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Eine Esskastanie für den Humanas-Wohnpark Schwanebeck

Eine Esskastanie für den Humanas-Wohnpark Schwanebeck

Eine Edelkastanie, genauer gesagt eine Esskastanie, ziert seit kurzem das Gelände des Humanas-Wohnpark Schwanebeck. Ein besonderer Baum, der so in Schwanebeck laut Christine Bremer bis dato noch nicht zu finden war. Dass die Edelkastanie jetzt auf dem Humanas-Wohnpark-Gelände am Rosenweg zu finden ist, liegt an einer Entscheidung des Fördervereins der Petri-Sekundarschule Schwanebeck.

Und zu dessen Mitgliedern gehört Christine Bremer, die in dieser Funktion auch dabei war, als die besondere Kastanie im Schwanebecker Humanas-Wohnpark in den Boden gebracht wurde. Mit vereinten Kräften durch Christine Bremer für den Förderverein, Schwanebecks Bürgermeister Max Richard Könnecke und Humanas-Bewohner Achim Bus hat das auch wunderbar funktioniert. Auch Schülerinnen und Schüler der Petri-Sekundarschule als Kooperationspartner des Wohnparks, dessen Team und viele Bewohnerinnen und Bewohner haben der Pflanzaktion bei winterlichen Temperaturen beigewohnt.

Die Esskastanie ist Teil des Projekts „Gemeinschafts-Baum“, das aus EU-Fördermitteln (LEADER/CLLD) gefördert wird. Im Fall der neuen Humanas-Esskastanie war es die lokale Aktionsgruppe „Rund um den Huy e.V.“, die dem Förderverein die Esskastanie für dessen bemerkenswertes Engagement und den Einsatz von EU-Fördermitteln für demokratiefördernde Projekte, spendiert hat. Der Förderverein wiederum hat entschieden, dass der Gemeinschafts-Baum auf dem Humanas-Wohnparkgelände gedeihen soll. Die Idee dazu hatte Vereinsmitglied Christine Bremer. Schließlich sieht sie als Nachbarin des Wohnparks das Gelände am Rosenweg täglich bei ihren Gassirunden mit ihrem Collie – und somit ab sofort auch die Entwicklung der Esskastanie.

Gemeinsames Kaffeetrinken als Dank für Pflanzeinsatz

Die Freude über den neuen Baum ist bei Humanas-Pflegedienstleiterin Nicole Kraut groß. „Wir freuen uns über den besonderen Baum“, erklärt Nicole Kraut. Auch Schwanebecks Bürgermeister Max Richard Könnecke zeigt sich begeistert von der Pflanzaktion und hat entsprechend gern tatkräftig zum Spaten gegriffen. „Mein Dank gilt dem Verein ‚Rund um den Huy‘ für die Edelkastanie, die wir gemeinsam im Humanas-Wohnpark gepflanzt haben. Ich hoffe, dass sie sehr gut anwächst und dass wir in ein paar Jahren von den schönen Esskastanien zehren werden“, sagt Bürgermeister Max Richard Könnecke.

Zum Aufwärmen ging es nach der erfolgreichen Pflanzaktion im Anschluss gemeinsam in den Wohnpark. Schließlich wartete hier schon eine gemütliche Kaffeetafel auf alle Beteiligten – samt zahlreicher Kuchen und Torten, die Humanas-Hauswirtschaftsleiterin Sandra Kunze für die fleißigen Helferinnen und Helfer gebacken hatte.

Kooperation schärft Sinne in Humanas-Wohnparks

Kooperation schärft Sinne in Humanas-Wohnparks

Die Humanas-Wohnparks im Landkreis Harz und Christoph Dunkel Hörakustik- und Augenoptik arbeiten fortan zusammen. Im Rahmen der neuen Kooperation besuchen Hörakustikmeister Christoph Dunkel und sein Team die Wohnparks ab sofort zweimal im Jahr. Nicht nur Humanas vertraut den Profis aus Wernigerode. Auch die Top-Athleten der deutschen Ski-Nationalmannschaft lassen sich von Christoph Dunkel mit Hörtechnik ausstatten.

Bewohnerschaft bei Humanas im Harz vor Ort helfen

Diese Möglichkeit haben jetzt auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Humanas-Wohnparks in Bad Suderode, Ballenstedt, Darlingerode, Friedrichsbrunn, Meisdorf, Osterwieck und Schwanebeck. „Es ist mir und meinem Team ein großes Anliegen, den Menschen bei Humanas vor Ort zu helfen“, erklärt Geschäftsführer Christoph Dunkel.

Kooperation schärft Sinne in Humanas-Wohnparks

Bevor Hörakustikmeister Christoph Dunkel einen Blick in die Ohren der Bewohnerinnen und Bewohner wirft, wird deren eigenes Hörempfinden besprochen. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner, melden sich vorab an. Im Einzelgespräch bespricht Hörakustikmeister Christoph Dunkel mit den Interessierten dann zunächst, ob bereits ein Hörgerät vorhanden ist und wie das eigene Gehör empfunden wird. Vorhandene Hörgeräte werden kontrolliert, bei Bedarf gewartet und gereinigt. Unterstützt wird der Hörakustikmeister dabei von seinem Auszubildenden Felix Grumbach. Danach geht es in einen separaten Raum zum Hörtest.

Abweichungen werden bei Hörtest festgestellt

Um den kümmert sich der gelernte Akustiker Tom Kaufmann. „Mittels Kopfhörer bekommen die Bewohnerinnen und Bewohner verschiedene Frequenzen nacheinander auf jeweils eines ihrer Ohren und geben ein Zeichen, sobald sie einen Ton hören“, erklärt Tom Kaufmann. So können erste Anzeichen einer Abweichung von der Normalhörigkeit festgestellt werden.

Kooperation schärft Sinne in Humanas-Wohnparks

Bei dem Hörtest in einem separaten Raum kann Akustiker Tom Kaufmann erste Anzeichen von Abweichen zur Normalhörigkeit ausmachen. Foto: Katharina/Humanas

Sind Hörgeräte nötig, haben Kassenpatientinnen und -patienten natürlich die Möglichkeit, sich eine ohrenärztliche Verordnung bei ihrem Hals-Nasen-Ohren-Arzt zu holen. Der Hörakustikmeister bietet sowohl Kassenmodelle als auch solche mit modernster Technik, die einer entsprechenden Zuzahlung bedürfen, an.

Auch Sehtests vor Ort im Wohnpark möglich

Gleiches gilt für Brillen. „Denn bei Bedarf sind auch Sehtest-Termin direkt in den Humanas-Wohnparks im Landkreis Harz möglich“, zeigt sich Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch von der neuen Kooperation in Sinne der Bewohnerschaft begeistert und erklärt: „Es ist ein schönes Service-Angebot, welches wir damit bieten können. Die Bewohnerinnen und Bewohner sparen sich so für sie mitunter beschwerliche Wege.“ So profitieren sie von der neuen Kooperation zwischen Humanas und der Hörakustik und Augenoptik Christoph Dunkel.

Kooperation schärft Sinne in Humanas-Wohnparks

Während des Hörtests reinigt Hörakustik-Azubi Felix Grumbach bereits vorhandene Hörgeräte. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Aber ab welchem Alter sollte man die eigene Hörfähigkeit eigentlich checken lassen? „Ab 50 ist meine Empfehlung. Denn das Gehör wird schleichend und somit meist zunächst unbemerkt schlechter und das bleibt ohne Hörtest leider oft viel zu lange unerkannt. Jede fünfte Person über 50 hat Probleme mit dem Gehör, ab 60 ist es schon jede zweite Person“, informiert Christoph Dunkel und weist darauf hin, dass es sich bei dem Gehör schließlich um ein wichtiges Sinnesorgan handele.

Dessen sind sich auch die Wintersportler der Ski-Nationalmannschaft bewusst und vertrauen in puncto Hörakustik auf Christoph Dunkel und sein Team – und das bereits seit über zehn Jahren.

Kooperation schärft Sinne in Humanas-Wohnparks

Schon gehört? Die Humanas-Wohnparks im Landkreis Harz – auf dem Foto vertreten durch Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch (r.) – und das Hörakustik- und Augenoptik-Studio Christoph Dunkel arbeiten fortan zusammen. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Plätzchen und Gesang verbinden Jung und Alt in Schwanebeck

Plätzchen und Gesang verbinden Jung und Alt in Schwanebeck

Inmitten der Vorweihnachtszeit hatte die Bewohnerschaft des Humanas-Wohnparks in Schwanebeck Besuch. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b der Petri-Sekundarschule Schwanebeck kamen zum Singen und Plätzchenbacken. Ein junger Weihnachtsmann und sein ebenso junger Engel überraschten zudem die Bewohnerinnen und Bewohner bei der Weihnachtsfeier am Nachmittag.

Für ihren Besuch im Wohnpark hatten die Jugendlichen um Lehrerin Nikola Bilsing nicht nur reichlich Backmotivation im Gepäck, sondern auch ein kleines Programm. „Singen Sie gern mit, wenn sie wollen“, motivierte die Deutsch- und Musiklehrerin zum Mitmachen. Das haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner nicht zweimal sagen lassen und zunächst mitgesummt, bei bekannten Liedern wie „Die Gedanken sind frei“ und dem Weihnachtsklassiker „Oh du Fröhliche“ aber auch textsicher mitgesungen.

Plätzchen und Gesang verbinden Jung und Alt in Schwanebeck

Während des musikalischen Programms der Klasse 10b der Petri-Sekundarschule haben die Bewohnerinnen und Bewohner der Humanas-Wohnparks Schwanebeck mitgeklatscht und -gesungen. Foto: Humanas

„Das hat mir richtig gut gefallen“, erklärt Bewohnerin Thea Pohl. Etwas unangenehm war der 88-Jährigen allerdings, dass ausgerechnet ihr Handy während des Programms der Jugendlichen laut geklingelt hat. „Warum sollte es bei der älteren Generation aber auch anders sein als bei den Jugendlichen“, kommentiert Nikola Bilsing zwinkernd den Handyvorfall, der für so manch Schmunzeln gesorgt hat.

Im Anschluss haben Jung und Alt dann gemeinsam Plätzchen gebacken. Den Teig hatte das Wohnparkteam um Pflegedienstleiterin Nicole Kraut bereits vorbereitet. Gemeinsam wurde der Teig ausgerollt, die Plätzchen zunächst ausgestochen und schließlich auf Backpapier und Blech drapiert. Und da Weihnachtsplätzchen ohne Deko keine echten Weihnachtsplätzchen, kamen vor dem Backen im Ofen natürlich noch Ei und bunte Zuckerstreusel zum Einsatz. „Es ist schön zu sehen, wie unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit den Jugendlichen zusammenarbeiten, sich gegenseitig helfen und über verschiedene Themen austauschen“, freut sich Nicole Kraut.

Plätzchen und Gesang verbinden Jung und Alt in Schwanebeck

Hatten beim gemeinsamen Ausrollen und Ausstechen sichtlich Spaß (v.l.): Schülerin Delilah und Wohnpark-Bewohner Klaus Eckert. Foto: Humanas

Da Plätzchenbacken bekanntlich hungrig macht, hat die ganze Truppe noch gemeinsam gegessen. „Nudeln mit DDR-Tomatensauce geht bei Kindern und Jugendlichen immer“, weiß Hauswirtschaftsleiterin Sandra Kunze.

Am Nachmittag stand für die Bewohnerschaft des Schwanebecker Wohnparks noch eine Weihnachtsfeier an. Bevor es aber Kaffee und Kuchen gab, Gedichte vorgetragen und Lieder gesungen wurden, hat der Weihnachtsmann samt eines Engels die Bewohnerinnen und Bewohner noch besucht. „Hohoho“, kündigte er sich beim Betreten des Wohnparks an und verteilte zusammen mit seinem Engel einige Leckerei. Hinter den Kostümen verbargen sich Alida und Jan aus der Klasse 10b. Die Idee zum Weihnachtsmannauftritt war am Morgen während des Plätzchenbackens unbemerkt von der Bewohnerschaft spontan entstanden. Die Umsetzung bereitete sowohl den beiden Jugendlichen als auch der Bewohnerschaft Freude.

Überraschung für Schwanebecks Grundschüler

Überraschung für Schwanebecks Grundschüler

Mit einer Nikolausaktion hat unter anderem die Bewohnerschaft des Humanas-Wohnparks in Schwanebeck die Kinder der Grundschule „Am Baumhof“ überrascht. Initiiert hat die Aktion der Humanas-Kooperationspartner SV Blau-Weiß Schwanebeck.

Passend zum Nikolaustag durften die rund 120 Kinder der sechs Grundschulklassen auf Stiefelsuche gehen. In der dritten Unterrichtsstunde sind die Schülerinnen und Schüler losgezogen, um ihre Nikolausüberraschung zu finden. Versteckt waren die prall für jede Klassen gefüllten Stiefel nicht nur im Humanas-Wohnpark, sondern auch in der Rats-Apotheke, im Medizinischen Versorgungszentrum Schwanebeck, in der Fleischerei Bendler, im Blumenladen am Markt und bei Zahnärztin Dr. Seidler. Jede Klasse hat eine der Stationen besucht.

Kinder zeigen Programm im Wohnpark Schwanebeck

Im Wohnpark angekommen, haben die Kinder der Klasse 2b zunächst ein kleines Adventprogramm mit Liedern und Aufführung gezeigt. Im Anschluss gab es dann den prall gefüllten Nikolausstiefel und eine kleine Überraschung des Humanas-Wohnparks.

Gefüllt worden waren alle sechs Nikolausstiefel im Humanas-Wohnpark Schwanebeck. „Die Stiefelchen wurden in unserer Tagespflege liebevoll mit köstlichen Inhalten gefüllt. Die hatte der Sportverein gesponsort“, berichtet Nicole Kraut, Pflegedienstleiterin des Wohnparks in Schwanebeck. Der Vorsitzende des Vereins, Rico Trapp, hat die Füllung für die Stiefel aber nicht nur im Wohnpark abgegeben, sondern auch gleich mit angepackt. Tagespflegegäste und Bewohnerschaft haben zudem für jede Klassenstufe zusätzlich einen Humanas-Wunschgutschein in Höhe von jeweils 30 Euro als Überraschung beigelegt. Jede Klasse darf sich individuell aussuchen, welchen Wunsch sie sich erfüllen möchte.

Überraschung für Schwanebecks Grundschüler

Haben mit weiteren helfenden Händen die Nikolausstiefel für die Schwanebecker Grundschulkinder während der Tagespflege im Humanas-Wohnpark gefüllt (v.l.): Bewohner Klaus Eckert, Sportvereinsvorsitzender Rico Trapp, Bewohner Ronald Müller und Pflegedienstleiterin Nicole Kraut. Foto: Humanas

Zum Hintergrund der Aktion erklärt der Sportvereinsvorsitzende: „Die Stiefelaktion zum Nikolaustag ist unser Weg, unseren Sponsoren Danke zu sagen. Die Aktion soll dafür sorgen, dass die wertvolle Netzwerkarbeit in unserer Gemeinde gestärkt und erhalten bleibt.“ Über die Unterstützung bei der Umsetzung seiner Idee seitens Humanas habe er sich sehr gefreut.

Wohnpark freut sich über gelungene Nikolausaktion

„Die Nikolausaktion ist ein toller Beitrag, um etwas von der Freude zurückzugeben, die die Mädchen und Jungen der Grundschule uns mit ihren Besuchen immer wieder bescheren“, fasst Pflegedienstleiterin Nicole Kraut die gelungene Aktion zufrieden zusammen.

Musikalischer 100. Geburtstag in Schwanebeck

Musikalischer 100. Geburtstag in Schwanebeck

Im Humanas-Wohnpark Schwanebeck feiert Olga Stell ihren 100. Geburtstag und wurde vom Team mit ganz besonderer Musik überrascht. Außerdem haben auch die Geschäftsführung des Pflegeunternehmens sowie der Bürgermeister zu den Gratulanten gehört.

Am Dienstag, 21. November 2023, ist Olga Stell 100 Jahre alt geworden und das wurde im Wohnpark Schwanebeck groß gefeiert. Unter anderem zählten Verbandsgemeindebürgermeister Benno Liebner und Fabian Biastoch von der Humanas-Geschäftsführung zu den Gratulierenden. Die nun 100-Jährige bekam anlässlich ihres Geburtstages von Biastoch neben zahlreichen Blumen und Aufmerksamkeiten zudem traditionell die gläserne Medaille überreicht. Außerdem hat das Team vor Ort die Jubilarin mit etwas besonders musikalischem überrascht. „Weil Olga die Musik so liebt, haben wir uns etwas einfallen lassen“, erzählt Nicole Kraut, die als stellvertretende Pflegedienstleiterin im Wohnpark arbeitet. „Gemeinsam mit unserem Hausmeister Thomas Hellmich, der bei den Schwanebecker Musikanten aktiv ist, haben wir einen musikalischen Auftritt einstudiert: Er mit dem Dudelsack und ich an der Landsknechttrommel.“

Die Musik begleitet Olga Stell schon ihr Leben lang. „Das Spielen auf der Mundharmonika habe ich mir selbst beigebracht“, erzählt die musikalische Seniorin. „Das war für mich ein Zaubermittel gegen die Einsamkeit während meiner Kriegsgefangenschaft.“ Vor ihrer Zeit im Wohnpark lebte sie in Todtenrode (OT Thale) und ist erst mit 98 Jahren nach Schwanebeck gezogen, weil Tochter und Enkeltochter im Nachbarort wohnen. Seit die heute 100-Jährige im Sommer 2022 in den Wohnpark gekommen ist, fühlte sie sich immer mehr heimisch. Und wenn sie nicht selbst gerade 100. Geburtstag feiert, stellt Olga Stell an den Ehrentagen ihrer Mitbewohnerschaft ihr enormes Lungenvolumen unter Beweis und bereitet mit einem Mundharmonika-Ständchen anderen eine Freude.

Nun gehört sie zu den „Ü-Hundertern“ bei Humanas. Aktuell leben elf Bewohnerinnen in den Standorten des Pflegeunternehmens, welche dieses biblische Alter erreicht haben.

Besondere Hobbys als Ausgleich zum Pflegealltag

Besondere Hobbys als Ausgleich zum Pflegealltag

Neben der körperlichen ist auch die seelische Gesundheit wichtig, deshalb gilt bei Humanas eine 36-Stunden-Woche als Vollzeit. So bleibt den Mitarbeitenden neben der Arbeit ausreichend Zeit für Familie, Unternehmungen und auch ungewöhnliche Hobbys. Zwei von ihnen aus Magdeburg und Schwanebeck erzählen, wie sie mit Musik oder Handwerk den Ausgleich zum Wohnpark-Alltag finden.

Vom Mützen-Hype zum Handarbeitstag im Wohnpark

Als Ausgleich zum Arbeitsalltag im Magdeburger Wohnpark nimmt sich Pflegedienstleiterin Anja Günther die Häkelnadeln und lässt einzigartige Kunstwerke entstehen. Foto: Humanas

„Die Arbeit mit Menschen, naturwissenschaftliches Interesse, aber fürs Medizinstudium zu faul – so bin ich zur Pflege gekommen“, erzählt Anja Günther, die seit Dezember 2022 unseren Magdeburger Wohnpark in der Hans-Grade-Straße leitet. „Als Führungskraft stören mich aber unterschwellige Konflikte im Team und ich kompensiere das durch Handballgucken, meine Familie und Handarbeit.“ Angefangen habe letzteres mit dem „Myboshi“-Hype um Strickmützen, dann kam „Amigurumi“, eine Strick- und Häkelkunst, bei der zauberhafte Figuren aus Wolle entstehen. Mittlerweile hat die 35-jährige Pflegedienstleiterin aus Lübars ihr Können an den Nadeln zu eigenen Projekten ausgebaut. Ihre selbstentworfene „Mario Kart“-Decke ist ein Unikat und für Interessierte in ihrem Magdeburger Wohnpark zu bestaunen. Weitere Bestellungen gebe es bereits. „Individuelle Geschenke für Geburtstage und Weihnachten habe ich immer“, berichtet Anja Günther, die bereits an einem Anzug für den Hund ihrer Schwester arbeitet. Außerdem steht der Plan für einen Handarbeitstag im Wohnpark und die Damen sind schon aufgeregt. 

Mit Schottenrock und Dudelsack zum Wohnpark-Fest

Für Veranstaltungen im Wohnpark Schwanebeck holt Hausmeister Thomas Hellmich seinen Dudelsack und begeistert mit schottischen Klängen das Team und die Bewohnerschaft. Foto: Humanas

Wenn im Wohnpark Schwanebeck Töne erklingen, die an Schottland erinnern, ist Hausmeister Thomas Hellmich nicht weit. „Während der Corona-Zeit habe ich einen Ausgleich gesucht“, erinnert sich der 54-Jährige. „Der Dudelsack hat nur acht Töne, ist von den Noten her recht einfach und das geht sogar ohne Musikschule.“ Regelmäßig dienstags geht es wegen des neuen Hobbys nun zur Probe der Dudelsackspieler in Halberstadt. Und auch der Pflegealltag war für Thomas Hellmich neu. Bis zum Start bei Humanas im Oktober 2022 hatte er damit kaum Berührungspunkte. „Ich erfuhr, dass noch ein Hausmeister gesucht wird, doch anfangs hatte ich Berührungsängste“, so der 54-Jährige. „Mittlerweile macht es mich froh, wie dankbar die älteren Menschen sind.“ Neben seinen vier Hunden ist die Musik sein Ausgleich. Im Blasorchester spielt er zudem die große Trommel. Und bei Wohnpark-Veranstaltungen holt Thomas Hellmich für die Bewohnerschaft und Gäste den Dudelsack hervor – in Schottenrock und mit Balmoral Cap. Wenn andere Freude an seiner Musik haben, kann er neue Kraft tanken und freut sich mit.