von Bianca Oldekamp-Kurth | 19. Juni 2025
Der Humanas-Wohnpark in Bad Suderode ist am 18. Juni feierlich eröffnet worden. Gemeinsam mit dem Team des Wohnparks um Pflegedienstleiterin Sylvia Reuß haben viele Gäste, darunter Landrat Thomas Balcerowski, Henning Rode, Wirtschaftsförderer der Welterbestadt Quedlinburg und Bad Suderodes Ortsbürgermeister Gerd Adler die Eröffnung des bisher größten Humanas-Wohnparks gefeiert.
„Ich bin begeistert, dass Sie im Landkreis Harz weiter investiert haben“, erklärt Landrat Thomas Balcerowski. „Das überzeugende Konzept der Wabe in Kombination mit der Alten Schule, in der man jetzt nochmal zur Schule gehen darf, ist eine Herausforderung in der Umsetzung gewesen, aber ein Glücksfall für Bad Suderode und die gesamte Welterbestadt Quedlinburg“, findet Quedlinburgs Wirtschaftsförderer Henning Rode. Bad Suderodes Ortsbürgermeister Adler lobt indes: „Humanas ist es gelungen, diesen außergewöhnlichen Standort für ein außergewöhnliches Angebot insbesondere für ältere und hilfsbedürftigere Bewohner zu nutzen. Sie haben die Gelegenheit, dort zu bleiben, wo sie gelebt haben.“

Zur feierlichen Eröffnung des bisher größten Humanas-Wohnparks in Bad Suderode sind viele Gäste gekommen, die viel Lob für das Wohnpark-Team im Gepäck hatten. Foto: Katharina Hannemann/Humanas
Die Humanas-Geschäftsführung war mitsamt der traditionellen Eröffnungsholzbank, dem gerahmten Humanas-Leitbild und viel Lob für Sylvia Reuß und ihr 15-köpfiges Team gekommen. Und dieses Team hat auch die Pflegedienstleiterin in ihrer Rede hervorgehoben. „Ohne euch wäre dieser Tag nicht möglich gewesen, ihr seid das Herz dieses Wohnparks“, findet Sylvia Reuß, die mit der Eröffnung „ihres“ Wohnparks glücklich ist. „Auch wenn die Außenanlagen noch nicht so weit sind, wie ich es mir knapp ein Jahr nach Einzug der ersten Bewohnenden vorgestellt hatte. Aber das wird“, blickt Sylvia Reuß, die seit 2019 bei Humanas tätig ist, motiviert in die Zukunft des Wohnparks in Bad Suderode.
Humanas-Traditionen werden gefeiert
Den symbolischen Wohnparkschlüssel, den es zudem traditionell zur feierlichen Eröffnung gibt, hat Sylvia Reuß von ihrer Kollegin Daniela Wolff erhalten. Als Pflegedienstleiterin des Wohnparks in Wolmirstedt, in dem die vorherige Eröffnungsfeier stattgefunden hatte, hat Daniela Wolff den kreativ gestalteten überdimensionierten Holzschlüssel überreicht.

Mit den Wünschen des Teams und der Bewohnerschaft versehene Luftballons haben Humanas-Geschäftsführer Dr. Jörg Biastoch (l.), Pflegedienstleiterin Sylvia Reuß (2.v.l.) und ihr Team anlässlich der feierlichen Eröffnung des Wohnparks in Bad Suderode gemeinsam steigen lassen. Foto: Katharina Hannemann/Humanas
Nach den Kurzansprachen, sowie Bank- und Schlüsselübergabe haben Sylvia Reuß und ihr Team Wunschluftballons steigen lassen und die Humanas-Torte angeschnitten. Neben dieser Torte und weiteren Kuchen hat das Team die Gäste nicht nur mit Kaffee, Kaltgetränken, Slusheis sowie Grillgut und Pommes versorgt, sondern bei Interesse auch mit Informationen rund um den Wohnpark und den Alltag bei Humanas. Insbesondere die Alte Schule hat das Interesse der Gäste geweckt. Und so haben viele „Ehemalige“, darunter Schüler und Lehrer, zwei der insgesamt 36 Wohnungen in der Alten Schule besichtigt.

Haben zusammen auf die feierliche Eröffnung des Humanas-Wohnparks in Bad Suderode angestoßen (v.l.): Quedlinburgs Wirtschaftsförderer Hennign Rode, Bad Suderodes Ortsbürgermeister Gerd Adler, die Humanas-Geschäftsführer Dr. Jörg Biastoch und Ina Kadlubietz (2.v.r.), Bad Suderodes Pflegedienstleiterin Sylvia Reuß, Daniela Wolff, Pflegedienstleiterin des Wohnparks Wolmirstedt und Thomas Balcerowski, Landrat des Harzkreises. Foto: Katharina Hannemann/Humanas
Dudelsackspieler Akki, ein DJ und die Kids vom Tanzsportclub Rieder haben für ein sowohl musikalisches als auch tänzerisches Rahmenprogramm gesorgt. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Rieder hat das Fest mit einer Dosenabspritzstation bereichert.
Ergotherapie ist erster Mieter bei Humanas in Alter Schule Bad Suderode
Die mittlerweile rund 50 Bewohnenden des bisher größten Humanas-Wohnparks und viele Kolleginnen und Kollegen aus anderen Wohnparks haben das Fest genossen. So auch Ergotherapeutin Jessica Kampe, die vor einiger Zeit als erste Mieterin in der Alten Schule mit ihrer tiergestützten Therapiepraxis Räumlichkeiten im Souterrain bezogen hat, war mit ihrem Team und den Vierbeiner zu Gast. „Wir fühlen uns sehr wohl in unserer neuen Praxis und durften auch schon die ersten Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks als Patienten bei uns begrüßen“, berichtet Jessica Kampe.

„Ihr seid das Herz dieses Wohnparks“, sagt Pflegedienstleiterin Sylvia Reuß (2.v.l.u.) über ihr Team im Humanas-Wohnpark Bad Suderode. Foto: Katharina Hannemann/Humanas
Neben der sogenannten Wabe als Kernstück eines jeden von Humanas erbauten Wohnparks mit 28 Einzimmerappartements gibt es in Bad Suderode zwei Reihenhäuser mit 28 Zweizimmerwohnung. Wabe und Reihenhäuser sind dort erbaut worden, wo einst Schulhof und Sportplatz waren. Und auch das Gebäude der Alten Schule, in dem früher fleißig gebüffelt wurde, ist Teil des Wohnparks. In der Turnhalle, in der eine Zwischendecke eingezogen worden ist, und den alten Klassen- und Lehrerzimmern befinden sich insgesamt 36 Drei- bzw. Zweizimmerwohnungen. Durch einen neuen Außenaufzug sind diese Wohnungen barrierefrei und mit Terrasse bzw. Balkon ausgestattet.
Humanas hilft in Bad Suderode
Durch den Humanas-Wohnpark in Bad Suderode ist es Menschen aus der Umgebung möglich, glücklich und selbstbestimmt in ihrer Heimat zu leben, auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Die hybride Wohnform bietet Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als stationäre Pflegeheime und dies, mit niedrigeren Eigenanteilen. Auch wenn es sich bei Humanas-Wohnparks nicht um klassische Pflegeheime handelt, ist eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch die Kombination aus Wohnen, ambulanter Pflege und Tagespflege möglich. Den ambulanten Dienst und die Tagespflege von Humanas können nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner nutzen, sondern auch Ortsansässige außerhalb des Wohnparks.
von Bianca Oldekamp-Kurth | 16. Juni 2025
Unter dem Motto „Erdbeeren“ ist im Humanas-Wohnpark in Gröbern am 13. Juni 2025 ein familiäres Sommerfest gefeiert worden. Sowohl das Team als auch die Bewohnerschaft und deren Gäste haben das mit viel Liebe vorbereitete Fest samt reichlich Rahmenprogramm genossen.
Sportparcours bei Humanas in Gröbern
Das Sommerfest startete am Morgen zunächst mit einem sportlichen Parcours für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks. An insgesamt sechs Stationen sind „Erdbeeren“ unter anderem geworfen, geangelt und jongliert worden. Die Ergebnisse haben Pflegedienstleiterin Jana Schreiber und ihr Team – allesamt in selbstgestalteten Erdbeershirts – notiert. Schließlich gab es einige kleine Preise zu gewinnen.

Sportlich hoch her ging es für die Bewohnerinnen und Bewohner bei einem Parcours mit verschiedenen Stationen am Morgen des Sommerfestes im Humanas-Wohnpark Gröbern. Foto: Bianca Oldekamp/Humanas
Nach einem gemeinsamen Mittagessen unter freiem Himmel und anschließender wohlverdienter Mittagspause ging es am frühen Nachmittag dann weiter im Programm. Und das hatte für die Bewohnerschaft, deren Gäste und das Team so einiges in petto. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte ein DJ, dem lediglich dann Pausen vergönnt waren, wenn andere Auftritte anstanden. Das war der Fall, als die Tänzerinnen und Tänzer der „Narrengilde“ ihren großen Sommerfest-Auftritt hatten. Gegen späten Nachmittag hat die Schalmeienkapelle Plodda für besondere musikalische Stimmung beim Sommerfest im Humanas-Wohnpark Gröbern gesorgt. Für die kleinen Gäste gab es zudem eine Einhornhüpfburg.

Foto: Bianca Oldekamp/Humanas
Für Abkühlung hat an diesem sommerlichen Tag ein Eiswagen gesorgt. Zum Abend hin hat das selbstgekochte Wurstgulasch des Wohnparks aus der Gulaschkanone dann aber trotz der warmen Temperaturen allen gut geschmeckt. „Die Gulaschkanone haben wir uns im Nachbarort geliehen“, berichtet Hausmeister Klaus-Uwe Oppermann, der das Wurstgulasch über Stunden hat einkochen lassen.

Foto: Bianca Oldekamp/Humanas
In die Vorbereitungen für das Sommerfest waren sowohl das Team um Pflegedienstleiterin Jana Schreiber als auch die Bewohnerschaft aktiv mit eingebunden. So wurde das Erdbeer-Motto gemeinsam festgelegt und im Rahmen der Beschäftigung passende Deko für das Erdbeer-Sommerfest gebastelt. „Schon die Vorbereitungen haben allen Spaß gemacht. Umso schöner ist es, dass alle Freude beim Fest haben“, zeigt sich Pflegedienstleiterin Jana Schreiber mit dem diesjährigen Sommerfest zufrieden und plant insgeheim schon, auch 2026 ein Sommerfest zu veranstalten.

Foto: Bianca Oldekamp/Humanas
Für das hat Reinhard Schäfer indes schon den ein oder anderen Euro zusammengetragen. Der 77-Jährige lebt zwar erst seit kurzem in einer Zweiraumwohnung des Wohnparks, hat es sich aber nicht nehmen lassen, Deko und andere handgemachte Töpferwaren seiner Tochter aus Berlin während des Festes gegen Spenden zu vertreiben. „Das Geld können wir dann für das Sommerfest im nächsten Jahr nehmen“, freut sich Reinhard Schäfer, dass er die Gemeinschaft, zu er nun gehört, unterstützen kann.

Für die Sommerfest-Kasse 2026 hat Humanas-Bewohner Reinhard Schäfer handgetöpferte Unikate seiner Tochter gegen Spenden im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes im Wohnpark in Gröbern vertrieben. Foto: Bianca Oldekamp/Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 12. Juni 2025
Der „Tag der offenen Baustelle“ im neuen Humanas-Wohnpark in Wefensleben ist auf viel Interesse gestoßen. Zur ersten öffentlichen Veranstaltung im neuen Wohnpark in der Bahnhofstraße 24-27 sind in Wefensleben am 11. Juni nicht nur künftige Bewohnerinnen und Bewohner gekommen, sondern auch viele potenzielle Mitarbeitende.
Das hat insbesondere Tanja Hochheuser sehr gefreut. Die 47-Jährige, die seit zehn Jahren selbst in Wefensleben wohnt, arbeitet bereits seit einiger Zeit im Humanas-Standort Wanzleben und wird die Pflegedienstleiterin des neuen Wohnparks in Wefensleben. „Ich freue mich auf meine Chance, dem neuen Humanas-Wohnpark in dem Ort, in dem ich selbst lebe, meinen persönlichen Touch zu verleihen“, erklärt Tanja Hochheuser. Die 47-Jährige hat den Tag der offenen Baustelle genutzt, um potenzielle Mitarbeitende und Bewohnerinnen und Bewohner kennenzulernen.
Informationen über Humanas-Wohnpark Wefensleben
Denn sowohl an einem Leben bei Humanas interessiert als auch Jobinteressenten haben den Tag der offenen Baustelle genutzt, sich über den Alltag im Wohnpark und das dahinterstehende Humanas-Konzept bei Tanja Hochheuser und anderen Humanas-Mitarbeitenden zu informieren. Durch den Wohnpark Wefensleben ermöglicht Humanas Menschen aus der Verbandsgemeinde, glücklich und selbstbestimmt in ihrer Heimat zu leben – auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Die hybride Wohnform bietet Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als stationäre Pflegeheime und dies, mit niedrigeren Eigenanteilen. Auch wenn es sich bei Humanas-Wohnparks nicht um klassische Pflegeheime handelt, ist eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch die Kombination aus Wohnen, ambulanter Pflege und Tagespflege möglich. Den ambulanten Dienst und die Tagespflege von Humanas können nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner nutzen, sondern auch Ortsansässige außerhalb des Wohnparks.

Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch (l.) und Bürgermeister Marko Bader (r.) freuen sich, dass Tanja Hochheuser (m.) den neuen Humanas-Wohnpark Wefensleben als Pflegedienstleiterin führen wird. Foto: Katharina Hannemann/Humanas
Der Wohnparkbetrieb soll voraussichtlich im Herbst 2025 starten. Bis dahin gibt es aber noch einiges zu tun. Zwar ist die sogenannte Wabe mit ihren 28 Einzimmerappartements und dem Tagespflegebereich mittlerweile mit Türen und Fenstern ausgestattet, doch muss dieser noch der nötige Innen- und Außenfeinschliff verpasst werden. „Dazu zählt in einigen Wochen beispielsweise die Montage der Küchen“, erklärt Humanas-Bauprojektmanager Michael Stegemann.
In Wefensleben entstehen altersgerechte Appartements und Zweiraumwohnungen
Davon, dass weitere Bauarbeiten abseits der „Wabe“ laufen, konnten sich die Gäste beim Tag der offenen Baustelle überzeugen. Denn neben der „Wabe“ als Kernstück eines jeden von Humanas erbauten Wohnparks entstehen an der Wefensleber Bahnhofstraße drei Reihenhäuser mit insgesamt 28 Zweiraumwohnungen. Alle Appartements und Wohnungen werden barrierefrei und mit einem eigenen Bad sowie Terrasse ausgestattet.
Ein symbolisch wichtiger Zwischenschritt ist während des Tags der offenen Baustelle bereits vollzogen worden: die traditionelle Versenkung der Humanas-Zeitkapsel. Die Zeitkapsel haben die Humanas-Geschäftsführer Dr. Jörg Biastoch und Fabian Biastoch zusammen mit Wefenslebens Bürgermeister Marko Bader am Mittag gemeinsam versenkt. Deren Inhalt: eine Ausgabe des aktuellen Humanas-Magazins sowie – beigesteuert von Marko Bader – das Wappen der Gemeinde Wefensleben, ein Schlüsselband der 888-Jahrfeier der Gemeinde, die 2021 stattgefunden hat, ein paar Glücksmünzen und eine Drohnenaufnahme des unbebauten Grundstücks, auf dem der Humanas-Wohnpark in Wefensleben stetig weiter Gestalt annimmt.
Neue Pflegeangebot für Wefensleben und Umgebung
„Nach ein wenig Überzeugungsarbeit im Rat, freue ich mich, dass der Wohnpark von Humanas hier, wo einst drei Wohnblöcke standen, jetzt entsteht“, freut sich Marko Bader, dass Humanas das pflegerische Angebot für Wefensleben und die Umgebung ausbaut. „Man sieht ja an der Nachfrage, dass wir ein solches Angebot hier brauchen“, findet der Bürgermeister und ist schon gespannt, wie der Wohnpark im August aussehen wird, wenn ein Tag der offenen Wohnparktür stattfinden soll.

Haben die Zeitkapsel direkt vor dem Eingang zum neuen Humanas-Wohnpark in Wefensleben gemeinsam versenkt: Wefenslebens Bürgermeister Marko Bader (m.) und die Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch (l.) und Dr. Jörg Biastoch. Foto: Katharina Hannemann/Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 22. Mai 2025
Der Humanas-Wohnpark Gröbern veranstaltet ein Sommerfest. Die Planungen für das Fest für die Bewohnerschaft und deren Angehörige laufen auf Hochtouren – sowohl seitens der Mitarbeitenden des Wohnparks als auch der Bewohnerschaft.
„Wir wünschen uns ein Sommerfest“, lautete nämlich vor einigen Wochen der Wunsch der Mitglieder des sogenannten Tagespflegezirkels des Humanas-Standortes in Gröbern. Zum Tagespflegezirkel gehören jeweils einer Vertreterin der beiden Reihenhäuser des Wohnparks und jeweils einer Vertreterin der einzelnen Wohnbereiche in der sogenannten Wabe als Kernstück des Humanas-Wohnparks.
Tagespflegezirkel in Gröbern bestimmt mit
Die Sommerfest-Idee ist bei Pflegedienstleiterin Jana Schreiber und ihrem Team sofort auf offene Ohren gestoßen ist. „Für unser 3-jähriges Bestehen des Wohnparks in diesem Jahr, stand die Idee eines Festes ohnehin im Raum“, erklärt Jana Schreiber. Sie freut sich über das Engagement des Tagespflegezirkels, der Anfang 2025 gegründet wurde.
Der Tagespflegezirkel zielt darauf ab, die Bewohnerschaft aktiv in Planungen, wie beispielsweise die für das anstehende Sommerfest, miteinzubeziehen. Geleitet werden die Zusammenkünfte der Bewohnerinnen und Bewohner und einigen Wohnparkmitarbeitenden von Kerstin Kufs. Als stellvertretende Pflegedienstleiterin ist die Humanas-Mitarbeiterin für die Tagespflege im Wohnpark verantwortlich. „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner in der Wabe aber auch in den Reihenhäusern haben sich mehr Mitbestimmung gewünscht. Und so ist letztlich unser Tagespflegezirkel entstanden“, erklärt Kerstin Kufs.

Im Rahmen der Tagespflege wird im Humanas-Wohnpark Gröbern schon fleißig an der Deko zum „Erdbeer“-Sommerfest gebastelt. Foto: Humanas
In regelmäßigen Abständen setzen sich die Mitglieder des Tagespflegezirkels zusammen. In den Runden wird positive und negative Kritik zu verschiedenen Tagespflegeaktivitäten und auch dem gegenseitigen Umgang miteinander ausgetauscht – zurzeit wird aber vor allem das große Sommerfest geplant. So hat sich der Tagespflegezirkel schnell darauf verständig, dass das Fest unter dem Motto „Erdbeeren“ stehen soll. Im Rahmen der Beschäftigung während der Tagespflege ist passend zum Motto bereits fleißig gebastelt worden.
Sommerfest mit Programm bei Humanas in Gröbern
Indes freuen sich Tagespflegzirkel und Wohnparkmitarbeitende schon auf ihr kleines Sommerfest – samt Gulaschkanone, Eiswagen, Schalmeienkapelle, Tanzauftritt und Hüpfburg für die kleinen Gäste der Bewohnerschaft.
von Bianca Oldekamp-Kurth | 19. Mai 2025
Seit mittlerweile zehn Jahren lebt Bodo Dumke im Humanas-Wohnpark Friedrichsbrunn. Eine Entscheidung, die der 75-jährige Rentner 2015 aus gesundheitlichen Gründen getroffen hat. Heute geht es Bodo Dumke wieder deutlich besser. „Das habe ich auch dem Leben im Wohnpark zu verdanken“, sagt der 75-Jährige, der durch seinen Alltag bei Humanas in Friedrichsbrunn die Möglichkeit hat, vielen Hobbys nachzugehen – neuen und alten Hobbys und Leidenschaften.
Diagnose verändert Leben
„Es war genau richtig, vor zehn Jahren bei Humanas in Friedrichsbrunn einzuziehen“, sagt Bodo Dumke rückblickend. Ein Aneurysma, also eine Arterienerweiterung, hat dem heute 75-Jährigen vor zehn Jahren erstmals zu schaffen gemacht. Durch die Diagnose war ein Leben für den Alleinstehenden in der eigenen Wohnung nicht mehr möglich. Gemeinsam mit seinen beiden Töchtern habe Bodo Dumke dann die Entscheidung getroffen, ein Einzimmerappartement in der sogenannten Wabe als Kernstück des Humanas-Wohnparks in Friedrichsbrunn zu beziehen. „Ein sehr guter Schritt“, findet Bodo Dumke mit Blick auf die vielen Operationen, die in den vergangenen Jahren nötig waren. „Die OPs sind jetzt beendet und ich kann mich neu erfinden“, ist Bodo Dumke dankbar.

Musikalisch ist Humanas-Bewohner Bodo Dumke schon immer, hat er doch jahrzehntelang Schlagzeug gespielt. Zurzeit bringt er sich das Gitarre spielen selbst bei und will den Singkreis des Wohnparks in Friedrichsbrunn schon bald mit seiner Gitarre begleiten. Foto: Bianca Oldekamp/Humanas
Musikalisch erfindet sich der Rentner, der jahrzehntelang Schlagzeug gespielt hat, zurzeit beispielsweise neu. „Motiviert durch das Humanas-Team habe ich kürzlich angefangen, mir das Gitarrespielen selbst beizubringen“, berichtet Bodo Dumke stolz, deutet auf ein Notenbuch und stimmt das Volkslied „Kuckuck, kuckuck, ruft‘s aus dem Wald“ an. Sein Ziel: Den Singkreis des Wohnparks künftig auf der Gitarre begleiten. Und auch gärtnerisch ist der 75-Jährige neuerdings tätig. „Da geben mir meine Mitbewohnerinnen hilfreiche Tipps“, verrät er.
Gelernter Bäckermeister backt für Mitbewohnende bei Humanas
Bodo Dumke wiederrum hat viele Backtipps auf Lager und teilt sein Wissen rund um das Thema Backen auch gern. Schließlich ist der 75-Jährige gelernter Bäckermeister – und backt noch immer leidenschaftlich gern. Die seinem Wohnbereich angegliederte Küche kann der Bäckermeister dafür uneingeschränkt nutzen. So entstehen beispielsweise zu Geburtstagen von Bewohnenden deren Lieblingskuchen- und Torten. Und auch das Kochen gehört zu den Leidenschaften von Bodo Dumke. „Am liebsten zaubere ich leckere Resteessen“, berichtet der 75-Jährige, der sich in „seiner“ Küche im grünen Bereich des Wohnparks sehr gut auskennt.

Bodo Dumke hat im Humanas-Wohnpark Friedrichsbrunn ein neues Hobby für sich entdeckt: das Gärtnern. Foto: Bianca Oldekamp/Humanas
Auch abseits seiner Koch- und Backtätigkeiten engagiert sich Bodo Dumke im Wohnpark. „Bei Spaziergängen schiebe ich andere Bewohner, die im Rollstuhl sitzen, und dem Hausmeister helfe ich gern beim Rasenmähen mit dem Aufsitzrasenmäher“, berichtet Bodo Dumke zufrieden. „Ich kann das noch und warum soll ich das dann nicht machen“, findet der Rentner, nutzt trotz aller Aktivitäten aber hin und wieder auch die Möglichkeit, sich in sein Appartement zurückziehen zu können und Zeit für sich zu haben.
Sport allein und in der Gruppe
Sportlich betätigt sich Bodo Dumke ebenfalls gern. „Einmal pro Woche mit der Stuhlgymnastikgruppe des Wohnparks in Gemeinschaft und zusätzlich mache ich meine Übungen jeden zweiten Morgen eine Stunde lang in meinem Appartement“, berichtet er. Dafür nutzt der 75-Jährige zwei gefüllte Wasserflaschen als Gewichte. „Durch die vielen Operationen habe ich zugenommen und der Bauch muss wieder weg“, hat Bodo Dumke ein klares Ziel vor Augen – auch wenn er durch die OPs vorsichtig sporteln muss.

Auch sportlich betätigt sich der 75-jährige Bodo Dumke – einmal die Woche mit der Sportgruppe des Wohnparks und zusätzlich regelmäßig in seinem Einzimmerappartement bei Humanas in Friedrichsbrunn. Foto: Bianca Oldekamp/Humanas
„Es ist schön zu sehen, wie sich unser Bodo entwickelt. Trotz der schweren Erkrankungen und der vielen Operationen hat er nie aufgegeben und ist heute so aktiv wie nie“, freut sich die Pflegedienstleiterin des Humanas-Wohnparks in Friedrichsbrunn, Ria Karafiol, mit Bodo Dumke. Dabei ist er nur ein Beispiel, wie Menschen mit Hilfsbedarf durch ihren Umzug zu Humanas neue Kraft schöpfen – mit der Unterstützung, die für den individuellen Alltag der einzelnen Personen nötig ist.
Gemeinschaft im Humanas-Wohnpark Friedrichsbrunn kann noch wachsen
Die Gemeinschaft im Humanas-Wohnpark kann derweil noch wachsen. Mehrere Einzimmerappartements des Wohnparks in Friedrichsbrunn sind derzeit frei. „Ich kann das Leben bei Humanas uneingeschränkt empfehlen. Wir bekommen hier Hilfe, wo sie nötig ist, erledigen aber eigenständig, was trotz unseres Alters noch möglich ist. Das motiviert mich jeden Tag aufs Neue, dank der Unterstützung der Mitarbeiter und der anderen Bewohner unbekanntes Terrain zu betreten und mein Leben im Alter aktiv zu gestalten“, findet Bodo Dumke und freut sich schon auf das ein oder andere neue Gesicht in der Bewohnerschaft.