von Jennifer Lorbeer | 10. Juni 2026
Ein besonderer Besuch hat ehemalige Mitarbeitende sowie frühere Schülerinnen und Schüler in die Alte Schule in Bad Suderode zurückgeführt. Heute ist das Gebäude an der Nordhäuser Heerstraße 20 zwar Teil des 22. Humanas-Wohnparks, aber für die Besuchenden nach wie vor ein Ort, der ihre Kindheit und ihr Berufsleben geprägt hat.
Fast ehrfürchtig betreten die mehr als 20 Männer und Frauen das ihnen altbekannte Gebäude, dass sich durch den Umbau in den vergangenen zwei Jahren stark verändert hat. „Aber hier ist nach wie vor die Treppe, auf der immer die Fotos zur Einschulung gemacht worden sind – die ‘Einschulungstreppe’”, erinnert sich Pia Bohrmann, die das Gebäude seit gut 35 Jahren nicht mehr betreten hat. „Seit meinem Abschluss in der 10. Klasse bin nicht einmal hier drin gewesen, obwohl ich gar nicht weit weg wohne.” Ein besonderes Erlebnis, was sie gemeinsam mit Mutter Christina Hölzer teilt, die hier selbst als Lehrerin viele Jahre gearbeitet hat.
Schülerin, Lehrerin und Schulleiterin
Im Rahmen einer gemeinsamen Führung mit Dirk Haberhauer, Hausmeister im Humanas-Wohnpark Bad Suderode, erkunden die Besucherinnen und Besucher die Räumlichkeiten der ehemaligen Schule. Organisiert wurde der Besuch von Helga Wagener, die selbst zehn Jahre lang Schülerin an der Schule war – und später in anderer Position zurückkehrte. „1974 wurde ich hier als Lehrerin tätig, später war ich Schulleiterin der Grundschule”, erzählt Helga Wagener. „Für die Ausbildung der Kinder war alles da: wir hatten den Schulhof mit Spielmöglichkeiten, dabei einen schönen Sportplatz, eine Turnhalle und die Kinder konnten in der Schule Mittagessen, also insgesamt wirklich optimal.”

Eine ehemalige Lehrerin hat beim Besuch des Wohnparks Bad Suderode ihr altes Klassenzimmer entdeckt. Foto: Humanas
Und auch Führungsgast und ehemaliger Hausmeister Heinz Röseberg hat vor seiner beruflichen Tätigkeit die Alte Schule als Schüler kennengelernt: „Ich bin hier von 1958 bis 1968 zur Schule gegangen, habe dann Werkzeugbauer gelernt und ab Mitte der Neunziger bis zum Auszug der Schule hier als Hausmeister gearbeitet.” Zur Eröffnung des Humanas-Wohnparks war er wiederum schon einmal hier und hatte sich angeguckt, wie sein früherer Schul- und Arbeitsort nun aussieht. Und auch Dirk Haberhauer, der wiederum heute als Hausmeister vor Ort tätig ist und die Besuchenden begleitet, hat die Räumlichkeiten der Alten Schule schon als Schüler kennengelernt.
Schwiegermutter in der Tagespflege
„Es war absolut spannend, nach so vielen Jahren wieder hier zu sein”, stellt Pia Bohrmann fest. Als Teil des Rundgangs schaut sie sich zudem in der Wabe, das Kernstück des Wohnparks, um – und trifft dort auf ihre Schwiegermutter Bärbel Bohrmann, die seit einigen Monaten die Tagespflege des Wohnparks besucht. Nicht Pia Bohrmanns erste zufällige Begegnung heute: „Ich habe auch meine ehemalige Klassenlehrerin getroffen, durch die meine Schulzeit wirklich schön geworden ist.”
Insgesamt hat der Besuch der Ehemaligen deutlich gemacht, dass die Alte Schule auch in ihrer neuen Nutzung als Wohnpark ein Ort der Begegnungen geblieben ist. Ein Ort, der weiterhin von Erinnerungen, Geschichten und Menschen geprägt sein wird, die ihn über weitere viele Jahre mit Leben füllen werden.

Helga Wagener hat als ehemalige Lehrerin und Schulleiterin das Treffen in der Alten Schule in Bad Suderode organisiert. Hausmeister des Humanas-Wohnparks Dirk Haberhauer war früher selbst Schüler an der Schule und führte die Gruppe durch das Gebäude. Foto: Humanas
von Alica Warsawski | 4. Juni 2026
Günter Richter aus dem Humanas-Wohnpark Friedrichsbrunn hat beim großen Flughafenfest Magdeburg einen ganz besonderen Tag erlebt. Im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums auf dem Flughafen hat das Pflegeunternehmen ihm einen Wunsch erfüllt, der in Erinnerung bleibt.
Die Faszination für die Fliegerei begleitet Günter Richter bereits sein ganzes Leben. Schon als Kind stand er am Zaun eines kleinen Flugplatzes bei Gröbzig und beobachtete die Segelflieger am Himmel. Der Wunsch, selbst einmal abzuheben, ließ ihn seitdem nicht mehr los.
Tag rund um Flug-Leidenschaft
Als Partner des 90-jährigen Jubiläums des Flughafens in Magdeburg hat Humanas dem Bewohner des Wohnparks Friedrichsbrunn und seiner Frau Monika Richter einen besonderen Tag rund um diese Leidenschaft ermöglicht. Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch begleitete die beiden und hat den Tag gemeinsam mit ihnen bei dem großen Flugplatzfest verbrachte.

Günter und Monika Richter aus dem Humanas-Wohnpark Friedrichsbrunn haben das Flughafenfest in Magdeburg besucht und einen Rundflug mit der historischen Dornier Do 27 erlebt. Foto: Humanas
Die Welt von oben entdecken, Flugzeuge beobachten und die besondere Atmosphäre auf Flugplätzen erleben – diese Leidenschaft begleitet ihn seit Jahrzehnten. Mit 14 Jahren wollte er bereits den Segelschein machen, doch seine Eltern lehnten dies ab. Losgelassen hat ihn die Begeisterung dennoch nie.
Erst viele Jahre später erfüllte sich der heute 76-Jährige seinen Traum vom Fliegen: Zu seinem 70. Geburtstag durfte er erstmals im Cockpit eines Segelflugzeugs Platz nehmen. Aus dem einmaligen Erlebnis wurde schnell mehr – Günter Richter wurde Flugschüler, führte ein Flugbuch und vertiefte seine Kenntnisse rund um die Fliegerei. Bis heute schreibt er Bücher über das Fliegen, die damit verbundenen Emotionen und die besondere Faszination des Abhebens.
Zwischen Flugzeugen und Vorführungen
So war das Flugplatzfest in Magdeburg viel mehr als nur ein Ausflug für den Flug-Fan. Zwischen historischen Flugzeugen, moderner Luftfahrttechnik und spektakulären Flugvorführungen genossen Günter und Monika Richter die besondere Atmosphäre. Gemeinsam mit Fabian Biastoch verfolgten sie die Flugschau und kamen immer wieder über Flugzeuge, Technik und die Geschichte der Luftfahrt ins Gespräch.
Besonders bewegend war für das Paar der gemeinsame Rundflug mit der historischen Dornier Do 27 über Magdeburg. Aus der Luft bot sich ein ganz neuer Blick auf die Landeshauptstadt und ihre Umgebung. Für Günter Richter war dieser Moment ein erneutes Eintauchen in eine Leidenschaft, die ihn sein Leben lang begleitet hat. „Es gibt nichts Schöneres als Fliegen“, stellte der 76-Jährige für sich fest.
Auch die Flugshow sorgte für besondere Momente. Als mehrere Flugzeuge ein Herz an den Himmel zeichneten, machte Monika Richter ihren Lebensgefährten darauf aufmerksam: „Hast du das Herz gesehen?“ Seine Antwort kam prompt: „Extra für Humanas!“
Humanas-Beteiligung als Gemeindepartner
„Wir verstehen uns nicht nur als Pflegeunternehmen, sondern als aktiven Teil der Region und festen Partner in den Gemeinden, in denen wir verortet sind“, erklärt Fabian Biastoch die Beteiligung von Humanas an Veranstaltungen wie Air Magdeburg. „Zugleich sollen unsere Bewohnerinnen und Bewohner ihren normalen Alltag weiterleben – und manchmal ist es eben nicht nur Kochen und Handwerken, sondern eben auch das Fliegen.”
Für Günter und Monika Richter bleibt der Tag nicht nur wegen der beeindruckenden Flugzeuge und Vorführungen in Erinnerung, sondern vor allem wegen der gemeinsamen Erlebnisse – der Möglichkeit, eine lebenslange Leidenschaft noch einmal ganz nah erleben zu dürfen.

Der 76-jährige Günter Richter (l.) aus dem Wohnpark Friedrichsbrunn verfolgt gemeinsam mit Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch die Flugschau beim Flughafenfest in Magdeburg. Foto: Humanas
von Jennifer Lorbeer | 18. Mai 2026
Im Humanas-Wohnpark Wefensleben wurde mit dem dritten Reihenhaus der letzte Gebäudeteil fertiggestellt und offiziell übergeben. Dies soll gemeinsam mit dem Bürgermeister und dem Humanas-Team im Juni bei der Feierlichen Eröffnung gefeiert werden.
Erst vor wenigen Tagen haben sich Interessierte beim „Tag der offenen Wohnparktür” einen Eindruck vom 24. Standort des Pflegeunternehmens Humanas machen können. Gemeinsam mit der Magdeburger-Orthopädie GmbH (MOT) wurde rundum über Pflegeangebote, Home Care und auch die Wohnformen informiert.

Zum „Tag der offenen Wohnparktür“ konnten sich Besucherinnen und Besucher zum Thema „Pflegeberatung“ beim Humanas-Team informieren. Foto: Humanas
Aus den Gesprächen ging besonders hervor, dass besonders die Rund-um-die-Uhr-Versorgung ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit gebe, was Detlef Hubl, der im Herbst 2025 als erster Bewohner in den Wohnpark eingezogen ist, bestätigte. „Ich habe mich mittlerweile sehr gut eingelebt und bin rundum zufrieden”, berichtet er lächelnd. „Es ist halt wie in einer guten Ehe: wenn es irgendwo nicht so läuft, wie man es sich vorstellt, muss man miteinander reden.”
Und auch mit dem dritten Reihenhaus des Wohnparks lief es anfangs aufgrund eines Brandes bei den Bauarbeiten nicht planmäßig. Nun wurde dieser letzte Gebäudeteil aber fertiggestellt und offiziell übergeben – der Wohnpark Wefensleben ist komplett und das darf gefeiert werden.
Feierliche Eröffnung steht bevor
Am 17. Juni 2026 lädt das Team deshalb zur feierlichen Eröffnung in die Bahnhofstraße 24-27, 39365 Wefensleben ein. „Ich freue mich schon sehr auf die Feier”, erklärt Tanja Hochheuser, Pflegedienstleiterin des Wohnparks. „Der Termin ist genau neun Monate nach unserem Kick‑Off mit dem Team – das passt super!“
Ab 14:30 Uhr startet das vielfältige Programm, bei dem auch Bürgermeister Marko Bader und die Humanas-Geschäftsführung zu Gast sind. Unter anderem sorgen die örtlichen Line Dancer für Unterhaltung und neben einer Hüpfburg erwartet die Besucherinnen und Besucher Kaffee, Kuchen sowie ein Eismobil.
In Wefensleben wurde seit Februar 2025 der neue Wohnpark des Pflegeunternehmens gebaut. Insgesamt sind 28 barrierefreie Einzimmerappartements entstanden, die mit einem eigenen Bad sowie Terrasse ausgestattet wurden. „Außerdem sind mit der Fertigstellung des dritten Reihenhauses auch die insgesamt 30 Zweiraumwohnungen komplett“, berichtet Bauleiter Ulf Ehwe. Seit Oktober 2025 sind erste Bewohnerinnen und Bewohner nach und nach eingezogen und haben im Wohnpark Wefensleben mittlerweile ein neues Zuhause gefunden.
von Jennifer Lorbeer | 11. Mai 2026
Der Humanas-Wohnpark Tangerhütte hat der Kita „Friedrich Fröbel” ein neues Hochbeet gesponsert. Gemeinsam mit den Kindern und Bewohnerinnen wurde das Beet auf dem Kita-Gelände aufgebaut und damit die langjährige, generationsübergreifende Kooperation gestärkt.
„Einmal im Jahr schreibt die Kita ‘Friedrich Fröbel’ aus, was benötigt wird – beispielsweise Pflanzen, Blumenerde oder in diesem Fall auch Hochbeete – und Eltern bzw. Unternehmen können sich dann melden, wodurch unser Wohnpark nun unterstützen konnte”, erklärt Thomas Gmell, der seit zwei Jahren im Wohnpark Tangerhütte als Pflegedienstleiter tätig ist. „Gemeinsam mit den Erzieherinnen haben wir das Beet ausgesucht, bestellt und heute wird es mit den Kindern und unseren Bewohnerinnen aufgebaut.”
Gartenleidenschaft im Wohnpark
Eine der Bewohnerinnen, die mit zum Beet-Aufbau in den Kindergarten gekommen ist, war Jutta Pilgermann. Die 71-Jährige hatte selbst vor ihrem Umzug zu Humanas einen großen Garten und zeigt sich begeistert von der Kooperation mit dem Kindergarten: „Ich freue mich auch immer, wenn die Kinder uns besuchen kommen und wir Zeit miteinander verbringen.” Auf ihrer Terrasse hat sie heute noch Blumen, Gurken und Tomaten angepflanzt.
Was genau in dem Hochbeet der Kita angepflanzt wird, stand am Tag des Aufbaus noch nicht fest. Währenddessen haben die Erzieherinnen aber berichtet, dass schon einige Pflanzen durch Eltern gesponsert wurden und jede Gruppe des Kindergartens ein eigenes Hochbeet bepflanzt und sich darum kümmert – im Falle des „Humanas-Beets” sind die Kinder der Dschungelgruppe zuständig.

Pflegedienstleiter Thomas Gmell aus dem Humanas-Wohnpark Tangerhütte baut zusammen mit den Kindern der Kita „Friedrich Fröbel“ das Hochbeet auf. Foto: Humanas
„Eine alte Schulfreundin ist im Kindergarten Erzieherin und so kamen der Kontakt und die ersten Begegnungen zwischen Jung und Alt zustande”, erinnert sich Betreuungskraft Christina Gube, die seit neun Jahren bei Humanas in Tangerhütte tätig ist und wodurch die Kita-Kooperation auch vor etwa neun Jahren entstanden ist. „Das ist schon ein Herzensprojekt, weil wir mittlerweile auch viele kleine Feste, wie das jährliche Hexenfest oder die Zaubershow, extra wegen der Kinder ins Leben gerufen haben.” Eine Zusammenarbeit also, die stetig ausgebaut und durch kleine Hilfen, wie dem Hochbeet-Einsatz, auch weiter gestärkt wird.
von Jennifer Lorbeer | 7. Mai 2026
Seit April 2026 wohnt Jamie Jill Schulz im Humanas-Wohnpark Wefensleben und hat sich innerhalb kurzer Zeit sehr gut eingelebt. Obwohl sie mit 21 Jahren die mit Abstand jüngste Bewohnerin ist, fühlt sie sich wohl und bringt zudem eine besondere Leidenschaft mit.
Der Weg von der Idee der eigenen Wohnung bis zum Umzug war für Jamie Jill Schulz nicht nur kurz, sondern auch recht unkonventionell – bei Kaffee und Kuchen. „Ihre Oma, die meine Nachbarin ist, hat mich auf den Sonntag zum Kaffeetrinken eingeladen”, erzählt Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser lächelnd. „Am selben Tag gab’s im Wohnpark noch eine Besichtigung, Jamie hat sich direkt für eine Wohnung entschieden und zwei Tage später war der Mietvertrag unterschrieben.”
Für die 21-Jährige, die aufgrund ihrer Behinderung bisher von ihrer Familie im Alltag unterstützt wurde, war die Umstellung auf den Wohnpark-Alltag leicht. „Für mich ist das alles in Ordnung und ich werde auch ein bisschen verwöhnt”, sagt Jamie Jill Schulz, deren Pflege morgens und abends seit dem Umzug vom Humanas-Team übernommen wird.
Aufgrund einer angeborenen Fehlbildung kann die Wefensleberin nur mithilfe von Orthesen laufen und ist deshalb vor allem bei längeren Strecken auf einen Rollstuhl angewiesen. Dies stellte sie vor eine besondere Herausforderung: „Meine ganze Familie spielt Handball und ich wollte das auch immer machen”, erinnert sich Jamie Jill Schulz, die seit Herbst 2025 eine Ausbildung zur Bürokauffrau in Magdeburg absolviert. „Meine Mama hat deshalb nach Möglichkeiten für mich gesucht – und so kam ich im Oktober 2024 zum TSV Wefensleben.“ Seit dem tritt die 21-Jährige mit ihrem Mixed-Team einmal pro Woche zum Spiel an.
Und auch mit ihren Freundinnen aus dem Ort trifft sie sich weiterhin regelmäßig. „Die kommen dann meistens mich besuchen”, berichtet die junge Auszubildende, die in einer Zweiraumwohnung im Reihenhaus ihr neues Zuhause gefunden hat. „Und da wir noch ein paar Wohnungen zu vergeben haben, können sich Interessierte am Tag der Pflege selbst ein Bild von ihrem möglicherweise neuen Zuhause machen”, ergänzt Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser.
Am Dienstag, 12. Mai 2026, können Besucherinnen und Besucher zwischen 13 und 16 Uhr nicht nur den Wohnpark Wefensleben, Bahnhofstraße 24-27, besichtigen. Mitarbeitende vom Sanitätshaus MOT bieten außerdem Informationen rund um die Themen Reha und Homecare an und durch Humanas ist eine Pflegeberatung vor Ort möglich.
von Jennifer Lorbeer | 5. Mai 2026
Im Humanas-Wohnpark Tangermünde wurde am Dienstag, 5. Mai 2026, ein außergewöhnlicher Ehrentag gefeiert, denn Erna Tuscher ist 105 Jahre alt geworden. Die Bewohnerin blickt auf mehr als ein Jahrhundert und damit sehr viel Lebenserfahrung zurück.
Bereits an ihrem Geburtstagsmorgen haben Mitarbeitende im Humanas-Wohnpark Tangermünde sowie Mitbewohnende der Jubilarin herzlich gratuliert. Mit liebevoller Dekoration, Gesangseinlagen und zahlreichen Aufmerksamkeiten wurde der Ehrentag von Erna Tuscher gebührend gefeiert. Und so ist auch Geschäftsführer Fabian Biastoch nach Tangermünde gekommen, um der Jubilarin zu gratulieren.
„Frau Tuscher hat ein beeindruckendes Lebensalter erreicht und steht für eine Generation, die viele Herausforderungen gemeistert hat”, sagt Fabian Biastoch, der der 105-Jährige einen bunten Blumenstrauß überreichte. „Ich wünsche unserer nunmehr ältesten Bewohnerin im Namen von Humanas von Herzen weiterhin viel Gesundheit und zahlreiche schöne Momente im Kreis unserer Humanas-Familie.”

Gemeinsam mit Jean Borstel, stellvertretende Pflegedienstleiterin im Humanas-Wohnpark Tangermünde, (l.) hat Geschäftsführer Fabian Biastoch Bewohnerin Erna Tuscher im Wohnpark Tangermünde einen bunten Blumenstrauß zum 105. Geburtstag überreicht. Foto: Humanas
Geboren wurde Erna Tuscher im Jahr 1921 und ist ihrer Heimatregion stets treu geblieben. Ihr Leben war geprägt von Beständigkeit, familiärem Zusammenhalt und den Erfahrungen einer Generation, die viele Umbrüche miterlebt hat. Über die Jahre hinweg hat sich die Jubilarin ihre ruhige, besonnene Art bewahrt.
Und auch im hohen Alter ist die 105-Jährige weiterhin aktiv. „Frau Tuscher spielt mit den anderen Bewohnerinnen und Bewohnern besonders gern Karten”, berichtet Jean Borstel, stellvertretende Pflegedienstleiterin im Wohnpark Tangermünde. „Außerdem hält sie sich mit kleinen Übungen im Alltag in Bewegung.” Diese Mischung aus geistiger und körperlicher Aktivität trage dazu bei, dass die Jubilarin auch heute noch selbstständig in ihrer Zweiraumwohnung im Wohnpark lebt und am Gemeinschaftsleben teilnimmt.
105. Geburtstag in Etappen feiern
Mit ein Grund, warum Erna Tuscher ihren diesjährigen Geburtstag in mehreren Etappen feiert. „Zum einen feiere ich hier im Wohnpark mit meinen Nachbarinnen und Nachbarn“, erzählt die Jubilarin. „Und am Wochenende gehe ich dann mit meiner Familie Essen.“ Für den Nachmittag ihres Ehrentages haben sich zudem weitere Gratulanten angekündigt, darunter auch Vertreter aus der Politik.
„Ich habe nie damit gerechnet, dass ich 105 Jahre alt werde – ich bin die letzte, die von meinen Geschwistern noch lebt“, sagt Erna Tuscher nachdenklich und wünscht sich für die Zukunft vor allem eines: „Dass hier alles so schön bleibt, wie es ist und ich auch im Kopf weiterhin fit bleibe.“ Und so wurde dieser besondere Geburtstag im Kreise der Humanas-Familie mit viel Herzlichkeit im Wohnpark Tangermünde gefeiert.