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Kalender-Basteln für 2023 in Darlingerode

Kalender-Basteln für 2023 in Darlingerode

Im Wohnpark Darlingerode legen wir besonderen Wert auf individuelle Betreuung und Förderung unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Ein Beispiel dafür ist die Tagespflege, in der wir uns auf das neue Jahr 2023 vorbereitet haben. Ein Höhepunkt dabei war die Erstellung eines individuellen Kalenders, an dem jeder Bewohner seine Ideen einbringen und auch selbst umsetzen konnte.

Unser Team in Darlingerode unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner beim Basteln des Kalenders. Foto: Humanas

Unser Team stand dabei jederzeit zur Unterstützung bereit und begleitete die Bastelarbeiten in der Tagespflege im Wohnpark Darlingerode, die zu bunten und kreativen Ergebnissen führten. Das Projekt wird fortgesetzt, denn die Erstellung des kompletten Kalenders ist nicht nur eine kreative Beschäftigung, sondern auch eine Möglichkeit, die ungemütlichen Wetterkapriolen im gemütlichen Innenbereich zu verbringen. Es ist ein Beispiel dafür, wie wir in der Tagespflege im Wohnpark Darlingerode die Fähigkeiten und Kreativität unsere Bewohnerinnen und Bewohner unterstützen und fördern.

Die Kalenderblätter unserer Bewohnerinnen und Bewohner aus Darlingerode können sich sehen lassen. Foto: Humanas

Jury aus dem Osterwiecker Wohnpark

Jury aus dem Osterwiecker Wohnpark

Bei einem Lesewettbewerb der Thomas-Mann-Schule fungierten unsere Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Wohnpark Osterwieck als Jury. Denn die Förderung des Lesens ist wichtig, da dabei Körper und Geist entspannen und gleichzeitig das Gehirn dazu angeregt wird, neue Synapsen zu bilden sowie zu verknüpfen.

Bei ihrem Besuch ihm Wohnpark haben die sechs Schülerinnen und Schüler zuerst ein Kapitel aus ihrem Lieblingsbuch vorgelesen und dann aus einem vorab unbekannten Buch. Ihre beiden Deutschlehrerinnen hatten sich für „Pünktchen und Anton“ entschieden, einem Roman von Erich Kästner. Hier zeigte sich, wie gut die Lesetechnik der jungen Lesenden wirklich ist, denn der Text enthält viele Wörter, die im Sprachgebrauch der Jugend nur noch selten vorkommen.

Am Ende entschied die zwölfjährige Anna das Rennen für sich und darf nun zum landesweiten Lesewettbewerb reisen und die Schule vertreten. Unser Wohnpark-Team sowie die Bewohnerschaft drücken ihr die Daumen.

Eine Jury aus Bewohnerinnen und Bewohnern haben beim Lesewettbewerb der Thomas-Mann-Schule entschieden. Die Schülerinnen und Schüler bekamen eine Urkunde. Foto: Humanas

Baumpflanzen im Wohnpark Schwanebeck

Baumpflanzen im Wohnpark Schwanebeck

Das Team in Schwanebeck hat den Tag der offenen Wohnparktür genutzt, um Humanas-Traditionen zu pflegen und die Gemeindearbeit zu festigen. So ließen sich die Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohner sowie kleinen und großen Gäste vom schlechten Wetter nicht unterkriegen, pflanzten einen Baum und ließen Drachen steigen.
Es gibt Tage, die fangen einfach schlecht an, nehmen dann aber ungemein an Fahrt auf. Als die Kinder von den „Wehrstedter Orgelpfeifen“ aus Halberstadt zum Tag der offenen Wohnparktür nach Schwanebeck kamen, regnete es Bindfäden. Eigentlich sollte gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie unserem Team Drachen steigen gelassen werden und wir wollten einen Baum pflanzen. Denn rund ein Jahr nach Eröffnung hat der Wohnpark erste Wurzeln in der Gemeinde geschlagen und neue Kooperationen sind entstanden. Eine Humanas-Tradition, bei der mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie dem Team ein Wunschbaum auf dem Wohnparkgelände gepflanzt wird.
Vom schlechten Wetter ließ sich jedoch niemand unterkriegen. Nachdem die Teller mit den leckeren Nudeln samt Tomatensoße aufgegessen waren, riss der graue Himmel auf und Jung und Alt sausten zusammen ins Freie. Die Drachen konnten endlich fliegen und der Baum – ein Blauglockenbaum, auch Kaiserbaum genannt, mit schnellwachsender, breiter Krone für ein schattiges Plätzchen im Sommer – wurde gepflanzt.
Im Anschluss kamen noch viele Interessierte, die sich bei Kaffee und Kuchen das Humanas Konzept erklären ließen. Unser Team konnte alle offenen Fragen klären, die Besucherinnen und Besucher die freien Appartements besichtigten. Dank toller Organisation – und Improvisation – ein gelungener Tag.

Zum Tag der offenen Wohnparktür in Schwanebeck kamen auch Kita-Kinder aus Halberstadt zu Besuch und ließen mit unserer Bewohnerschaft Drachen steigen. Foto: Humanas

Tiergestützte Ergotherapie in Humanas Wohnparks

Tiergestützte Ergotherapie in Humanas Wohnparks

Seit rund zehn Jahren bekommen die Bewohnerinnen und Bewohner in unseren Wohnparks regelmäßig Besuch von Jessica Kampe und ihrer Begleitung auf vier Pfoten. Die tiergestützte Ergotherapie mit ihren Huskys ist eine Geschichte, die sich zusammen mit Humanas entwickelt und gewachsen ist. So sind nicht nur unsere Mitarbeitenden „auf den Hund gekommen“, deren Vierbeiner im Wohnpark-Alltag für kleine Freuden sorgen. Die ausgebildeten Therapiehunde von Jessica Kampe finden hingegen ganz bewusst Zugang zu unseren Bewohnerinnen und Bewohnern.

Alles begann 2012, als sich Jessica Kampe in unserem Wohnpark in Meisdorf beworben hat. Als gelernte Ergotherapeutin hat sie mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern gearbeitet. Schnell stellte die junge Frau fest: „Durch meinen Hund Eyron finde ich einen viel leichteren Zugang zu den Menschen.“ Hund Eyron war ihr erster Husky, der so eigentlich nicht geplant war, denn eigentlich sollte es immer ein ganz kleiner Hund sein. Dann bekamen sie zu Weihnachten diese Huskytour geschenkt, erzählt Jessica Kampe. „Ich war verzaubert. Diese Tiere haben eine magische Ausstrahlung.“ Aus einem Husky wurden recht schnell mehr, sodass das Rudel auf drei Huskys gewachsen ist. „Ich liebe meine Berufung und ja, ich kann mir keine besseren Begleiter vorstellen“, sagt sie und berichtet, dass die drei Huskys bald von „Akani“, einem Malamut, Verstärkung bekommen.

Angel, Akiro und Ari gehören zum Rudel und Akani wird zum Therapiehund ausgebildet. Fotoquelle (4): Jessica Kampe

Mit der tiergestützten Ergotherapie hat sich Jessica Kampe selbstständig gemacht und im April 2022 ihre eigene Therapie-Praxis in Ermsleben eröffnet. Humanas ist sie aber treu geblieben und besucht weiterhin unsere Bewohner und Bewohnerinnen: „Ich liebe die besonderen Momente, wenn wir gemeinsam den Wohnpark betreten, kommen alle zusammen in die Tagespflege und das Strahlen in den Gesichtern der Menschen geht nicht mehr weg.“

 

Eberhard Härtel aus Darlingerode blickt in die Vergangenheit

Eberhard Härtel aus Darlingerode blickt in die Vergangenheit

Sich an gute, alte Zeiten zu erinnern und davon zu berichten, ist für viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner sehr wichtig und gehört zu einem Teil zur Biografiearbeit im Humanas-Alltag. Unser „Blick in den Spiegel“ ist eine wunderbare Gelegenheit, auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner einmal mit ganz anderen Augen zu betrachten und sie gleichzeitig ein Stück ihrer Geschichte erzählen zu lassen. Bei Hunderten Wohnpark-Mietern sind das viele interessante und einzigartige Geschichten, wie der Blick in die Vergangenheit von Eberhard Härtel aus dem Wohnpark Darlingerode.

Kurz nachdem Eberhard Härtel in Altenrode im Harz zur Welt kommt, wird der Ortsteil in Darlingerode eingemeindet. Er ist stolz darauf, noch ein echter Altenröder zu sein. Nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung bei der Maschinen-Traktoren-Station (MTS) entscheidet sich der junge Mann seine Dienstzeit bei der Volkspolizei-See, der späteren Volksmarine, zu verbringen. Die Uniform steht im gut. Fast drei Jahre ist er auf einem Minenleg- und Räumboot mit 2000 Meter langen Drahtseilen von Sassnitz aus auf der Ostsee unterwegs. Aber es zieht ihn zurück in die Harzer Berglandschaft, wo er seine Begeisterung für Technik bei der Gießerei Rautenbach in Wernigerode ausleben kann.

Im November 2013 schaut sich der ehemalige Sicherheitsingenieur eine Wohnung im neu gebauten Humanas Wohnpark in Darlingerode an. Auch Bärbel Klapproth ist an diesem Tag auf Wohnungssuche und erlebte den heute 78-Jährige als „alten Meckerkopp, der zum Glück in eine Wohnung weiter hinten zieht.“ Kurze Zeit nach ihrem Einzug lernen sich beide aber persönlich kennen und eine neue, wunderbare Zeit im Wohnpark Darlingerode beginnt. Inzwischen leben der Altenröder und Bärbel Klapproth zusammen in einer gemeinsamen Wohnung. Und neben dem Paar sind auch die anderen Bewohnerinnen und Bewohner zu einer wundervollen Gemeinschaft zusammengewachsen. So wird jeder Gast im Wohnpark des alten Altenrode wie selbstverständlich und herzlich eingeladen, wenn die kleine fröhliche Seniorentruppe bei Musik und Kuchen wieder einmal zusammensitzt.