von Bianca Oldekamp-Kurth | 13. Dezember 2025
Besuch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Agrarmarketinggesellschaft (AMG) Sachsen-Anhalt hatten in der Vorweihnachtszeit gleich zwei Humanas-Wohnparks. Insgesamt 15 AMG-Mitglieder waren in den Wohnparks im Magdeburger Bruno-Taut-Ring und in dem in Heyrothsberge unterwegs – für einen Perspektivwechsel im Rahmen einer teambildenden Maßnahme. Und die brachte sowohl dem AMG-Team als auch den Bewohnerinnen und Bewohnern der beiden Humanas-Wohnparks eine ordentliche Portion Spaß.
„Der Besuch findet im Rahmen eines zweitägigen Teamtrainings für die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt statt“, erklärt Trainer und Coach André Kobow, der das Training der AMG zusammen mit einer Kollegin entwickelt und durchgeführt hat. Bei dem Pflegeunternehmen Humanas ist es der Perspektivwechsel, der im Mittelpunkt des Besuchs steht. „Gerade in einem Team ist es nämlich wichtig, auch mal die Perspektive wechseln zu können“, findet André Kobow, der zugleich Stadionsprecher beim FCM ist.
Obstsalat für Bewohnerinnen und Bewohner, kulinarische Bördeschatzkisten für die Humanas-Teams
Und so waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt in die beiden Wohnparks nicht mit leeren Händen gekommen. „Für die Humanas-Teams haben wir jeweils eine unserer Bördeschatzkiste mit regionalen Produkten aus der Börde dabei“, erklärt AMG-Geschäftsführer Dr. Jörn Bühnemann. Für und teils mit den Bewohnerinnen und Bewohnern wurde zudem in beiden Wohnparks ein frischer Obstsalat zubereitet. Das Obst hatten die AMG-Teams ebenfalls im Gepäck.

In der Küche der gelben Wabe im Wohnpark Heyrothsberge haben AMG-Geschäftsführer Dr. Jörn Bühnemann und seine Kollegin Sandra Eichler fleißig Obst für den Obstsalat für die Bewohnerinnen und Bewohner geschnibbelt. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
Während der AMG-Geschäftsführer und seine für den Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit zuständige Kollegin Sandra Eichler in einer der Küchen in Heyrothsberge fleißig Äpfel, Bananen, Trauben, Orangen und Kiwis geschnibbelt und mit Heidelbeeren vermischt wurden, ging es im Tagespflegebereich des Wohnparks lebhaft zu. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AMG haben sich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zusammengesetzt und bei so manch Runde Mensch-Ärgere-Dich-Nicht, Ringewerfen und einem Magnetspiel viel gelacht, erzählt und sich ausgetauscht. So haben die AMG-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz nebenbei mitbekommen, was die Seniorinnen und Senioren bewegt und so deren Perspektive kennengelernt.

Beim Magnetspiel mit AMG-Mitarbeiterin Anne Hanika (2.v.r.) hatten sowohl die Bewohnerinnen Anneliese Trellert (2.v.l.) und Christa Blankenburg (r.) als auch die Humanas-Mitarbeiterinnen Kristin Weiß (l.) und Hanna Lena Kirchhügel (m.) viel Spaß. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
Nachdem auch im Bruno-Taut-Ring zunächst gemeinsam Obstsalat geschnibbelt wurde, hat das AMG-Team mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im Anschluss Weihnachtslieder gesungen. Zum Abschluss ihres Besuchs, ging es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AMG und die Anwesenden aus dem Wohnpark mit gemeinsamen Übungen, die den Bewegungsapparat fit halten, noch ein wenig sportlich zu.

Im Wohnpark Bruno-Taut-Ring hat das AMG_Team zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Weihnachtslieder gesungen. Foto: Jennifer Lorbeer/Humanas
Sowohl die beiden AMG-Truppen als auch die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Teams der Wohnparks in Heyrothsberge und im Magdeburger Bruno-Taut-Ring zeigen sich mit dem kurzweiligen Vormittag zufrieden. „Wir haben uns hier im Wohnpark sofort willkommen gefühlt“, berichtet AMG-Geschäftsführer Dr. Jörn Bühnemann und gibt wieder, was auch deine Kolleginnen und Kollegen empfunden haben.

Beim Ringewerfen gab es so manch gemeinsamen Erfolg im Wohnpark Heyrothsberge.
von Bianca Oldekamp-Kurth | 21. Dezember 2024
Am Abend des 20. Dezember 2024 stockte uns der Atem. Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt hat unsere Herzen zerrissen. Die Opfer, die Angehörigen, die Bürgerinnen und Bürger Magdeburgs, ja eine ganze Region steht unter Schock.
Wir sind fassungslos über das Geschehene – ratlos über diesen Akt der Gewalt. Wir verurteilen jede Art der Gewalt. Jetzt ist es wichtig, die Behörden ihre Arbeit machen zu lassen. Eine Instrumentalisierung dieser Schreckenstat ist fehl am Platz. Wir sind zutiefst schockiert, dass bereits wenige Stunden danach diese Tat vereinnahmt wurde.
Bei den Mitarbeitenden und der Bewohnerschaft in unseren vier Magdeburger Wohnparks und an allen Standorten im ganzen Land überwiegen Trauer, Entsetzen, Sprachlosigkeit. Der Gesprächsbedarf nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt ist groß. Wir lassen nach dieser unfassbaren Tat niemanden allein.
Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris hat wenige Stunden nach der Schreckenstat gesagt, dass sie auf eine Heilung der Magdeburger Seelen hofft. Darauf hoffen wir auch und wollen dazu beitragen, wenn die Zeit reif dafür ist.
Im Moment sind unsere Gedanken und Gebete bei allen Menschen, die betroffen sind.
von Jennifer Lorbeer | 14. Februar 2024
Im Magdeburger Wohnpark am Bruno-Taut-Ring lebt ein ganz besonderes Pärchen. Bewohnerin Brigitte Theuerkauf und Bewohner Manfred Pinnecke haben sich 2017 kennengelernt und im Alter eine späte, neue Liebe gefunden.
„Als ich sie damals gesehen habe, war es für mich Liebe auf den ersten Blick und ich wusste: ‚Das ist sie“, erinnert sich Manfred Pinnecke an seine erste Begegnung mit Brigitte Theuerkauf. Sie nimmt seine Hand und sieht ihn lachend an: „Ja, du wusstest das, aber für mich war das damals noch nicht sofort klar.“ Damals, das war Ende Januar 2017, als Theuerkauf in ihrer Funktion als ehrenamtliche Helferin im Auftrag der Volkssolidarität dem langjährigen Mitglied Manfred Pinnecke eine Urkunde überreichen sollte. Der Empfänger hatte jedoch anlässlich seines Geburtstages zahlreiche Rouladen zum Mittagessen für die Hausgemeinschaft gekocht, die sogleich von seiner unerwarteten Besucherin verkostet werden mussten. „Ich sollte auch noch bis zum Kaffeetrinken bleiben, aber das hatte ich dann verneint“, erzählt die heute 84-Jährige schmunzelnd.
Auf das erste, eher ungeplant lange Treffen folgten weitere und die beiden Senioren verliebten sich ineinander. Das Paar verbringt die Zeit mit gemeinsamen Konzertbesuchen, Urlauben und Theaterabenden. „Wir lebten in unseren Wohnungen in Stadtfeld und haben uns gegenseitig immer besucht, auch nachdem Manfred dann ins Betreute Wohnen nach Olvenstedt gezogen ist“, berichtet Brigitte Theuerkauf, die als Wirtschaftskauffrau bis 1992 tätig war. „Außerdem haben wir uns von Anfang an ausgemacht, dass wir keine gemeinsame Wohnung haben wollen und auch keine gegenseitige Pflege.“ Beide hatten ihren verstorbenen Ehepartner bzw. die -partnerin gepflegt und schlossen das nun gegenseitig aus.

Manfred Pinnecke und Brigitte Theuerkauf wohnen zusammen im Magdeburger Wohnpark am Bruno-Taut-Ring und haben sich erst im Alter kennen und lieben gelernt. Foto: Humanas
Als Manfred Pinnecke als erster Bewohner dann im Februar 2021 in den Magdeburger Wohnpark am Bruno-Taut-Ring gezogen ist, war auch Brigitte Theuerkauf begeistert: „Ich fand das ideal und so toll mit der Terrasse“, erinnert sich die 84-jährige. „Deshalb habe ich mich auch gleich für eine Zweiraumwohnung in den geplanten Reihenhäusern für nebenan im Wohnpark angemeldet.“ Und so kam es, dass im Oktober 2022 auch Brigitte Theuerkauf in den Humanas-Wohnpark gezogen ist und sie und ihr Manfred so nah wie noch nie beieinander wohnen. „Wir sehen uns jeden Tag“, sagt der 88-Jährige, der früher als Lokführer tätig war. „Unter der Woche besuchen wir uns gegenseitig und am Wochenende bin ich bei Brigitte in der Wohnung.“
Und so verbringen die beiden trotz ihrer getrennten Wohnungen viel Zeit miteinander. Sie gestalten gemeinsam ihre Terrassen, spielen Spiele und genießen das Leben zusammen. „Fünf bis sechs Liebeserklärungen am Tag reichen nicht“, erzählt Brigitte Theuerkauf lachend und sieht Manfred Pinnecke liebevoll an. „Er bedankt sich bei mir auch für alles mit einer Kusshand.“ Zum Valentinstag hatte der 88-Jährige auch meist eine kleine Überraschung für seine Liebste. Diese einzigartige Liebesgeschichte beweist, dass Liebe keine Grenzen kennt und dass es nie zu spät ist, sie zu finden.
von Jennifer Lorbeer | 21. Dezember 2023
Einen wichtigen Unterschied zwischen dem Humanas-Konzept und beispielsweise stationärer Pflege ist die sogenannte Alltagsbegleitung. Was das genau ist und wie es im Wohnpark-Alltag umgesetzt wird, haben Alexandra Borchert, Referentin für Gemeindearbeit, und Sven Malbrecht, Pflegedienstleiter im Magdeburger Wohnpark am Bruno-Taut-Ring, in der neuen Podcast-Folge erklärt. Es ist nämlich nicht etwa Faulheit des Teams, wenn Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem persönlichen Kartoffelschälgerät am Tisch sitzen und Wäsche von der Bewohnerschaft gebügelt oder auch zusammengelegt wird. Warum die Alltagsbegleitung schon beim Aufstehen beginnt, worin sie und das Tagespflege-Angebot sich unterscheiden und wie bedeutsame dieser tägliche Umgang für die Menschen, die bei Humanas leben, ist, finden die Zuhörenden der neuen Folge von „Kastanienmännchen & Seniorenteller“ heraus.

Pflegedienstleiter Sven Malbrecht (v.l.) und Referentin Alexandra Borchert haben mit Jennifer Lorbeer und Fabian Biastoch bei „Kastanienmännchen & Seniorenteller“ über Alltagsbegleitung in den Wohnparks gesprochen. Foto: Humanas
Humanas-Podcast „Kastanienmännchen und Seniorenteller“ treffen sich Jennifer Lorbeer und Fabian Biastoch mit Menschen aus Humanas-Wohnparks, Politik und Forschung. Alle zwei Wochen wird donnerstags eine neue Podcast-Folge von Humanas veröffentlicht. Die Ausgaben des Pflege-Podcasts erscheinen im Wechsel mit Podcast-Folgen der „Humanas Sportstunde“.
Der Humanas-Podcast ist in allen bekannten Streaming-Plattformen zu finden – unter anderem bei Spotify, Google Podcast, Apple Podcast und Amazon Music.
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von Jennifer Lorbeer | 10. Mai 2022
Am Freitag, den 6. Mai 2022, hat der Humanas Wohnpark am Magdeburger Bruno-Taut-Ring sein einjähriges Bestehen mit einer symbolischen Baumpflanzung gefeiert. Gemeinsam mit Karin Grasse, Vorständin der Wohnungsbaugenossenschaft Otto von Guericke eG, welche Bauherr des Wohnparks ist, hat das Humanas-Team den Baum eingepflanzt. Tatkräftig wurden sie von Kindern der Kindertagesstätte „Gänseblümchen“ beim Angießen unterstützt.

Gemeinsam mit Karin Grasse (2.v.l.), Vorständin der Wohnungsbaugenossenschaft Otto von Guericke eG, haben Pflegedienstleiterin Franziska Müller (2.v.r.) und ihr Team einen Kirschbaum gepflanzt. Foto: Humanas
„Wir haben uns eine Sauerkirsche ausgesucht“, berichtete Pflegedienstleiterin Franziska Müller, die den Baum als Symbol für das Verwurzeln im Stadtteil zentral an den Eingang des Wohnparkgeländes gesetzt hat. „Mit den Kirschen können wir später zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Kuchen backen oder auch Marmelade oder Likör machen.“ Zusätzlich hat das Team zusammen mit den Kindern der nahegelegenen Kindertagesstätte „Gänseblümchen“ zudem persönliche Wünsche gesammelt und an der Kirsche aufgehängt. Traditionell wird der Baum etwa ein Jahr nach der feierlichen Eröffnung der sogenannten Wabe gesetzt. In den 28 Einzimmerwohnungen können pflegebedürftige Menschen von den Humanas-Mitarbeitenden ganzjährig ambulant sowie teilstationär in einer Tagespflege betreut.

Das Team des Magdeburger Wohnparks am Bruno-Taut-Ring hängt die Wünsche von Bewohnerinnen, Kollegen und Kindern der Kita „Gänseblümchen“ an den frisch gepflanzten Kirschbaum. Foto: Humanas
„Dass die Menschen, die hier wohnen, einfach ihre eigenen vier Wände mit kleiner Terrasse haben und weiterhin selbstbestimmt bei Humanas leben können, ist einfach etwas ganz Besonderes“, sagte Karin Grasse, Vorständin der Wohnungsgenossenschaft Otto von Guericke eG, die Eigentümer und Bauverantwortliche des Wohnparks ist.
Dabei zeigte sich Karin Grasse vor allem von dem Baufortschritt der geplanten Reihenhäuser begeistert: „Die barrierefreien Zweiraumwohnungen runden den Wohnpark nun ab und wir freuen uns, dass die beiden Häuser Formen annehmen und noch in diesem Jahr bezogen werden können.“ Nach dem Verlegen der Bodenplatten beginnt Mitte Mai der Aufbau der Wände. Im Herbst können dann erste Mieter in die insgesamt 16 Zweiraumwohnungen einziehen. Bei dem Bau der beiden Reihenhäuser hatte der Krieg in der Ukraine für eine kurze Verzögerung gesorgt. Die Produktion des Wohnpark wurde deshalb von Kiew vorübergehend auf eine deutsche Firma verlagert.