von Alica Warsawski | 5. Juni 2026
Ein Tapetenwechsel, ein bisschen bummeln und gemeinsam Zeit in der Magdeburger Nachbarschaft verbringen: Für einige Bewohnerinnen des Humanas-Wohnpark Ulnerstraße ging es gemeinsam mit dem Team auf eine Shoppingtour in den Florapark Magdeburg.
Beim Stöbern durch die Geschäfte wurde geschaut, entdeckt und natürlich auch das eine oder andere eingekauft. Dabei stand nicht nur das Shoppen selbst im Mittelpunkt, sondern vor allem das gemeinsame Erlebnis außerhalb des Wohnparks.
Und weil so ein Einkaufsbummel ganz schön anstrengend sein kann, durfte zum Abschluss eine kleine Belohnung nicht fehlen: Gemeinsam wurde noch ein Eis genossen, bevor es wieder zurück in den Wohnpark ging.

Ein Eis als süßer Abschluss der Shoppingtour von Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem Magdeburger Wohnpark Ulnerstraße. Foto: Humanas
von Jennifer Lorbeer | 25. Mai 2026
Wenn Spargelzeit ist, wird es in den Humanas-Wohnparks besonders gesellig, wie die letzten Aktivitäten in Magdeburg-Ulnerstraße, Heyrothsberge und Schönebeck zeigen. Beim Organisieren, Schälen und gemeinsamen Essen stehen Austausch und Genuss im Mittelpunkt.
Im Wohnpark Ulnerstraße in Magdeburg wurde der Spargel gemeinsam vorbereitet. Die Bewohnerinnen und Bewohner schälten fleißig das frische Gemüse und nutzten die Zeit für unterhaltsame Gespräche. Später kam der leckere Spargel auf den Tisch und wurde in gemütlicher Runde genossen.

Bewohnerinnen und Bewohner schälen gemeinsam Spargel im Magdeburger Wohnpark Ulnerstraße. Foto: Humanas
Damit es auch in Heyrothsberge Spargel geben konnte, waren Kollege Danny Kunze und Bewohner Jürgen unterwegs. Gemeinsam organisierten sie frischen Spargel direkt beim Spargelhof Ohle – eine Aktion, die Vorfreude auf das gemeinsame Essen weckte und für Abwechslung im Wohnpark-Alltag gesorgt hat.

Bewohner Jürgen aus dem Wohnpark Heyrothsberge hat gemeinsam mit Humanas-Kollege Danny Kunzi frischen Spargel für den Wohnpark besorgt. Foto: Humanas
In großer Runde wurde das weiße Gemüse auch im Wohnpark Schönebeck genossen. Gemeinsam mit Kolleginnen haben die Bewohnerinnen und Bewohner das Essen vorbereitet – inklusive Schälen des Gemüses und Fleisch zubereiten. Später gab es das Schnitzel mit Spargel, Kartoffeln und Sauce Hollandaise – ein klassisches Gericht, das für zufriedene Gesichter und einen rundum gelungenen Tag in herzlicher Gesellschaft gesorgt hat.

Spargel und Kartoffeln wurden in großer Runde im Humanas-Wohnpark Schönebeck geschält. Foto: Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 28. Juli 2025
Am 1. August ist es offiziell soweit: Das Pflegeunternehmen Humanas startet in ein neues Ausbildungsjahr. 22 Frauen und Männer beginnen in diesem Jahr ihre Ausbildung bei Humanas – darunter auch zwei junge Frauen aus Indonesien und so manch Azubi, die beziehungsweise der bereits in einem der 23 Wohnparks tätig ist.
Raisa Hakim ist 32 Jahre alt und lebte zuletzt in der indonesischen Hauptstadt Jakata. Geboren in der Hafenstadt Padang auf Sumatra hat sie ihr Architekturstudium in die Millionen-Metropole verschlagen. Schon bald startet für Raisa aber die Ausbildung zur Pflegefachkraft im Humanas-Wohnpark Hans-Grade-Straße in Magdeburg. Auch die 25-jährige Ni Wayan Jessica Pratiwi stammt aus Indonesien, genauer gesagt von der Insel Bali, hat dort Veterinärmedizin studiert. Für ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft im Magdeburg Humanas-Wohnpark in der Ulnerstraße kehren sie und Raisa Hakim ihrer Heimat Indonesien den Rücken. Denn beide eint der Wunsch mit älteren Menschen sinnstiftend zu arbeiten. Und diesen können sich die beiden Frauen jetzt durch die Ausbildung und als Teil der Zukunft des Pflegewesens in Deutschland bei Humanas erfüllen.
Dass das Pflegewesen in Deutschland auf viel Nachwuchs angewiesen ist, zeigen unterschiedliche Erhebungen immer wieder. Und so wundert es nicht, dass im August 2025 stolze 52 Auszubildende bei Humanas tätig sind. Das sind immerhin knapp zehn Prozent der Gesamtmitarbeitendenzahl in den 23 Wohnparks.
Auszubildende im Wohnpark Brehna stammen aus Marokko
„Die beiden jungen Frauen aus Indonesien freuen sich auf jeden Fall auf ihre Ausbildung bei Humanas“, weiß Jenifer Diedrich, die als Weiterbildungsreferentin bei Humanas auch für die Auszubildenden des Pflegeunternehmens zuständig ist.
Mit Auszubildenden aus dem nicht-europäischen Ausland sammelt das Pflegeunternehmen mit Verwaltungssitz in Colbitz (Landkreis Börde) indes bereits Erfahrungen. Im vergangenen Ausbildungsjahr haben Houda Chabli und Youssef El Iysaouy aus Marokko ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft im Humanas-Wohnpark Brehna (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) begonnen. „In Marokko gibt es gar keine professionelle Altenpflege und somit auch keine Ausbildung in diesem Bereich. Deshalb sind wir nach Deutschland gekommen“, sind sich die 28-jährige und ihr 25-jährige Kollege einig. Wie auch die beiden Frauen aus Indonesien mussten Houda Chabli und Youssef El Iysaouy gewisse Deutschkenntnisse als Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz bei Humanas nachweisen. Sprachliche gebe es für die beiden Marokkaner aber dennoch manche Hürde. Doch davon lassen sich Houda Chabli und Youssef El Iysaouy nicht entmutigen und drücken nicht nur den beiden Auszubildenden aus Indonesien die Daumen für einen schönen Ausbildungsstart, sondern auch den 19 anderen neuen Azubis.

Im Humanas-Wohnpark Brehna (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) absolvieren Houda Chabli (r.) und Youssef El Iysaouy (l.) aus Marokko ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft. Mit Bewohnerin Erika Daubner haben die beiden stets viel Spaß – insbesondere bei alltäglichen Dingen wie dem Zeitungslesen. Den neuen Humanas-Azubis drücken die beiden für deren Ausbildungsstart die Daumen. Foto: Bianca Oldekamp/Humanas
So starten die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft sechs weitere Personen, darunter mit den beiden Indonesierinnen fünf Erstauszubildende und drei Azubis, die bereits vor Start ihrer Ausbildung bei Humanas tätig waren. Eine von ihnen ist Britt Schubert-Hauptmann. Die 49-Jährige arbeitet seit einiger Zeit als Pflege- und Betreuungskraft im Wohnparks Heyrothsberge. „Die Ausbildung zur Pflegefachkraft wollte ich eigentlich schon immer machen und habe mit Humanas endlich einen Arbeitgeber gefunden, der mich in meinem Wunsch fördert“, erklärt Britt Schubert-Hauptmann.
Humanas-Mitarbeitende starten Ausbildung
In die einjährige Pflegehilfeausbildung, die Humanas mit Bildungs- oder Ausbildungspartnern für den theoretischen Unterricht anbietet, starten indes 14 Azubis – zehn von ihnen sind bereits bei Humanas tätig. „Bisher waren sie zumeist als ungelernte Pflege- und Betreuungskräfte beziehungsweise mit der 40 Stunden umfassenden Weiterbildung für den Behandlungspflegeschein in verschiedenen Humanas-Wohnparks tätig,“, erklärt Jenifer Diedrich und ergänzt: „Jetzt wollen sie ihre Kenntnisse erweitern, Vitalwerte einordnen und Bewohnende korrekt mobilisieren können und letztlich einen staatlich anerkannten Abschluss im Pflegebereich in der Tasche haben.“
Übrigens: Der älteste Azubi, der jetzt seine Ausbildung bei Humanas startet, ist mit 57 Jahren Torsten Müller. Im Wohnpark Ballenstedt wird er als Auszubildender der Pflegehilfe innerhalb eines Jahres 850 Praxisstunden bei Humanas und 700 Theoriestunden bei einem Ausbildungs-Partner absolvieren.
Ausbildung bei Humanas startet mit Kick-Off
Für die neuen Auszubildenden steht am 4. August zunächst der sogenannte Azubi-Kick-Off als Kennenlerntag an. Kurze Zeit später folgt dann ein zweitägiges Azubi-Crew-Camp unter dem Motto „Deine Zukunft beginnt hier“. „Liebevoll nennen wir dieses Camp auch Bootcamp“, verrät Jenifer Diedrich und erklärt, dass bei diesem „Bootcamp“ erste Pflegetipps vermittelt werden. „Hier schulen die beiden zentralen Praxisanleiterinnen und ich Grundlagen wie die Handdesinfektion, Lagerung und Transfer sowie das korrekte Wäschewaschen.“ Vor allem aber wird die besondere Humanas-Philosophie in den Mittelpunkt gerückt. Zu dieser gehört beispielsweise das Thema Alltagsbegleitung. Denn bei Humanas geht es darum, dass Bewohnerinnen und Bewohner trotz Einschränkungen im Erhalt eigener Fähigkeiten unterstütz und gefördert werden – für einen möglichst eigenständigen Alltag in einem Umfeld, in dem sie sich wie Zuhause fühlen.
von Alica Warsawski | 22. April 2025
Der Humanas-Wohnpark in der Ulnerstraße im Magdeburger Stadtteil Neustädter Feld ist zum Tatort geworden – zumindest zu einem fiktiven. Denn in der Waschmaschine des Wohnparks taucht ein verschwundenes Trikot wieder auf. So erzählt es das Buch „Kai, der kleine Elbehai und die Domfelsdetektive unterwegs in Magdeburg“, dessen Entstehung von Humanas gefördert worden ist.
Mehrere Exemplare des Kinderbuches befinden sich jetzt auch im Humanas-Wohnpark Ulnerstraße. Schließlich spielt eine Episode des Buches ja hier – genauer gesagt im Waschraum des Wohnparks. In der Wohnparkwäsche taucht nämlich zufällig das verschwundene Trikot eines FCM-Fußballers wieder auf. Gefunden hat das Trikot die Pflegedienstleiterin des Wohnparks Ulnerstraße, Aileen Wiesner. Nach einigen Stationen quer durch Magdeburg konnten Kai, der kleine Elbehai und die Domfelsdetektive das Trikot seinem Besitzer letztlich wiedergeben. Aber Moment mal: Ein Hai in der Magdeburger Elbe?
Den gibt es tatsächlich – zumindest in der Fantasie der achtjährigen Sophie, die im Mittelpunkt des Buches steht. Mit ihrer grenzenlosen Fantasie träumt sich Sophie täglich in eine andere Welt – in Gestalt eines kleinen grünen Elbehais. Und als dieser kleine Elbehai erlebt sie im ersten Buch der Kinderbuchreihe gemeinsam mit ihrem Schulkameraden Max und den Domfelsdetektiven 30 Geschichten, in denen die Gruppe so manche Mission zu erfüllen hat. So unter anderem die Suche nach dem verschwundenen Trikot. Diese Suche und die anderen Geschichten führen Sophie als Elbehai und ihre Freunde quer durch ein lebendiges und modernes Magdeburg. Insgesamt 45 namhafte Persönlichkeiten der Stadt Magdeburg, Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Unternehmen und Vereine tauchen im Buch auf. So auch der Humanas-Wohnpark Ulnerstraße.

Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch und Aileen Wiesner, Pflegedienstleiterin des Wohnparks in der Ulnerstraße, freuen sich über mehrere Exemplare des Kinderbuches, die nun den Humanas-Bewohnerinnen und -Bewohnern in der Ulnerstraße zum Lesen zur Verfügung stehen. Foto: Katharina Hannemann/Humanas
Entstehung von Humanas gefördert
„Wir freuen uns, dass durch die Unterstützung von Humanas ein solch besonderes Kinderbuch als Entdeckungstour der besonderen Art durch Magdeburg entstehen konnte“, erklärt Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch.
Entstanden ist das Kinderbuch auf Basis einer Verwechslung eines echten Kindes, das einst eine am Domfelsen in der Elbe tänzelnde Warnboje bei einem Schulausflug fälschlicherweise für eine Haifischflosse gehalten und so den kleinen Elbehai sowie nach und nach dessen Abenteuer ersonnen hat.
von Bianca Oldekamp-Kurth | 21. Dezember 2024
Am Abend des 20. Dezember 2024 stockte uns der Atem. Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt hat unsere Herzen zerrissen. Die Opfer, die Angehörigen, die Bürgerinnen und Bürger Magdeburgs, ja eine ganze Region steht unter Schock.
Wir sind fassungslos über das Geschehene – ratlos über diesen Akt der Gewalt. Wir verurteilen jede Art der Gewalt. Jetzt ist es wichtig, die Behörden ihre Arbeit machen zu lassen. Eine Instrumentalisierung dieser Schreckenstat ist fehl am Platz. Wir sind zutiefst schockiert, dass bereits wenige Stunden danach diese Tat vereinnahmt wurde.
Bei den Mitarbeitenden und der Bewohnerschaft in unseren vier Magdeburger Wohnparks und an allen Standorten im ganzen Land überwiegen Trauer, Entsetzen, Sprachlosigkeit. Der Gesprächsbedarf nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt ist groß. Wir lassen nach dieser unfassbaren Tat niemanden allein.
Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris hat wenige Stunden nach der Schreckenstat gesagt, dass sie auf eine Heilung der Magdeburger Seelen hofft. Darauf hoffen wir auch und wollen dazu beitragen, wenn die Zeit reif dafür ist.
Im Moment sind unsere Gedanken und Gebete bei allen Menschen, die betroffen sind.