von Bianca Oldekamp-Kurth | 23. März 2026
Der Sinn der eigenen Arbeit als wichtige Ressource steht im Mittelpunkt eines dreijährigen Forschungsprojektes, an dem sich das Pflegeunternehmen Humanas mit Sitz in Colbitz (Landkreis Börde) beteiligt. Konkret geht es bei dem Projekt „Sinn als Ressource: Sensemaking-Methoden zur Resilienzsteigerung in Unternehmen (Sensilienz)“ von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg darum, welche Auswirkungen es für die Mitarbeitenden und das Unternehmen hat, wenn die eigene Arbeit als sinnhafte Tätigkeit wahrgenommen wird.
Unter der Wortzusammensetzung Sensilienz ist so viel wie Widerstandsfähigkeit durch Sinnhaftigkeit zu verstehen. Das Wort setzt sich aus den Begriffen Sense (englisch für Sinn) und Resilienz, was so viel wie Widerstandsfähigkeit bedeutet, zusammen.
Ziel ist Sensilienz-Maßnahmenkatalog
Das Projekt wird von 2026 bis 2028 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) wirkt dabei als Verbundkoordinator. Genauer gesagt ist es der Lehrstuhl Betriebspädagogik von Prof. Dr. Michael Dick vom Institut für Beruf, Bildung und Medien, der Humanas aus wissenschaftlicher Sicht im Rahmen des Projekts zur Seite steht. Ziel des Projekts, ist die Etablierung und praktische Umsetzung eines theoretisch und empirisch fundierten Sensilienz-Maßnahmenkatalogs zur Förderung der Widerstandsfähigkeit von Mitarbeitenden, Teams und Organisationen durch Sinnhaftigkeit, der branchenunabhängig anwendbar ist.
Mit der Unterstützung der Forscherinnen und Forscher der OvGU sollen bei Humanas für die Pflegebranche und weiteren am Projekt beteiligten Unternehmen anderer Branchen Methoden zur gezielten Stärkung der eigenen Widerstandskräfte entwickelt und erprobt werden.
Zum Projektteam seitens Humanas gehören Geschäftsführer Fabian Biastoch, Revisions- und Wissenschaftsreferentin Steffi Richter sowie Stiftungsreferentin Linda Wolf. „Unser Ziel ist es, mit Unterstützung wissenschaftlicher Methoden unter anderem den Wert der Tätigkeit der Kolleginnen und Kollegen herauszustellen, um beispielsweise für noch weniger Fluktuation in den Wohnpark-Teams zu sorgen“, erklärt Fabian Biastoch. Dazu hat das Projekt-Team zunächst konkrete Projekt-Ziele verfasst und verschiedene Ebenen als Ansatz festgelegt, um diese Ziele zu erreichen. Zu diesen Zielen gehört neben der Mitarbeitendengewinnung und -bindung, die Steigerung von Wettbewerbs- und Reaktionsfähigkeit, die Gestaltung des Wachstumsprozesses und die digitale Weiterentwicklung in der Altenpflege.
Steigerung der Resilienz
„Wenn beispielsweise die Kolleginnen und Kollegen in den Wohnparks durch das Projekt und mit diesen einhergehenden Methoden praktisch erleben, dass sie natürlich überall tätig sein können, den Sinn ihrer Arbeit aber eben nur bei Humanas so deutlich erleben, dann hat das Projekt für mehr Sensilienz und damit einhergehend eine Resilienzsteigerung gesorgt“, fasst Wissenschaftsreferentin Steffi Richter zusammen.
Neben der OvGU und Humanas gibt es weitere wissenschaftliche und unternehmerische Projektpartner verschiedener Branchen aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Dazu gehören die Universität Osnabrück, Implantcast GmbH (Buxtehude), NetCo Professional Services GmbH (Blankenburg). H. Paus Maschinenfabrik GmbH (Emsbüren), Fraunhofer IFF (Magdeburg), IHK Magdeburg, HWK Magdeburg, IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und die GesundheitsAkademie (Magdeburg).

Betreut wird das Humanas-Projektteam, das aus (v. l.) Stiftungsreferentin Linda Wolf, Geschäftsführer Fabian Biastoch sowie Revisions- und Wissenschaftsreferentin Steffi Richter besteht, seitens der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg von Elisabeth Tiedke, wissenschaftliche Projekt-Mitarbeiterin. Foto: Jana Dünnhaupt/OvGU
von Bianca Oldekamp-Kurth | 7. März 2026
Der traditionelle „Tag der Fans mit Handicap“ des 1. FC Magdeburg rückt näher. Am Freitag, 13. März, ist es beim Abendspiel gegen den SV Darmstadt soweit: Humanas stellt als „Sponsor of the day“ an diesem Tag nicht nur die 22 Kinder für die Einlaufeskorte der Fußballspieler, sondern hat für den Spieltag auch VIP-Tickets unter den Kolleginnen und Kollegen verlost und auch Tickets für Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Begleitung vergeben.
100 weitere Tickets für das Spiel – sogenannte „Unterstützertickets“ – sind auch in diesem Jahr von Humanas an die Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg übergeben worden. Die Freude während der Ticketübergabe war auf beiden Seiten groß. Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch sagt: „Es ist schön zu sehen, dass wir mit den Unterstützertickets Lächeln in die Gesichter der FCM-Fans bei den Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg zaubern und ihnen durch diese Tickets eine tolle Zeit im Stadion bescheren können.“
von Jennifer Lorbeer | 6. März 2026
Die zweite Handball-Frauenmannschaft des TSV Niederndodeleben läuft künftig mit neuen Trikots auf’s Spielfeld: Das Pflegeunternehmen Humanas hat den Spielerinnen den Satz mit insgesamt 21 Trikots gesponsert.
Zwei Mal wöchentlich trainieren die 21 Frauen des TSV Niederndodeleben II in der Wartberghalle Niederndodeleben. Trainiert wird die Mannschaft von Ronald Kampe, der ebenso wie Fabian Biastoch, Geschäftsführer von Humanas, bei der offiziellen Übergabe der neuen Trikots dabei war. „Sportvereine leisten einen wichtigen Beitrag für Zusammenhalt und Gesundheit in unserer Region”, sagt der Humanas-Chef. „Und genau das möchten wir mit unserem Engagement unterstützen.”

Die zweite Handball-Frauenmannschaft des TSV Niederndodeleben hat von Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch neue Trikots überreicht bekommen. Foto: Humanas
Die Idee für dieses Engagement kam aus dem Verein selbst: Juliane Bethge ist selbst Spielerin in der zweiten Handball-Frauenmannschaft und Mitarbeiterin im Magdeburger Wohnpark Bruno-Taut-Ring. Sie hat Fabian Biastoch auf die Möglichkeit der Unterstützung des Vereins angesprochen – dieser hatte direkt zugesagt.
Und der Verein ist dem Humanas-Chef nicht unbekannt: Bereits im vergangenen Jahr unterstützte das Pflegeunternehmen den TSV Niederndodeleben bei einem Benefizturnier mit bereitgestellten Preisen. Mit dem Trikotsponsoring setzt Humanas ein sichtbares Zeichen, dass die Förderung regionaler Sportvereine wichtig für eine nachhaltige Gemeinschaft und regelmäßige Bewegung ist.
von Jennifer Lorbeer | 3. März 2026
Mit ihrem 102. Geburtstag hat Gerda Kluwe am 3. März 2026 einen weiteren, besonderen Ehrentag im Humanas-Wohnpark Magdeburg-Diesdorf gefeiert. Seit ihrem Einzug Anfang 2025 gehört sie zur Wohnpark-Gemeinschaft – und ist längst ein vertrautes Gesicht im Alltag.
Neben einem feierlich dekorierten Wohnbereich und kleinen Präsenten wurde Gerda Kluwe an ihrem Geburtstagsmorgen von gleich mehreren Menschen erwartet, die ihr gratulieren wollten: Pflegedienstleiter Ricky Gruß und Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch waren persönlich vorbeigekommen und überreichten der 102-Jährigen einen großen, bunten Blumenstrauß.
„Frau Kluwe blickt auf ein beeindruckendes Leben voller Beständigkeit, Arbeitseinsatz und familiärer Verbundenheit zurück“, sagt Fabian Biastoch und Ricky Gruße ergänzt: „Ihre Zufriedenheit und Dankbarkeit sind spürbar – und genau das macht sie zu einer besonderen Persönlichkeit in unserem Wohnpark.“ Die beiden wünschten der Jubilarin vor allem Gesundheit und viele weitere schöne Momente im Kreis ihrer Familie.“
Heimatstadt Magdeburg treu geblieben
Gerda Kluwe wurde am 3. März 1924 in Magdeburg geboren und ist ihrer Heimatstadt ein Leben lang treu geblieben. Nach dem Schulabschluss besuchte sie Abendkurse in Stenografie und Schreibmaschine – eine Ausbildung, die drei Jahre dauerte. Anschließend war sie rund 40 Jahre berufstätig und sagt: „Es hat mir einfach Spaß gemacht.“ In dieser Zeit lernte sie auch ihren späteren Mann kennen. „Ich sollte einen Tischherrn zur Hochzeit meiner Freundin mitbringen und habe ihn bei der Arbeit gefragt, ob er mich begleiten würde“, erinnert sich die nun 102-Jährige lächelnd. „So fing alles an – und daraus ist etwas Großes geworden.“
Geheiratet wurde im Kreis von rund 30 Gästen in einem größeren Lokal und aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. Außerdem reisten die beiden viel – nach Italien, Frankreich, Schweden oder Dänemark. „Alles, was möglich war, haben wir gemacht“, sagt Gerda Kluwe und stellt fest: „Ich hatte Glück, dass ich einen so schönen Mann hatte; wir haben uns gut verstanden, hatten gleiche Interessen und waren einfach zufrieden.“
Vor ihrem Einzug in den Humanas-Wohnpark Diesdorf im Erika-Fuchs-Weg 16 lebte sie in ihrer eigenen Wohnung in Magdeburg-Sudenburg und wurde von einem externen Pflegedienst versorgt. Seit dem Umzug am 25. Januar 2025 übernimmt das Wohnpark-Team die Pflege. Außerdem bekommt sie wöchentlich Besuch von ihrer Tochter. „Das ist ein Geschenk“, sagt die Jubilarin dankbar.
Wünsche und Zufriedenheit
Insgesamt ist Gerda Kluwe ein besonnener und ruhiger Mensch, der mit seinem Leben zufrieden ist. „Wenn die Sonne scheint, geht es mir gut“, sagt sie. Und für das neue Lebensjahr wünscht sie sich vor allem eines: „Dass ich gesund bleibe, alles andere kommt von allein.“
Mit vielen Gesprächen, Erinnerungen und herzlichen Begegnungen mit Familie und Freundinnen wurde dieser besondere Geburtstag im Wohnpark Magdeburg-Diesdorf gefeiert – verbunden mit dem Wunsch, dass Gerda Kluwe auch im neuen Lebensjahr weiterhin Lebensfreude, Gesundheit und sonnige Tage genießen kann.
von Jennifer Lorbeer | 16. Februar 2026
Ein besonderer Ehrentag wurde im Humanas-Wohnpark Tangerhütte gefeiert: Ursula Kopitz ist am 13. Februar 2026 101 Jahre alt geworden. Neben dem Team kam auch die Geschäftsführung vorbei, um der Jubilarin zu gratulieren.
Gleich am Morgen ihres Ehrentages wurde Ursula Kopitz von einem liebevoll dekorierten Geburtstagstisch, kleinen Aufmerksamkeiten sowie zahlreichen Gratulationen vom Wohnpark-Team sowie von Bewohnerinnen und Bewohnern in Tangerhütte begrüßt. Kein Wunder, denn die nunmehr 101-Jährige ist seit Juni 2024 ein fester Teil der Wohnpark-Gemeinschaft.
Ursula Kopitz wurde am 13. Februar 1925 in Vaethen, dem heutigen Tangerhütte, geboren und ist ihrer Heimatstadt stets treu geblieben, denn sie lebte fast ihr gesamtes Leben im Elternhaus. Nach ihrer Ausbildung an der Handelsschule in Stendal arbeitete sie im Sekretariat des Bürgermeisters. Über ihr Hobby, das Chorsingen, lernte sie zudem ihren späteren Mann kennen, mit dem sie viele Jahre verheiratet war.
Arbeitsdienst in der Armee
Lediglich für die Zeit im Kriegsdienst während des Zweiten Weltkrieges verließ Ursula Kopitz ihre Heimatstadt. „Meine Hände sind heute noch ganz steif und erinnern mich Tag für Tag an diese schreckliche Zeit“, erzählt Ursula Kopitz, die die Erlebnisse im Arbeitsdienst der Armee als Jugendliche bewusst erlebt hat.
Nichtsdestotrotz ließ sich die heute 101-Jährige nicht unterkriegen und blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Mit ihrem Mann, der als Lehrer tätig war, bekam sie zwei Kinder – und später noch viele Enkel und Urenkel. Ihre Tochter ist leider viel zu früh verstorben, aber ihr Schwiegersohn kommt regelmäßig zu Besuch. Und auch, wenn ihr Sohn in Berlin lebt, besucht er Ursula Kopitz so oft wie möglich.

Humanas-Chef Fabian Biastoch hat gemeinsam mit Pflegekraft Christina Gube (M.) Ursula Kopitz im Wohnpark Tangerhütte zum 101. Geburtstag besucht. Foto: Humanas
Familie bedeutet der Tangerhütterin bis heute sehr viel. Mit großer Lebenserfahrung blickt die 101-Jährige auf ein bewegtes Jahrhundert zurück. Sie wird vom Wohnpark-Team als zuvorkommender Mensch beschrieben, der stets darauf bedacht ist, anderen nicht zur Last zu fallen. „Ursula Kopitz begegnet allen Menschen mit großer Freundlichkeit und Bescheidenheit“, berichtet Pflegedienstleiter Thomas Gmell. „Ihre ruhige Art und ihre Wertschätzung für andere machen sie zu einer besonderen Persönlichkeit in unserem Wohnpark.“
Die Feier zum 101. Geburtstag im Wohnpark selbst fiel bewusst klein und persönlich aus. Ursula Kopitz‘ Sohn holte sie zudem ab, um gemeinsam mit weiteren Angehörigen in Tangermünde essen zu gehen. Und auch die Humanas-Geschäftsführung kam persönlich vorbei, um der Bewohnerin zu gratulieren. „Frau Kopitz hat ein ganzes Jahrhundert in ihrer Heimatstadt erlebt und geprägt. Ihre Beständigkeit, ihre Herzlichkeit und ihre Lebensgeschichte beeindrucken uns sehr“, so Fabian Biastoch, Geschäftsführer bei Humanas. „Wir wünschen ihr von Herzen Gesundheit, viele ruhige und schöne Momente und weiterhin Geborgenheit in unserem Wohnpark.“