von Bianca Oldekamp-Kurth | 5. Februar 2026
Seit Juli 2025 gibt es bei Humanas zwei Zentrale Praxisanleiterinnen (ZPAs): Cindy Knappick aus dem Wohnpark Tangermünde unterstützt seitdem Josephien Hahn bei allen Aufgaben rund um die Ausbildung. Doch wer sind die beiden – und welche Tipps haben sie für Azubis und erfahrene Kolleginnen und Kollegen?
Josephien Hahn (l.)
- AUS- UND WEITERBILDUNGEN:
Ausbildung zur examinierte Altenpflegerin, Weiterbildungen zur Fachkraft für außerklinische Beatmung und Intensivpflege und Praxisanleiterin
- BEI HUMANAS SEIT:
Februar 2018
- ZPA SEIT:
1. April 2023
- AN HUMANAS MAG ICH BESONDERS… .
.. die familiäre Atmosphäre, den offenen Umgang und vor allem die Menschlichkeit und das ich so sein kann wie ich bin.
- ICH BIN GERNE ZPA, WEIL…
… ich Freude daran habe, Wissen weiterzugeben und Auszubildende auf ihrem Weg zu begleiten. Mir ist es wichtig, eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schaffen und den Lernenden Sicherheit und Orientierung zu geben. Besonders erfüllend finde ich, wenn ich miterleben darf, wie sie selbstbewusster werden, ihre Stärken entdecken und in ihrem Beruf wachsen.
- FUNFACT ÜBER MICH:
Ich war mal in einer Blaskapelle und habe Trompete gespielt.
- MEIN PERSÖNLICHER TIPP FÜR DEN WOHNPARKALLTAG:
Haltet immer zusammen, vergesst nie den Spaß bei der Arbeit. Ihr funktioniert nur gemeinsam als Team. Zieht die Auszubildenden mit in den Alltag ein und zeigt und erklärt ihnen viel – denn sie sind die Pflege(fach)kräfte von morgen, die euch vielleicht irgendwann pflegen.
Cindy Knappick
- AUS- UND WEITERBILDUNGEN:
Ausbildung zur Altenpflegehelferin und examinierten Altenpflegerin, Weiterbildung zur Praxisanleiterin
- BEI HUMANAS SEIT:
Juli 2020
- ZPA SEIT:
1. Juli 2025
- AN HUMANAS MAG ICH BESONDERS…
… das Konzept und das familiäre Klima.
- ICH BIN GERNE ZPA, WEIL…
… ich die Arbeit mit den Azubis liebe und mein Fokus als ZPA hauptsächlich auf diesen liegt. Die Azubis auf ihrem Weg begleiten zu dürfen und ihre Entwicklung mitzuerleben erfüllt mich. Es ist einfach schön, sozusagen rohe Diamanten mitschleifen zu dürfen, aus denen dann tolle, kompetente, authentische und ehrliche Kollegen werden!
- FUNFACT ÜBER MICH:
Mein eigentlicher Traumberuf war Hundefriseurin! Als solche tätig zu werden, kann ich mir übrigens immer noch vorstellen – vielleicht ja irgendwann mal als zweites berufliches Standbein.
- MEIN PERSÖNLICHER TIPP FÜR DEN WOHNPARKALLTAG:
Pflege ist Teamarbeit! „Nicht einsam, sondern gemeinsam“, dieser Leitsatz gilt nicht nur für das Team, sondern auch für die Bewohnerinnen und Bewohner. Der respektvolle Umgang mit- und untereinander ist immens wichtig – natürlich dürfen auch Spaß und Freude nicht fehlen. Denn auch wenn es mal nicht so läuft, steht fest, dass wieder bessere Zeiten kommen – und Humor und Spaß machen schwerere Zeiten leichter.
von Bianca Oldekamp-Kurth | 2. Februar 2026
Die Verbindung zwischen der Wanzleber Kita „Sarrezwerge“ und dem Humanas-Wohnpark in Wanzleben ist innig. Kein Wunder also, dass einige Bewohnerinnen und Bewohner kürzlich einen Ausflug zur Kita gemacht haben. Schließlich haben die Kids und ihre Erzieherinnen und Erzieher eingeladen – und zwar zum Neujahrsempfang in der Kita. Dieser besonderen Einladung sind die Bewohnerinnen und Bewohner aus Wanzleben nur zu gern nachgekommen.
Gut versorgt mit Kaffee und Gebäck haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner vom Programm der “Sarrezwerge” begeistern lassen. Die Mädchen und Jungen haben den Gästen aus dem Wohnpark, den sie sonst regelmäßig besuchen, bei ihrem Kita-Neujahrsempfang nämlich eine Vorführung präsentiert. Und von der haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks in Wanzleben begeistert gezeigt und freuen sich schon auf den nächsten Besuch der Kids im Wohnpark!
von Bianca Oldekamp-Kurth | 30. Januar 2026
Gleich vier Humanas-Wohnparks sind kürzlich ausgezeichnet worden – mit dem internen Humanas-Qualtitätspreis 2025. Denn bei dem familiengeführten Pflegeunternehmen mit Sitz in Colbitz (Landkreis Börde) in Sachsen-Anhalt ist das Thema Qualität in der Pflege eines der zentralen Anliegen. Und so wurde unter den aktuell 24 Humanas-Wohnparks Ende Januar 2026 bereits zum vierten Mal der Humanas-Qualitätspreis verliehen.
Für die Vergabe des Preises zuständig ist die Stabsstelle Auditierung/Revision, zu der neben Stabsstellenleiter Nico Kamphausen auch Steffi Richter und Barbie Stahlknecht zählen. Auf Grundlage der jährlichen internen, qualitätssichernden Maßnahmen eines jeden Humanas-Wohnparks in den Bereichen Audit ambulante Dienste, Audit Tagespflegen, Interne Revision sowie der Revision Medikamentenmanagement sind die Wohnparks mit Blick auf deren Qualität bewertet worden. „Für das Jahr 2025 zählen wir insgesamt 115 interne, qualitätssichernde Maßnahmen“, berichtet Stabsstellenleiter Nico Kamphausen während der Preisverleihung und erklärt gegenüber den Pflegedienstleitungen: „Sie machen das nicht für uns oder den Medizinischen Dienst, sondern für sich und die Qualität im Wohnpark.“
Gesamtergebnis der Revisionen verbessert sich stetig
Und so hat sich das Gesamtergebnis, das sich aus den Bereichen Audits und Revisionen ergibt, seit der ersten Prüfung im Jahr 2022 stetig verbessert. Grundlage dafür sind die eigenen Unternehmensvorgaben sowie weitere Prüfkriterien, die auf denen des Medizinischen Dienstes basieren.
Über eine Auszeichnung mit dem Humanas-Qualitätspreis dürfen sich für das Berichtsjahr 2025 gleich vier der 24 Wohnpark-Teams um ihre jeweilige Pflegedienstleitungen freuen. Die Pflegedienstleitungen waren es, die den Preis für ihr jeweiliges Wohnpark-Team während der Leitungssitzung im Verwaltungsgebäude in Colbitz entgegengenommen haben.
Zunächst hat Nico Kamphausen zusammen mit Humanas-Geschäftsführer den Wohnpark Heyrothsberge ausgezeichnet. Denn der hat 2025 die prozentual gesehen größte Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr erreicht. „Im Wohnpark ist nach einigen Herausforderungen in den letzten Jahren auch dank Ihnen Konstanz eingetreten und das spiegelt sich in den Prüfergebnissen wider“, lobt Nico Kamphausen Pflegedienstleiterin Doreen Felter.
Vier Wohnparks werden ausgezeichnet
Hatte der Wohnpark Grieben beim Humanas-Qualitätspreis 2024 noch den Preis für die größte Entwicklung bekommen, dürfen sich dessen Pflegedienstleiterin Melissa Alberts und ihr Team in diesem Jahr mit insgesamt 91 Prozent über den 3. Platz freuen.
Die Plätze 1 und 2 bei dem internen Qualitätspreis 2025 belegen indes die Wohnpark-Teams Zielitz (97 Prozent) mit ihrer Pflegedienstleiterin Claudia Sill und Tangermünde (96 Prozent) um ihre Pflegedienstleiterin Anke Warsawski. Sie ist bei der Preisverleihung von ihrer Stellvertreterin Jean Borstel vertreten worden. „Diese beiden Wohnparks wechseln sich auf den ersten beiden Plätzen ja gern auch mal ab“, kommentiert Nico Kamphausen die diesjährige Platzierung lobend. „Und dass, obwohl es auch in diesen Wohnparks immer mal wieder Personalveränderungen gibt“, ergänzt Nico Kamphausen anerkennend.

Sind von Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch (o.l.) und Revisionsleiter Nico Kamphausens (o.r.) mit dem Humanas-Qualitätspreis ausgezeichnet worden: Pflegedienstleiterin Claudia Sill vom Wohnpark Zielitz (1.Platz, o.m.), Jean Borstel, stellvertretende Pflegedienstleiterin im Wohnpark Tangermünde (2. Platz, l.), Pflegedienstleiterin Melissa Alberts vom Wohnpark Grieben (3. Platz, r.) und Doreen Felter, Pflegedienstleiterin im Wohnpark Heyrothsberge (größte Entwicklung, u.m.). Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
Warum Humanas als familiengeführtes Pflegeunternehmen einen solchen Preis verleiht und 2026 im nunmehr fünften Jahr einen so umfangreichen Qualitätssicherungsaufwand betreibt? „Auch so erreichen wir ein Niveau, das uns von der Branche abhebt“, erkennt
Geschäftsführung lobt Arbeit Wohnpark- und Revisionsarbeit
Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch nicht nur die harte Arbeit der Teams in den Wohnparks, sondern auch die von Nico Kamphausen und seinen Revisions-Kolleginnen an und ergänzt: „Die guten Prüfungsergebnisse des Medizinischen Dienstes bestätigen diese Arbeit.“ Die Einführung der internen Prüfungen haben so vor allem auch einen beratenden Aspekt, betont Fabian Biastoch: „Wir prüfen nach den Qualitätsprüfungsrichtlinien und natürlich eigenen Vorgaben. Aber vor allem bereiten wir die Wohnparks damit auch auf die Termine mit dem Medizinischen Dienst vor.“
Auch 2026 wird es Ziel des Teams um Audit und Revision sowie der Wohnparks sein, die hohe Qualität erneut zu bestätigen und somit gewappnet zu sein, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und entgegenwirken.
von Bianca Oldekamp-Kurth | 17. Januar 2026
Ein Beschäftigungsangebot der besonderen Art gibt es seit einiger Zeit im Humanas-Wohnpark Tangerhütte: eine Klangreise. Pflegekraft Christina Gube entführt alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks am Neustädter Ring mit ihren Klangschalen regelmäßig in andere Welten und sorgt so für Entspannung.
„Vor drei Jahren habe ich privat eine spezielle Ausbildung an den Klangschalen gemacht“, erklärt Christina Gube, die als Pflegekraft im Humanas-Wohnpark Tangerhütte tätig ist. Zu ihren Aufgaben zählt auch die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner. Und für die bringt Christina Gube nun regelmäßig ihre eigenen Klangschalen mit in den Wohnpark. Denn ihre Leidenschaft für Klangschalen und Co. findet auch bei den Bewohnerinnen und Bewohnern großen Anklang. Und so kann Christina Gube ihr Hobby auch in ihre Tätigkeit bei Humanas integrieren – und bringt den Bewohnerinnen und Bewohnern zugleich Entspannung mit.
Denn eine Klangreise ist eine geführte Entspannungsmethode, bei der durch den Einsatz von Instrumenten wie Klangschalen, Gongs und Rasseln sowie der Stimme ein meditativer Zustand erreicht wird. „Die Schwingungen der Klänge wirken wie Wellen im Körper, lösen Verspannungen und harmonisieren Geist und Seele“, erklärt Pflegekraft Christina Gube. Schließlich ist das Ziel einer solchen Klangreise, Stress abzubauen und die innere Balance zu fördern. Ihre Klangreisen schreibt Christina Gube selbst.

Pflegekraft Christina Gube aus dem Humanas-Wohnpark Tangerhütte hat vor drei Jahren eine Ausbildung an den Klangschalen absolviert. Foto: Alica Warsawski/Humanas
Die Bewohnerinnen und Bewohner zeigen sich begeistert von den Klangreisen von und mit Christina Gube. Viele seien von Anfang an dabei gewesen und finden es richtig klasse, dass es ein solches Angebot jetzt regelmäßig im Wohnpark gebe. Schließlich mache das Angebot laut eigenen Aussagen richtig was mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Wir sind dankbar, dass Christina das so toll macht“, ist man sich einig.
Ihre Klangreisen führt Christina Gube monatlich mit den interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern durch – dann aber gleich zwei Mal. Schließlich ist die Resonanz auf das besondere Angebot im Humanas-Wohnpark in Tangerhütte so groß, dass sich gleich zwei Gruppen gebildet haben. „Hier geht es schließlich um meditative Zustände und die gelingt am besten in kleineren Gruppen“, erklärt die Pflegekraft, die die Bewohnerinnen und Bewohner während der Klangreisen anders als im Wohnpark-Alltag duzt „um persönlicher und direkter anzusprechen“, erklärt Christina Gube.
Entspannung in lockerer Halt mit ruhiger Atmung
Und so begibt sich Christina Gube mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der beiden Gruppen jeweils einmal im Monat auf Klangreise. Die kreiert die Pflegekraft mit ihren Klangschalen, Glöckchen, Räucherstäbchen und ihrer Stimme, während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in lockerer Haltung bei ruhiger Atmung auf Stühlen sitzen. „Wichtig ist, dass alle bequem sitzen“, erklärt Christina Gube. Dazu berühren die Füße im Idealfall den Boden und die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln. So gelingt es Christina Gube dann, die Bewohnerinnen und Bewohner auf eine Reise zu ihrem inneren Ich zu schicken, um sich selbst und die Außenwelt besser zu spüren – für mehr persönliches Wohlbefinden.
Mit dem neuen Jahr plant Christina Gube neben ihren Klangreisen ein weiteres Angebot besonderes im Humanas-Wohnpark Tangerhütte zu etablieren: einen Frauenkreis mit Orakelkarten. Erste Interessierte gebe es bereits.

Eine kleine Gruppe und eine bequeme Sitzposition ist für die richtige Portion Entspannung während der Klangreise im Wohnpark Tangerhütte wichtig. Foto: Alica Warsawski/Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 14. Januar 2026
Im Humanas-Wohnpark Heyrothsberge haben Hausmeister Ronny Banse-Mündel und Bewohner Jürgen Wilke eine besondere Freundschaft. Statt Langeweile gibtʼs gemeinsame Projekte, Gespräche – und jede Menge frisch gemähten Rasen.
Die simple Bitte, sich einen Rasenmäher ausleihen zu dürfen war es, die beim nötigen Zündkerzenwechsel zum ersten längeren Kontakt zwischen Hausmeister Ronny Banse-Mündel und Bewohner Jürgen Wilke im Humanas- Wohnpark Heyrothsberge geführt hat. Ein Kontakt, der mittlerweile so innig ist, dass der 67-jährige Jürgen Wilke den Wohnpark-Hausmeister bei dessen Tätigkeiten im Alltag fast immer begleitet – und mit anpackt. „Ohne Aufgaben und Gespräche würde es mir in meiner Wohnung nur langweilig werden“, erklärt der ehemalige Landschaftsgärtner.
Und so habe Jürgen Wilke mit dem gemeinsam reparierten Rasenmäher nicht nur rund um seine Zweizimmerwohnungen gemäht, sondern den gesamten Rasen rund um Reihenhaus 1, erinnert sich Ronny Banse-Mündel lachend. „In meinem Job als Landschaftsgärtner habe ich am liebsten Rasen gemäht“, erklärt der 67-Jährige, der in seinem zweiten Lebensjahr an Polio erkrankt ist. Die körperlichen Folgen der Kinderlähmung spürt Jürgen Wilke insbesondere beim Gehen bis heute.

Auf dem Parkplatz der Humanas-Verwaltung in
Colbitz haben Jürgen Wilke (l.) und Ronny Banse-
Mündel die beiden Parkplätze mit den
E-Ladesäulen kenntlich gemacht. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
Seit Februar 2024 bewohnt er eine Zweizimmerwohnung im Humanas- Wohnpark Heyrothsberge. Nach einer lebensrettenden Operation ist Jürgen Wilke auf Anraten seiner Schwägerin, die Hausärztin in Biederitz ist, aus seiner vorigen Wohnung im Magdeburger Stadtteil Neue Neustadt in sein neues Zuhause im Wohnpark Heyrothsberge gezogen. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, betont Jürgen Wilke.
Und das liegt auch daran, dass der 67-Jährige sich in seinem Alltag nicht nur gebraucht fühlt, sondern es auch wird. So agieren Hausmeister Ronny Banse-Mündel und Jürgen Wilke oft im Team und kümmern sich gemeinsam nicht nur um die vielen Gartenarbeiten, anfallende Kleinreparaturen und Renovierungsarbeiten in Wabe und Reihenhäusern, sondern erledigen auch gemeinsame Arzt-Fahrten. Montags und mittwochs stehen Einkaufstouren auf dem Programm, donnerstags helfen die Männer beim Verladen der Lebensmittel-Lieferung „und freitags hat Jürgen dann immer ‚frei‘“, witzelt Ronny Banse-Mündel. „Freitags fahre ich nämlich mit dem Bus nach Magdeburg, treff e mich mit einem Freund und kaufe noch ein paar Sachen ein“, berichtet Jürgen Wilke.
Kaffee und Kuchen als Dankeschön
Hin und wieder hilft Jürgen Wilke auf Bitten anderer Bewohnerinnen und Bewohner auch ohne den Hausmeister bei kleinen Arbeiten. „Da freue ich mich dann immer über ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee als Dankeschön“, gesteht der 67-Jährige und Ronny Banse-Mündel ergänzt, dass das Humanas-Team sehr darauf achte, dass niemand Jürgen Wilkes große Hilfsbereitschaft ausnutze.
Gerade was gärtnerisches Wissen angeht, kann der 67-Jährige dem gelernten Maler und Lackierer Ronny Banse-Mündel noch immer hilfreiche Tipps geben. „Da vertraue ich Jürgen auch blind“, erklärt der Humanas- Hausmeister, der Jürgen Wilke wiederum aus seinem Fachbereich indes noch was beibringen kann.
Schließlich agieren die beiden nicht nur bei der Gartenarbeit, sondern auch bei Malerarbeiten auch in anderen Wohnparks zusammen. „Da gibt es für Jürgen dann auch schonmal Mittagessen in einem anderen Wohnpark“, erklärt der Hausmeister. Gefrühstückt wird aber im Wohnpark in Heyrothsberge. „Abends bereite ich mir mein Essen selber zu“, berichtet Jürgen Wilke. Schließlich schaue er so gern abendliche Sportausstrahlungen im Fernsehen – insbesondere solche, die mit dem SCM und dem FCM zu tun haben.
Unterstützung von beiden Seiten
Das Herz des 67-Jährigen schlägt nämlich grün-rot und blau- weiß. Kein Wunder also, dass die nächste Bank, die das Gespann schleifen und frisch streichen will, dann blau- weiß werden soll. Hilfe vom Wohnpark- Team bekommt Jürgen Wilke indes beim Duschen und er lässt auch seine Zweizimmerwohnung durch das Team aus Heyrothsberge reinigen.
Die gewonnene Zeit verbringt er dann nämlich viel lieber mit dem Hausmeister oder hilft manchmal auch bei Küchentätigkeiten in der Wabe des Wohnparks – und wenn es an manchen Tagen auch weniger Arbeit, sondern ein gutes Gespräch zwischendurch ist, durch das Jürgen Wilke im Alltag begleitet wird.

Zusammen haben Hausmeister Ronny Banse-Mündel (l.)
und Bewohner Jürgen Wilke die Holz-Bänke im
Außenbereich des Wohnparks Heyrothsberge wieder
auf Vordermann gebracht. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas