von Jennifer Lorbeer | 8. Juni 2023
In der neuen Folge des Pflege-Podcasts „Kastanienmännchen & Seniorenteller“ wird über ein vermeintliches Tabuthema gesprochen. Haben unsere Eltern noch Sex? Sicherlich nicht. Und unsere Großeltern? Auf gar keinen Fall. Oder doch? Laut den Gesprächspersonen Antje Wotjak-Matlik, Pflegedienstleiterin im Wohnpark Heyrothsberge, und Pflegefachmann Maksim Filippi aus dem Schönebecker Wohnpark ist es durchaus so, dass das Alter kein Hindernis für neue Liebes- und auch Sexualpartnerschaften ist. Wie das in der Realität aussieht, wann Pflegekräfte in das Liebesleben der Pflegebedürftigen eingreifen sollten und wie Angehörige oder auch Pflegende damit umgehen können, gibt es in der neuen Podcast-Folge zu hören. Außerdem werden auch Alternativen wie Sexualtherapie als Verordnung vom Arzt bzw. der Ärztin thematisiert und die Frage beantwortet, was zu tun ist, wenn eine Intimrasur bei Pflegebedürftigen im Raum steht.

Über das Thema „Liebe und Sex im Alter“ haben Jennifer Lorbeer (v.r.) und Fabian Biastoch mit Pflegedienstleiterin Antje Wotjak-Matlik und Pflegefachmann Maksim Filippi im Podcast „Kastanienmännchen & Seniorenteller“ gesprochen. Foto: Humanas
Im Humanas-Podcast „Kastanienmännchen und Seniorenteller“ treffen sich Jennifer Lorbeer und Fabian Biastoch mit Menschen aus Humanas-Wohnparks, Politik und Forschung. Alle zwei Wochen wird donnerstags eine neue Podcast-Folge von Humanas veröffentlicht. Die Ausgaben des Pflege-Podcasts erscheinen im Wechsel mit Podcast-Folgen der „Humanas Sportstunde“.
Der Humanas-Podcast ist in allen bekannten Streaming-Plattformen zu finden – unter anderem bei Spotify, Google Podcast, Apple Podcast und Amazon Music.
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von Alexandra Borchert | 6. April 2023
Unsere Mitarbeitenden im Wohnpark Heyrothsberge bekommen zwei Mal wöchentlich Besuch von einem Personal Trainer. Während ihrer Arbeitszeit kann das Team dann Bauch-Beine-Po mit professioneller Anleitung trainieren.
In der Pflege zu arbeiten, kann körperlich sowie seelisch anstrengend sein. Nach einer Schicht zwickt es im Rücken, Arme und Beine sind einfach müde. Gerade „Rücken“ ist eine oft genanntes Problem im Bereich der Pflege. Aus diesem Grund zahlt Humanas nicht nur einen überdurchschnittlichen Lohn, sondern fördert auch die Gesundheit der Mitarbeitenden. In Zusammenarbeit mit den Krankenkassen gibt es seit Jahren die Möglichkeit von gesundheitsfördernden Kursen, die während der Arbeitszeit stattfinden.

Das Team in Heyrothsberge bekommt zwei Mal in der Woche im Wohnpark Besuch von Personal Trainer Ole Ratzel (3.v.r.). Foto: Humanas
Seit Januar 2023 sorgt Ole Raetzel als Personal Trainer in unserem Wohnpark in Heyrothsberge beim Team für frischen, aktivierenden Wind. „Eine Umfrage im Team hat ergeben, dass fast alle an so einem Training interessiert wären – und auch neue Mitarbeitende sind begeistert“, berichtet Pflegedienstleiterin Antje Wotjak-Matlik. „Anfangs kam Ole nur an einem Tag in der Woche, inzwischen haben wir auf zwei Tage je eine Stunde aufgestockt.“ So tut nicht nur freitags ab eins, sondern auch montags jeder seins – und darf während der Arbeitszeit mit dem durchtrainierten aktiven Boxsportler etwas für die eigene Gesundheit tun. Die Auswahl der Tage wurde in Abstimmung mit den Schultagen der Auszubildenden festgelegt, sodass aktuell immer zehn bis zwölf Mitarbeitende am Kurs teilnehmen.

Das Team in Heyrothsberge trainiert zwei Mal die Woche im Wohnpark. Foto: Humanas
Eine Stunde lang werde dann „die Bikinifigur“ mit Bauch-Beine-Po trainiert. „Nichts muss, jeder kann, denn die Teilnahme ist freiwillig“, erklärt unsere Pflegedienstleiterin Antje Wotjak, die selbst, so oft es geht, an den Trainingsstunden teilnimmt. „Diese Zeit fördert zusätzlich das Teamgefühl und für Krankenfälle bei den Mitarbeitenden will Ole demnächst auch einen Reha-Sport-Kurs anbieten.“
Aber nicht nur die körperliche Gesundheit ist wichtig ist, sondern auch die seelische. Daher gilt seit mehr als zwei Jahren bei Humanas eine 36-Stunden-Woche als Vollzeit. So bleibt jeder und jedem mehr Freizeit – im Vergleich zu einer 40-Stunden-Woche sind es im Jahr ganze 23 Tage mehr Zeit für die Familie, Hobbys oder einfach zum Ausspannen. Und wer etwas für seine Gesundheit tut und gesund bleibt, kann sich zudem über bis zu 600 Euro Gesundheitsprämie im Jahr freuen. Fazit unserer Schulungen und Kurse: Vieles lässt sich ganz einfach umsetzen und macht gemeinsam einfach mehr Spaß.
von Alexandra Borchert | 5. März 2023
Der Wohnpark Heyrothsberge pflegt regelmäßig Kontakt zum ortsansässigen SV Union Heyrothsberge und hat geholfen, eine Sportsfreundin mit Karten für ein Handball-Spiel beim SC Magdeburg zu überraschen.
Als Teil der Humanas-Philosophie legen wir großen Wert auf das Engagement der Wohnparks in den Gemeinden. Unsere Wohnparks unterstützen Vereine und fördern die Teilnahme am öffentlichen Leben. In diesem Zusammenhang ist über die Jahre eine Verbindung des Wohnparks Heyrothsberge zum ortsansässigen SV Union Heyrothsberge entstanden.
Teil des Sportvereins ist Susi Spiegel, die regelmäßig im Wohnpark zu Besuch ist und die im Dezember 2022 ihren 90. Geburtstag gefeiert hat. Die rüstige Seniorin lebt unweit vom Wohnpark und ist noch immer aktiv in der Abteilung Badminton. Weil sie früher auch als Handballerin aktiv war, wollte der Sportverein sie mit Karten für ein Spiel des SC Magdeburg überraschen. Und mithilfe des Kontakts zu Humanas wurden für die Sportlerin zwei Tickets für das Champions League Spiel des SC Magdeburg gegen Telekom Veszprem organisiert. Die 90-jährige Sportskanone hat diese von unseren Bewohnerinnen bei einer gemütlichen Kaffeerunde übergeben bekommen.

Bei einer Kaffeerunde im Wohnpark Heyrothsberge hat Susi Spiegel (l.) die Karten für ein Spiel des SC Magdeburg geschenkt bekommen. Foto: Humanas
Und weil die Damen der Kaffeerunde festgestellt haben, dass sie früher sogar im selben Sportverein in Magdeburg trainiert haben, wurde der Beschluss gefasst, sich öfter im Wohnpark zu treffen und alte Erinnerungen auszutauschen. „Man weiß ja auch nie, wann die Zeit gekommen ist, den Wohnraum zu wechseln“, sagte Susi Spiegel.
Zum Spiel des SC Magdeburg ist die sportliche Seniorin dann mit einer Freundin gekommen und ihr Daumendrücken hat am Ende einen wunderbaren 32:25-Sieg für unsere Grün-Roten Handballer gebracht. Das sportliche Engagement von Humanas hat an unseren Standorten bereits einige Menschen glücklich gemacht und viele besondere Verbindungen geschaffen.
von Fabian Biastoch | 24. Juli 2022
Der Fuhrpark von Humanas soll nach und nach auf Elektromobilität umgerüstet werden. Das Pflegeunternehmen aus Colbitz hat nun die ersten E-Fahrzeuge, insgesamt fünf E-Ups, entgegengenommen.
„Vor allem an unseren 19 Standorten haben wir nur kurze Wege zurückzulegen“, erläutert Dr. Jörg Biastoch die Umrüstung auf E-Mobilität. „Hier bieten sich durch unseren eigen erzeugten Strom über die Photovoltaikanlagen oder die Blockheizkraftwerke beste Bedingungen.“ Aus diesem Grunde hat das Pflegeunternehmen im Juli die ersten fünf Kleinwagen übernommen, die vollelektrisch fahren. Zunächst sind die Wohnparks Colbitz, Heyrothsberge, Friedrichsbrunn, Darlingerode und Tangermünde mit einem E-Up ausgestattet worden.

Die ersten fünf Elektroautos haben die Wohnparks Colbitz, Heyrothsberge, Friedrichsbrunn, Darlingerode und Tangermünde bekommen. Foto: Humanas
Humanas setzt in seiner wohnortnahen Versorgung auch auf Fahrräder. „Damit sind die kurzen Wege sehr schnell gefahren“, weiß Dr. Biastoch und ergänzt: „Unser Konzept setzt aber auch eine starke Einbindung unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Hier helfen die Fahrzeug, um Einkaufsfahrten gemeinsam zu erledigen. Nach unseren energieeffizienten Wohnparks sind wir mit den neuen E-Autos wieder ein Stück nachhaltiger geworden.“
Neben einer selbstbestimmten ambulanten Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner in den Wohnparks, die dafür geringere Eigenanteile als bei einer stationären Versorgung zahlen müssen und absolut gleichwertige Qualität erhalten, setzt Humanas auf große Nachhaltigkeit. So werden die Wohnparks in einer Holzrahmenständerbausweise errichtet und haben Gründächer. Hinzukommen Blockheizkraftwerke oder Photovoltaikanlagen, die das Familienunternehmen auf dem Weg zu einem energieautarken Wohnpark begleiten.
von Alexandra Borchert | 16. Juli 2022
Sich an gute, alte Zeiten zu erinnern und davon zu berichten, ist für viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner sehr wichtig und gehört zu einem Teil zur Biografiearbeit im Humanas-Alltag. Unser „Blick in den Spiegel“ ist eine wunderbare Idee, auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner einmal mit ganz anderen Augen zu betrachten und sie gleichzeitig ein Stück ihrer Geschichte erzählen zu lassen. Bei Hunderten Wohnpark-Mietern sind das sehr viele interessante und einzigartige Geschichten, wie der Blick in die Vergangenheit von Helga Jobs aus dem Wohnpark Heyrothsberge.
Als Helga Jobs 1940 in Schönwerth geboren wird, zählt der Ort noch mehr als 1.000 Einwohner. Mit der Vertreibung der Deutschen aus der damaligen Tschechoslowakei 1946 sinkt die Einwohnerzahl enorm. Heute heißt Schönwerth Krasna und ist ein Ortsteil der Gemeinde Kraslice und hat etwas mehr als 100 Einwohner.
Das hübsche Mädchen mit den langen, dunklen Zöpfen ist erst sechs Jahre alt, als die Familie gezwungen wird, ihren Heimatort zu verlassen. Bepackt mit dem Nötigsten geht es zunächst zu Fuß in ein Sammellager und dann beginnt die rumpelige Fahrt im Eisenbahnwaggon in Richtung Norden. Was genau da mit ihnen passiert, verstehen die Kinder damals wohl nicht. Aber Angst haben sie keine. Für sie ist das ein Abenteuer.
Überhaupt ist der Rückblick in ihre Vergangenheit für die 82-jährige von positiven Eindrücken geprägt. In Barby bei Schönebeck werden sie sehr freundlich aufgenommen. Das ist nicht selbstverständlich damals. Mitnichten kommen Deutsche zu Deutschen. Die Unterschiede können kaum größer sein und so gibt es auch viel Ärger.
In der Schule, die bereits begonnen hat, findet das Mädchen schnell Anschluss und dann auch neue Freundinnen. Ihren Mann lernt die lebensfrohe junge Frau, die in die Lehre bei einem Herrenschneider geht, beim Tanz im Gasthof „Zum Rautenkranz“ in Barby kennen. Die alte Heimat immer im Kopf, hat Helga Jobs in Sachsen-Anhalt eine neue Heimat gefunden. Angekommen ist sie auch im Wohnpark in Heyrothsberge. Oft sieht man sie in geselliger Runde, ein Lächeln auf dem Gesicht, wenn sie von den schönen Dingen des Lebens erzählt.
von Jennifer Lorbeer | 9. Juni 2022
In der neuen Folge des Pflege-Podcasts „Kastanienmännchen & Seniorenteller“ stand das Thema „Demenz“ im Mittelpunkt. Ist der vergessene Schlüssel oder Wochentag schon ein Anzeichen von Demenz? Und welche Möglichkeiten gibt es im Falle des Falles für Betroffene und ihre Angehörigen? Gemeinsam mit unseren Gästen Antje Wotjak-Matlik, Pflegedienstleiterin im Wohnpark Heyrothsberge, und den Demenz-Expertinnen Nancy Busse und Yvonne Kotschik von DeAngelis haben wir vieles rund um die Krankheit besprochen – unter anderem auch, warum Kreuzworträtsel nicht vorbeugen und welche besondere Rolle das Lesen bei einer Demenz spielt.

Zum Thema „Demenz“ waren die Demenz-Expertinnen Yvonne Kotschik (v.r.) und Nancy Busse von DeAngelis zusammen mit Antje Wotjak-Matlik, Pflegedienstleiterin im Wohnpark Heyrothsberge, bei „Kastanienmännchen und Seniorenteller“ zu Gast. Foto: Humanas
Vorgelesen wurde dieses Mal im Extra-Beitrag der Podcast-Folge. Hierzu haben wir den Wohnpark Ballenstedt bei ihrem Projekt der „Leseomas“ in die Kindertagesstätte „Spatzennest“ begleitet. Die Idee, dass den Vorschulkindern von unseren Bewohnerinnen und Bewohnern vorgelesen wird, entstand schon 2019. Aufgrund von Corona musste das Projekt einige Zeit auf Eis liegen und wurde nun, zur Freude des ABC-Clubs im Spatzennest fortgesetzt.

Inge Lochefeld vom Wohnpark Ballenstedt war als „Leseoma“ in der Kita „Spatzennest. Foto: Humanas
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