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Humanas lädt zum Tag der offenen Baustelle in neuen Wohnpark Wefensleben

Humanas lädt zum Tag der offenen Baustelle in neuen Wohnpark Wefensleben

In Wefensleben entsteht zurzeit ein neuer Humanas-Wohnpark. Das Pflegeunternehmen mit Sitz in Colbitz im Bördekreis lädt zur ersten öffentlichen Veranstaltung im neuen Wohnpark an der Bahnhofstraße 24-27 ein. Der „Tag der offenen Baustelle“ findet am 11. Juni 2025 von 10 bis 15 Uhr statt – und findet seinen Höhepunkt mit der Versenkung der traditionellen Humanas-Zeitkapsel.

Diese wird die Humanas-Geschäftsführung gemeinsam mit Wefenslebens Bürgermeister Marko Bader um die Mittagszeit auf dem Wohnpark-Gelände versenken.

Am „Tag der offenen Baustelle“ im Humanas-Wohnpark Wefensleben haben künftige Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Interessierten die Möglichkeit, sich den noch im Bau befindlichen Wohnpark anzuschauen und bei Kaffee und Kuchen Informationen über die Wohn- und Pflegeangebote zu erhalten.

Informationen für künftige Bewohnerschaft und Mitarbeitende

Auch an einem Job bei Humanas in Wefensleben Interessierte, können sich den Wohnpark anschauen, ihre Fragen rund um das Job-Angebot stellen und ihre Bewerbungsunterlagen abgeben. Gesucht werden Pflegefachkräfte, Pflege- und Betreuungskräfte, Hausmeister und Hauswirtschaftsleitung sowie eine stellvertretende Pflegedienstleitung.

Seit einigen Monaten entsteht der neue Humanas-Wohnpark in Wefensleben und ist damit der fünfte Standort von Humanas im Landkreis Börde. „Die ‚Wabe‘ ist rohbaumäßig fertiggestellt“, erklärt Humanas-Bauprojektmanager Michael Stegemann. „Hier laufen derzeit Elektro- und Klempnerrohinstallationsarbeiten parallel. Auch die Dachdeckerarbeiten sind gestartet.“ Zum Tag der offenen Baustelle am 11. Juni sollen auch Fenster und Türen montiert sein. Zudem laufen auf dem Gelände an der Bahnhofstraße die ersten Tiefbauarbeiten für eine von drei weiteren Bodenplatten.

Einzimmerappartements und Zweiraumwohnungen für Wefensleben

Denn neben der sogenannten Wabe als Kernstück aller von Humanas erbauten Wohnparks mit 28 Einzimmerappartements entstehen in Wefensleben drei Reihenhäuser mit insgesamt 28 Zweiraumwohnungen. Alle Appartements und Wohnungen werden barrierefrei und mit einem eigenen Bad sowie Terrasse ausgestattet.

Mit dem Bau des Wohnparks in Wefensleben ist es Menschen aus der Verbandsgemeinde möglich, glücklich und selbstbestimmt in ihrer Heimat zu leben, auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Die hybride Wohnform bietet Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als stationäre Pflegeheime und dies, mit niedrigeren Eigenanteilen. Auch wenn es sich bei Humanas-Wohnparks nicht um klassische Pflegeheime handelt, ist eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch die Kombination aus Wohnen, ambulanter Pflege und Tagespflege möglich. Den ambulanten Dienst und die Tagespflege von Humanas können nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner nutzen, sondern auch Ortsansässige außerhalb des Wohnparks.

Größter Humanas-Wohnpark feiert Eröffnung in Bad Suderode

Größter Humanas-Wohnpark feiert Eröffnung in Bad Suderode

Es ist soweit: Der bisher größte Humanas-Wohnpark begeht am 18. Juni ab 14.30 Uhr seine feierliche Eröffnung in Bad Suderode. Zur offiziellen Eröffnungsfeier laden Pflegedienstleiterin Sylvia Reuß und ihr Team alle Interessierten in den Wohnpark auf dem Gelände der Alten Schule an der Nordhäuser Heerstraße 20 ein.

Besucherinnen und Besucher erwartet an diesem Nachmittag neben einem Kaffee- und Kuchenbuffet inklusive Rahmenprogramm mit einem Tanzauftritt des Tanzsportclubs Rieder und einer Hüpfburg für die Kinder vor allem die Möglichkeit, sich einen Eindruck dieses besonderen Humanas-Wohnparks zu verschaffen.

Wabe, Reihenhäuser und Alte Schule für barrierefreies Wohnen

Die „Wabe“ als Kernstück aller von Humanas erbauten Wohnparks befindet sich in Bad Suderode auf dem einstigen Schulhof der Alten Schule. In der Wabe gibt es 28 Einzimmerappartements in vier Wohnbereichen. Zudem gehören zum Wohnpark in Bad Suderode zwei Reihenhäuser mit 28 Zweiraumwohnungen. Alle Appartements und Wohnungen sind barrierefrei und mit einem eigenen Bad sowie Terrasse ausgestattet. Im ehemaligen Schulgebäude und der Turnhalle, in die eine Zwischendecke eingezogen worden ist, befinden sich zudem insgesamt 36 Drei- bzw. Zweizimmerwohnungen. Diese sind durch einen neuen Außenaufzug nahezu alle ebenfalls barrierefrei und mit Terrasse bzw. Balkon ausgestattet.

Holzbank und übergroßer Schlüssel als Tradition

Und wie bei jeder offiziellen Eröffnungsfeier eines Wohnparks wird Pflegedienstleiterin Sylvia Reuß von der Humanas-Geschäftsführung traditionell eine Holzbank für den Wohnpark erhalten. Ihre Kollegin Daniela Wolff, Pflegedienstleiterin des Standorts in Wolmirstedt, hat die vorangegangene offizielle Eröffnungsfeier eines Wohnparks ausgerichtet. Entsprechend ist sie es, die Sylvia Reuß den symbolischen Wohnparkschlüssel überreichen wird. Viele Bewohnerinnen und Bewohner leben indes schon seit einiger Zeit im Humanas-Wohnpark Bad Suderode und freuen sich nun auf die offizielle Eröffnungsfeier „ihres“ Wohnparks. Zu der Feier haben sich auch Thomas Balcerowski, Landrat des Harzkreises, Quedlinburgs Oberbürgermeister Frank Ruch und Bad Suderodes Ortsbürgermeister Gerd Adler angekündigt.

Angebote auch für Ortsansässige abseits des Humanas-Wohnpark Bad Suderode

Durch den Humanas-Wohnpark in Bad Suderode ist es Menschen aus der Umgebung möglich, glücklich und selbstbestimmt in ihrer Heimat zu leben, auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Die hybride Wohnform bietet Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als stationäre Pflegeheime und dies, mit niedrigeren Eigenanteilen. Auch wenn es sich bei Humanas-Wohnparks nicht um klassische Pflegeheime handelt, ist eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch die Kombination aus Wohnen, ambulanter Pflege und Tagespflege möglich. Den ambulanten Dienst und die Tagespflege von Humanas können nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner nutzen, sondern auch Ortsansässige außerhalb des Wohnparks.

Größter Humanas-Wohnpark feiert Eröffnung in Bad Suderode

Bad Suderodes Pflegedienstleiterin Sylvia Reuß (m.) und ihr Team freuen sich schon auf die feierliche Eröffnung „ihres“ Wohnparks. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Humanas-Wohnpark weckt neue Lebensfreude

Humanas-Wohnpark weckt neue Lebensfreude

Seit mittlerweile zehn Jahren lebt Bodo Dumke im Humanas-Wohnpark Friedrichsbrunn. Eine Entscheidung, die der 75-jährige Rentner 2015 aus gesundheitlichen Gründen getroffen hat. Heute geht es Bodo Dumke wieder deutlich besser. „Das habe ich auch dem Leben im Wohnpark zu verdanken“, sagt der 75-Jährige, der durch seinen Alltag bei Humanas in Friedrichsbrunn die Möglichkeit hat, vielen Hobbys nachzugehen – neuen und alten Hobbys und Leidenschaften.

Diagnose verändert Leben

„Es war genau richtig, vor zehn Jahren bei Humanas in Friedrichsbrunn einzuziehen“, sagt Bodo Dumke rückblickend. Ein Aneurysma, also eine Arterienerweiterung, hat dem heute 75-Jährigen vor zehn Jahren erstmals zu schaffen gemacht. Durch die Diagnose war ein Leben für den Alleinstehenden in der eigenen Wohnung nicht mehr möglich. Gemeinsam mit seinen beiden Töchtern habe Bodo Dumke dann die Entscheidung getroffen, ein Einzimmerappartement in der sogenannten Wabe als Kernstück des Humanas-Wohnparks in Friedrichsbrunn zu beziehen. „Ein sehr guter Schritt“, findet Bodo Dumke mit Blick auf die vielen Operationen, die in den vergangenen Jahren nötig waren. „Die OPs sind jetzt beendet und ich kann mich neu erfinden“, ist Bodo Dumke dankbar.

Humanas-Wohnpark weckt neue Lebensfreude

Musikalisch ist Humanas-Bewohner Bodo Dumke schon immer, hat er doch jahrzehntelang Schlagzeug gespielt. Zurzeit bringt er sich das Gitarre spielen selbst bei und will den Singkreis des Wohnparks in Friedrichsbrunn schon bald mit seiner Gitarre begleiten. Foto: Bianca Oldekamp/Humanas

Musikalisch erfindet sich der Rentner, der jahrzehntelang Schlagzeug gespielt hat, zurzeit beispielsweise neu. „Motiviert durch das Humanas-Team habe ich kürzlich angefangen, mir das Gitarrespielen selbst beizubringen“, berichtet Bodo Dumke stolz, deutet auf ein Notenbuch und stimmt das Volkslied „Kuckuck, kuckuck, ruft‘s aus dem Wald“ an. Sein Ziel: Den Singkreis des Wohnparks künftig auf der Gitarre begleiten. Und auch gärtnerisch ist der 75-Jährige neuerdings tätig. „Da geben mir meine Mitbewohnerinnen hilfreiche Tipps“, verrät er.

Gelernter Bäckermeister backt für Mitbewohnende bei Humanas

Bodo Dumke wiederrum hat viele Backtipps auf Lager und teilt sein Wissen rund um das Thema Backen auch gern. Schließlich ist der 75-Jährige gelernter Bäckermeister – und backt noch immer leidenschaftlich gern. Die seinem Wohnbereich angegliederte Küche kann der Bäckermeister dafür uneingeschränkt nutzen. So entstehen beispielsweise zu Geburtstagen von Bewohnenden deren Lieblingskuchen- und Torten. Und auch das Kochen gehört zu den Leidenschaften von Bodo Dumke. „Am liebsten zaubere ich leckere Resteessen“, berichtet der 75-Jährige, der sich in „seiner“ Küche im grünen Bereich des Wohnparks sehr gut auskennt.

Humanas-Wohnpark weckt neue Lebensfreude

Bodo Dumke hat im Humanas-Wohnpark Friedrichsbrunn ein neues Hobby für sich entdeckt: das Gärtnern. Foto: Bianca Oldekamp/Humanas

Auch abseits seiner Koch- und Backtätigkeiten engagiert sich Bodo Dumke im Wohnpark. „Bei Spaziergängen schiebe ich andere Bewohner, die im Rollstuhl sitzen, und dem Hausmeister helfe ich gern beim Rasenmähen mit dem Aufsitzrasenmäher“, berichtet Bodo Dumke zufrieden. „Ich kann das noch und warum soll ich das dann nicht machen“, findet der Rentner, nutzt trotz aller Aktivitäten aber hin und wieder auch die Möglichkeit, sich in sein Appartement zurückziehen zu können und Zeit für sich zu haben.

Sport allein und in der Gruppe

Sportlich betätigt sich Bodo Dumke ebenfalls gern. „Einmal pro Woche mit der Stuhlgymnastikgruppe des Wohnparks in Gemeinschaft und zusätzlich mache ich meine Übungen jeden zweiten Morgen eine Stunde lang in meinem Appartement“, berichtet er. Dafür nutzt der 75-Jährige zwei gefüllte Wasserflaschen als Gewichte. „Durch die vielen Operationen habe ich zugenommen und der Bauch muss wieder weg“, hat Bodo Dumke ein klares Ziel vor Augen – auch wenn er durch die OPs vorsichtig sporteln muss.

Humanas-Wohnpark weckt neue Lebensfreude

Auch sportlich betätigt sich der 75-jährige Bodo Dumke – einmal die Woche mit der Sportgruppe des Wohnparks und zusätzlich regelmäßig in seinem Einzimmerappartement bei Humanas in Friedrichsbrunn. Foto: Bianca Oldekamp/Humanas

„Es ist schön zu sehen, wie sich unser Bodo entwickelt. Trotz der schweren Erkrankungen und der vielen Operationen hat er nie aufgegeben und ist heute so aktiv wie nie“, freut sich die Pflegedienstleiterin des Humanas-Wohnparks in Friedrichsbrunn, Ria Karafiol, mit Bodo Dumke. Dabei ist er nur ein Beispiel, wie Menschen mit Hilfsbedarf durch ihren Umzug zu Humanas neue Kraft schöpfen – mit der Unterstützung, die für den individuellen Alltag der einzelnen Personen nötig ist.

Gemeinschaft im Humanas-Wohnpark Friedrichsbrunn kann noch wachsen

Die Gemeinschaft im Humanas-Wohnpark kann derweil noch wachsen. Mehrere Einzimmerappartements des Wohnparks in Friedrichsbrunn sind derzeit frei. „Ich kann das Leben bei Humanas uneingeschränkt empfehlen. Wir bekommen hier Hilfe, wo sie nötig ist, erledigen aber eigenständig, was trotz unseres Alters noch möglich ist. Das motiviert mich jeden Tag aufs Neue, dank der Unterstützung der Mitarbeiter und der anderen Bewohner unbekanntes Terrain zu betreten und mein Leben im Alter aktiv zu gestalten“, findet Bodo Dumke und freut sich schon auf das ein oder andere neue Gesicht in der Bewohnerschaft.

Schnittblumen bringen Frühling in Humanas-Wohnpark Gröbern

Schnittblumen bringen Frühling in Humanas-Wohnpark Gröbern

Blumen und Pflanzen sind die gemeinsame Leidenschaft der Freundinnen Helga Maaz und Siglinde Manke. Und so überrascht es nicht, dass die beiden Bewohnerinnen des Humanas-Wohnpark in Gröbern sozusagen die Blumenfeen des Wohnparks sind. Denn jeden Freitag erhält der Wohnpark viele verschiedene Schnittblumen von „Lilalu – Blumen und Du“ aus Gräfenhainichen. Und die müssen zu so einigen kleinen und großen aber vor allem hübschen Sträußen gebunden werden. Eine perfekte Aufgabe, auf die sich die beiden 85-Jährigen jedes Mal aufs Neue freuen.

Gemeinsame Leidenschaft verbindet

„Würdest du die Nelke eher in den Strauß dort drüben oder diesen hier integrieren“, fragt Helga Maaz ihre Freundin Siglinde Manke. Zusammen entscheiden sie, die zarte Nelke dann doch in einen ganz anderen der viele Sträußchen unterzubringen. „Ja, da sieht sie hübsch aus“, findet Helga Maaz und macht sich gleich ans Binden des nächsten Straußes. Schließlich sollen mindestens sechs Sträuße entstehen. „Für jeden der vier Wohnbereich in der Wabe gibt es einen, einen weiteren für unseren Tagespflegebereich und ein Sträußchen ist für das Büro unserer Pflegedienstleiterin Jana Schreiber bestimmt“, erklärt Siglinde Manke.

Schnittblumen bringen Frühling in Humanas-Wohnpark Gröbern

Binden jeden Freitag aus Schnittblumen hübsche Blumensträuße für den Humanas-Wohnpark Gröbern: die Freundinnen Siglinde Manke (l.) und Helga Maaz, die selbst im Wohnpark leben und sich dort kennengelernt haben. Foto: Bianca Oldekamp/Humanas

Als Schnittblumenliebhaberin hatte die Pflegedienstleiterin schon lange den Wunsch, den Wohnpark durch frische Sträuße noch weiter aufzuhübschen. Wohnpark-Hausmeister Uwe Oppermann hat die Kooperation mit dem Blumenladen aus Gräfenhainichen dann letztlich eingetütet und holt die Blümchen jeden Freitagmorgen ab, hilft den beiden Frauen wenn nötig, die Vasen auf den Tisch zu schaffen und mit Wasser zu befüllen.

Mitarbeitende und Bewohnerschaft erfreut sich an bunten Sträußchen

„Nach dem Mittagessen machen sich unsere beiden Blumenfeen dann ans Werk“, berichtet der Hausmeister. Und so schmücken seit Februar immer wieder anders gestaltete Blumensträuße den Wohnpark – und natürlich das Büro von Pflegedienstleiterin Jana Schreiber.

„Wir sind ganz begeistert, dass Helga Maaz und Siglinde Manke so voller Eifer dabei sind“, sagt Jana Schreiber. Und auch die Topfpflanzen im Wohnpark profitieren von der Fürsorge der beiden Frauen – die in ihren Appartements natürlich ebenfalls so einige Topfpflanzen beherbergen.

Schnittblumen bringen Frühling in Humanas-Wohnpark Gröbern

Siglinde Manke (l.) und Helga Maaz verbindet der gemeinsame Grüne Daumen. Aber auch abseits von Schnittblumen und Topfpflanzen verstehen sich die beiden Bewohnerinnen des Humanas-Wohnparks Gröbern super und haben sich angefreundet. Foto: Bianca Oldekamp/Humanas

„Heute hat mich der Koch gewaschen“

„Heute hat mich der Koch gewaschen“

In den Humanas-Wohnparks in ganz Sachsen-Anhalt wird bereichsübergreifend gearbeitet. „Heute hat mich der Koch gewaschen“, bringt Reihenhausbewohnerin Anneliese Lach aus Grieben das bereichsübergreifende Arbeiten auf den Punkt. Eine Arbeitsweise, die sowohl für die Bewohnerschaft in den Humanas-Wohnparks aber auch die Mitarbeitenden Abwechslung bereithält.

„Komisch fand ich das nicht, als der Koch zur morgendlichen Versorgung vor meiner Haustür stand“, erklärt Anneliese Lach. Die 87-Jährige bewohnt seit rund zwei Jahren eine der 20 Zweizimmerwohnungen in einem der beiden Reihenhäuser auf dem Gelände des Humanas-Wohnparks in Grieben. Mit „Koch“ meint Anneliese Lach Hauswirtschaftsleiter Andy Woitzick. Als solcher ist der 48-Jährige für alle hauswirtschaftlichen Belange im Wohnpark zuständig. Dazu gehören unter anderem die Zubereitung der Speisen für die Bewohnerschaft der Wabe und der Tagespflege aber auch die Bestellung aller hauswirtschaftlichen Produkte, zu denen auch Wasch- und Reinigungsmittel gehören.

Mitarbeitende sind bereichsübergreifend tätig

Da aber auch in Grieben wie in allen Humanas-Wohnparks bereichsübergreifend gearbeitet wird, kommt es schonmal vor, dass Andy Woitzick seinen Kolleginnen und Kollegen in der Pflege unter die Arme greift. „Das ist jetzt nicht täglich der Fall, kommt aber hin und wieder vor“, berichtet der 48-Jährige. Dabei übernimmt Andy Woitzick natürlich ausschließlich pflegerische Tätigkeiten, die er als Mitarbeiter ohne pflegerische Ausbildung auch durchführen darf. Dazu gehören nach ordentlich erfolgter Einarbeitung beispielsweise die Grundpflege am Morgen und am Abend.

„Heute hat mich der Koch gewaschen“

Verstehen sich auch abseits von Pflege und Hauswirtschaft gut: Humanas-Bewohnerin Anneliese Lach und der Hauswirtschaftsleiter des Wohnparks Grieben, Andy Woitzick. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Mitarbeitende, die zwar keine Ausbildung in der Pflege gemacht haben, aber durch Weiterbildung den sogenannten Behandlungspflegeschein besitzen, dürfen zudem beispielsweise Medikamente verabreichen sowie Puls- und Blutdruckmessungen vornehmen.

Viele Weiterbildungen bei Humanas

Wie viele andere Weiterbildungen, bietet Humanas auch die zum Erwerb des Behandlungspflegescheins als Inhouseschulung in Zusammenarbeit mit kooperierenden Bildungspartnern bzw. -trägern an. „In einem 40-stündigen Workshop lernen unsere Mitarbeitenden, die nicht in der Pflege gelernt haben, beispielsweise, wie man Blutzucker misst, Kompressionsstrümpfe an- und auszieht und subkutaneInjektionen setzt“, erklärt Humanas-Weiterbildungsreferentin Jenifer Diedrich.

„Heute hat mich der Koch gewaschen“

Hin und wieder hilft Anneliese Lach bei der Zubereitung des Essens – eine der eigentlichen Aufgaben des Hauswirtschaftsleiters Andy Woitzick. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Das bereichsübergreifende Arbeiten ist Bewohnerin Anneliese Lach gar nicht so fremd – und zwar nicht erst seit sie bei Humanas lebt. Schließlich hat die gelernte Krippenerzieherin selbst einst mehr oder weniger bereichsübergreifend gearbeitet. „Nach Schule und Ausbildung habe ich rund zehn Jahre in einer Krippe in Tangermünde gearbeitet und dort natürlich auch in der Küche und im Waschhause mit angepackt“, berichtet die 87-Jährige. Später hat Anneliese Lach noch in einem Schulhort und danach in einem Genthiner Pflegeheim gearbeitet – auch in der dortigen Küche. „Das hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn ich keine gelernte Köchin bin“, erinnert sich Anneliese Lach.

Zufrieden mit Umzug in Wohnpark Grieben

Bevor sie ihre Zweiraumwohnung bei Humanas in Grieben im Mai 2023 bezogen hat, war sie in genau diesem Genthiner Pflegeheim selbst zur Kurzzeitpflege untergebracht. „Ich bin aber froh, dass ich jetzt wieder meine eigenen vier Wände habe. Hier lebt es sich einfach gut“, zeigt sich Anneliese Lach zufrieden. Die Entscheidung für den Umzug und gegen das große Haus samt Grundstück in der Ortschaft Redekin bei Jerichow hatte sie einige Zeit nach dem Tod ihres Mannes im Mai 2020 getroffen. „Hier in Grieben wohnt außerdem meine Tochter Veronika“, berichtet die 87-Jährige und sagt zufrieden: „Ich habe hier für mich den richtigen Weg gefunden – da darf mich auch gern der Koch mal waschen!“