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Mehr als eine Köchin und Reinigungskraft in Wefensleben

Mehr als eine Köchin und Reinigungskraft in Wefensleben

Am 8. November ist der Internationale Tag der Reinigungskraft, doch nicht jede Reinigungskraft ist ausschließlich als solche tätig. So werden die insgesamt 24 Wohnparks von Humanas zwar regelmäßig gereinigt – allerdings nicht von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die als Reinigungskräfte angestellt sind. Bei Humanas wird bereichsübergreifend gearbeitet und was das bedeutet, erklärt Christin Buchheiser, die als Hauswirtschaftsleiterin im kürzlich eröffneten Humanas-Wohnpark Wefensleben tätig ist.

Menschen zu helfen, ist seit jeher Christin Buchheisers berufliches Ziel. Als gelernte Kauffrau im Gesundheitswesen ist die 33-Jährige nach der Tätigkeit im Büro eines ambulanten Pflegedienstes und im Innendienst eines Sanitätshauses durch eine Freundin auf die Stelle der Hauswirtschaftsleitung bei Humanas in Wefensleben aufmerksam geworden. „Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich im Juni mit Krücken zum Tag der offenen Baustelle zu meinem ersten Kennenlerngespräch gelaufen bin. Da habe ich schon viele Informationen zum bereichsübergreifenden Arbeiten erhalten“, berichtet Christin Buchheiser und erläutert nun mit dem Wissen aus dem eigenen Arbeitsalltag: „Unter Hauswirtschaftsleitung mag so manche verstehen, dass zu meinen Aufgaben ausschließlich Kochen und Putzen gehören – das stimmt aber nicht.“

Die 33-Jährige ist nämlich auch für die Bestandskontrolle und Bestellungen der Lebens- sowie Reinigungsmittel zuständig und erstellt in Abstimmung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den Speiseplan. Dafür muss Christin Buchheiser mögliche Lebensmittelunverträglichkeiten und kulinarische Vorlieben beachten. „Und die frage ich gleich im Erstgespräch, das meine Pflegedienstleiterin und ich gemeinsam mit neuen Bewohnerinnen und Bewohnern führen, persönlich nochmal ab“, berichtet Christin Buchheiser über das gemeinsame Vorgehen der Frauen, auf das sie sich verständigt haben. Diese persönliche Abfrage erfolgt zusätzlich zum vorigen Gespräch über Diagnosen. „Bei uns spielt sich dieser bereichsübergreifende Austausch so gerade optimal ein“, findet Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser.

Hauswirtschaftsleiterin als Pflegerin und Hausmeisterin

Das bereichsübergreifende Arbeiten geht aber weit über die Theorie eines Aufnahmegesprächs hinaus. So wird Christin Buchheiser abseits ihrer hauswirtschaftlichen Tätigkeiten auch in der Praxis pflegerisch und manchmal auch hausmeisterlich tätig. „Das ist dann der Fall, wenn ich gebraucht werde“, erklärt die 33-Jährige. Natürlich bekomme sie auch immer dann, wenn nötig, Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen. „Das ist für mich ganz selbstverständlich, dass man über den Tellerrand der eigenen Tätigkeit hinausschaut und sich gegenseitig unterstützt“, sagt die 33-Jährige und lebt das bereichsübergreifende Arbeiten bei Humanas aus Überzeugung.

Das Reinigungskonzept, nach dem im Wohnpark Wefensleben geputzt wird, haben sich Hauswirtschaftsleiterin Christin Buchheiser und Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser gemeinsam überlegt. „Jeden Tag werden vier der 28 Einraumappartements in der Wabe gereinigt“, erklärt die Pflegedienstleiterin, die, wie ihr gesamtes Team, bei Bedarf auch selbst bereichsübergreifend tätig wird. Die sogenannte Wabe als Kernstück aller von Humanas erbauten Wohnparks verfügt über insgesamt 28 Einraumappartements, die allesamt mit einem eigenen Bad sowie Terrasse ausgestattet sind. „Allein daran, dass hier täglich Reinigungsarbeiten anfallen, wird deutlich, dass alle Teammitglieder mal putzen müssen und somit bereichsübergreifend tätig sind“, erklärt Christin Buchheiser, die als Hauswirtschaftsleiterin nicht jeden Tag im Wohnpark ist und somit auch nicht jeden Tag kocht.

Christin Buchheiser ist Hauswirtschaftsleiterin des Humanas-Wohnparks in Wefensleben und mag das bereichsübergreifende Arbeiten, das viel Abwechslung in ihren Arbeitsalltag bringt.  Foto: Bianca Odlekamp-Kurth/Humanas

Christin Buchheiser ist Hauswirtschaftsleiterin des Humanas-Wohnparks in Wefensleben und mag das bereichsübergreifende Arbeiten, das viel Abwechslung in ihren Arbeitsalltag bringt. Foto: Bianca Odlekamp-Kurth/Humanas

Tanja Hochheuser schätzt die Zusammenarbeit mit ihrem Team sehr. „Wir brainstormen gern über die Abläufe und versuchen den für uns stets besten Weg im Einklang mit der Humanas-Philosophie zu finden“, berichtet sie und verrät, dass im Reinigungsablauf auch die drei Reihenhäuser, die sich noch im Aufbau befinden, schon mit bedacht wurden.

Zweizimmerwohnungen sind Ende 2025 bezugsbereit

Voraussichtlich ab Dezember 2025 können erste Mieterinnen und Mieter die ersten der insgesamt 28 Zweiraumwohnungen beziehen, die, wie die Einzimmerappartements, über ein eigenes Bad und eine eigene Terrasse verfügen. In der sogenannten „Wabe“ sind indes im Oktober die ersten Bewohnerinnen und Bewohner schon eingezogen. Sie und auch das Team, das noch wachsen soll, freuen sich auf viele weitere Mitbewohnerinnen und -bewohner.

Mit dem Bau des Wohnparks in Wefensleben ist es Menschen möglich, glücklich und selbstbestimmt in ihrer Heimat zu leben, auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Die hybride Wohnform bietet Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als stationäre Pflegeheime und dies, mit niedrigeren Eigenanteilen. Auch wenn es sich bei Humanas-Wohnparks nicht um klassische Pflegeheime handelt, ist eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch die Kombination aus Wohnen, ambulanter Pflege und Tagespflege möglich. Den ambulanten Dienst und die Tagespflege von Humanas können nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner nutzen, sondern auch Ortsansässige außerhalb des Wohnparks.

Wefenslebens Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser (l.) und Christin Buchheiser, Hauswirtschaftsleiterin des neuen Humanas-Wohnparks an der Bahnhofstraße, verstehen sich gut und freuen sich schon auf neue Bewohnerinnen und Bewohner und Teammitglieder. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas

Wefenslebens Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser (l.) und Christin Buchheiser, Hauswirtschaftsleiterin des neuen Humanas-Wohnparks an der Bahnhofstraße, verstehen sich gut und freuen sich schon auf neue Bewohnerinnen und Bewohner und Teammitglieder. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas

Interessierte besichtigen den Wohnpark Wolmirstedt

Interessierte besichtigen den Wohnpark Wolmirstedt

Zum „Tag der offenen Wohnparktür“ haben sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher den neuesten Humanas-Wohnpark in Wolmirstedt angesehen. Das Team rund um Pflegedienstleiterin Daniela Wolff stand ihnen bei Fragen zur Seite und gab durch Führungen einen Einblick in die Räumlichkeiten.

„Ich freue mich sehr über das rege Interesse an unserem Wohnpark und über die Unterstützung meines Teams, das Hand in Hand zusammengearbeitet hat“, berichtet Pflegedienstleiterin Daniela Wolff. „Dieser Tag hat uns einmal mehr gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und ab nächster Woche können wir dann auch offiziell durchstarten.“ Während Wolff und ihre Mitarbeitenden in den vergangenen Tagen letzte Vorbereitungen getroffen haben, ziehen Ende Januar nun die ersten Bewohnerinnen und Bewohner ein.

Zum Humanas-Wohnpark Wolmirstedt gehören 28 Einzimmer-Appartements in der sogenannten „Wabe“ und drei Reihenhäuser mit insgesamt 30 Zweizimmerwohnungen. „Unsere Wabe, das Kernstück des Wohnparks, wurde in Betrieb genommen, und das erste Reihenhaus wird voraussichtlich Ende Januar fertiggestellt sein“, erklärt Projektmanager Jan Lämmerhirt. „In den nächsten Wochen folgt dann die Fertigstellung der anderen beiden Gebäude und die Arbeiten im Außenbereich laufen derzeit auf Hochtouren, sind jedoch sehr wetterabhängig.“

Zum „Tag der offenen Wohnparktür“ wurden die Interessierten durch die Einraum- und Zweiraumwohnungen geführt. Außerdem hat das Humanas-Team alle Fragen rund um das Konzept sowie zum Wohn- und Betreuungsangebot beantwortet. Bei Kaffee und Kuchen konnten zudem Reservierungen aufgenommen werden, und es kam zu individuellen Gesprächen. Mit dem Bau in Wolmirstedt ist es Menschen aus der Gemeinde möglich, glücklich und selbstbestimmt in ihrer Heimat zu leben, auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Die hybride Wohnform bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als das klassisch stationäre Pflegeheim, und das mit niedrigeren Eigenanteilen. Der ambulante Dienst sowie die Tagespflege von Humanas können nicht nur von der Bewohnerschaft, sondern auch von Ortsansässigen der Gemeinde außerhalb des Wohnparks genutzt werden.

Humanas betreibt in ganz Sachsen-Anhalt 21 Wohnparks, in denen die Bewohnerinnen und Bewohner in einer innovativen Wohnform leben. Die Einraumwohnungen sind dabei die Alternative zu einem klassischen Pflegeheim, in dem in den eigenen vier Wänden eine Rund-um-die-Uhr-Pflege gewährleistet ist. Daneben bietet das Familienunternehmen aus Colbitz (Landkreis Börde) barrierefreie und altersgerechte Zweiraumwohnungen in den Wohnparks an. Auch dort ist eine Rund-um-die-Uhr-Pflege möglich.