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Wohnpark Gröbern feierlich eröffnet

Wohnpark Gröbern feierlich eröffnet

Der 19. Wohnpark von Humanas ist feierlich eröffnet worden. In Gröbern werden rund 20 Arbeitsstellen geschaffen und weitere Projekte des Pflegeunternehmens sind in der Region schon in der Planung.

„Vor gar nicht allzu langer Zeit standen wir hier auf der grünen Wiese und haben noch von dem Projekt in der Zukunft gesprochen“, sagte Dr. Jörg Biastoch, geschäftsführender Gesellschafter von Humanas, bei der Eröffnung zu Bürgermeister Ferid Giebler. 

„Wir freuen uns, dass in der kurzen Zeitspanne der Wohnpark errichtet werden konnte und es schon so schön aussieht“, betonte der Bürgermeister der Gemeinde Muldestausee. „Ich möchte mich auch ganz herzlich bei Humanas für die Investition hier bedanken. Als Gemeinde können wir den Bedarf nach altersgerechtem Wohnen und einer solchen Versorgung gar nicht alleine decken.“ In dem Wohnpark in Gröbern finden 28 Bewohnerinnen und Bewohner eine Alternative zum klassischen Pflegeheim, die eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung zu günstigeren Preisen als bei stationären Anbietern gewährleistet. Hinzukommen mehrere Zweiraumwohnungen, in denen auch eine pflegerische Versorgung durch Humanas möglich ist. 

Verstärkung gesucht

„Aktuell sind wir 11 Kolleginnen und Kollegen“, erklärte Sylvana Heine, Pflegedienstleiterin an dem Standort, mit Blick auf die Belegung. „Sobald wir alle Wohnungen belegt haben, werden hier rund 20 Menschen eine Arbeitsstelle gefunden haben“, fügte Ina Kadlubietz, geschäftsführende Gesellschafterin von Humanas, hinzu. Bewerbungen von Pflegefachkräften seien ebenso willkommen wie von Pflegekräften oder Quereinsteigenden. 

Der Wohnpark Gröbern wird zudem nicht der letzte Standort in der Region sein, verriet Dr. Biastoch. „Wir sind schon in Gesprächen“, ließ er wissen. Durch die Photovoltaikanlagen und hochenergetische Bauweise müssten die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner auch keine Kostenexplosionen fürchten. 

Gratulationen aus dem Magdeburger Rathaus zum 102. Geburtstag

Gratulationen aus dem Magdeburger Rathaus zum 102. Geburtstag

Zum 102. Geburtstag hat Erika Augustin auch einen Besuch und eine Überraschung aus dem Magdeburger Rathaus erhalten. Wirtschaftsbeigeordnete Sandra Yvonne Stieger gratulierte stellvertretend für Oberbürgermeisterin Simone Borris. 

„Mit den besten Wünschen von Frau Borris und auch unserem Ministerpräsidenten Reiner Haseloff“ überreichte Sandra Yvonne Stieger zwei Urkunden und Geschenke an Erika Augustin. „Ich gratuliere ihnen ganz recht herzlich“, ergänzte die Magdeburger Beigeordnete für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit in Vertretung von Oberbürgermeisterin Simone Borris. 

Fabian Biastoch, Prokurist bei Humanas, gratuliert Erika Augustin zum 102. Geburtstag.

Fabian Biastoch, Prokurist bei Humanas, gratuliert Erika Augustin zum 102. Geburtstag.

Die Jubilarin, die ihren 102. Geburtstag am 10. September im Kreise ihrer Familie und natürlich im Humanas Wohnpark Hans-Grade-Straße gefeiert hatte, freute sich sichtlich. „Kommen Sie her“, forderte Erika Augustin die Besucherin aus dem Rathaus auf und umarmte sie herzlich. 

Ein Versprechen zum Abschied

Beim Abschied war klar, dass sich beide Damen wiedersehen werden. „Zum 105. Geburtstag komme ich wieder vorbei“, versprach Sandra Yvonne Stieger. „Ich freue mich schon darauf“, entgegnete Erika Augustin mit einem Lächeln im Gesicht. 

Im Namen der Geschäftsleitung des Pflegeunternehmens aus Colbitz (Landkreis Börde) gratulierte zudem Prokurist Fabian Biastoch dem Geburtstagkind. Erika Augustin war erst als 100-Jährige zu Humanas gezogen und ist inzwischen die älteste Bewohnerin in den Wohnparks des Familienunternehmens. 

Nächster Meilenstein in der Ulnerstraße erreicht

Nächster Meilenstein in der Ulnerstraße erreicht

Für den zusammen mit der Wohnungsbaugenossenschaft „Die Stadtfelder“ geplanten Wohnpark im Neustädter Feld Magdeburg ist ein weiteres Etappenziel erreicht worden. Die Zeitkapsel ist vergraben worden. Investiert werden an dem Standort über drei Millionen Euro. 

„Für uns ist das Gebiet rund um die Ulnerstraße ein ganz besonderes“, betont Jens Schneider, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Die Stadtfelder“ (DSW) bei der traditionellen Vergrabung der Zeitkapsel. „Da wir aufgrund unserer Modulbauweise keinen klassischen Grundstein legen, haben wir diese schöne Tradition eingeführt“, erklärt Dr. Jörg Biastoch, geschäftsführender Gesellschafter von Humanas. 

Damit ist ein weiterer Meilenstein erreicht. „Seit 2003 ist das Grundstück im Besitz unserer Genossenschaft und 15 Jahre später sind wir auf Vermittlung der „Otto von Guericke“ auf Humanas aufmerksam geworden“, ergänzt Schneider. 

„Kontakt mit Humanas ein Glücksfall“

Dem pflichtet auch Dr. Peter Lehmann, Aufsichtsratsvorsitzender von „Die Stadtfelder“, bei: „Es war uns ein Anliegen, altersgerechtem Wohnen eine besondere Rolle zu kommen zu lassen. Der Kontakt mit Humanas war daher ein Glücksfall.“ Nur einen Monat nach der Begehung eines baugleichen Wohnparks in Magdeburg-Olvenstedt habe sich der Aufsichtsrat daher für das Projekt ausgesprochen.  

Mit dem Wohnpark in der Ulnerstraße 31 wird auch ein Angebot für die derzeitigen Mieterinnen und Mieter der Stadtfelder geschaffen. Schließlich betreibt die Genossenschaft 250 Wohnungen in direkter Umgebung. „Unsere Aufgabe ist es, für unsere Mitglieder da zu sein und ihnen auch eine Möglichkeit zu geben, im Alter im Umfeld preisgünstig leben zu können“, ergänzt daher auch DSW-Vorstand Jörg Koßmann. 

„Insgesamt werden hier etwas mehr als drei Millionen Euro investiert und rund 20 Arbeitsplätze geschaffen“, ergänzt Dr. Biastoch. Die ersten Personen können im Frühjahr 2023 einziehen. 

Humanas wird dritter Hauptsponsor des SC Magdeburg

Humanas wird dritter Hauptsponsor des SC Magdeburg

Humanas wird zur neuen Saison dritter Hauptsponsor des SC Magdeburg. Das Pflegeunternehmen aus Colbitz ist in der EHF Champions League zudem auf dem Trikot des Deutschen Handballmeisters präsent. 

Humanas wird neben der Getec Energie Holding GmbH und hummel Sport und Leisure dritter Hauptsponsor des SC Magdeburg. „Als langjährige Unterstützer des Sports in der Region – ob im Amateur- oder Profibereich – ist es uns eine Ehre und Freude, dass wir unser Engagement beim SC Magdeburg ausbauen dürfen“, erklärt Ina Kadlubietz, geschäftsführende Gesellschafterin von Humanas und seit kurzem auch Mitglied des Aufsichtsrats der Handball Magdeburg GmbH.

Handballer Matthias Musche im neuen Champions-League-Trikot des SC Magdeburg mit Humanas als Brustsponsor.

Handballer Matthias Musche im neuen Champions-League-Trikot des SC Magdeburg mit Humanas als Brustsponsor. Fotos: SC Magdeburg

Neben der Werbepräsenz in der Getec-Arena wird das Logo des Familienunternehmens in der EHF Champions League auch auf der Brust der Handballer zu sehen sein. „In der Champions League auf dem Trikot des Deutschen Handballmeisters präsent zu sein, macht uns stolz. Wir freuen uns schon jetzt auf spannende und siegreiche europäische Abende mit dem SCM!“, ergänzt Ina Kadlubietz. 

Marc-Henrik Schmedt, Geschäftsführer Handball Magdeburg GmbH, sagt zur bis 2024 vereinbarten Partnerschaft: „Die Humanas Pflege GmbH & Co. KG zeigt ein vielfältiges Engagement in Sport und Kultur in Sachsen-Anhalt. Die Region braucht solche Initiativen aus der Wirtschaft, um Magdeburg und Umgebung, auch durch erfolgreichen Sport, zu einem attraktiven und lebenswerten Standort zu machen. Zudem verbindet die Humanas mit ihrem Engagement – wie viele andere Partner auch – die beiden großen Sportvereine der Landeshauptstadt Magdeburg. Wir sind sehr froh und glücklich, Humanas zunächst für die kommenden beiden Spielzeiten fest an unserer Seite zu haben. Mit dem Aufstieg der Humanas zum dritten Hauptsponsor haben wir unsere wirtschaftliche Basis weiter verbreitet und stabilisiert. Wir wollen so die Voraussetzungen schaffen, auch zukünftig Handball auf Spitzenniveau in Magdeburg zu ermöglichen.“

Trikots ab Ende September erhältlich

Daheim gehen die Magdeburger in den neuen Champions-League-Trikots in Schwarz und in der Fremde in Weiß mit goldenen Akzenten gemeinsam auf Tour durch die europäische Königsklasse. Die Trikots sind ab Ende September im SCM-Fanshop erhältlich.

Humanas unterstützt neben dem SC Magdeburg auch den 1. FC Magdeburg. Bei dem Fußballzweitligisten gehört das Pflegeunternehmen ebenfalls zu den wichtigsten Partnern und ist dort ebenfalls auf dem Trikot präsent. Zudem unterstützt Humanas auch die Leichtathleten des SC Magdeburg, Profirennfahrer Dominique Schaak und zahlreiche Vereine im Breitensport. 

Wohnparks werden ökologischer und energieeffizienter

Wohnparks werden ökologischer und energieeffizienter

Dr. Jörg Biastoch Humanas

Dr. Jörg Biastoch, geschäftsführender Gesellschafter von Humanas, berichtet, wie und warum die Wohnparks weiterentwickelt werden. Archivfoto: Peter Gercke/Humanas

Während in der Außenform kaum Veränderungen sichtbar sind, so bergen die neuen Wohnparks am Magdeburger Bruno-Taut-Ring oder in Gröbern doch einige innovative Geheimnisse. Im Interview erklärt Humanas-Chef Dr. Jörg Biastoch, welche das genau sind.

Was ist der Unterschied zwischen dem ersten Wohnpark in Meisdorf und den neuesten in Gröbern oder am Bruno-Taut-Ring in Magdeburg, der auf dem Foto in der finalen Bauphase abgebildet ist?
Wir haben seit 2009 die Bauweise der Wohnparks permanent weiter entwickelt. Zwar hat sich die äußere Gestalt wenig verändert, aber doch die Bauweise. In unserem ersten Wohnpark in Meisdorf haben wir beispielsweise noch mit klassischem Kalksandstein und einer davor geklebten Wärmedämmverbundfassade gearbeitet. In Darlingerode haben wir dann Tonziegel verwendet, die mit Dämmstoff aufgefüllt worden sind, um die KfW-Standards zu erfüllen. Später haben wir mit Gasbetonsteinen gearbeitet, um die Wärmedämmung zu erreichen und keine Styroporfassade nutzen zu müssen. Seit kurzem setzen wir auf eine Holzrahmenständerbauweise. Früher hat man dazu übrigens Fachwerk gesagt.

Warum diese ständige Veränderung und Anpassung?
Unser Ziel ist es immer ökologisch und wirtschaftlich zu bauen. Das heißt, dass wir so ökologisch bauen, wie es wirtschaftlich möglich ist. Wir wollen nicht um jeden Preis ökologisch bauen, sonst sind die Mieten am Ende unsozial. Wir wollen, dass sich die Menschen die Wohnungen leisten können. Wir haben heute aber schon eine sehr ökologische Bauweise und wollen diese auch noch weiterentwickeln.

Das heißt?
In Zielitz haben wir im Bereich der Bodenplatte mit einem Schraubfundament gearbeitet. Das funktioniert zwar, aber wir haben auch hier bereits eine noch bessere Option gefunden. In Schwanebeck und Gröbern haben wir daher erstmals mit Schaummörtel arbeiten. Er ist komplett aus natürlichen Produkten hergestellt und folglich ohne petrochemischem Zusatz. Zudem ist er tragfähiger. Konkret wird dort Boden abgekratzt, der Schaummörtel eingebracht und dann die Fertigteile der Bodenplatte verarbeitet. Insgesamt entwickeln wir die Baustoffe gemeinsam mit unseren Partnern weiter und ohne zu viel verraten zu wollen, hoffen wir, dass wir in einigen Jahren einen komplett nachhaltigen und energieautarken Wohnpark bauen können.

Was sind denn die Vorteile?
Als Magdeburger kennt man industriellen Wohnungsbau, der immer einen Vorteil mit sich bringt, wenn man viele Gebäude in gleicher Art bauen will. Zudem ist die Wärmeisolierung durch eine ausgefeiltere innere Isolierung des Baukörpers besser. Die Belastung der Gebäude ist auch höher. Das heißt, wir können, wie in der Hans-Grade-Straße erstmals geschehen, eine Solaranlage auf den Dächern installieren und sie auch begrünen. Das wäre bei der herkömmlichen Bauweise so nicht möglich.

Die Fertigteile kommen aus der Ukraine nach Sachsen-Anhalt. Warum der weite Weg?
Da in Deutschland keine entsprechenden Teile produziert werden, sind wir bei einer Reise der IHK Magdeburg in die Ukraine auf mehrere Firmen aufmerksam geworden und haben in DeltaHouse einen Partner gefunden, der schon zuvor in Deutschland aktiv war. Das Holz stammt aus der Ukraine oder Estland. Die restlichen Produkte sind deutscher Herkunft, die aber teilweise im Ausland gefertigt werden. Beispielsweise sind die Trockenbauelemente von Knauf, werden aber in der Ukraine produziert. Die Fertigteile werden zu den Baustellen transportiert und dort werden die Wabe oder die Zweizimmerwohnungen anschließend montiert.

Ist diese Art des Bauens dann noch immer ökologisch? Der Fußabdruck ist ja sicher höher, oder?
Das kommt auf die Betrachtungsweise an. Wenn man den Gesamtzyklus betrachtet, ist es ökologischer. Bei einem konventionellen Bau, der gleiche ökologische Standards erreichen will, muss viel Styrodur verwendet werden. Dieser Stoff ist chemisch hergestellt und muss später als Sondermüll entsorgt werden. Zwar sind die Transportwege auf den ersten Blick unökologisch, aber wir greifen durch den geringeren Erdaushub auch weniger stark in die Bodenhydrologie ein. Durch das Gründach und die Energieersparnis gehe ich davon aus, dass der gesamte Baukörper ökologischer ist.

Das Gründach hatten wir bereits erwähnt. Erstmals hat Humanas 2019 so gebaut und seitdem hat jeder neue Wohnpark ein Gründach. Was spricht für diese Bedachung?
Ein Gründach hat den Vorteil, dass es Wasser speichert und durch Verdampfung abgibt. Das wirkt im Sommer wie eine Klimaanlage und im Winter isoliert es besser als eine normale Wärmedämmung. Das Regenwasser verbleibt somit auch auf dem Grundstück. Damit haben wir auch den Vorteil, …

…dass das Regenwasser nicht teuer abgeleitet werden muss, oder?
Genau. Auch der Kostenfaktor spielt da eine Rolle, aber vor allem bleibt das Regenwasser so nicht nur auf dem Grundstück, sondern auch in der Stadt. Damit sinkt der Grundwasserspiegel der Kommune weniger. Zudem ist eine ordnungsgemäße Versickerung des Regenwassers nicht einfach umzusetzen.

Welchen energetischen Standard erfüllen die Humanas-Wohnparks aktuell?
Wir bauen im Moment mindestens KfW-Standard 55, teilweise aber auch schon 40.

Ist im Vergleich zu Standardbauweisen die Fertigteilbauweise auch qualitativ vergleichbar und ähnlich nachhaltig?
Da gibt es keinen Unterschied. Fertigteilhäuser sind konventionell gebauten Häusern qualitativ keineswegs unterlegen. Die Qualität ist sogar noch ein Stück höher.