von Bianca Oldekamp | 6. Mai 2025
Erna Tuscher ist am 5. Mai 2025 stolze 104 Jahre alt geworden. Damit ist die Bewohnerin des Humanas-Wohnparks in Tangermünde die älteste Bewohnerin aller insgesamt 23 Wohnparks in Sachsen-Anhalt. Gleich am Morgen ihres Geburtstags stand eine erste Überraschung vor der Tür der 104-Jährigen – eine über 100 Jahre jüngere Überraschung.
Kita-Kids singen Ständchen
Genauer gesagt standen da am Morgen ihres Geburtstags gleich mehrere Überraschungsgäste vor der Tür von Erna Tuschers Zweizimmerwohnung im Humanas-Wohnpark in Tangermünde. Die Kinder der Gruppe Löwenherz der Johanniter-Kita „Kleine Ritter“ in Tangermünde und ihre Erzieherin Katja Grützmann haben von dem besonderen Geburtstag erfahren und Erna Tuscher besucht. „Um Jung und Alt mal wieder zusammenzubringen“, erklärt die Erzieherin. Das Gratulations-Ständchen der Kita-Kids hat Erna Tuscher sehr gefreut. Kein Wunder also, dass die 104-Jährigen da gern Geld für eine Runde Eis auf dem Rückweg zur Kita hat springen lassen. Immerhin sind die Kids und ihre Erzieherin rund eine halbe Stunde lang zu Fuß zum Wohnpark gelaufen – und mussten die Strecke natürlich auch wieder zurücklaufen.

Die „Löwenherz“-Gruppe der Johanniter-Kita „Kleine Ritter“ um deren Erzieherin Katja Grützmann (o.l.) haben Humanas-Bewohnerin Erna Tuscher zu ihrem 104. Geburtstag mit einem Ständchen überrascht. Zur Kita-Gruppe gehören unter anderem Levi (u.l.) und Magnus. Foto: Katharina Hannemann/Humanas
Nach den Kita-Kids und ihre Erzieherin hatte dann auch Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch Gelegenheit, der ältesten Humanas-Bewohnerin zu ihrem 104. Geburtstag zu gratulieren und einen Blumenstrauß zu überreichen. „Ich fühle mich super – gerade dank der vielen Überraschungen“, fasst Erna Tuscher die Erlebnisse ihres Geburtstagsmorgens glücklich zusammen.
Geboren im Jahr 1921 in Tangermünde hat Erna Tuscher in ihren 104 Lebensjahren viel erlebt. In ihrer Heimatstadt Tangermünde hat Erna Tuscher aber nicht immer gelebt. Kurz nach Kriegsende sei sie mit ihrem damals frisch angetrauten ersten Mann nach Halle gezogen. Zuvor hatte sie in Rathenow gearbeitet. „Mein erster Mann kam aus Halle, weshalb wir dann in seine Heimatstadt gezogen sind“, berichtet Erna Tuscher. Kurz nach dem Umzug sei ihr erster Mann aber verstorben und sie war mit der 1946 geborenen Tochter auf sich allein gestellt. Erna Tuscher habe angefangen in einer Druckerei zu arbeiten. „Da habe ich sogar Schachteln für Firmen in meiner Heimatstadt Tangermünde produziert“, berichtet die 104-Jährige.
Umzug zurück in die Tangermünder Heimat
Und in die ist Erna Tuscher, die seit 1981 Rentnerin ist, dann mit ihrem zweiten Ehemann im Jahr 1990 auch zurückgezogen. 2012 ist das Ehepaar aus dem eigenen Haus dann in eine der Zweiraumwohnungen des Humanas-Wohnparks in Tangermünde gezogen. Und in der wohnt Erna Tuscher noch immer – seit dem Tod ihres zweiten Mannes allerdings allein.

Mit einem Blumenstrauß im Gepäck hat Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch seine Glückwünsche an Bewohnerin Erna Tuscher überbracht. Die Tangermünderin ist am 5. Mai 2025 stolze 104 Jahre alt geworden. Foto: Katharina Hannemann/Humanas
„Ich habe hier so liebe Menschen um mich, da kann es mir gar nicht schlecht gehen“, sagt die 104-Jährige. Nacheinem Beinbruch kann Erna Tuscher zwar nicht mehr gut laufen, ist in Anbetracht dessen, aber auf verhältnismäßig wenige Hilfe angewiesen. Und so ist es auch kein Wunder, dass die älteste Humanas-Bewohnerin ihren Geburtstag auch angemessen feiert. „Für den 8. Mai habe ich eine große Tafel reserviert und ganz viele Gäste eingeladen“, berichtet Erna Tuscher voller Vorfreude auf die Feier.
Humanas-Bewohnerin verrät Geheimnis ihres langen Lebens
Als älteste Humanas-Bewohnerin wünscht sich Erna Tuscher, dass es ihr noch viele Bewohnerinnen und Bewohner nachmachen, so rüstig stolze 104 Jahre alt zu werden. Wie das funktionieren kann? „Ich habe immer anständig gelebt, keinen Alkohol getrunken und keine Zigaretten geraucht. Außerdem war ich bemüht, stets mit allen Menschen gut auszukommen und freundlich zu sein“, erklärt Erna Tuscher ihr Geheimnis für ein langes Leben.
Auch ihren 105. Geburtstag möchte Erna Tuscher noch erleben. „Ich gebe mir Mühe, die 105 Jahre auch voll zu machen“, verspricht sie ihren Besuchern und ein bisschen vielleicht auch sich selbst.
von Bianca Oldekamp | 2. Mai 2025
Der Humanas-Wohnpark in Zielitz feiert seinen 5. Geburtstag. Dazu lädt das Team um Pflegdienstleiterin Claudia Sill am Freitag, 16. Mai, ab 15 Uhr auf das Wohnpark-Gelände in der Straße Am Mühlenberg 4 ein.
Besucherinnen und Besucher erwartet an diesem Nachmittag neben einem Kaffee- und Kuchenbuffet inklusive musikalischer Untermalung vor allem die Möglichkeit, sich einen Eindruck des Wohnparks zu verschaffen. „Mein Team und ich freuen uns schon auf unseren Wohnpark-Geburtstag“, sagt Claudia Sill.
Feuerwehr Zielitz unterstützt Wohnparkteam
Nach einer kurzen Begrüßung durch die Pflegedienstleiterin und der Humanas-Geschäftsführung plant das Team aus Zielitz, Wunschluftballons steigen zu lassen. „Gute Wünsche für die Zukunft schaden schließlich nie“, findet Claudia Sill und verrät, dass auch die Freiwillige Feuerwehr Zielitz Teil des Festes sein wird. So werden die Kameradinnen und Kameraden nicht nur mit Manpower unterstützen, sondern auch ihre Gulaschkanone samt leckerem Essen mitbringen.
Für die passende Musik sorgt an diesem Nachmittag Alleinunterhalter Roland. Ein Auftritt der Tanzgruppe „Sweet Crazy Devils“ aus Angern rundet das Programm zum Wohnparkgeburtstag ab.

Seit fünf Jahren gibt es den Humanas-Wohnpark in Zielitz mittlerweile. Neben der sogenannten Wabe als Kernstück des Wohnparks mit 28 Einzimmerappartements gibt es auch ein Reihenhaus mit insgesamt zehn Zweizimmerwohnungen. Foto: Katharina Hannemann/Humanas
Im Mai 2020 sind die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in den damals neuen Humanas-Wohnpark in Zielitz eingezogen. In der „Wabe“, dem Kernstück aller von Humanas erbauten Wohnparks, gibt es 28 Einzimmerappartements in vier Wohnbereichen. Zudem gehören zum Wohnpark in Zielitz ein Reihenhaus mit zehn Zweiraumwohnungen. Alle Appartements und Wohnungen sind barrierefrei und mit einem eigenen Bad sowie Terrasse ausgestattet.
Leben, wo man Zuhause ist
Durch den Humanas-Wohnpark in Zielitz ist es Menschen aus der Gemeinde möglich, glücklich und selbstbestimmt in ihrer Heimat zu leben, auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Die hybride Wohnform bietet Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als stationäre Pflegeheime und dies, mit niedrigeren Eigenanteilen. Auch wenn es sich bei Humanas-Wohnparks nicht um klassische Pflegeheime handelt, ist eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch die Kombination aus Wohnen, ambulanter Pflege und Tagespflege möglich. Den ambulanten Dienst und die Tagespflege von Humanas können nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner nutzen, sondern auch Ortsansässige außerhalb des Wohnparks.
von Bianca Oldekamp | 4. März 2025
Im noch jungen Humanas-Wohnpark im Magdeburger Stadtteil Diesdorf ist am 3. März ein erster besonderer Ü100-Geburtstag gefeiert worden. Geboren im Jahr 1924 ist Gerda Kluwe am 3. März 2025 stolze 101 Jahre alt geworden.
Herzliche Geburtstagsglückwünsche gab zu ihrem ganz besonderen Geburtstag nicht nur von Gerda Kluwes Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern im neuen Wohnpark im Erika-Fuchs-Weg 16 in Diesdorf, sondern auch vom Team um Pflegedienstleiter Ricky Gruß und dessen Stellvertreter Niklas Rehfeldt. Einen frischen Strauß bunter Tulpen hatten die beiden Männer ebenfalls besorgt.
Gerda Kluwe ist eine von noch wenigen Bewohnerinnen des neuen Humanas-Wohnparks in Magdeburg-Diesdorf. Erst am 20. Januar 2025 ist sie in den Wohnpark gezogen – aus ihrer eigenen Wohnung in der Helmstedter Straße im Stadtteil Sudenburg. Bis zu ihrem Umzug in den Wohnpark in Diesdorf hat Gerda Kluwe allein gelebt. „Ein Pflegedienst hat sie versorgt“, berichtet Ricky Gruß. Heute übernimmt die Versorgung das Team im Wohnpark Diesdorf.
Mehrfache Uroma mit 101 Jahren
Geboren wurde Gerda Kluwe am 3. März 1924 in Magdeburg. „Ich habe mein ganzes Leben in Magdeburg verbracht“, erzählt die 101-Jährige. So sei die Mutter von zwei Töchtern früher im Büro einer Großhandelsfirma tätig gewesen. Mittlerweile haben selbst die jeweils zwei Kinder ihrer Töchter Ines und Ilona Kinder und Gerda Kluwe so zur stolzen Mehrfach-Uroma gemacht.
Zu ihrem besonderen Geburtstag gab es von den beiden Töchtern natürlich Besuch – inklusive gemütlicher Kaffee- und Kuchentafel.
Wenn Gerda Kluwe auf ihr langes Leben blickt, denkt sie daran zurück, wie gern sie damals als junges Mädchen tanzen war. 1952 habe sie ihren Mann dann geheiratet und gemeinsam mit ihm zunächst für einige Jahre bei ihren Eltern gelebt, bevor das Ehepaar mit den beiden Töchtern dann endlich eine eigene Wohnung beziehen konnte.
Gerda Kluwe fühlt sich im Humanas-Wohnpark Diesdorf wohl
Für ihre Zukunft wünscht Gerda Kluwe sich „vor allem Gesundheit“. Dass sie so alt werden würde, verwundert die 101-Jährige allerdings weniger. „Viele meiner Verwandten sind schließlich über 100 Jahre alt geworden“, berichtet Gerda Kluwe.
Wenn Gerda Kluwe erzähle, dann meist von Früher und insbesondere ihrem verstorbenen Mann. Und so genießt Gerda Kluwe die Gesellschaft der anderen Bewohnenden und das Essen in der neuen Umgebung im Diesdorfer Humanas-Wohnpark – und das obwohl sie das Alleinsein durch die vorige Wohnsituation gewohnt ist und damit auch kein Problem hat. Im Gegenteil: Manchmal möchte die 101-Jährige lieber für sich sein und zieht sich dann gern in ihr Appartement zurück. „Da hört sie Radio und genießt ihre Ruhe“, berichtet Ricky Gruß.
Noch verfügt die sogenannte Wabe mit ihren Appartements als Herz des Wohnparks in Diesdorf über freie Appartements. Diese sind für Menschen wie beispielsweise Gerda Kluwe optimal geeignet. Denn durch die hybride Wohnform können Bewohnerinnen und Bewohner glücklich und selbstbestimmt in ihrer Heimat leben, auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Die Wabe der Humanas-Wohnparks mit ihren Einzimmerappartements bietet mehr als stationäre Pflegeheime und dies, mit niedrigeren Eigenanteilen. Auch wenn es sich bei Humanas-Wohnparks nicht um klassische Pflegeheime handelt, ist eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch die Kombination aus Wohnen, ambulanter Pflege und Tagespflege möglich. Den ambulanten Dienst und die Tagespflege von Humanas kann nicht nur die Bewohnerschaft nutzen, sondern auch Ortsansässige außerhalb des Wohnparks.
von Bianca Oldekamp | 14. Februar 2025
Einen ganz besonderen Geburtstag hat Ursula Kopitz aus Tangerhütte am 13. Februar 2025 gefeiert. Denn an diesem Tag ist die Bewohnerin des Humanas-Wohnparks in Tangerhütte 100 Jahre alt geworden. Dass sie einmal so alt werden würde, konnte sich Ursula Kopitz selber nie vorstellen. Und so blickt sie auf ein langes Leben zurück, hat aber auch für die Zukunft noch den ein oder anderen bescheidenen Wunsch.
Gratuliert haben Ursula Kopitz an diesem Tag nicht die Bewohnerschaft und das Wohnpark-Team. Auch Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch ist zum Gratulieren in den Wohnpark am Neustädter Ring gekommen – und hat einiges aus dem Leben von Ursula Kopitz erfahren. Zunächst aber gab es natürlich einen Blumenstrauß für die Jubilarin und eine Medaille aus Glas. „Die Medaille bekommen all unsere Bewohnerinnen und Bewohner, die ihren 100. Geburtstag bei uns begehen“, erklärt Fabian Biastoch während Ursula Kopitz von der Aufmerksamkeit rund um ihre Person ganz gerührt ist.
Als Jugendliche im Kriegsdienst
Im Gespräch berichtet Ursula Kopitz dem Humanas-Geschäftsführer im Beisein von Pflegedienstleiter Thomas Gmell aus ihrem Leben. Geboren am 13. Februar 1925 hat Ursula Kopitz den Zweiten Weltkrieg als Jugendliche ganz bewusst erlebt. Während dieser Zeit war sie im Arbeitsdienst der Armee abseits der Heimat tätig. „Meine Hände sind heute noch ganz steif und erinnern mich Tag für Tag an diese schreckliche Zeit“, erzählt Ursula Kopitz, die trotz der Erlebnisse im Kriegsdienst nie aufgegeben hat. Die Zeit im Kriegsdienst war aber die einzige in ihrem Leben, die Ursula Kopitz nicht in Tangerhütte gelebt habe.

An ihrem 100. Geburtstag erzählt Ursula Kopitz, Bewohnerin im Humanas-Wohnpark Tangerhütte, Geschäftsführer Fabian Biastoch aus ihrem bewegten Leben und verrät ihm ihre bescheidenen Wünsche für die Zukunft. Foto: Katharina Hannemann/Humanas
Geboren wurde Ursula Kopitz allerdings in Vaethen. „Tangerhütte hieß früher Vaethen und wurde dann wegen der Eisenhütte umbenannt“, berichtet Ursula Kopitz und Pflegedienstleiter Thomas Gmell ergänzt: „Die Hütte am Fluss Tanger sozusagen.“ Mit der Stadt Tangerhütte verbindet Ursula Kopitz zudem ihre jahrelange berufliche Tätigkeit im Bürgermeister-Vorzimmer.
Vor lauter Aufregung war Ursula Kopitz an ihrem Geburtstag noch früher wach als sonst. Denn ihren besonderen Geburtstag hat die 100-Jährige nicht ausschließlich im Wohnpark verbracht. Ihr Sohn Martin Kopitz, Komponist aus Berlin, hat seine Mutter zum Mittagessen nach Tangermünde ins Schlosshotel eingeladen.
Bescheidene Wünsche für die Zukunft
Ein besonderes Ereignis für Ursula Kopitz, die erst vor knapp einem Jahr von ihrem eigenen Haus in Tangerhütte in den Humanas-Wohnpark gezogen ist. „Hier habe ich meine Ruhe gefunden“, zeigt sich Ursula Kopitz mit ihrem Leben im Wohnpark zufrieden. Pflegedienstleiter Thomas Gmell verrät mit einem Augenzwinkern in Ursula Kopitz Richtung zudem: „Mittlerweile nimmt Frau Kopitz auch gern an der Beschäftigung teil und bringt sich mit ein.“
Neben Sohn Martin, der im Januar 70 geworden ist, hatte Ursula Kopitz auch eine Tochter, die viel zu früh an Krebs verstorben ist aber für immer im Herzen der 100-Jährigen bleiben wird.
In ihr Herz geschlossen hat Ursula Kopitz auch die vielen Enkel- und Urenkelkinder. Und so wünscht sie sich für die Zukunft neben Gesundheit noch viel Zeit, die sie mit ihrer Familie verbringen kann.
von Bianca Oldekamp | 8. Januar 2025
Im Magdeburger Humanas-Wohnpark in der Hans-Grade-Straße hat Bewohnerin Gertrude Antz kürzlich ihren 100. Geburtstag gefeiert. Und so gab es an Neujahr 2025 gleich doppelt Grund zum Anstoßen. Denn am 1. Januar 1925 ist Bewohnerin Gertrude Antz geboren worden und hat am 1. Januar 2025 somit ihren 100. Geburtstag gefeiert.
Anlässlich dieses besonderen Geburtstags hat auch Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch die Jubilarin im Wohnpark in der Magdeburger Hans-Grade-Straße besucht. Im Gepäck hatte er für Gertrude Antz neben einem Blumenstrauß und Glückwünschen noch ein ganz besonderes Geschenk – eine Medaille aus Glas. „Das ist eine Tradition, die wir zum 100. Geburtstag eingeführt haben. Jede Jubilarin und jeder Jubilar mit diesem besonderen Ehrentag erhält von Humanas eine solche Glasmedaille. So auch Gertrude Antz“, erklärt Fabian Biastoch.
Zeitung lesen gehört für 100-Jährige zum Alltag
Ihren Geburtstag am Neujahrstag hat Gertrude Antz bei ihrem Sohn in Magdeburg im Kreise der Familie verbracht. Aber auch abseits solch besonderer Tage sieht Gertrude Antz ihren Sohn mittlerweile oft, besucht er sie doch regelmäßig. Ihr Einzimmerappartement im Wohnpark in der Hans-Grade-Straße bewohnt Gertrude Antz erst seit rund einem halben Jahr, hat sich seitdem aber gut eingelebt und fühlt sich wohl.
Gebürtig stammt die 100-Jährige nämlich aus Scheiden, einem Ortsteil der Gemeinde Losheim am See im Saarland. Und bis vor ihrem Umzug in den Magdeburger Humanas-Wohnpark in der Hans-Grade-Straße hat sie auch zuletzt in Losheim gelebt – allein in einem Haus. Um aber endlich näher bei ihrem Sohn und der Familie zu sein, kam es zum Umzug vom Saarland in die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Doch auch im neuen Zuhause in Magdeburg lese Gertrude Antz ihre „Saarbrücker Zeitung“ weiterhin gern, berichtet Pflegdienstleiterin Anja Günther. Außerdem rätselt die 100-Jährige für ihr Leben gern und hilft oft beim Tisch decken.
Bescheidene Wünsche für 101. Lebensjahr
Verheiratet war Gertrude Antz über viele Jahre. „Mit einem Metzger“, erzählt die 100-Jährige. Und so ist es kein Wunder, dass sie über viele Jahre hinweg zusammen mit ihrem Mann in der Metzgerei der Familie gearbeitet hat.
Neben Gratulationen und Blümchen hat sich Gertrude Antz über viele süße Präsente gefreut. Und für ihr 101. Lebensjahr wünscht sie sich das, was sich wohl jeder wünscht: Gesundheit. „Und viel Ruhe“, fügt sie schmunzelnd an.