Einkauf und Hauswirtschaft (v. l.), Hauswirtschaftsleiter Steffen Halm und Fabian Biastoch, Geschäftsführer von Humanas, über die Essensplanung. Foto: Humanas

Und nicht nur in den Werten wie Offenheit, Regionalität und Zufriedenheit stimmen die Unternehmen überein. Auch die Geschäftsführer, die sich über die Wirtschaftsjunioren Sachsen-Anhalt kennengelernt haben, ähneln sich in Vita und Person. Beide sind als Nachfolger derselben Generation in die Geschäftsführung ihrer Familienunternehmen eingestiegen, stammen aus Sachsen-Anhalt und waren sogar bis vor Kurzem unwissend an derselben Schule.

Auch auf operativer Ebene ist die Kooperation bereits in der Anlaufkurve mit Test-Wohnparks erfolgreich. „Die ersten Wochen in unseren Magdeburger Wohnparks verliefen durchweg positiv”, erklärt Sven Siebold, der als Referent für Einkauf und Hauswirtschaft die Organisation im Hintergrund übernommen hat. „Die Standorte erhalten wöchentlich ein wechselndes Angebot aus verschiedenen Hauptkomponenten, die sie auswählen und mit denen sie ihren Essensplan gestalten können.” Am Tage müssen dann nur noch Beilagen zubereitet werden.

Cook-&-Chill-Verfahren für hohe Qualität

Das aktuelle Sortiment umfasst mehr als 40 Speisekomponenten – von klassischer Soljanka über Kohlrouladen bis hin zu Suppen. Die Speisen werden im Cook‑&‑Chill-Verfahren zubereitet, bei dem sie nach dem Kochen schnell heruntergekühlt und bis zu drei Wochen haltbar gemacht werden, ohne an Qualität zu verlieren. „Das läuft auch unkompliziert und störungsfrei”, stellt Monika Kohls fest, die wegen des speziellen Zubereitungsverfahrens bei Alexmenü 2001 als Köchin und Produktentwicklerin angefangen hat und eine von rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist. „Allerdings stellt uns das Salz immer wieder vor Herausforderungen, weil sich die Intensität mit der Lagerung verändert.”

Trotz des Salz-Feedbacks möchte Steffen Halm zukünftig nicht mehr auf das Angebot von Alex Menü verzichten. Zum einen erleichtere es die Essensplanung der Wochenenden, wenn er nicht im Dienst ist und zum anderen mögen die Bewohnerinnen und Bewohner die Gerichte sehr. „Am liebsten essen sie die Suppen und Eintöpfe”, berichtet der Diesdorfer Hauswirtschaftsleiter, der seine Essensplanung auf die individuellen Bedürfnisse anpasst. „Nicht alle mögen gern Süßspeisen wie Milchreis oder essen ‘Lose Wurst’ – das muss man bei der Bestellung zusätzlich beachten.”

Ausweitung auf Wohnparks in Harz und Altmark

Und genau in diesen individuellen Ansprüchen liegt die nächste Aufgabe der Kooperation von Humanas und Alexmenü. Die Zusammenarbeit soll nämlich ausgebaut und kurzfristig auf weitere Humanas-Standorte in der Region ausgeweitet werden –langfristig sollen aber auch Wohnparks im Harz und in der Altmark beliefert werden. Dass es hier neue, kulinarische Ansprüche geben wird, darauf sind die Verantwortlichen beider Unternehmen eingestellt, und auch darauf, dass die Logistik geplant werden muss.

Aber ich denke, wenn wir weiterhin miteinander kommunizieren und planen, steht auch diesem Schritt nichts im Weg, sagt Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch und Adrian Krotki ergänzt: Diese Kooperation hat ja auch immer wieder gezeigt, wie gut es funktionieren kann, wenn sich regionale Unternehmen gegenseitig unterstützen. Auch in diesen Punkten stimmen die beiden Geschäftsführer überein und Fabian Biastoch schließt: Am Ende profitieren vor allem die Menschen die, die bei uns leben und

Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü (3. v. r.) mit seinem Team: Fuhrparkleiter Sascha Johannsen (v. l.), Monika Kohls, Produktentwicklerin und Köchin, Robin Sticherling, Teamleiter der warmen Küche und Koch, Prokuristin Isabell Scheller und Robert Mucha, Kundenbetreuer bei Alexmenü. Foto: Humanas

Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü (3. v. r.) mit seinem Team: Fuhrparkleiter Sascha Johannsen (v. l.), Monika Kohls, Produktentwicklerin und Köchin, Robin Sticherling, Teamleiter der warmen Küche und Koch, Prokuristin Isabell Scheller und Robert Mucha, Kundenbetreuer bei Alexmenü. Foto: Humanas

Brot und Salz für erste Bewohnerin im Wohnpark Irxleben

Brot und Salz für erste Bewohnerin im Wohnpark Irxleben

Helga Kazzer ist als eine der ersten Bewohnerinnen am jüngsten Humanas-Standort traditionell begrüßt worden. Pflegedienstleiterin Jacqueline Kube und ihr Team hießen die 87-Jährige mit Brot und Salz im Wohnpark Irxleben herzlich willkommen. 

„Ich habe den Wohnpark selbst mit ausgesucht“, berichtet Helga Kazzer, die Anfang Juli ein Einzimmerapartment im Wohnpark Irxleben bezogen hat. Bereits nach den ersten Tagen fühle sie sich wohl in ihrem neuen Umfeld und sei sehr zufrieden. Dazu trägt auch die Nähe zu ihrer Familie bei: Angehörige aus Irxleben und Hohenwarsleben besuchen sie täglich und bringen sich in den Wohnpark-Alltag ein.

Für einen besonders herzlichen Empfang hatte das Team um Pflegedienstleiterin Jacqueline Kube ein kleines Brot und Salz vorbereitet. Die traditionelle Geste steht bei Humanas für Glück, Gesundheit und ein gutes Ankommen im neuen Zuhause. Zusätzlich sorgte ein dekorativer Froschkönig für Freude bei Helga Kazzer, der fortan ihr Zimmer schmücken soll. Die Geste soll den Start in den neuen Lebensabschnitt erleichtern und unterstreicht zugleich die familiäre Atmosphäre der Wohnparks.

Neben traditionellem Brot und Salz hat sich Bewohnerin Helga Kazzer in Irxleben auch über einen dekorativen Froschkönig gefreut. Foto: Humanas

Neben traditionellem Brot und Salz hat sich Bewohnerin Helga Kazzer in Irxleben auch über einen dekorativen Froschkönig gefreut. Foto: Humanas

Der Humanas-Standort in Irxleben ist der 25. Wohnpark des familiengeführten Pflegeunternehmens. Darin gibt es neben 27 barrierefreien Einzimmerapartments, inklusive Badezimmer und kleiner Terrasse, verschiedene altersgerechte Betreuungsangebote in wohnortnaher Umgebung. Schon vor einigen Wochen startete das zehnköpfige Team um Pflegedienstleiterin Jacqueline Kube – und nun ziehen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner nach und nach ein.

Für Helga Kazzer, die früher in Magdeburg gelebt hat, ist der Beginn im Wohnpark schon einmal gelungen. Und damit stand es auch außer Frage, dass das Brot zum Abendbrot mit ihren neuen Nachbarinnen und Nachbarn teilt. So wurde aus dem symbolischen Willkommensgeschenk direkt eine Gelegenheit für erste gemeinsame Gespräche und Begegnungen.

Wohnpark Schackensleben erlebt musikalischen Vormittag

Wohnpark Schackensleben erlebt musikalischen Vormittag

Ein besonderer musikalischer Vormittag hat im Wohnpark Schackensleben für viel Freude gesorgt. Sopranistin Grit Wagner und Pianist Matthias Pfund waren zu Gast und brachten mit verschiedenen Liedern eine tolle Atmosphäre in den Alltag – und so einige Bewohnerinnen und Bewohner zum Mitsingen.

Der Auftritt fand im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Magdeburger Dommusik statt, die regelmäßig an den Standorten zu Besuch sind. Diese Konzertreihe ist Teil einer gewachsenen Kooperation: Humanas unterstützt die Dommusik, im Gegenzug bringen Musikerinnen und Musiker ihre Kunst direkt in die Wohnparks.

Bekannte Lieder singen

Auch im Wohnpark Schackensleben wurde die Musik begeistert aufgenommen. Viele Bewohnerinnen und Bewohner sangen bei bekannten Liedern mit, klatschten im Takt und genossen die gemeinsame Zeit. Die herzliche Stimmung zeigte einmal mehr, wie verbindend Musik sein kann.

Am Ende des Vormittags gab es Applaus und eine persönliche Danksagung an die beiden Kunstschaffenden. Für alle Beteiligten blieb ein gelungener Vormittag in Erinnerung, der den Wohnpark-Alltag bereichert hat.

Die Dommusik bringt Gemeinschaft und musikalische Abwechslung in den Wohnpark. Foto: Humanas

Die Dommusik bringt Gemeinschaft und musikalische Abwechslung in den Wohnpark. Foto: Humanas

Anerkennungsprüfungen zur Pflegefachkraft bestanden

Anerkennungsprüfungen zur Pflegefachkraft bestanden

Ein großer Erfolg für unser Wohnpark-Teams: Tetiana Perevedentseva und Diana Chepchirchir haben ihre Anerkennungsprüfungen bestanden. Damit haben beide einen wichtigen Meilenstein auf ihrem beruflichen Weg erreicht und können künftig als Pflegefachkräfte arbeiten.

Tetiana Perevedentseva aus dem Magdeburger Wohnpark Ulnerstraße ist seit Dezember 2024 bei Humanas und bringt bereits Erfahrung als Krankenschwester aus der Ukraine mit. Da diese Ausbildung in Deutschland nicht automatisch anerkannt wird, hat sie an einem Vorbereitungskurs beim Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (BZG) in Magdeburg teilgenommen und die sogenannte Kenntnisprüfung erfolgreich bestanden. Nach Ausstellung der Berufsurkunde vom Landesverwaltungsamt in Halle wird Tetiana Perevedentseva künftig offiziell als Pflegefachkraft tätig sein.

Im Wohnpark Magdeburg Ulnerstraße hat Tetiana Perevedentseva (5.v.l.) ihre Anerkennungsprüfung erfolgreich bestanden und wurde vom Team beglückwünscht. Foto: Humanas

Im Wohnpark Magdeburg Ulnerstraße hat Tetiana Perevedentseva (5.v.l.) ihre Anerkennungsprüfung erfolgreich bestanden und wurde vom Team beglückwünscht. Foto: Humanas

Auch Diana Chepchirchir, die im Wohnpark Wolmirstedt tätig ist, hat diesen Weg erfolgreich gemeistert. Sie ist seit Dezember 2023 Teil von Humanas und hat sich nach ihrer Zeit als Pflegekraft gezielt weiterentwickelt. Angefangen als Pflegekraft in Zielitz, wechselte sie im Herbst 2025 nach Wolmirstedt. Ebenfalls über den Vorbereitungskurs beim BZG hat sie sich intensiv auf die Prüfung vorbereitet und diese bestanden. Mit Erhalt der Berufsurkunde wird auch sie nun anerkannte Pflegefachkraft sein.

Qualifikation mit deutscher Ausbildung verglichen

Die sogenannte “Anerkennungsprüfung” ist ein zentraler Schritt für internationale Pflegekräfte in Deutschland. Dabei wird überprüft, ob die im Ausland erworbene Qualifikation mit der deutschen Ausbildung vergleichbar ist. Falls Unterschiede bestehen, absolvieren die Teilnehmenden einen Anpassungslehrgang oder bereiten sich auf eine Kenntnisprüfung vor. In dieser Prüfung werden fachliches Wissen, pflegerische Kompetenzen und praktische Fähigkeiten bewertet. Erst mit bestandener Prüfung und offizieller Berufsurkunde ist die Tätigkeit als Pflegefachkraft in Deutschland möglich.

Im Wohnpark Wolmirstedt hat Diana Chepchirchir (M.) den nächsten Schritt zur Pflegefachkraft erreicht. Foto: Humanas

Im Wohnpark Wolmirstedt hat Diana Chepchirchir (M.) den nächsten Schritt zur Pflegefachkraft erreicht. Foto: Humanas

Die beiden Erfolgsgeschichten zeigen, wie viel Engagement und Durchhaltevermögen hinter diesem Weg steckt. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig gezielte Unterstützung und Qualifizierung sind, um internationale Fachkräfte nachhaltig zu stärken.

Herzlichen Glückwunsch an Tetiana Perevedentseva und Diana Chepchirchir zu diesem großartigen Erfolg!

Leckereien aus roten Früchten in Colbitz und Osterwieck

Leckereien aus roten Früchten in Colbitz und Osterwieck

Im Wohnpark Osterwieck wurde die Erdbeerzeit in vollen Zügen genossen – und das haben die Bewohnerinnen und Bewohner vor allem geschmeckt. Mit viel Engagement sowie Freude verarbeiteten die Bewohnerinnen Frau Ladde und Frau Wendt zahlreiche Erdbeeren und unterstützen damit den Nachtisch. Neben leckeren Eisbechern mit frischen Früchten konnten sich alle im Wohnpark zudem über Obsttorte mit Erdbeeren und Johannisbeeren freuen.

Zwei Bewohnerinnen unterstützen im Wohnpark Osterwieck beim Putzen der Erdbeeren. Foto: Humanas

Zwei Bewohnerinnen unterstützen im Wohnpark Osterwieck beim Putzen der Erdbeeren. Foto: Humanas

Auch im Wohnpark Colbitz wurde sich zuletzt viel mit roten Früchten beschäftigt. Ob Johannisbeeren oder Kirschen – Betreuungskraft Katja Helmholz und Hausmeister Stefan Pazdyka haben die Früchte gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern direkt am Wohnpark gesammelt. Zurück im Wohnpark verarbeiteten die Seniorinnen und Senioren die gesammelten Johannisbeeren und Kirschen zusammen mit Hauswirtschaftsleitung Kathrin Holze zu leckerem Kuchen und auch Marmelade. 

Frisch gesammelt und gemeinsam verarbeitet: Sommerfrüchte im Wohnpark Colbitz. Foto: Humanas

Frisch gesammelt und gemeinsam verarbeitet: Sommerfrüchte im Wohnpark Colbitz. Foto: Humanas

Rundum gelungene Beispiele für Alltagsbegleitung und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit. So schmeckt der Sommer bei Humanas in Gemeinschaft besonders gut.