von Jennifer Lorbeer | 16. Februar 2026
Ein besonderer Ehrentag wurde im Humanas-Wohnpark Tangerhütte gefeiert: Ursula Kopitz ist am 13. Februar 2026 101 Jahre alt geworden. Neben dem Team kam auch die Geschäftsführung vorbei, um der Jubilarin zu gratulieren.
Gleich am Morgen ihres Ehrentages wurde Ursula Kopitz von einem liebevoll dekorierten Geburtstagstisch, kleinen Aufmerksamkeiten sowie zahlreichen Gratulationen vom Wohnpark-Team sowie von Bewohnerinnen und Bewohnern in Tangerhütte begrüßt. Kein Wunder, denn die nunmehr 101-Jährige ist seit Juni 2024 ein fester Teil der Wohnpark-Gemeinschaft.
Ursula Kopitz wurde am 13. Februar 1925 in Vaethen, dem heutigen Tangerhütte, geboren und ist ihrer Heimatstadt stets treu geblieben, denn sie lebte fast ihr gesamtes Leben im Elternhaus. Nach ihrer Ausbildung an der Handelsschule in Stendal arbeitete sie im Sekretariat des Bürgermeisters. Über ihr Hobby, das Chorsingen, lernte sie zudem ihren späteren Mann kennen, mit dem sie viele Jahre verheiratet war.
Arbeitsdienst in der Armee
Lediglich für die Zeit im Kriegsdienst während des Zweiten Weltkrieges verließ Ursula Kopitz ihre Heimatstadt. „Meine Hände sind heute noch ganz steif und erinnern mich Tag für Tag an diese schreckliche Zeit“, erzählt Ursula Kopitz, die die Erlebnisse im Arbeitsdienst der Armee als Jugendliche bewusst erlebt hat.
Nichtsdestotrotz ließ sich die heute 101-Jährige nicht unterkriegen und blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Mit ihrem Mann, der als Lehrer tätig war, bekam sie zwei Kinder – und später noch viele Enkel und Urenkel. Ihre Tochter ist leider viel zu früh verstorben, aber ihr Schwiegersohn kommt regelmäßig zu Besuch. Und auch, wenn ihr Sohn in Berlin lebt, besucht er Ursula Kopitz so oft wie möglich.

Humanas-Chef Fabian Biastoch hat gemeinsam mit Pflegekraft Christina Gube (M.) Ursula Kopitz im Wohnpark Tangerhütte zum 101. Geburtstag besucht. Foto: Humanas
Familie bedeutet der Tangerhütterin bis heute sehr viel. Mit großer Lebenserfahrung blickt die 101-Jährige auf ein bewegtes Jahrhundert zurück. Sie wird vom Wohnpark-Team als zuvorkommender Mensch beschrieben, der stets darauf bedacht ist, anderen nicht zur Last zu fallen. „Ursula Kopitz begegnet allen Menschen mit großer Freundlichkeit und Bescheidenheit“, berichtet Pflegedienstleiter Thomas Gmell. „Ihre ruhige Art und ihre Wertschätzung für andere machen sie zu einer besonderen Persönlichkeit in unserem Wohnpark.“
Die Feier zum 101. Geburtstag im Wohnpark selbst fiel bewusst klein und persönlich aus. Ursula Kopitz‘ Sohn holte sie zudem ab, um gemeinsam mit weiteren Angehörigen in Tangermünde essen zu gehen. Und auch die Humanas-Geschäftsführung kam persönlich vorbei, um der Bewohnerin zu gratulieren. „Frau Kopitz hat ein ganzes Jahrhundert in ihrer Heimatstadt erlebt und geprägt. Ihre Beständigkeit, ihre Herzlichkeit und ihre Lebensgeschichte beeindrucken uns sehr“, so Fabian Biastoch, Geschäftsführer bei Humanas. „Wir wünschen ihr von Herzen Gesundheit, viele ruhige und schöne Momente und weiterhin Geborgenheit in unserem Wohnpark.“
von Bianca Oldekamp | 7. Februar 2026
Funkelnde Diamanten, bunte Pompons und farbige Filzmaler sind kürzlich im Wohnpark Grieben zum Einsatz gekommen. Schließlich steht die heiße Phase der Karnevalszeit vor der Tür und vor allem die Bewohnerinnen in Grieben haben sich für die fünfte Jahreszeit gut vorbereitet.
Und so haben sich einige Bewohnerinnen persönliche Karnevalsmasken gebastelt. Zunächst wurden die Maskenvorlagen auf bunten Karton übertragen und unter Anleitung des Wohnpark-Teams ausgeschnitten. Im Anschluss haben sich die Frauen kreativ ausgelassen und filigrane Diamanten und weiche Pompons mit Hilfe von Pinzetten und ganz viel Ruhe in den Händen auf die Augenmasken geklebt. Wem die funkelnden Diamanten und bunten Pompons in Grieben noch nicht genug waren, konnte noch zu Filzstiften greifen und kreative Muster auf die persönliche Karnevalsmaske malen – jede so wie sie es mag.

Funkelnde Diamanten, bunte Pompons und farbige Filzmaler sind kürzlich im Wohnpark Grieben zum Einsatz gekommen als Bewohnerinnen ihre persönlichen Masken für Karneval gestaltet haben. Foto: Humanas
von Bianca Oldekamp | 5. Februar 2026
Seit Juli 2025 gibt es bei Humanas zwei Zentrale Praxisanleiterinnen (ZPAs): Cindy Knappick aus dem Wohnpark Tangermünde unterstützt seitdem Josephien Hahn bei allen Aufgaben rund um die Ausbildung. Doch wer sind die beiden – und welche Tipps haben sie für Azubis und erfahrene Kolleginnen und Kollegen?
Josephien Hahn (l.)
- AUS- UND WEITERBILDUNGEN:
Ausbildung zur examinierte Altenpflegerin, Weiterbildungen zur Fachkraft für außerklinische Beatmung und Intensivpflege und Praxisanleiterin
- BEI HUMANAS SEIT:
Februar 2018
- ZPA SEIT:
1. April 2023
- AN HUMANAS MAG ICH BESONDERS… .
.. die familiäre Atmosphäre, den offenen Umgang und vor allem die Menschlichkeit und das ich so sein kann wie ich bin.
- ICH BIN GERNE ZPA, WEIL…
… ich Freude daran habe, Wissen weiterzugeben und Auszubildende auf ihrem Weg zu begleiten. Mir ist es wichtig, eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schaffen und den Lernenden Sicherheit und Orientierung zu geben. Besonders erfüllend finde ich, wenn ich miterleben darf, wie sie selbstbewusster werden, ihre Stärken entdecken und in ihrem Beruf wachsen.
- FUNFACT ÜBER MICH:
Ich war mal in einer Blaskapelle und habe Trompete gespielt.
- MEIN PERSÖNLICHER TIPP FÜR DEN WOHNPARKALLTAG:
Haltet immer zusammen, vergesst nie den Spaß bei der Arbeit. Ihr funktioniert nur gemeinsam als Team. Zieht die Auszubildenden mit in den Alltag ein und zeigt und erklärt ihnen viel – denn sie sind die Pflege(fach)kräfte von morgen, die euch vielleicht irgendwann pflegen.
Cindy Knappick
- AUS- UND WEITERBILDUNGEN:
Ausbildung zur Altenpflegehelferin und examinierten Altenpflegerin, Weiterbildung zur Praxisanleiterin
- BEI HUMANAS SEIT:
Juli 2020
- ZPA SEIT:
1. Juli 2025
- AN HUMANAS MAG ICH BESONDERS…
… das Konzept und das familiäre Klima.
- ICH BIN GERNE ZPA, WEIL…
… ich die Arbeit mit den Azubis liebe und mein Fokus als ZPA hauptsächlich auf diesen liegt. Die Azubis auf ihrem Weg begleiten zu dürfen und ihre Entwicklung mitzuerleben erfüllt mich. Es ist einfach schön, sozusagen rohe Diamanten mitschleifen zu dürfen, aus denen dann tolle, kompetente, authentische und ehrliche Kollegen werden!
- FUNFACT ÜBER MICH:
Mein eigentlicher Traumberuf war Hundefriseurin! Als solche tätig zu werden, kann ich mir übrigens immer noch vorstellen – vielleicht ja irgendwann mal als zweites berufliches Standbein.
- MEIN PERSÖNLICHER TIPP FÜR DEN WOHNPARKALLTAG:
Pflege ist Teamarbeit! „Nicht einsam, sondern gemeinsam“, dieser Leitsatz gilt nicht nur für das Team, sondern auch für die Bewohnerinnen und Bewohner. Der respektvolle Umgang mit- und untereinander ist immens wichtig – natürlich dürfen auch Spaß und Freude nicht fehlen. Denn auch wenn es mal nicht so läuft, steht fest, dass wieder bessere Zeiten kommen – und Humor und Spaß machen schwerere Zeiten leichter.
von Bianca Oldekamp | 2. Februar 2026
Die Verbindung zwischen der Wanzleber Kita „Sarrezwerge“ und dem Humanas-Wohnpark in Wanzleben ist innig. Kein Wunder also, dass einige Bewohnerinnen und Bewohner kürzlich einen Ausflug zur Kita gemacht haben. Schließlich haben die Kids und ihre Erzieherinnen und Erzieher eingeladen – und zwar zum Neujahrsempfang in der Kita. Dieser besonderen Einladung sind die Bewohnerinnen und Bewohner aus Wanzleben nur zu gern nachgekommen.
Gut versorgt mit Kaffee und Gebäck haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner vom Programm der “Sarrezwerge” begeistern lassen. Die Mädchen und Jungen haben den Gästen aus dem Wohnpark, den sie sonst regelmäßig besuchen, bei ihrem Kita-Neujahrsempfang nämlich eine Vorführung präsentiert. Und von der haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks in Wanzleben begeistert gezeigt und freuen sich schon auf den nächsten Besuch der Kids im Wohnpark!
von Alica Warsawski | 27. Januar 2026
Pflegedienstleiterin Sandra Wulf meistert mit Herz und Engagement den Alltag im Humanas-Wohnpark Schönebeck – zwischen Bewohnerkontakt, Familie, Weiterbildung und ihrem rosa Moped als außergewöhnlichem Hobby.
Sandra Wulf kennt die Pflege nicht Pflegedienstleiterin im Wohnpark Schönebeck managt sie den Alltag der Einrichtung, koordiniert ihr Team und hat dabei stets ein offenes Ohr für die Bewohnerinnen und Bewohner. Ihr Beruf ist für sie nicht nur Arbeit, sondern Berufung – und das spürt man in jedem Satz, den sie sagt.
Die ausgebildete Krankenschwester hat früh gemerkt, dass sie mehr will. Sie absolvierte die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung erfolgreich, wurde Praxisanleiterin und begleitet seitdem auch junge Menschen auf ihrem Weg in die Pflege. „Ich habe über Humanas die Möglichkeit bekommen, mich nebenberufl ich noch weiterzubilden“, erzählt sie. „Aktuell mache ich ein Studium in Berufspädagogik für Gesundheitsberufe. Ich bin einfach noch nicht satt – ich will immer weiter lernen. Jeder Tag in der Pflege bringt Neues, und genau das liebe ich daran.“
Kleine Momente machen den Unterschied
Sandra ist überzeugt, dass Pflege weit mehr ist als medizinische Versorgung. „Warum ich meinen Beruf so liebe? Wegen der Menschen. Wegen des Kontakts, der Dankbarkeit – selbst ein Lächeln bedeutet mir viel.“ Diese kleinen Momente seien es, die den Unterschied machen, sagt sie. Sie geben ihr Energie, auch an herausfordernden Tagen.
Abschalten kann Sandra am besten in der Natur. Ihre Familie und ihr Hund stehen dabei immer im Mittelpunkt. „Ein Spaziergang mit meinem Hund ist für mich der beste Ausgleich“, sagt sie. Und wenn der Frühling kommt, wechselt sie die Laufschuhe gegen etwas Besonderes: ihr rosa Moped. Mit passendem Helm versteht sich. „Ich liebe Rosa einfach – und mit meinem Moped durch die Sonne zu fahren, ist mein kleines Stück Freiheit“, erzählt sie lachend.
Jeder Tag mit neuen Aufgaben
Seitdem Humanas das ehemalige Demenzzentrum „Anker“ im Februar 2019 übernommen hat, leitet Sandra den Wohnpark Schönebeck mit rund 25 Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam betreuen sie etwa 20 Bewohnerinnen und Bewohner und tagsüber zusätzlich rund 20 Gäste in der Tagespflege. „Wir sind ein starkes Team und ziehen alle an einem Strang. Jeder Tag bringt neue Aufgaben, aber auch schöne Begegnungen. Genau das macht meinen Beruf so besonders.“
Für Sandra ist klar: Pflege bedeutet, mit Herz und Haltung da zu sein – für andere und für sich selbst. Humanas unterstützt sie dabei, ihren Weg zu gehen, sich weiterzubilden und ihre Leidenschaft in ihrer Arbeit auszuleben. Und wenn sie nach einem langen Tag in Schönebeck auf ihr rosa Moped steigt, weiß sie genau, warum sie tut, was sie tut: weil es ihr Herz erfüllt.
von Alexandra Borchert | 20. Januar 2026
Auf den Regalen in den Wohnungen unserer Wohnparks finden sich zahlreiche Bücher mit spannendem Inhalt. Drei Bewohnerinnen aus den Wohnparks in Osterwieck und Ballenstedt erzählen, welche Rolle das Lesen in ihrem Leben spielte und stellen ihr Lieblingsbuch vor.
Erinnerungen an die Heimat in der Ferne

Erika Bothe lebt seit 2024 im Humanas-Wohnpark Osterwieck und findet jetzt endlich auch Zeit zum Lesen. Foto: Humanas
Bewohnerin Erika Bothe stammt aus einer kleinen Gemeinde im nördlichen Brandenburg und musste schon frühzeitig bei der Arbeit im Alltag helfen. Bereits als 16-jähriges Mädchen hat sie ihr Elternhaus in Richtung Harz verlassen und eine Lehre als Hausmädchen begonnen. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann kennen, mit dem sie jahrzehntelang eine Bäckerei in Deersheim betrieb. „Mein Leben war geprägt von sehr viel Arbeit“, erinnert sich die heute 90-Jährige. „Später kamen noch die Kinder, da war an Bücher nicht zu denken.“ Seit dem Frühjahr 2024 lebt Erika Bothe im Wohnpark Osterwieck und hat nun Zeit für Dinge, die immer warten mussten – wie das Lesen.
Das Buch, das Erika Bothe gern liest, erzählt von einem Ort in Ostpreußen. „Zuhause in Pillkallen“ erinnere an historische Architektur, ländliche Umgebung und das gemeinschaftliche Leben. „Während die Autorin das dörfl iche Leben und die Zeit ihrer Kindheit beschreibt, werden die Erlebnisse aus alten Tagen und die Erinnerungen an Menschen, als auch die Vergangenheit wieder lebendig“, erzählt die Seniorin lächelnd.
Naturverbunden und politisch informiert

Naturdokumentationen haben es Martina Beyer, die an mehreren Tagen in der Woche unsere Tagespflege in Ballenstedt besucht, besonders angetan. Foto: Humanas
Wenn Martina Beyer von ihren Lieblingsbüchern berichtet, wird deutlich, dass es bei ihr gern naturverbunden zugeht. „Naturdokumentationen finde ich faszinierend“, erzählt die aufgeweckte Seniorin, die unsere Tagespfl ege im Wohnpark Ballenstedt besucht. „Sie bieten eine einzigartige Möglichkeit, die Schönheit unseres Planeten hautnah zu erleben.“
Das Lesen ist für die 80-Jährige zudem eine besondere Art, neue Perspektiven zu entdecken und in andere Welten einzutauchen. In der gemütlichen Sitzecke des Wohnparks in Ballenstedt liest sie auch oft den anderen Bewohnerinnen und Bewohnern aus der aktuellen Tageszeitung vor und informiert über das Weltgeschehen oder lokale Ereignisse.
Für Diskussionen in den Nachrichten sorgt zudem das Thema ‚Wölfeʻ, was auch Inhalt von Martina Beyers derzeitiger Lektüre ist. „Meine Geschichte folgt den Abenteuern eines Wolfes, der sich mit anderen Tieren und den Naturkräften auseinandersetzen muss“, erzählt die 80-Jährige begeistert. „Ein spannendes Buch, das Einblicke in die Welt dieser Tiere bietet.“
Von einzigartigen Menschen und ihren Geschichten

Elisabeth Meier lebt in einer gemütlichen Zweiraumwohnung im Wohnpark Osterwieck und verbringt viel Zeit beim Lesen von Biografien berühmter Menschen. Foto: Humanas
Biografien und Lebensgeschichten sind das Steckenpferd von Elisabeth Meier, die seit fünf Jahren in einer Zweiraumwohnung im Wohnpark Osterwieck lebt. Diese Geschichten bieten nicht nur Einblicke in historische Ereignisse und gesellschaftliche Veränderungen, sondern auch in persönliche Herausforderungen und Erfolge von Menschen, die Großes geleistet haben oder einfach ein interessantes Leben führen. Ob Kindheitserinnerungen, besondere Abenteuer oder alltägliche Herausforderungen – Biografien laden dazu ein, das eigene Leben zu reflektieren und über eigene Entscheidungen nachzudenken.
„Sonnenseite“, die aktuelle Biografie des Entertainers Roland Kaiser, hat für die 83-Jährige einen besonderen Stellenwert. „Ich verpasse keinen einzigen Auftritt von Roland Kaiser im Fernsehen und habe tatsächlich darüber nachgedacht, noch einmal am Dresdner Elbufer eines der größten Musikspektakel Deutschlands – die Kaisermania – zu erleben“, erzählt Elisabeth Meier. „Vielleicht ist die Biografie von Roland Kaiser eine wunderbare Geschenkidee für die Schwiegermutti zu Weihnachten.“