von Jennifer Lorbeer | 17. März 2026
Was für die Bewohnerinnen des Colbitzer Wohnparks regelmäßig auf dem Tagespflegeprogramm steht, wollten jetzt auch die Bewohner mal mitmachen – einen Wellness-Tag.
Und so gab es kürzlich auch für die Bewohner in Colbitz im Rahmen der Tagespflege Wellness fürs Gesicht. Genauer gesagt hat es sich hier um eine selbstgemacht Quarkmaske gehandelt. Nachdem diese sanft mit einem Pinsel aufgetragen worden ist, gab es noch die Gurkenscheiben für die Augen und Entspannung im Relaxsessel konnte bei sanftem Duft aus dem Aroma-Diffuser genossen werden.
Eine kurze Auszeit vom Alltag, wie sie doch alle einmal benötigen…

Die Bewohner im Wohnpark Colbitz haben einen Wellness-Tag genossen. Foto: Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 11. März 2026
Ein Pferd im Wohnpark. Das gibt es in unseren Wohnparks nicht aller Tage zu sehen – so aber kürzlich im Humanas-Wohnpark in Bad Suderode. Genauer gesagt stand das Pferd nicht in der sogenannten „Wabe“ als zentrales Gebäude des Wohnparks, sondern vor deren Eingangstür - und an so manch weiterer Tür.

Bewohnerin Frau Wolf freut sich über den tierischen Besuch im Wohnpark Bad Suderode. Foto: Humanas
Wie es dazu kam? Das berichtet Pflegekraft Kassandra Wild: “Unser Bewohner Peter Sauer hat Besuch von seinem Schwiegersohn bekommen. Und dieser brachte sein Therapiepferd mit und drehte mit ihm eine Runde um den Wohnpark.” Damit nicht nur Herr Sauer was vom tierischen Besuch seines Schwiegersohns hat, hielt das Trio an verschiedenen Terrassen an, sodass die jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner das Pferd streicheln und füttern konnten.
Kassandra Wild berichtet weiter: “Die tierische Begegnung sorgte für viele lächelnde Gesichter und schöne Momente. Solche Besuche bringen Freude, schaffen Nähe und bereichern unseren Alltag auf besondere Weise.” Im Namen des gesamten Wohnpark-Teams sowie der Bewohnerinnen und Bewohner dankte sie herzlich für diesen besonderen, tierischen Besuch.

Bewohner Peter Sauer (l.) wurde von seinem Schwiegersohn und dessen Pferd mit einem Besuch überrascht. Foto: Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 17. Januar 2026
Ein Beschäftigungsangebot der besonderen Art gibt es seit einiger Zeit im Humanas-Wohnpark Tangerhütte: eine Klangreise. Pflegekraft Christina Gube entführt alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks am Neustädter Ring mit ihren Klangschalen regelmäßig in andere Welten und sorgt so für Entspannung.
„Vor drei Jahren habe ich privat eine spezielle Ausbildung an den Klangschalen gemacht“, erklärt Christina Gube, die als Pflegekraft im Humanas-Wohnpark Tangerhütte tätig ist. Zu ihren Aufgaben zählt auch die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner. Und für die bringt Christina Gube nun regelmäßig ihre eigenen Klangschalen mit in den Wohnpark. Denn ihre Leidenschaft für Klangschalen und Co. findet auch bei den Bewohnerinnen und Bewohnern großen Anklang. Und so kann Christina Gube ihr Hobby auch in ihre Tätigkeit bei Humanas integrieren – und bringt den Bewohnerinnen und Bewohnern zugleich Entspannung mit.
Denn eine Klangreise ist eine geführte Entspannungsmethode, bei der durch den Einsatz von Instrumenten wie Klangschalen, Gongs und Rasseln sowie der Stimme ein meditativer Zustand erreicht wird. „Die Schwingungen der Klänge wirken wie Wellen im Körper, lösen Verspannungen und harmonisieren Geist und Seele“, erklärt Pflegekraft Christina Gube. Schließlich ist das Ziel einer solchen Klangreise, Stress abzubauen und die innere Balance zu fördern. Ihre Klangreisen schreibt Christina Gube selbst.

Pflegekraft Christina Gube aus dem Humanas-Wohnpark Tangerhütte hat vor drei Jahren eine Ausbildung an den Klangschalen absolviert. Foto: Alica Warsawski/Humanas
Die Bewohnerinnen und Bewohner zeigen sich begeistert von den Klangreisen von und mit Christina Gube. Viele seien von Anfang an dabei gewesen und finden es richtig klasse, dass es ein solches Angebot jetzt regelmäßig im Wohnpark gebe. Schließlich mache das Angebot laut eigenen Aussagen richtig was mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Wir sind dankbar, dass Christina das so toll macht“, ist man sich einig.
Ihre Klangreisen führt Christina Gube monatlich mit den interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern durch – dann aber gleich zwei Mal. Schließlich ist die Resonanz auf das besondere Angebot im Humanas-Wohnpark in Tangerhütte so groß, dass sich gleich zwei Gruppen gebildet haben. „Hier geht es schließlich um meditative Zustände und die gelingt am besten in kleineren Gruppen“, erklärt die Pflegekraft, die die Bewohnerinnen und Bewohner während der Klangreisen anders als im Wohnpark-Alltag duzt „um persönlicher und direkter anzusprechen“, erklärt Christina Gube.
Entspannung in lockerer Halt mit ruhiger Atmung
Und so begibt sich Christina Gube mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der beiden Gruppen jeweils einmal im Monat auf Klangreise. Die kreiert die Pflegekraft mit ihren Klangschalen, Glöckchen, Räucherstäbchen und ihrer Stimme, während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in lockerer Haltung bei ruhiger Atmung auf Stühlen sitzen. „Wichtig ist, dass alle bequem sitzen“, erklärt Christina Gube. Dazu berühren die Füße im Idealfall den Boden und die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln. So gelingt es Christina Gube dann, die Bewohnerinnen und Bewohner auf eine Reise zu ihrem inneren Ich zu schicken, um sich selbst und die Außenwelt besser zu spüren – für mehr persönliches Wohlbefinden.
Mit dem neuen Jahr plant Christina Gube neben ihren Klangreisen ein weiteres Angebot besonderes im Humanas-Wohnpark Tangerhütte zu etablieren: einen Frauenkreis mit Orakelkarten. Erste Interessierte gebe es bereits.

Eine kleine Gruppe und eine bequeme Sitzposition ist für die richtige Portion Entspannung während der Klangreise im Wohnpark Tangerhütte wichtig. Foto: Alica Warsawski/Humanas
von Katharina Hannemann | 25. April 2022
Bei Humanas erleben die Teammitglieder täglich schöne Augenblicke und unvergessliche Situationen, die den Humanas-Alltag bereichern. Es gibt allerdings auch Momente, in denen Bewohnerinnen oder Bewohner versterben und in denen die Welt für die Kolleginnen und Kollegen kurzzeitig still zu stehen scheint – wie vor kurzem im Magdeburger Wohnpark St.-Josef-Straße.
Die Bewohnerin Nanny Rentsch hatihre letzte Reise angetreten. In den letzten drei Jahren, die sie bei Humanas lebte, war sie für das Team in der St.-Josef-Straße ein wahres „Goldstück“ geworden und wurde von ihnen liebevoll „Omi“ genannt. „Nanny hatte für jeden ein Lächeln parat und eine Umarmung war sowieso immer Pflicht“, erinnert sich Pflegedienstleiterin Katja Wendler. Und Bewohnerinnen oder Bewohner auch in den letzten Augenblicken ihres Lebens zu begleiten, bis die Angehörigen eintreffen, sei für Katja ein besonders intensiver Moment. „Ich wollte Nanny zeigen, dass sie nicht alleine ist auf ihrer letzten Reise“, berichtet die Pflegedienstleiterin. „Ihr in diesen Stunden Nähe und Liebe zu geben, war so ein inniger und vertrauter Moment zwischen uns, den ich immer in Erinnerung behalten werde.“

Die Bewohnerin Nanny Rentsch wohnte im Magdeburger Wohnpark St.-Josef-Straße. Foto: Humanas
Humanas sendet den Angehörigen auch auf diesem Wege viel Kraft und das Team wird immer mit einem Lächeln auf den Lippen an die „Omi Nanny“ aus der St.-Josef-Straße denken.
von Jennifer Lorbeer | 9. Februar 2022
Die Kolleginnen und Kollegen im
Magdeburger Wohnpark in der Hans-Grade-Straße wurden einige Stunden lang mit der Kamera begleitet. Neben der täglichen Morgenrunde, Pflegeroutine und ambulanter Tour stand vor allem eins im Vordergrund: Der Alltag unserer Mitarbeitenden mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. So begleitete Kameramann Björn Schürmann unsere Pflegefachkräfte Antonia Lieske und Benjamin Bernick beim Gespräch mit unserer ältesten Bewohnerin Erika Augustin, das Rätseln der Bewohnerinnen im Tagespflegebereich, Pflegekraft Kathrin Arndt beim Kuchen backen mit einer Bewohnerin und die tägliche Frühstücksrunde der Mitarbeitenden.

Bei der alltäglichen Runde im Wohnpark wurden die Pflegefachkräfte Antonia Lieske und Benjamin Bernick beim Besuch von Erika Augustin von der Kamera begleitet. Foto: Humanas
Der Vorteil der Momentaufnahmen in unseren Wohnpark ist, dass nichts gestellt werden muss. Gemeinsames Backen, Zeit für Gespräche und Rätselrunden gehören nämlich nicht nur zum Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner, sondern machen auch den Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden aus. Und das soll auch Ziel des entstehenden Films sein: Das Miteinander und den Ansatz unseres Konzeptes mit mehr Zeit für gute Pflege zu zeigen.