039207 84888-0 info@humanas.de
Mit der Heimat verbunden

Mit der Heimat verbunden

Als Teil der Humanas-Philosophie engagieren sich die Wohnparks in ihren Gemeinden, unterstützen Vereine und Institutionen. Dazu gehören vor allem generationsübergreifende Projekte wie die Kooperation mit unserem Wohnpark in der Magdeburger Hans-Grade-Straße und der Evangelischen Grundschule in Magdeburg-Stadtfeld.

Ringe werfen, Bälle fischen oder auch Puzzeln unter freiem Himmel – dieser sonnige Herbstnachmittag bleibt für zwölf Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Grundschule Magdeburg und die Bewohnerschaft des Magdeburger Wohnparks in der Hans-Grade-Straße in besonderer Erinnerung. Bei der „Herbstolympiade“ hatte jedes Kind einen Senior oder eine Seniorin an seiner Seite – ein Team, das sich gegenseitig unterstützte und bei Geschicklichkeitsspielen, kleinen Wettkämpfen und kreativen Aufgaben gemeinsam über sich hinauswachsen konnte. Und dieser Besuch ist Teil einer langjährigen Verbindung.

Langjähriger Kontakt zwischen Grundschule und Wohnpark

Seit seiner Eröffnung im Dezember 2019 stehen der Magdeburger Wohnpark in der Hans-Grade-Straße und die Evangelische Grundschule in Kontakt. In der Schule wird eine an christlichen Wertvorstellungen orientierte Erziehungsarbeit geleistet. Dies bedeutet für die Kinder zum einen, dass sie mit ihren individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen am Unterrichtsgeschehen teilnehmen und den Unterricht bereichern können. Zum anderen hat die Unterstützung von Begabungen sowie eine musisch-künstlerische Förderung eine besondere Bedeutung. Vor allem während der Corona-Pandemie kam die künstlerische Ausrichtung zum Tragen und die Kooperation wurde gefestigt.

„Die sozialen Aktivitäten der älteren Menschen waren aufgrund der Schutzmaßnahmen stark eingeschränkt“, erinnert sich Anja Leiß, Schulleiterin der Grundschule. „Das alltägliche Leben wurde einsamer und weniger abwechslungsreich.“ Die Kinder haben darauf- hin aufmunternde Briefe oder kleine Gedichte geschrieben, Bilder gemalt und Dekorationen für den Wohnpark gebastelt. Damit schickten sie ein Stück Optimismus und Lebensfreude zu den Bewohnerinnen und Bewohner.

Mit der Heimat verbunden

Die Bewohnerschaft des Wohnparks Hans-Grade-Straße und die Kinder der
Evangelischen Grundschule Magdeburg bildeten Teams bei der „Herbstolympiade“. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Diese Verbindung schenkte beiden Seiten Freude sowie Zuversicht und nach der Pandemie folgten immer wieder Besuche bei Festen sowie gegenseitige Unterstützung bei Projekten. „Kein Wunder, dass diese wunderbare Verbindung auch heute noch Bestand hat“, stellt Pflegefachkraft Nicole Thurau vom Wohnpark-Team der Hans-Grade-Straße fest. „Und schön zu sehen, wie die gemeinsamen Erlebnisse die Verbindung zwischen den Generationen stärkt.“

Generationen lernen voneinander

Diese Stärke wird einmal mehr bei der Herbstolympiade deutlich. „Wir haben uns gegenseitig angefeuert und richtig viel zusammen gelacht“, erzählt Viertklässlerin Johanna, die gemeinsam mit der 71-jährigen Karin Wolff in einem Team war. Wenn Jung und Alt zusammenkommen, sind beste Gewinnchancen vorprogrammiert: Durch ihre Erfahrungen und die Geduld steht die ältere Generation den jungen, aktiven Teilnehmenden mit wertvollen Tipps und Ermutigungen zur Seite.

Und auch für die Feier des 5. Wohnpark-Geburtstages in der Hans-Grade-Straße hatten die Kinder der Evangelischen Grundschule etwas vorbereitet – und das aus gutem Grund, wie Schulleiterin Anja Leiß sagt: „Diese Kooperation ist längst ein Herzensprojekt für uns geworden.“

Mit der Heimat verbunden

Johanna (v.l.), Marla und Joshua von der Evangelischen Grundschule Magdeburg
sind gern bei den unterhaltsamen Tage im Wohnpark dabei. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Urlaubserinnerungen

Urlaubserinnerungen

Wenn Waltraud Koch von ihren Reisen berichtet, wird deutlich, dass es bei der 86-Jährigen gern regional zugeht. „Mein Vater sagte immer: ‚Bleibe im Lande und nähre dich redlich‘“, erinnert sich die rüstige Seniorin. „Ich habe hier gearbeitet, verdiene hier meine Rente und deshalb sollte auch mein Geld hier in der Region bleiben.“ Der zweiwöchige Urlaub, wie sie ihn im letzten Sommer in Malchow in Mecklenburg verbracht hat, wirkt sehr harmonisch. Hier ist auch ihr Urlaubsfoto entstanden. Es ist Tradition geworden, dass die drei Kinder, welche übrigens allesamt in der Pflegebranche arbeiten, mit ihr verreisen. Der Region im Osten sind sie treu geblieben. Es geht an die Ostsee, nach Brandenburg oder zur Mecklenburger Seenplatte.

Frau Koch mit einem Foto aus dem Urlaub

Bei Urlaubsreisen die Region erkunden. Waltraud Koch mit einem Foto aus dem Urlaub. Foto: Humanas

Lediglich die Hochzeitsreise entführte Waltraud Koch und ihren Mann damals ans Schwarze Meer – mit einem Abstecher nach Moskau. Richtig wohl fühlt sich die 86-Jährige jedoch in ihrem kleinen Idyll am Ende der Reihenhäuser im Wohnpark Heyrothsberge, in das sie im August 2020 gezogen ist. „Hier bei Humanas bin ich wirklich glücklich“, erzählt die fröhliche Bewohnerin, die auch immer an Ausflügen des Wohnparks teilnimmt.

Allein reisen und neue Freunde treffen

Das Foto in ihren Händen zeigt Renate Hildebrandt aus dem Wohnpark Heyrothsberge bei einem Besuch des bekannten Loro Parques in Puerto de la Cruz auf Teneriffa. „Eine wundervolle Erinnerung, die ich genau aus diesem Grund jetzt im Mai auffrischen werde“, berichtet die 82-Jährige und lacht. „Sicher treffe ich wieder ganz tolle Menschen, denn ich reise gerne alleine und treffe dabei neue Freunde fürs Leben“. Früher ging es zum Zelten in die Dübener Heide, berichtet die Bewohnerin: „Da waren wir froh, wenn wir überhaupt rausgekommen sind – meist mit dem Rad.“

Renate Hildebrandt bei einem Besuch des bekannten Loro Parques in Puerto de la Cruz auf Teneriffa. Foto: Humanas

So gehört zu ihren schönsten Reiseerinnerungen auch ein Urlaub in Bulgarien – einfach, wegen der tollen Gruppe, zu der immer noch Kontakt besteht. Und dann ist Renate Hildebrandts Sohn vor 18 Jahren nach Schweden in die Nähe von Göteborg ausgewandert. „Ein guter Grund, zwei Mal im Jahr die Koffer zu packen und in den Norden zu reisen“, stellt die reiselustige Seniorin fest, die mit Kater Felix zusammenwohnt. „Immer an Ostern und dann natürlich im August wegen der Pilze – das geht auch mit dem FlixBus.“ Der sechsjährige Kater Felix packt dann ebenfalls die Koffer und zieht während Frauchen verreist, zur Tochter der 82-Jährigen ins benachbarte Königsborn.

In Schackensleben wird regional und mit viel Hingabe gekocht

In Schackensleben wird regional und mit viel Hingabe gekocht

Unsere Hauswirtschaftsleiterin Katrin Thomas aus dem Wohnpark in Schackensleben stellt eines der Lieblingsrezepte unserer Bewohnerinnen und Bewohner vor. Leckerer Hackbraten wird in der Börde sehr gerne gegessen und ist auch ein traditionelles Sonntagsgericht.

Hackbraten ist ein Klassiker bei uns in der Börde, hier sagt man auch ‚Falscher Hase‘ dazu“, erklärt Katrin Thomas, die seit Februar 2021 im Bereich der Hauswirtschaft in unserem Wohnpark Schackensleben tätig ist. Hack und Kartoffeln für das Essen werden vom regionalen Fleischer geholt. Dabei unterstützt unsere Bewohnerschaft oder die Angehörigen fahren beim Metzger im nahegelegenen Eichenbarleben vorbei.

Ihr Hobby zum Beruf gemacht

Das Humanas-Konzept mit Ideen zur Alltagsbegleitung kommt der 40-Jährigen entgegen. Mittlerweile gibt es feste Tage, an denen unser Hauswirtschaftsteam mit der Bewohnerschaft zusammen in der Küche steht. „Meine Begeisterung für das Backen und Kochen lebe ich hier voll und ganz aus“, so Katrin Thomas. „Dabei tausche ich mich gern mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern aus.“

Im Wohnpark bereitet Katrin Thomas das Sonntagsessen zu. Foto: Humanas

Ingrid Samsen kann das nur bestätigen, während sie beim Zubereiten des Hackbratens tatkräftig unterstützt. Die 86-Jährige weiß auch, dass die Bezeichnung „Falscher Hase“ für dieses Gericht in Zeiten entstand, als es den Menschen in der Region nicht so gut ging. Man konnte sich eben keinen richtigen Sonntagsbraten leisten. „Regional unterschiedlich wird noch ein Ei in den Hackbraten gelegt“, so die Rentnerin, die seit 2021 in einer Zweiraumwohnung des Wohnparks lebt.

Küchenfee mit einem Hang zu liebevoller Handarbeit

Als Hauswirtschaftsleiterin hat Katrin Thomas alle Bestellungen im Blick, prüft die Budgets und erstellt den Speiseplan. Den Ausgleich zum Job findet sie in ihrem Nähzimmer mit filigraner Arbeit an der Stickmaschine oder beim Plotten. „Gleichzeitig nehme ich durch mein Hobby Ideen und Anregungen für die Gestaltung unseres Angebots in der Tagespflege mit in den Wohnpark“, erzählt die 40-Jährige.

Im Tagespflegebereich gibt es einige Seniorinnen und Senioren, die gerne zusammensitzen und sich den neuesten Klatsch und Tratsch erzählen. Von Katrin Thomas angeleitet, werden dabei dann zum Beispiel Mützen für den Weihnachtsmarkt gestrickt oder auch die Wohnparkküche beim Kartoffeln schälen und Gemüse schnippeln unterstützt. An den gemeinsamen Küchentagen werden zudem Kuchen gebacken oder die Lieblingsgerichte frisch zubereitet – oft ist das regionale und rustikale Hausmannskost.

Leichte Kost vs. Hausmannskost

„In den warmen Sommermonaten darf es auch mal etwas leichter zugehen in meiner Wohnparkküche“, meint Kathrin Thomas und verrät, welchen Klassiker der DDR-Küche sie aus ihrer Kindheit besonders mag. „Mein absoluter Favorit bleibt Nudeln mit Tomatensoße. Der geht immer, ob Alt, ob Jung.“ Der Bewohnerschaft zuliebe gibt es trotzdem oft Hausmannskost in Schackensleben. Der Hackbraten oder „Falscher Hase“ wird auf jeden Fall von allen geliebt und gemeinsam mit viel Freude gegessen.

Bewohnerin Isolde Voigtbeim Sonntagsessen

Isolde Voigt, die auch im Schackensleber Wohnpark lebt, genießt die frisch zubereiteten Mahlzeiten. Foto: Humanas

Hackbraten mit Kohlrabi-Gemüse

Zutaten (für 5 Personen):
• 500 g Gehacktes
• 1 Zwiebel gehackt
• 1 Brötchen (in Wasser eingeweicht)
• 2 Eier
• 1 Bund Suppengemüse
• 3-4 Kohlrabi
• etwas Butter
• Pfeffer, Salz und etwas Senf
• optional: frische Petersilie

Zubereitung:
Wasser aus dem Brötchen drücken. Dann Gehacktes, Zwiebel, Eier und Brötchen verkneten und die Hackmasse zu einem Brot formen. Suppengemüse in etwas Butter anbraten, pürieren und als Soße (ggfs. mit etwas Wasser) verwenden. Die Hackmasse mit der Soße in einem feuerfesten Behältnis zugedeckt für 90 Minuten bei 170 Grad im Backofen backen. Während der Braten im Ofen bäckt, wird der Kohlrabi gestiftelt und in Salzwasser gekocht, bis er weich ist. Anschließend den Kohlrabi in Butter schwenken und mit Petersilie garnieren. Zu dem Gericht können Kartoffeln serviert werden.

Guten Appetit!

Weihnachtsstimmung zum Fünfjährigen im Wohnpark Heyrothsberge

Weihnachtsstimmung zum Fünfjährigen im Wohnpark Heyrothsberge

Vor fünf Jahren wurde der Humanas-Wohnpark in Heyrothsberge (Biederitz) eröffnet. Das Team des Pflegeunternehmens hat den Jahrestag klein gefeiert, plant jedoch anlässlich des Geburtstages ein besonderes Fest in der Weihnachtszeit.

Kurz nach der Eröffnung am 1. Juni 2019 ist Inge Behrends als eine der ersten Bewohnerinnen im Juli 2019 in eine Zweiraumwohnung im Wohnpark Heyrothsberge gezogen. Seit dem hat sich vieles verändert, aber sie fühlte sich immer wohl und da es ihr so gut gefallen hat, folgte Schwester Uschi ein Jahr darauf und zog ebenso in den Humanas-Wohnpark. Rund 70 Bewohnerinnen und Bewohner zählen mittlerweile zur Bewohnerschaft, die in 28 Einzimmer-Appartements und 30 Zweiraumwohnungen lebt und vom Humanas-Team versorgt wird. „Es ist eine Freude für mich, jeden Morgen den Wohnpark zu betreten“, erklärt Steffi Petrat, die seit April 2024 stellvertretende Pflegedienstleiterin ist. „Ich fühle mich sehr wohl und lerne noch viel Neues dazu.“

Eine der neuesten Aufgaben ist, dass das Team die Feier zum fünften Wohnpark-Geburtstag vorbereitet. Am 1. Juni, dem offiziellen Eröffnungstag, haben Steffi Petrat und das Team zwar gemeinsam mit der Bewohnerschaft angestoßen, aber „richtig groß“ soll erst gegen Ende des Jahres gefeiert werden. „Eine offizielle Feier zum Fünfjährigen planen wir für den 10. Dezember in Form eines gemütlichen kleinen Weihnachtsmarktes“, berichtet Doreen Felter, die seit Februar die Pflegedienstleitung in Heyrothsberge übernommen hat. „Die Vorbereitungen dazu starten demnächst und die Vorfreude ist riesig.“

Leckeres Hobby als Unterstützung im Wohnpark Friedrichsbrunn

Leckeres Hobby als Unterstützung im Wohnpark Friedrichsbrunn

Im Rahmen der Alltagsbegleitung werden bei Humanas individuelle Aktivitäten, Unternehmungen sowie besondere Hobbys unserer Bewohnerinnen und Bewohner gefördert. Bewohner Bodo Dumke erzählt, wie er mit seinem Hobby in der Küche für Abwechslung im Wohnpark-Alltag sorgt und gleichzeitig unser Team im Wohnpark Friedrichsbrunn unterstützt.

„Als richtiger Handwerker arbeiten, als Klempner oder auf dem Bau – nichts für mich. Meine Erfüllung fand ich in der Küche“, erzählt Bodo Dumke, der seit 2016 in unserem Wohnpark in Friedrichsbrunn lebt, und lacht. „Für mich als aktiver und mobiler Mensch ist das Humanas-Konzept optimal und ich wünsche mir noch mehr Mitstreiter.“

Mittlerweile hat der 74-Jährige sein Können in der Wohnpark-Küche zur Perfektion gebracht. Sei es der leckere Kuchen für die gemeinsame Wochenend-Kaffeerunde, das Lieblingsessen einzelner Bewohnerinnen und Bewohner oder das selbstgemachte Lebkuchenhaus in der Vorweihnachtszeit. „Individuelle Wünsche zu Geburtstagen und saisonalen Veranstaltungen gibt es reichlich“, berichtet Pflegedienstleiterin Ria Karafiol, die sofort an das selbstgemachte Laugengebäck denkt, das es zum Oktoberfest gab. Für unsere Hauswirtschaft in Friedrichsbrunn ist Bodo Dumke mit seiner Hingabe für die Küchenarbeit eine große Unterstützung im Humanas-Alltag. Für sein Hobby sowie die Erhaltung seiner Selbständigkeit ist die Humanas-Wohnform in Friedrichsbrunn einfach einzigartig. 

In der Wohnparkküche in Friedrichsbrunn verbringt Bodo Dumke gerne Zeit mit seinem Hobby an Töpfen, Pfannen und Schüsseln. Foto: Humanas

In der Wohnparkküche in Friedrichsbrunn verbringt Bodo Dumke gerne Zeit an Töpfen, Pfannen und Schüsseln. Foto: Humanas