Fabian Biastoch kandidiert erstmals für die Vollversammlung der IHK Magdeburg. Der Geschäftsführer von Humanas möchte dort insbesondere die Interessen junger Unternehmerinnen und Unternehmer vertreten und Impulse für Innovation, Digitalisierung und weniger Bürokratie setzen. Parallel bewirbt sich auch Humanas-Geschäftsführer Dr. Jörg Biastoch um eine weitere Amtszeit.
„Ich möchte der jungen Wirtschaft eine Stimme geben“, begründet Fabian Biastoch, Geschäftsführer von Humanas, seine erstmalige Kandidatur für die Vollversammlung der IHK Magdeburg. Nach seinem Engagement bei den Wirtschaftsjunioren möchte er künftig auch im höchsten Gremium der IHK die Interessen der regionalen Wirtschaft mitgestalten. Dabei setzt er auf Innovation, Digitalisierung und moderne Arbeits- und Führungskultur.
Bürokratie, Digitalisierung und Arbeitskräftemangel
Als größte Herausforderungen für Unternehmen sieht Fabian Biastoch überbordende Bürokratie, die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und den Arbeitskräftemangel. „Mut für Innovation schaffen und Themen neu denken, um generationsübergreifend für die Zukunft der IHK gewappnet zu sein“, beschreibt der Humanas-Geschäftsführer seine Ziele. Zudem ermutigt er die Mitgliedsunternehmen, sich aktiv an der Wahl zu beteiligen und die Entwicklung der Kammer mitzugestalten.
Unterstützung erhält er dabei von seinem Vater Dr. Jörg Biastoch, der bereits in der aktuellen Wahlperiode der Vollversammlung angehört und erneut kandidiert. „Ich möchte weiterhin Verantwortung übernehmen und die Interessen der Pflege- und Gesundheitsdienstleistungen in der regionalen Wirtschaft vertreten“, sagt Dr. Jörg Biastoch. Gerade diese Branche müsse künftig noch stärker Gehör finden.
Auch er sieht als größte Herausforderungen für Unternehmen die zunehmende Bürokratie sowie einen mangelnden Digitalisierungsgrad in Unternehmen und Behörden. Um den Standort Sachsen-Anhalt langfristig wettbewerbsfähig zu halten, fordert er schnellere Investitionen und effizientere Verfahren. „Wir brauchen mehr Geschwindigkeit bei Genehmigungen und ein Investitionsbeschleunigungsgesetz“, so der Humanas-Gründer.
Handlungsbedarf in der Politik
Im Bereich des Fachkräftemangels sieht Dr. Jörg Biastoch ebenfalls politischen Handlungsbedarf. Unternehmern müsse mehr Eigenverantwortung übertragen werden, beispielsweise bei der Gewinnung von Auszubildenden aus Drittstaaten und der Anerkennung von Schulabschlüssen.
Dass erstmals Vater und Sohn für die Vollversammlung kandidieren, sehen beide als Chance. Während Dr. Jörg Biastoch langjährige unternehmerische Erfahrung einbringt, möchte Fabian Biastoch neue Perspektiven und Impulse einer jüngeren Unternehmergeneration einbringen. Beide sind überzeugt, dass die Mischung aus Erfahrung und frischen Ideen die Arbeit der Vollversammlung bereichern kann.
Mit Blick auf die bevorstehende Wahl werben beide für eine hohe Beteiligung. „Die IHK ist ein starker Vertreter der Wirtschaft und wird gehört“, betont Dr. Jörg Biastoch und Fabian Biastoch ergänzt: „Nutzt eure Stimme und eure Einflussmöglichkeiten. Nur so lässt sich die Vollversammlung noch vielfältiger gestalten.“