Eberhard Härtel aus Darlingerode blickt in die Vergangenheit

Eberhard Härtel aus Darlingerode blickt in die Vergangenheit

Sich an gute, alte Zeiten zu erinnern und davon zu berichten, ist für viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner sehr wichtig und gehört zu einem Teil zur Biografiearbeit im Humanas-Alltag. Unser „Blick in den Spiegel“ ist eine wunderbare Gelegenheit, auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner einmal mit ganz anderen Augen zu betrachten und sie gleichzeitig ein Stück ihrer Geschichte erzählen zu lassen. Bei Hunderten Wohnpark-Mietern sind das viele interessante und einzigartige Geschichten, wie der Blick in die Vergangenheit von Eberhard Härtel aus dem Wohnpark Darlingerode.

Kurz nachdem Eberhard Härtel in Altenrode im Harz zur Welt kommt, wird der Ortsteil in Darlingerode eingemeindet. Er ist stolz darauf, noch ein echter Altenröder zu sein. Nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung bei der Maschinen-Traktoren-Station (MTS) entscheidet sich der junge Mann seine Dienstzeit bei der Volkspolizei-See, der späteren Volksmarine, zu verbringen. Die Uniform steht im gut. Fast drei Jahre ist er auf einem Minenleg- und Räumboot mit 2000 Meter langen Drahtseilen von Sassnitz aus auf der Ostsee unterwegs. Aber es zieht ihn zurück in die Harzer Berglandschaft, wo er seine Begeisterung für Technik bei der Gießerei Rautenbach in Wernigerode ausleben kann.

Im November 2013 schaut sich der ehemalige Sicherheitsingenieur eine Wohnung im neu gebauten Humanas Wohnpark in Darlingerode an. Auch Bärbel Klapproth ist an diesem Tag auf Wohnungssuche und erlebte den heute 78-Jährige als „alten Meckerkopp, der zum Glück in eine Wohnung weiter hinten zieht.“ Kurze Zeit nach ihrem Einzug lernen sich beide aber persönlich kennen und eine neue, wunderbare Zeit im Wohnpark Darlingerode beginnt. Inzwischen leben der Altenröder und Bärbel Klapproth zusammen in einer gemeinsamen Wohnung. Und neben dem Paar sind auch die anderen Bewohnerinnen und Bewohner zu einer wundervollen Gemeinschaft zusammengewachsen. So wird jeder Gast im Wohnpark des alten Altenrode wie selbstverständlich und herzlich eingeladen, wenn die kleine fröhliche Seniorentruppe bei Musik und Kuchen wieder einmal zusammensitzt.

Helga Jobs aus Heyrothsberge blickt in die Vergangenheit

Helga Jobs aus Heyrothsberge blickt in die Vergangenheit

Sich an gute, alte Zeiten zu erinnern und davon zu berichten, ist für viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner sehr wichtig und gehört zu einem Teil zur Biografiearbeit im Humanas-Alltag. Unser „Blick in den Spiegel“ ist eine wunderbare Idee, auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner einmal mit ganz anderen Augen zu betrachten und sie gleichzeitig ein Stück ihrer Geschichte erzählen zu lassen. Bei Hunderten Wohnpark-Mietern sind das sehr viele interessante und einzigartige Geschichten, wie der Blick in die Vergangenheit von Helga Jobs aus dem Wohnpark Heyrothsberge.

Als Helga Jobs 1940 in Schönwerth geboren wird, zählt der Ort noch mehr als 1.000 Einwohner. Mit der Vertreibung der Deutschen aus der damaligen Tschechoslowakei 1946 sinkt die Einwohnerzahl enorm. Heute heißt Schönwerth Krasna und ist ein Ortsteil der Gemeinde Kraslice und hat etwas mehr als 100 Einwohner.

Das hübsche Mädchen mit den langen, dunklen Zöpfen ist erst sechs Jahre alt, als die Familie gezwungen wird, ihren Heimatort zu verlassen. Bepackt mit dem Nötigsten geht es zunächst zu Fuß in ein Sammellager und dann beginnt die rumpelige Fahrt im Eisenbahnwaggon in Richtung Norden. Was genau da mit ihnen passiert, verstehen die Kinder damals wohl nicht. Aber Angst haben sie keine. Für sie ist das ein Abenteuer.

Überhaupt ist der Rückblick in ihre Vergangenheit für die 82-jährige von positiven Eindrücken geprägt. In Barby bei Schönebeck werden sie sehr freundlich aufgenommen. Das ist nicht selbstverständlich damals. Mitnichten kommen Deutsche zu Deutschen. Die Unterschiede können kaum größer sein und so gibt es auch viel Ärger.

In der Schule, die bereits begonnen hat, findet das Mädchen schnell Anschluss und dann auch neue Freundinnen. Ihren Mann lernt die lebensfrohe junge Frau, die in die Lehre bei einem Herrenschneider geht, beim Tanz im Gasthof „Zum Rautenkranz“ in Barby kennen. Die alte Heimat immer im Kopf, hat Helga Jobs in Sachsen-Anhalt eine neue Heimat gefunden. Angekommen ist sie auch im Wohnpark in Heyrothsberge. Oft sieht man sie in geselliger Runde, ein Lächeln auf dem Gesicht, wenn sie von den schönen Dingen des Lebens erzählt.

Bodo Dumke aus Friedrichsbrunn blickt in die Vergangenheit

Bodo Dumke aus Friedrichsbrunn blickt in die Vergangenheit

Bodo Dumke lebt im Wohnpark Friedrichsbrunn und ist unser Konditor aus Leidenschaft. Beim Blick in unseren „Spiegel der Vergangenheit“ fällt auf: Selbst die Schokoladenseite des Lebens ist mal hell, mal dunkel.

Als Handwerker arbeiten, Klempner werden oder auf dem Bau schuften ist nichts für den kleinen Bodo. Denn der hat lieber seiner Mutter über die Schulter geschaut, wenn sie Geburtstagstorten gebacken hat. So lernte er ihre Tricks und Kniffe und merkte sich, wie aus Eiern, Zucker, Butter und Mehl süße Kreationen erschaffen werden. Später hat er sich dann selbst die Schürze umgebunden, um eigene Kuchen zu backen und die Vielfalt der Küche zu entdecken.

Als Koch arbeitet er lange Zeit in Thale und serviert den unzähligen Harz-Touristen die unvergessenen kulinarischen Highlights der DDR-Küche. Als ihm eine Krankheit beinahe den Lebensmut und die Freude am Kochen und Backen nimmt, findet er bei Humanas ein neues Zuhause. Es dauert einige Zeit bis das Team in Friedrichsbrunn Bodo erst vor die Tür seines Appartements und dann auch wieder in die Küche des Wohnparks lockt. Die Geselligkeit tut gut und als die Kilos purzeln, kehrt auch die Freude an der Bewegung zurück. Immer häufiger gibt er Tipps in der Küche an die Hauswirtschaft weiter.

So wundert es nicht, dass Bodo wieder regelmäßig in der Küche anzutreffen ist, wenn ein größeres Fest ansteht oder ein runder Geburtstag gefeiert werden soll.

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