von Bianca Oldekamp-Kurth | 18. November 2025
Der Wohnpark in Zielitz wird künftig von noch viel mehr kleinen und großen Vögelchen, die in unseren Gefilden überwintern, als bisher besucht. Denn vor kurzem sind im Wohnpark zahlreiche selbstgemachte Vogelfutterbomben entstanden – und die locken natürlich viele Vögel an. Mit Unterstützung des Teams haben einige Bewohnerinnen und Bewohner im Wohnpark Zielitz tatkräftig angepackt und sogenannte Vogelfutterbomben selbstgemacht.
Dass das ganz einfach geht und auch noch Spaß macht, haben die Bewohnerinnen und Bewohner bewiesen. Und nicht mal Netze sind für die selbstgemachten Vogelfutterbomben nötig. Schließlich können sich kleine Meisen und andere Vögelchen in den grünen Plastiknetzen, die klassische Meisenknödel umschließen, verfangen und womöglich verletzen.
Entsprechend sind für die Vogelfutterbomben made by Humanas in Zielitz keine Netze, sondern verschiedene Plastikformen zum Einsatz gekommen. In die haben die Bewohnerinnen und Bewohner Futtermasse, die aus erhitztem Fett und Kernen besteht, gefüllt. Einige der Vogelfutterbomben haben die Bewohnerinnen und Bewohner zudem mit Juteschnur und Stöckchen versehen – damit die Vögelchen an den aufzuhängenden Futterstellen ganz entspannt im Sitzen futtern können.
Zum Auskühlen sind die Vogelfutterbomben dann auf der Terrasse gelandet. Somit ist der Wohnpark Zielitz für den Winter gerüstet und die Bewohnerinnen und Bewohner können die Vögelchen aus der Nachbarschaft versorgen und beim Futtern beobachten.

Zusammen mit dem Team haben Bewohnerinnen und Bewohner bei Humanas in Zielitz sogenannte Vogelfutterbomben gemacht. Foto: Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 17. November 2025
Gertrud Stage und Sieglinde Beyer haben gleich mehrere Gemeinsamkeiten. Beide Frauen leben seit rund zwei Jahren im Humanas-Wohnpark Colbitz und beide backen leidenschaftlich gern.
Als gelernte Köchin wundert es nicht, dass Gertrud Stage auch mit ihren 90 Jahren noch immer gern kocht – und eben auch backt. Ähnlich sieht es bei der 80-Jährigen Sieglinde Beyer aus. Auch sie backt leidenschaftlich gern. Und so sind die beiden Frauen eines der ersten Duos, das sich bereiterklärt hat, für den Nachmittagskaffe der Tagespflege in der sogenannten Wabe als Kernstück des Humanas-Wohnparks Colbitz zu backen.
Wohnpark bestellt Zutaten für Kuchen
„Immer montags zaubern jetzt Bewohnerinnen und Bewohner für die Kaffeezeit einen Kuchen“, erklärt Hauswirtschaftsleiterin Kathrin Holze. Sie freut sich über die Unterstützung der fleißigen Bäckerinnen und Bäcker, die von ihr als Hauswirtschaftsleiterin bei Bedarf im Rahmen dieser Alltagsbegleitung aber natürlich unterstützt werden. So ist es Kathrin Holze, die die Zutaten für die Backwaren im Rahmen ihrer wöchentlichen Lebensmittelbestellung gleich mit ordert.
Dieses Mal waren es vor allem Birnen, die von Kathrin Holze mitbestellt werden mussten. Denn für ihre Montags-Back-Premiere haben sich Gertrud Stage und Sieglinde Beyer einen Tassen-Kuchen ausgesucht. „Genauer gesagt backen wir einen herbstlichen Birnen-Blechkuchen. Das Rezept hat meine Schwiegertochter rausgesucht“, erklärt Sieglinde Beyer. Auch zuhause in ihrer Zweiraumwohnung in einem der drei Reihenhäuser des Humanas-Wohnparks in Colbitz backe Sieglinde Beyer gern. „Für mich allein lohnt sich das aber nicht – außer ich erwarte Besuch“, erklärt die reiselustige 80-Jährige. Gleich gegenüber ihrer Wohnung befindet sich die Zweiraumwohnung von Gertrud Stage. Die beiden Nachbarinnen kommen gut miteinander aus und unterhalten sich regelmäßig – auch abseits ihrer Backaktion für die Gemeinschaft.

Seit rund zwei Jahren wohnen Gertrud Stage (l.) und Sieglinde Beyer Tür an Tür in ihrer jeweils eigenen Zweiraumwohnung im Humanas-Wohnpark Colbitz. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
Für die hat Gertrud Stage sogar ihr eigenes Schälmesser dabei. Während Sieglinde Beyer den Teig mithilfe einer Tasse als Messbecher anrührt, schält Getrud Stage den Großteil der vielen Birnen und viertelt sie. Nachdem die beiden Frauen den Teig auf den beiden eingefetteten Blechen verteilt haben, drapieren sie die Birnenviertel auf den Teig. „Die Birnen versinken ganz schön doll im Teig“, stellt Gertrud Stage fest aber Sieglinde Beyer beruhigt: „Das ist bestimmt nicht schlimm und schmecken wird’s trotzdem.“
Bewohnerinnen und Bewohner lassen sich Birnen-Blechkuchen schmecken
Hilfe gibt es dann von Hauswirtschaftsleiterin Kathrin Holze beim Temperieren des Backofens. Der ist nämlich ein sogenannter Konvektomat und funktioniert etwas anders als ein klassischer Backofen. „Da muss Kathrin die richtigen Einstellungen wählen“, erklärt Sieglinde Beyer. Pünktlich zur Kaffeezeit sind die beiden Birnen-Bleche dann nicht nur fertig, sondern auch ausreichend abgekühlt und verströmen schon überall süßen Kuchen-Duft. Zum Probieren sind dann auch die Getrud Stage und Sieglinde Beyer wieder in der Wabe des Wohnparks. Denn bei der 90-Jährigen Getrud Stage darf ein Stück Kuchen am Nachmittag nicht fehlen. Sieglinde Stage indes erklärt: „Ich backe zwar gern, bin aber keine sonderlich große Kuchen-Esserin.“ Den Birnen-Blechkuchen hat sie dann aber natürlich trotzdem probiert und ist wie ihre Backfreundin Getrud Stage und die Bewohnerinnen und Bewohner der Wabe mit dem Geschmack zufrieden.
Welchen Kuchen die beiden Frauen beim nächsten Mal backen wollen, wissen sie allerdings noch nicht. Dass es ein nächstes Mal geben wird, davon sind sie aber überzeugt – wenn auch jetzt erstmal andere engagierte Bewohnerinnen und Bewohner der Reihenhauswohnungen am Montags-Back-Zug sind.

Gertrud Stage (l.) und Nachbarin Sieglinde eint ihre Backleidenschaft, die sie jetzt regelmäßig zusammen zum Wohle der Gemeinschaft ausleben können. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 16. November 2025
Einen ganz besonders entspannten Tag gab es für die Bewohnerinnen und Bewohner des Humnanas-Wohnparks in Schackensleben kürzlich. Denn das Team hatte zum Beauty-Tag geladen – genauer gesagt zur Maniküre.
Nach einem wohntuenden Bad für die Hände hat sich Teams zunächst mit Nagelscheren an das Kürzen der Nägel gemacht. Im Anschluss gab es auf Wunsch dann noch bunte oder wahlweise dezente Farben auf die frisch gesäuberten und gekürzten Nägel. Eine Wohltat nicht nur für die Hände, sondern auch für die Seele …
von Bianca Oldekamp-Kurth | 11. November 2025
In Zielitz war kürzlich richtig was los. Der Wohnpark war Teil eines großen Berufsfeuerwehr-Wochenendes der Jugendfeuerwehr Zielitz. Für die elf Jungen und zwei Mädchen, die mit dabei waren, gab es an diesem Wochenende Tag und Nacht spannende Übungseinsätze – so auch im Zielitzer Humanas-Wohnpark.
Humanas freut sich, durch den Wohnpark in Zielitz Teil des Feuerwehr-Wochenendes gewesen zu sein und dass das Pflegeunternehmen so die wichtige Arbeit der Nachwuchsretter unterstützen konnte. Entsprechend dankt Humanas allen Jugendwarten, betreuenden Personen sowie den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zielitz und ebenso allen Partnern, die dieses Wochenende für den Feuerwehrnachwuchs vor Ort möglich gemacht haben.

Elf Jungen und zwei Mädchen der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Zielitz waren am Übungseinsatz im Humanas-Wohnpark Zielitz beteiligt. Foto: Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 8. November 2025
Am 8. November ist der Internationale Tag der Reinigungskraft, doch nicht jede Reinigungskraft ist ausschließlich als solche tätig. So werden die insgesamt 24 Wohnparks von Humanas zwar regelmäßig gereinigt – allerdings nicht von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die als Reinigungskräfte angestellt sind. Bei Humanas wird bereichsübergreifend gearbeitet und was das bedeutet, erklärt Christin Buchheiser, die als Hauswirtschaftsleiterin im kürzlich eröffneten Humanas-Wohnpark Wefensleben tätig ist.
Menschen zu helfen, ist seit jeher Christin Buchheisers berufliches Ziel. Als gelernte Kauffrau im Gesundheitswesen ist die 33-Jährige nach der Tätigkeit im Büro eines ambulanten Pflegedienstes und im Innendienst eines Sanitätshauses durch eine Freundin auf die Stelle der Hauswirtschaftsleitung bei Humanas in Wefensleben aufmerksam geworden. „Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich im Juni mit Krücken zum Tag der offenen Baustelle zu meinem ersten Kennenlerngespräch gelaufen bin. Da habe ich schon viele Informationen zum bereichsübergreifenden Arbeiten erhalten“, berichtet Christin Buchheiser und erläutert nun mit dem Wissen aus dem eigenen Arbeitsalltag: „Unter Hauswirtschaftsleitung mag so manche verstehen, dass zu meinen Aufgaben ausschließlich Kochen und Putzen gehören – das stimmt aber nicht.“
Die 33-Jährige ist nämlich auch für die Bestandskontrolle und Bestellungen der Lebens- sowie Reinigungsmittel zuständig und erstellt in Abstimmung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den Speiseplan. Dafür muss Christin Buchheiser mögliche Lebensmittelunverträglichkeiten und kulinarische Vorlieben beachten. „Und die frage ich gleich im Erstgespräch, das meine Pflegedienstleiterin und ich gemeinsam mit neuen Bewohnerinnen und Bewohnern führen, persönlich nochmal ab“, berichtet Christin Buchheiser über das gemeinsame Vorgehen der Frauen, auf das sie sich verständigt haben. Diese persönliche Abfrage erfolgt zusätzlich zum vorigen Gespräch über Diagnosen. „Bei uns spielt sich dieser bereichsübergreifende Austausch so gerade optimal ein“, findet Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser.
Hauswirtschaftsleiterin als Pflegerin und Hausmeisterin
Das bereichsübergreifende Arbeiten geht aber weit über die Theorie eines Aufnahmegesprächs hinaus. So wird Christin Buchheiser abseits ihrer hauswirtschaftlichen Tätigkeiten auch in der Praxis pflegerisch und manchmal auch hausmeisterlich tätig. „Das ist dann der Fall, wenn ich gebraucht werde“, erklärt die 33-Jährige. Natürlich bekomme sie auch immer dann, wenn nötig, Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen. „Das ist für mich ganz selbstverständlich, dass man über den Tellerrand der eigenen Tätigkeit hinausschaut und sich gegenseitig unterstützt“, sagt die 33-Jährige und lebt das bereichsübergreifende Arbeiten bei Humanas aus Überzeugung.
Das Reinigungskonzept, nach dem im Wohnpark Wefensleben geputzt wird, haben sich Hauswirtschaftsleiterin Christin Buchheiser und Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser gemeinsam überlegt. „Jeden Tag werden vier der 28 Einraumappartements in der Wabe gereinigt“, erklärt die Pflegedienstleiterin, die, wie ihr gesamtes Team, bei Bedarf auch selbst bereichsübergreifend tätig wird. Die sogenannte Wabe als Kernstück aller von Humanas erbauten Wohnparks verfügt über insgesamt 28 Einraumappartements, die allesamt mit einem eigenen Bad sowie Terrasse ausgestattet sind. „Allein daran, dass hier täglich Reinigungsarbeiten anfallen, wird deutlich, dass alle Teammitglieder mal putzen müssen und somit bereichsübergreifend tätig sind“, erklärt Christin Buchheiser, die als Hauswirtschaftsleiterin nicht jeden Tag im Wohnpark ist und somit auch nicht jeden Tag kocht.

Christin Buchheiser ist Hauswirtschaftsleiterin des Humanas-Wohnparks in Wefensleben und mag das bereichsübergreifende Arbeiten, das viel Abwechslung in ihren Arbeitsalltag bringt. Foto: Bianca Odlekamp-Kurth/Humanas
Tanja Hochheuser schätzt die Zusammenarbeit mit ihrem Team sehr. „Wir brainstormen gern über die Abläufe und versuchen den für uns stets besten Weg im Einklang mit der Humanas-Philosophie zu finden“, berichtet sie und verrät, dass im Reinigungsablauf auch die drei Reihenhäuser, die sich noch im Aufbau befinden, schon mit bedacht wurden.
Zweizimmerwohnungen sind Ende 2025 bezugsbereit
Voraussichtlich ab Dezember 2025 können erste Mieterinnen und Mieter die ersten der insgesamt 28 Zweiraumwohnungen beziehen, die, wie die Einzimmerappartements, über ein eigenes Bad und eine eigene Terrasse verfügen. In der sogenannten „Wabe“ sind indes im Oktober die ersten Bewohnerinnen und Bewohner schon eingezogen. Sie und auch das Team, das noch wachsen soll, freuen sich auf viele weitere Mitbewohnerinnen und -bewohner.
Mit dem Bau des Wohnparks in Wefensleben ist es Menschen möglich, glücklich und selbstbestimmt in ihrer Heimat zu leben, auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Die hybride Wohnform bietet Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als stationäre Pflegeheime und dies, mit niedrigeren Eigenanteilen. Auch wenn es sich bei Humanas-Wohnparks nicht um klassische Pflegeheime handelt, ist eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch die Kombination aus Wohnen, ambulanter Pflege und Tagespflege möglich. Den ambulanten Dienst und die Tagespflege von Humanas können nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner nutzen, sondern auch Ortsansässige außerhalb des Wohnparks.

Wefenslebens Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser (l.) und Christin Buchheiser, Hauswirtschaftsleiterin des neuen Humanas-Wohnparks an der Bahnhofstraße, verstehen sich gut und freuen sich schon auf neue Bewohnerinnen und Bewohner und Teammitglieder. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas