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Azubi aus Tangerhütte plant Ausflug

Azubi aus Tangerhütte plant Ausflug

Ein Ausflug will gut geplant sein – das durfte Auszubildende Mandy Bolle aus dem Wohnpark Tangerhütte jetzt ganz praktisch erleben. Ziel der Aktion war es, ihr zu zeigen, was alles dazugehört, einen Ausflug für Bewohnerinnen und Bewohner zu organisieren und erfolgreich umzusetzen.

Gemeinsam mit Praxisanleiterin Maria Kupferschmidt plante und begleitete Mandy Bolle den Ausflug zum Fischerhof Gahrns in Gardelegen. Dabei wurde deutlich, dass zur Pflege weit mehr gehört als die reine Versorgung. Auch die Planung von Aktivitäten, die Organisation von Abläufen und die Begleitung von Bewohnerinnen und Bewohnern im Alltag sind wichtige Bestandteile des Berufs.

Der Ausflug war für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis. Gemeinsam wurde gelacht, die Zeit genossen und viele schöne Eindrücke gesammelt. Die Aktion zeigte einmal mehr: Pflege bedeutet auch, Lebensqualität zu schaffen, Teilhabe zu ermöglichen und gemeinsame Erlebnisse zu gestalten.

Das Besondere ist der Alltag im Magdeburger Wohnpark Diesdorf

Das Besondere ist der Alltag im Magdeburger Wohnpark Diesdorf

Die Alltagsbegleitung ist eines der zentralen Elemente des Humanas-Konzepts und wird tagtäglich in den Humanas-Wohnparks aktiv gelebt – so auch im Magdeburger Wohnpark Diesdorf.

Im Rahmen der Alltagsbegleitung hat das Team jüngst mit Bewohnerinnen und Bewohnern gemalt. Genauer gesagt sind da gemeinsam Mandalas ausgemalt worden.

Alltagsbegleitung beginnt aber schon viel früher – beim Gespräch am Morgen, der gemeinsamen Abholung eines Rezepts beim Arzt oder der Einkaufsfahrt. Alltagstätigkeiten eben. Und so gehört auch der gemütliche Kaffeeklatsch, der kürzlich im Wohnpark Diesdorf im Tagespflegebereich stattfand, zur Alltagsbegleitung.

Zur Alltagsbegleitung gehört im Magdeburger Wohnpark Diesdorf auch die gemeinsame Kaffeerunde. Foto: Humanas

Zur Alltagsbegleitung gehört im Magdeburger Wohnpark Diesdorf auch die gemeinsame Kaffeerunde. Foto: Humanas

Darüber hinaus kann Alltagsbegleitung aber euch bedeuten, dass Bewohnerinnen und Bewohner dem Team bei alltäglichen Tätigkeiten helfen. Das können hauswirtschaftliche Tätigkeiten sein wie Wäsche falten, Kartoffeln schälen oder backen aber auch vorrangig den Hausmeistern zugeordnete Tätigkeiten wie Gartenarbeiten oder Reparaturen.

Je nach Jahreszeit kann die Alltagsbegleitung neben der alltäglichen Begleitung wie gemeinsam den Briefkasten zu leeren ganz unterschiedlich ausfallen. Zu Weihnachten werden beispielsweise Plätzchen gebacken, zu Ostern – wie kürzlich in vielen Wohnparks geschehen – Eier gefärbt. Wichtig ist, dass die Dinge Spaß machen und im Alltag begleiten. Viele Bewohnerinnen und Bewohner bringen individuell Tätigkeiten mit ein, wie lesen, basteln, Gartenarbeit oder eben malen. Die Tätigkeiten, die früher gemacht wurden, werden auch heute gemacht. Der Fokus liegt darauf, dass die Selbstständigkeit erhalten bleibt und die Wohnparkkolleginnen und -kollegen dabei unterstützen.

Zuständig für das Thema Alltagsbegleitung sind Alexandra Borchert, Referentin für Gemeindearbeit, und Lina Hörske, Projektmanagerin der Geschäftsführung. Einmal pro Jahr besuchen die beiden Frauen jeden Wohnpark, um im Rahmen einer Dienstberatung rund um das für das Humanas-Konzept so wichtige Thema Alltagsbegleitung zu schulen.

MOT und Humanas als Familienunternehmen verbunden

MOT und Humanas als Familienunternehmen verbunden

Das Pflegeunternehmen Humanas aus Colbitz und das Sanitätshaus MOT aus Magdeburg sind zwei Familienbetriebe aus der Mitte Sachsen-Anhalts. Beide Unternehmen verbindet nicht nur die Branche sowie die Leidenschaft und das Engagement für den 1. Fußballclub Magdeburg, sondern auch die Geschichten der Unternehmensnachfolge aber vor allem eine langjährige Zusammenarbeit. Und die wird jetzt noch weiter ausgebaut.

„Als Magdeburger Orthopädie-Technik GmbH wollen wir künftig in allen Humanas-Wohnparks unsere Dienstleistungen anbieten“, erklärt Stephanie Heinecke, geschäftsführende Gesellschafterin bei MOT. „Dazu zählen auch unsere sechs Wohnparks im Harz sowie die beiden Wohnparks im Süden Sachsen-Anhalts in Brehna und Gröbern“, ergänzt Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch. Stephanie Heinecke und Fabian Biastoch gehören zur nächsten Generation der Familienunternehmen. Ihr Weg in das jeweilige Familienunternehmen verlief dabei ähnlich – wenn auch zeitversetzt.

Familienunternehmen von den Vätern

Stephanie Heinecke und Fabian Biastoch eint, dass die Familienunternehmen, in denen sie eigentlich nie tätig sein wollten, unter anderem von ihren Vätern – Dr. Jörg Biastoch (Humanas) bzw. Jörg Heinecke (MOT) – im Jahr 2006 bzw. 1990 gegründet worden sind. Heute ist Fabian Biastoch seit rund sechs Jahren bei Humanas tätig, bis 2024 zunächst als Prokurist, seit März 2024 als Geschäftsführer neben seinem Vater, Dr. Jörg Biastoch, und dessen Geschäftspartnerin Ina Kadlubietz als gründende Personen und geschäftsführende Gesellschafter. Zuvor war der 36-Jährige als Chef vom Dienst in der Redaktion der Volksstimme tätig und absolvierte einen Master of Business Administration mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmanagement & Digital Health.

Ihr Werdegang hat Stephanie Heinecke zunächst für ein Sport- und Eventmanagement-Studium nach Bayern geführt. „Eine Rückkehr nach Magdeburg hatte ich eigentlich ausgeschlossen“, erinnert sich die 38-Jährige. Ende 2015 ist sie dann aber doch ins Familienunternehmen eingestiegen – genauer gesagt in dessen Marketingabteilung. Seit 2022 ist Stephanie Heinecke geschäftsführende Gesellschafterin bei MOT und vertritt ihren Vater, Hauptgeschäftsführer Jörg Heinecke, in dessen Abwesenheit auch.

MOT-Besuche in allen Wohnparks

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Familienunternehmen aus der Region besteht indes bereits seit 2017. Jetzt soll die Zusammenarbeit auch aufgrund der gemeinsamen Bestrebungen der beiden jungen Unternehmensnachfolger noch enger ausfallen und auf alle Humanas-Wohnparks ausgebreitet werden. „Als Vollsortimentler können wir alle Wohnparks bzw. deren Bewohnerinnen und Bewohner auf Wunsch mit Homecare-Material, Reha-, sowie Orthopädie-(Schuh-)Technik versorgen“, erklärt Stephanie Heinecke. Dafür besuchen die Außendienstler des Sanitätshauses alle bald 25 Humanas-Wohnparks in ganz Sachsen-Anhalt gleichermaßen, arbeiten mit den Pflegedienstleitungen und den Pflegefachkräften zusammen und unterstützen bei der Kommunikation mit Angehörigen und den Krankenkassen.

Der Austausch zwischen Stephanie Heinecke und Fabian Biastoch beschränkt sich indes nicht nur auf konkrete Termine zur Zusammenarbeit der beiden Familienunternehmen. Aufgrund der ähnlichen Situation stehen die beiden auch im persönlichen Austausch – schließlich engagieren sie sich durch die Tätigkeit bei Humanas und MOT für die Menschen in der Region.

Zum "Tag der Fans mit Handicap" beim 1. FC Magdeburg hat Stephanie Heinecke von MOT auch den Humanas-Stand mit Fabian Biastoch unterstützt. Foto: Humanas

Zum „Tag der Fans mit Handicap“ beim 1. FC Magdeburg hat Stephanie Heinecke von MOT auch den Humanas-Stand mit Fabian Biastoch unterstützt. Foto: Humanas

Von der ausgebauten Zusammenarbeit zwischen Humanas und MOT sollen aber nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner in den Humanas-Wohnparks profitieren. Auch die Mitarbeitenden von Humanas sollen bedacht werden. So stehen verschiedene Ideen, wie beispielsweise die eines Gesundheitstages für Humanas-Beschäftigte im Raum. 

Zeitkapsel auf Wohnpark-Baustelle in Irxleben vergraben

Zeitkapsel auf Wohnpark-Baustelle in Irxleben vergraben

In Irxleben haben am Tag der offenen Baustelle” des neuen Humanas-Wohnparks der Ortsbürgermeister sowie der Bürgermeister der Gemeinde Hohe Börde und die Humanas-Geschäftsführung traditionell die Zeitkapsel vergraben. Im Sommer 2026 soll der 25. Standort des Pflegeunternehmens eröffnen.

Zahlreiche Interessierte haben den Tag der offenen Baustelle” am Dienstag, 24. März 2026, genutzt, um sich einen ersten Eindruck vom neuen Wohnpark in IrxlebenDarrwiesenstraße 5, zu verschaffen. Ob Bewerberinnen und Bewerber oder auch zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner – alle konnten die Räumlichkeiten besichtigen und sich über das Wohnen als auch Arbeiten bei Humanas informieren. Außerdem stellte sich Pflegedienstleiterin Jacqueline Kube den Interessierten vor.

Zahlreiche Interessierte haben den „Tag der offenen Baustelle“ im neuen Humanas-Wohnpark Irxleben besucht und sich über das Konzept des Pflegeunternehmens informiert. Foto: Humanas

Zahlreiche Interessierte haben den „Tag der offenen Baustelle“ im neuen Humanas-Wohnpark Irxleben besucht und sich über das Konzept des Pflegeunternehmens informiert. Foto: Humanas

Auf dem Gelände, auf dem früher eine Zichorien-Darre stand, wie Ortsbürgermeister Jürgen Heitmüller berichtete, entsteht seit Herbst 2025 ein neuer Wohnpark von Humanas. Am 25. Standort des Pflegeunternehmens wird eine sogenannte Wabe”, Bezeichnung für die spezielle Bauform, die an Bienen-Waben erinnert, entstehen. Insgesamt 27 barrierefreie Einzimmerappartements, die mit eigenem Badezimmer sowie Terrasse ausgestattet sind, können ab Juni 2026 bezogen werden.

Kugelschreiber und Foto in Zeitkapsel

Traditionell wurde am Tag der offenen Baustelle” zudem die Zeitkapsel am Wohnpark vergraben. Neben Kleingeld, Flyer und der aktuellen Tageszeitung legten Ortsbürgermeister Jürgen Heitmüller ein Foto der alten Zichorien-Darre und Andreas Burger, Bürgermeister der Gemeinde Hohe Börde, einen Kugelschreiber der Gemeinde sowie eine Anstecknadel des regionalen Holunderlandes in die Kapsel. 

Wir freuen uns, dass wir mit Irxleben einen tollen Standort gefunden haben, der zudem schon vor der Eröffnung so gut angenommen wird, wie die zahlreichen Besucherinnen und Besucher heute zeigen”, erklärte Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch und Andreas Burger, stimmte zu: Ich kann nur ‘Danke’ sagen, dass Humanas diesen Standort gewählt hat, denn neben Kita und Schule müssen wir in der Region auch dafür sorgen, dass die Pflege im Alter abgesichert ist.” 

Gemeinsam haben sie die Zeitkapsel am neuen Humanas-Wohnpark in Irxleben traditionell vergraben (v. l.): Steffi Trittel von der Stiftung „Leben in der Hohen Börde“, Pflegedienstleiterin Jacqueline Kube, Ortsbürgermeister Jürgen Heitmüller, Humanas-Geschäftsführerin Ina Kadlubietz, Andreas Burger, Bürgermeister der Gemeinde Hohe Börde und Humanas-Geschäfstführer Fabian Biastoch. Foto: Humanas

Gemeinsam haben sie die Zeitkapsel am neuen Humanas-Wohnpark in Irxleben traditionell vergraben (v. l.): Steffi Trittel von der Stiftung „Leben in der Hohen Börde“, Pflegedienstleiterin Jacqueline Kube, Ortsbürgermeister Jürgen Heitmüller, Humanas-Geschäftsführerin Ina Kadlubietz, Andreas Burger, Bürgermeister der Gemeinde Hohe Börde und Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch. Foto: Humanas

102. Geburtstag im Humanas Wohnpark Schackensleben

102. Geburtstag im Humanas Wohnpark Schackensleben

Der Wohnpark Schackensleben hat ein außergewöhnliches Jubiläum gefeiert: Bewohnerin Erika Weinhold, geboren im Jahr 1922, blickt an ihrem 102. Geburtstag auf ein bewegtes und erfülltes Leben zurück. Sie zog erst im stolzen Alter von 99 Jahren aus ihrer Wohnung in Eichenbarleben in den Humanas Wohnpark nach Schackensleben. 

Herzlichen Glückwunsch!

Zu den Gratulanten gehörten neben der Bewohnerschaft und den Mitarbeitenden auch Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch sowie die Pflegedienstleiterin des Wohnparks, Kristin Brodeck, die gleichzeitig die Nichte der Jubilarin ist. Gemeinsam überbrachten sie Frau Weinhold Blumen und ein Gläschen Eierlikör, um den besonderen Tag traditionell im Namen der gesamten Humanas-Familie zu feiern. 

Erika Weinhold (vorne) feierte ihren 102. Geburtstag im Humanas Wohnpark Schackensleben gemeinsam mit ihren Nichten (von links): Rosemarie Geue, Pflegedienstleiterin und Großnichte Kristin Brodeck sowie Monika Beyer.

Erika Weinhold (vorne) feierte ihren 102. Geburtstag im Humanas Wohnpark Schackensleben gemeinsam mit ihren Nichten (von links): Rosemarie Geue, Pflegedienstleiterin und Großnichte Kristin Brodeck sowie Monika Beyer.

„Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, welche Lebensfreude unsere Bewohnerinnen und Bewohner ausstrahlen. Frau Weinhold zeigt uns, dass Alter keineswegs bedeutet, auf den Frohsinn zu verzichten“, sagte Fabian Biastoch anlässlich der Feierlichkeiten. Kristin Brodeck fügte hinzu: „Als ihre Nichte ist es für mich ein besonderes Geschenk, diesen Tag gemeinsam mit Erika hier bei uns in Schackensleben feiern zu dürfen.“ 

Mit einem Gläschen Eierlikör stießen Erika Weinhold und Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch auf den 102. Geburtstag der Jubilarin im Wohnpark Schackensleben an. Der Eierlikör wurde ihr traditionell als Geschenk überreicht.

Mit einem Gläschen Eierlikör stießen Erika Weinhold und Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch auf den 102. Geburtstag der Jubilarin im Wohnpark Schackensleben an. Der Eierlikör wurde ihr traditionell als Geschenk überreicht.

102 Jahre voller Erinnerungen und Erlebnisse

Auf die Frage, was das Geheimnis ihrer Langlebigkeit sei, antwortete die 102-Jährige mit einem Lächeln: „Sicher, weil ich nie einen Mann hatte. Da lebt man ruhiger.“ Auch wenn einige Dinge im Alltag nicht mehr ganz so leichtfallen, hat sich Erika Weinhold ihren Humor bewahrt. Am Morgen ihres Geburtstages, als das Team sie fragte, ob sie aufgeregt sei wegen der vielen Gratulanten, antwortete sie schmunzelnd: „Herrje, das habe ich ja nun über hundert Mal miterlebt.“ 

Die offizielle Feier im Wohnpark fand nachmittags im Kreise ihrer Nichten statt, darunter auch ihre Großnichte Kristin Brodeck. Die Humanas-Familie wünscht Erika Weinhold auch weiterhin beste Gesundheit und freut sich schon darauf, ihr im kommenden Jahr zum 103. Geburtstag wieder gratulieren zu dürfen. 

Erika Weinhold feiert ihren 102. Geburtstag im Wohnpark Schackensleben

Erika Weinhold feiert ihren 102. Geburtstag im Wohnpark Schackensleben. Foto: Humanas