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Gutes Zeitmanagement für Pflegefachkräfte

Gutes Zeitmanagement für Pflegefachkräfte

Das richtige Zeitmanagement ist im Dienst einer Pflegefachkraft das A und O. Denn mit einem guten Zeitmanagement sind die Aufgaben, die der PFK-Dienst in den Humanas-Wohnparks birgt, gut zu schaffen – auch mit Unterbrechungen durch Fragen von Kolleginnen und Kollegen, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie deren Angehörige und anderen Menschen, die täglich in den Wohnpark kommen.

Wie sie ihr eigenes Zeitpensum sinnvoll inklusive Zeitpuffer planen, haben neun PFK-Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Wohnparks kürzlich bei einem internen Akademie-Termin gelernt. Geleitet haben den Workshop „Zeitmanagement für PFK“ im Verwaltungsgebäude in Colbitz die beiden Projekt-PDLs Katrin Blume und Katrin Lindgreen.

Arbeitsalltag effektiv gestalten

„Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, wie sich die Fachkräfte ihren Arbeitstag so gestalten können, dass sie ihre Aufgaben gut schaffen können. Dafür ist es beispielsweise wichtig zu wissen, wie PK-Kolleginnen und Kollegen befähigt werden, selbstständiger zu arbeiten“, erklärt Katrin Blume. Schließlich sind Pflegefachkräfte während ihres Dienstes dafür da, PFK-spezifische Aufgaben zu erfüllen, die Pflegekräfte nicht leisten dürfen. Dazu gehört beispielsweise das Setzen der Medikamente, das Schreiben der SIS und der Maßnahmenpläne, sowie die Überprüfung der Maßnahmenpläne und der erforderlichen individuellen Beratungen der Bewohnerinnen und Bewohner. Zu den Aufgaben der Fachkräfte gehört außerdem der zu Haus- und Fachärzten beispielsweise bei Veränderung der Wundversorgung, des Medikamentenplans, das Verordnungsmanagement und unter Umständen das Schreiben von Dienst- und Tourenplänen sowie die Vorbereitung der Abrechnung.

Projekt-Pflegedienstleiterin Katrin Blume leitet gemeinsam mit Katrin Lindgreen den Workshop "Zeitmanagement für PFK". Foto: Humanas

Projekt-Pflegedienstleiterin Katrin Blume leitet gemeinsam mit Katrin Lindgreen den Workshop „Zeitmanagement für PFK“. Foto: Humanas

Und da kommen Unterbrechungen in Konzentrationsphasen ungelegen – vor allem dann, wenn sie gar nicht nötig wären. So dürfen Pflegekräfte deutlich mehr als so manch eine bzw. einer denkt – beispielsweise den Rettungsdienst alarmieren und die Situation nach einem Sturz managen. Hier ist es wichtig, dass die PK-Kolleginnen und Kollegen befähigt werden, selbst zu handeln, wo sie es auch dürfen.

In puncto PFK-Zeitmanagement ist aber auch entscheidend, dass sich die Fachkraft Zeitpuffer für nötige Fragen und Hilfe der PK-Kolleginnen und Kollegen einbauen. Denn natürlich sollen diese bei Bedarf Fragen stellen und Hilfe erwarten dürfen. Damit die PFK dadurch aber nicht unter Zeitdruck gerät, ist das eigene Zeitmanagement samt Puffer so wichtig.

Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit

Und so haben die Workshopteilnehmenden anhand zweier Zeitmanagement-Systeme Aufgaben kategorisiert. Durch das sogenannte Eisenhower-Prinzip haben die PFKs Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit in verschiedene Kategorien eingeteilt und durch diese Methode letztlich so manche Aufgabe ermittelt, die abgegeben werden sollte, um sich vernünftig um die Aufgaben kümmern zu können, die nur von den PFKs erledigt werden dürfen.

„Vor allem stand an diesem Tag aber auch der Austausch untereinander im Vordergrund“, fasst Katrin Blume den für alle Beteiligten erfolgreichen Workshop-Tag zusammen. 

Durch das sogenannte Eisenhower-Prinzip haben die Pflegefachkräfte Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit in verschiedene Kategorien eingeteilt. Foto: Humanas

Durch das sogenannte Eisenhower-Prinzip haben die Pflegefachkräfte Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit in verschiedene Kategorien eingeteilt. Foto: Humanas

„Führungswürfel“ erfolgreich abgeschlossen

„Führungswürfel“ erfolgreich abgeschlossen

Humanas hat den dritten Durchgang ihres internen Weiterbildungsprogramms „Führungswürfel“ erfolgreich durchgeführt und damit erneut gezielt ihre Pflegedienstleitungen gefördert. Im Zeitraum vom 28. Mai 2025 bis zum 30. Januar 2026 standen insgesamt 120 Stunden Lernen, Üben und Reflektieren auf dem Programm.  

Am aktuellen Durchgang nahmen Julia Heinrich (Wohnpark Brehna), Paul Baeslack (Wohnpark Colbitz), Jana Schreiber (Wohnpark Gröbern), Nicole Kraut (Wohnpark Schwanebeck) und Gabriele Will (Wohnpark Wanzleben) teil. Der nächste Durchgang startet am 25. März 2026 mit neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Praxisnahe Förderung im Humanas-Kontext

Der „Führungswürfel“ wurde bewusst als internes Format entwickelt, um Pflegedienstleitungen praxisnah im Humanas-Kontext zu fördern. Die Inhalte des Grundkurses waren für alle Teilnehmenden vergleichbar aufgebaut, individuell angepasst und boten Raum für den Transfer in den Arbeitsalltag. In den anschließenden Refresh-Terminen wurde das Wissen aufgefrischt, reflektiert und weiterentwickelt.

Das Programm verbindet Theorie und Praxis: Themen wie Teamentwicklung, werteorientierte Führung, Konfliktlösung, Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und Reflexion wurden gezielt behandelt – Punkte, die in klassischen Pflegedienstleitungsweiterbildungen häufig nur am Rande vorkommen. Ziel war es, Impulse für die tägliche Arbeit zu geben, kollegialen Austausch zu fördern und Führungskräfte in ihren individuellen Stärken zu stärken.

Den krönenden Abschluss bildet der sogenannte „Hürdenlauf“. Hier mussten die Pflegedienstleitungen ihr gelerntes Können unter Beweis stellen, indem sie eine Dienstberatung mit neutralen Teilnehmerinnen und Teilnehmern simulierten und direktes Feedback erhielten. Bewertet wurde, wie gut das selbstgewählte Thema vermittelt wurde und welche Wirkung die eigene Führung entfaltet. Dieser praktische Abschluss machte das Gelernte greifbar und lieferte wertvolle Impulse für den Führungsalltag.

Stärken der Führungskräfte weiterentwickeln

Der „Führungswürfel“ wurde federführend von Jenifer Diedrich entwickelt, die bei Humanas für Aus- und Weiterbildung sowie Personalentwicklung zuständig ist. Dazu sagte Diedrich: „Es geht explizit nicht darum, auf Biegen und Brechen ein Konzept umzusetzen und ein Führungsverhalten zu übernehmen, das in der Theorie gut klingt, aber nicht authentisch ist.“ Vielmehr gehe es darum, Führungskräfte in ihren Stärken zu sehen, sie gezielt weiterzuentwickeln und zu ermutigen, ihren eigenen, authentischen Weg bewusst und reflektiert zu gestalten.

Mit dem „Führungswürfel“ zeigt Humanas, wie praxisnahe Personalentwicklung, nachhaltige Qualitätsarbeit und authentische Führung Hand in Hand gehen. Das Programm stärkt die Führungskompetenzen, fördert den Teamgeist und setzt Impulse für eine zukunftsorientierte Pflege. 

Doppelte Power der Zentralen Praxisanleiterinnen bei Humanas

Doppelte Power der Zentralen Praxisanleiterinnen bei Humanas

Seit Juli 2025 gibt es bei Humanas zwei Zentrale Praxisanleiterinnen (ZPAs): Cindy Knappick aus dem Wohnpark Tangermünde unterstützt seitdem Josephien Hahn bei allen Aufgaben rund um die Ausbildung. Doch wer sind die beiden – und welche Tipps haben sie für Azubis und erfahrene Kolleginnen und Kollegen? 

Josephien Hahn (l.)

  • AUS- UND WEITERBILDUNGEN:
    Ausbildung zur examinierte Altenpflegerin, Weiterbildungen zur Fachkraft für außerklinische Beatmung und Intensivpflege und Praxisanleiterin
  • BEI HUMANAS SEIT:
    Februar 2018
  • ZPA SEIT:
    1. April 2023
  • AN HUMANAS MAG ICH BESONDERS… .
    .. die familiäre Atmosphäre, den offenen Umgang und vor allem die Menschlichkeit und das ich so sein kann wie ich bin.
  • ICH BIN GERNE ZPA, WEIL…
    … ich Freude daran habe, Wissen weiterzugeben und Auszubildende auf ihrem Weg zu begleiten. Mir ist es wichtig, eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schaffen und den Lernenden Sicherheit und Orientierung zu geben. Besonders erfüllend finde ich, wenn ich miterleben darf, wie sie selbstbewusster werden, ihre Stärken entdecken und in ihrem Beruf wachsen.
  • FUNFACT ÜBER MICH:
    Ich war mal in einer Blaskapelle und habe Trompete gespielt.
  • MEIN PERSÖNLICHER TIPP FÜR DEN WOHNPARKALLTAG:
    Haltet immer zusammen, vergesst nie den Spaß bei der Arbeit. Ihr funktioniert nur gemeinsam als Team. Zieht die Auszubildenden mit in den Alltag ein und zeigt und erklärt ihnen viel – denn sie sind die Pflege(fach)kräfte von morgen, die euch vielleicht irgendwann pflegen. 

Cindy Knappick

  • AUS- UND WEITERBILDUNGEN:
    Ausbildung zur Altenpflegehelferin und examinierten Altenpflegerin, Weiterbildung zur Praxisanleiterin
  • BEI HUMANAS SEIT:
    Juli 2020
  • ZPA SEIT:
    1. Juli 2025
  • AN HUMANAS MAG ICH BESONDERS…
    … das Konzept und das familiäre Klima.
  • ICH BIN GERNE ZPA, WEIL…
    … ich die Arbeit mit den Azubis liebe und mein Fokus als ZPA hauptsächlich auf diesen liegt. Die Azubis auf ihrem Weg begleiten zu dürfen und ihre Entwicklung mitzuerleben erfüllt mich. Es ist einfach schön, sozusagen rohe Diamanten mitschleifen zu dürfen, aus denen dann tolle, kompetente, authentische und ehrliche Kollegen werden!
  • FUNFACT ÜBER MICH:
    Mein eigentlicher Traumberuf war Hundefriseurin! Als solche tätig zu werden, kann ich mir übrigens immer noch vorstellen – vielleicht ja irgendwann mal als zweites berufliches Standbein.
  • MEIN PERSÖNLICHER TIPP FÜR DEN WOHNPARKALLTAG:
    Pflege ist Teamarbeit! „Nicht einsam, sondern gemeinsam“, dieser Leitsatz gilt nicht nur für das Team, sondern auch für die Bewohnerinnen und Bewohner. Der respektvolle Umgang mit- und untereinander ist immens wichtig – natürlich dürfen auch Spaß und Freude nicht fehlen. Denn auch wenn es mal nicht so läuft, steht fest, dass wieder bessere Zeiten kommen – und Humor und Spaß machen schwerere Zeiten leichter.
Humanas bietet ‚Bootcamp‘ für Azubis

Humanas bietet ‚Bootcamp‘ für Azubis

In einem zweitägigen Grundkurs bereiten Josephien Hahn, zentrale Praxisanleiterin bei Humanas, und Jenifer Diedrich, Expertin für Aus- und Weiterbildung, die neuen Auszubildenden auf den Start mit den Bewohnerinnen und Bewohnern in unseren Wohnparks vor.

Der Übergang von der Schulzeit ins Berufsleben ist ein großer Schritt – gerade beim Schritt in ein so verantwortungsvolles Berufsfeld wie die Pflege von älteren Menschen. Um unseren neuen Auszubildenden den Einstieg zu erleichtern, gibt es seit dem Sommer 2024 einen zweitägigen Workshop für die Nachwuchs-Pflegeprofis. Bei diesem lernen die Azubis alles, was sie in unseren Wohnparks erwartet, sodass sie zukünftig gemeinsam mit unseren Teams den Humanas-Alltag rocken.

Selbstvertrauen für Ausbildung mitgeben

„Unser Ziel ist es, den Humanas-Nachwuchs nicht nur fachlich, sondern auch persönlich zu stärken, damit die Auszubildenden mit Selbstvertrauen und Begeisterung in ihre Ausbildung starten können“, sagt Josephien Hahn, die seit Februar 2018 der Humanas-Familie angehört. Praktische Übungen und der gemeinsame Austausch stehen im Vordergrund. Themen wie Teamarbeit, die Kommunikation mit der Bewohnerschaft sowie ein erster Einblick in pflegerische Abläufe in unserem Wohnpark in Colbitz werden praxisnah vermittelt.

Um die Azubis für „trockene“ Themen wie Hygienestandards, Desinfektion, Rasur-Routine oder sicheren Transfer und richtige Lagerung zu begeistern, erfordert es Kreativität. Experimente mit fluoreszierendem Licht nach dem Händewaschen oder Selbsttests sowie das Erstellen kurzer Videos für Social Media begeistern die neuen Kolleginnen und Kollegen. Humor lockert die meisten Themen auf. So gibt es auch ein „Missgeschicke-Quiz“, bei dem falsche Lagerung oder Hygienefehler zu lustigen, aber lehrreichen Geschichten führen. Bei einem interaktiven Wettbewerb können die Azubis in kleinen Teams erstmals gemeinsam Aufgaben des Humanas-Alltags angehen.

Trockene Themen spannend aufbereitet

„Durch eine Kombination aus Unterhaltung, praktischen Erfahrungen und einem klaren Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen werden selbst vermeintlich trockene Themen zu spannenden Lerninhalten“, erklärt Jenifer Diedrich, die Humanas in Personalfragen bereits seit Juli 2017 unterstützt. „Intern nennen wir diesen Workshop ‚Bootcamp‘ für unsere Azubis“, sagt Praxisanleitung Josephien und lacht. „Aber Alltägliches mit Spannung und Kreativität gemeinsam vermittelt, legt vielleicht den Grundstein für eine erfolgreiche und erfüllende Laufbahn in der Pflege.“

Kastanienmännchen & Seniorenteller – Karriere in der Pflege

Kastanienmännchen & Seniorenteller – Karriere in der Pflege

Welche Wege führen in die Pflege bzw. konkret in die Altenpflege? Was lernt man in den drei Jahren Ausbildung zur Pflegefachperson, was sind die Schwerpunkte in der einjährigen Ausbildung? Und vor allem, welche Wege stehen einem danach noch offen? Darüber sprechen Laura Cruz aus dem Wohnpark Ballenstedt und Thomas Gmell aus Tangerhütte im Podcast. Laura ist Auszubildende bei Humanas und Thomas arbeitet als Pflegedienstleiter. Er hat von der Pike auf über die Helferausbildung zur Fachkraft, zum Spezialisten und nun Pflegedienstleiter viele Stationen durchlaufen. Über ihre Erfahrungen, was Essen und Madrid damit zu haben, und viel mehr sprechen beide in der neuen Folge von „Kastanienmännchen und Seniorenteller“.

Thomas Gmell und Laura Cruz im Podcast mit Fabian Biastoch und Jennifer Lorbeer.

Thomas Gmell aus dem Wohnpark Tangerhütte und Auszubildende Laura Cruz im Podcast mit Fabian Biastoch und Jennifer Lorbeer. Foto: Humanas

Humanas-Podcast „Kastanienmännchen und Seniorenteller“ treffen sich Jennifer Lorbeer und Fabian Biastoch mit Menschen aus Humanas-Wohnparks, Politik und Forschung. Alle zwei Wochen wird donnerstags eine neue Podcast-Folge von Humanas veröffentlicht. Die Ausgaben des Pflege-Podcasts erscheinen im Wechsel mit Podcast-Folgen der „Humanas Sportstunde“. Der Humanas Podcast geht mit dieser Folge in eine Baby- und Kreativpause. Aber haltet Augen und Ohren offen, denn wir sehen und hören uns.

Der Humanas-Podcast ist in allen bekannten Streaming-Plattformen zu finden – unter anderem bei Spotify, Google Podcast, Apple Podcast und Amazon Music.

Mit dem „Führungswürfel“ zur gestärkten Pflegedienstleitung

Mit dem „Führungswürfel“ zur gestärkten Pflegedienstleitung

Humanas hat mit einer groß angelegten Reihe zur Führungskräfteentwicklung begonnen. Der „Führungswürfel“ ergänzt das schon umfangreiche Weiterbildungsangebot des Pflegeunternehmens. 

Bereits seit Jahren werden unter dem Dach der „Humanas Akademie“ die Mitarbeitenden intensiv geschult. Neben pflegefachlichen Inhalten standen auch Personalthemen seit Anbeginn im Mittelpunkt. „Wir haben jedoch gemerkt, dass die Führungsarbeit, die in der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung leider auch keinen großen Stellenwert einnimmt, auch durch unsere internen Schulungen noch nicht ausreichend gefördert wird“, erklärt Fabian Biastoch, Geschäftsführer von Humanas, die Beweggründe, die Themen Führung und Leadership weiter in den Fokus zu rücken. „Wir wollen mit unserem ‚Führungswürfel‘ Impulse für den Alltag geben und die Pflegedienstleitungen zum Ausprobieren in ihren Teams ermuntern.“ 

Der „Führungswürfel“ wurde federführend von Jenifer Diedrich entwickelt. Sie ist bei Humanas für die Aus- und Weiterbildung sowie Personalentwicklung zuständig. „Es geht explizit nicht darum, auf Biegen und Brechen ein Konzept umzusetzen und ein Führungsverhalten zu übernehmen, was in der Theorie gut klingt, aber nicht authentisch ist“, erläutert die Personalreferentin. „Die Impulse sind praxisnah und teamorientiert. Was hilft uns eine Führungskraft, die nur die eigenen Ziele im Blick hat, aber das Team nicht mitnimmt? Bei Humanas sollen sich die Führungskräfte gemeinsam mit dem Team entwickeln, reflektieren und sich der eigenen aber auch der Stärken des Teams bewusst werden.“

Slogans regen Fantasie an

Personalreferentin Jenifer Diedrich in einem Workshop des "Humanas-Führungswürfel".

Der „Humanas-Führungswürfel“ Fotos: Humanas

Der „Führungswürfel“, dessen Name von der Form eines Würfel abgeleitet ist, auf dessen Seiten die inhaltlichen Schwerpunkte stehen, ist über acht Monate angelegt. In Kleingruppen durchlaufen die Pflegedienstleitungen sechs Module. Diese sind praxisorientiert angelegt und regen zum Austausch und Ausprobieren an. „Wir haben auch explizit Slogans wie ‚Die Rolle der Kings & Queens im 21. Jahrhundert‘, ‚Spieglein, Spieglein an der Wand – Mein Spiegelbild‘ oder ‚Klebstoff für Teams – Kommunikation mit Mitarbeitenden‘ gewählt. So wird die Fantasie angeregt und die Führungskräfte verbinden gleich eine Emotion damit“, erklärt Jenifer Diedrich. Die Impulse sind in der Umsetzung händelbar, attraktiv, messbar und realistisch. So können sie schnell in den Wohnparkalltag einfließen. 

Durch den „Führungswürfel“ lernen die Pflegedienstleitungen ihre eigenen Stärken und Schwächen kennen, reflektieren sich und ihr Team besser. So sollen die Mitarbeitenden vor Ort stärkeorientiert eingesetzt werden. „Der ‚Führungswürfel‘ ist natürlich kein Allheilmittel und kein Zwang sein eigenes Verhalten ab sofort um 100 Prozent zu verändern – die Module sind kleine Stellschrauben, mit denen wir zusammen Ziele setzen, um gemeinsam in kleinen und großen Schritten zu lernen“, ergänzt Jenifer Diedrich.