von Bianca Oldekamp-Kurth | 26. Februar 2026
Gleich nach dem Frühstück hat sich eine Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem Wohnpark Colbitz kürzlich auf nach Magdeburg gemacht. Das Ziel der Truppe, die von Betreuungskraft Katja Helmholz begleitet wurde: Das Allee-Center im Zentrum der Landeshauptstadt.
Im großen Shopping-Center angekommen, sind einige der vielen Geschäfte, die sich auf insgesamt drei Stockwerke verteilen, erkundet worden. So gab es für Bewohnerin Frau Pracht eine neue Hose – und die Humanas-Shirts, die alle Fußball-Fans natürlich zweifelsfrei als Trikots des 1. FC Magdeburg wiedererkennen werden, sind auch seitens der Bewohnerinnen und Bewohner aus Colbitz nicht unentdeckt geblieben.

Die Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Wohnpark Colbitz haben die Trikots des 1. FC Magdeburg entdeckt. Foto: Humanas
Zum Mittagessen ist die Gruppe bei einer Fisch-Imbiss-Kette eingekehrt und hat es sich hier schmecken lassen. Für den süßen Zahn gab es als Nachtisch dann noch einen Eisbecher für alle bei einer Eisdiele.
Im Anschluss haben die Bewohner Herr Gause und Herr Schulze dann zwar jeweils noch Kleidungsstücke anprobiert, hatten aber weniger Glück als Frau Pracht mit ihrer neuen Hose und haben auf einen Kauf verzichtet.
Um 16 Uhr am Nachmittag ist die Gruppe an diesem Tag von ihrem Ausflug in den Humanas-Wohnpark in Colbitz dann zurückgekehrt – erschöpft aber zufrieden.

Für den süßen Zahn gab es als Nachtisch dann noch einen Eisbecher für alle vom Wohnpark Colbitz bei einer Eisdiele. Foto: Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 22. Februar 2026
Rund sieben Monate ist es her, dass der damals noch unbewohnte Humanas-Wohnpark in Wefensleben viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Damals, genauer gesagt am 24. Juli 2025, war ein Brand in einem Gebäudeteil ausgebrochen und hatte das Reihenhaus, das hier in den finalen Zügen seiner Entstehung war, vollkommen zerstört. Mittlerweile ist aber Leben in andere Gebäudeteile des Humanas-Wohnparks eingezogen – während der zerstörte Gebäudeteil abgerissen wurde und derzeit noch neu errichtet wird. Nach Abschluss der Bauarbeiten kann auch in dieses Reihenhaus, wie bereits in den anderen nach und nach Leben einziehen.
Als erster Bewohner hatte Detlef Hubl sein Einraumappartement in der sogenannten Wabe als Kernstück eines jeden von Humanas erbauten Wohnparks bezogen. Sechs weitere Bewohnerinnen und Bewohner leben mittlerweile in der Gemeinschaft des Wohnparks. Über weitere Bewohnerinnen und -bewohner freuen sich die Sieben in jedem Fall. Schließlich gibt es insgesamt 28 Einraumappartements mit eigenem Bad und eigener Terrasse in der Wabe. „Hier findet auch die Tagespflege statt“, erklärt Tanja Hochheuser, Pflegedienstleiterin des Humanas-Wohnparks in Wefensleben.
Neben Gesellschaftsspielen und Gedächtnistraining wünschen sich die Bewohnerinnen und Bewohner vor allem, bei alltäglichen Tätigkeiten unterstützen zu dürfen. Bei Humanas werden individuelle Wünsche berücksichtigt und besonderer Wert auf die sogenannte Alltagsbegleitung gelegt. Die umfasst Tätigkeiten, die auch vor dem Umzug zu Humanas zum Alltag der Menschen gehört haben.
Gemeinsames Kochen und Backen
Dazu zählen beispielsweise Hausarbeiten wie Wäsche falten, den Esstisch zu decken und den Geschirrspüler ein- beziehungsweise auszuräumen. Am liebsten – und da sind sich die Bewohnerinnen und Bewohner in Wefensleben einig – helfen sie aber beim Zubereiten von Mahlzeiten. „Zwei vor allem beim Kuchenbacken, die anderen Bewohnerinnen und Bewohner lieber bei der Zubereitung des Mittagessens“, berichtet Tanja Hochheuser. Da werden dann gemeinsam Zutaten abgemessen, Kartoffeln, Würstchen und Co. geschnippelt und manchmal auch Schnitzel geklopft. „So wie Zuhause“, erklärt Bewohnerin Erna Wilde, nicht nur gern schnippelt, sondern auch gern backt.

Für einen Rosenkohleintopf unterstützen die Bewohnerinnen (v.l.) Christa Rathmann, Erna Wilde und Gundula Handke dem Humanas-Team um Pflegedienstleiterin Tanja Hochhauser (2. v.l.), Pflegekraft Petra Geisendorf und Praktikantin Sophie Herold gern beim Schnippeln. So werden Fähigkeiten und Fertigkeiten zugleich gefördert und bleiben erhalten. Foto: Humanas
Auf den Tisch kommen im Wohnpark Wefensleben oftmals Speisen, die sich die Bewohnerinnen und Bewohner wünschen. „Dafür haben wir Vorlieben erfragt und versuchen diese zu berücksichtigen“, erklärt Hauswirtschaftsleiterin Christin Buchheiser. Und so kommen neben herzhaften Gerichten auch mal süße Hauptspeisen wie Milchreis auf den Mittagstisch.
Pflegedienstleiterin ist stolz auf ihr Team
Und sind die Bewohnerinnen und Bewohner zufrieden, ist es auch das Team des Wohnparks. „Es freut mich, wenn ich sehe, wie viel Spaß die Bewohnerinnen und Bewohner und auch mein Team hat. Ich habe ein tolles Team, auf das ich sehr stolz bin“, lobt Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser ihr Team, das auch künftig noch wachsen darf.
Schließlich wird die Bewohnerzahl noch steigen. Und wer weiß: Vielleicht sind bis zur offiziellen feierlichen Eröffnung des Humanas-Wohnparks Wefensleben dann alle Wohneinheiten in der Wabe und den drei Reihenhäusern an der Bahnhofstraße bewohnt. Die Vorbereitungen für die feierliche Eröffnung am 17. Juni 2026 laufen zumindest schon. Denn auch in Wefensleben soll dieses Fest als Humanas-Tradition gefeiert werden. Bis es aber soweit ist, werden Wohnpark-Team und die bisherigen Bewohnerinnen und Bewohner aber sicher noch so manch neues Gesicht in der Wabe und den Reihenhäusern begrüßen dürfen – und darauf freuen sie sich schon.
von Jennifer Lorbeer | 16. Februar 2026
Ein besonderer Ehrentag wurde im Humanas-Wohnpark Tangerhütte gefeiert: Ursula Kopitz ist am 13. Februar 2026 101 Jahre alt geworden. Neben dem Team kam auch die Geschäftsführung vorbei, um der Jubilarin zu gratulieren.
Gleich am Morgen ihres Ehrentages wurde Ursula Kopitz von einem liebevoll dekorierten Geburtstagstisch, kleinen Aufmerksamkeiten sowie zahlreichen Gratulationen vom Wohnpark-Team sowie von Bewohnerinnen und Bewohnern in Tangerhütte begrüßt. Kein Wunder, denn die nunmehr 101-Jährige ist seit Juni 2024 ein fester Teil der Wohnpark-Gemeinschaft.
Ursula Kopitz wurde am 13. Februar 1925 in Vaethen, dem heutigen Tangerhütte, geboren und ist ihrer Heimatstadt stets treu geblieben, denn sie lebte fast ihr gesamtes Leben im Elternhaus. Nach ihrer Ausbildung an der Handelsschule in Stendal arbeitete sie im Sekretariat des Bürgermeisters. Über ihr Hobby, das Chorsingen, lernte sie zudem ihren späteren Mann kennen, mit dem sie viele Jahre verheiratet war.
Arbeitsdienst in der Armee
Lediglich für die Zeit im Kriegsdienst während des Zweiten Weltkrieges verließ Ursula Kopitz ihre Heimatstadt. „Meine Hände sind heute noch ganz steif und erinnern mich Tag für Tag an diese schreckliche Zeit“, erzählt Ursula Kopitz, die die Erlebnisse im Arbeitsdienst der Armee als Jugendliche bewusst erlebt hat.
Nichtsdestotrotz ließ sich die heute 101-Jährige nicht unterkriegen und blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Mit ihrem Mann, der als Lehrer tätig war, bekam sie zwei Kinder – und später noch viele Enkel und Urenkel. Ihre Tochter ist leider viel zu früh verstorben, aber ihr Schwiegersohn kommt regelmäßig zu Besuch. Und auch, wenn ihr Sohn in Berlin lebt, besucht er Ursula Kopitz so oft wie möglich.

Humanas-Chef Fabian Biastoch hat gemeinsam mit Pflegekraft Christina Gube (M.) Ursula Kopitz im Wohnpark Tangerhütte zum 101. Geburtstag besucht. Foto: Humanas
Familie bedeutet der Tangerhütterin bis heute sehr viel. Mit großer Lebenserfahrung blickt die 101-Jährige auf ein bewegtes Jahrhundert zurück. Sie wird vom Wohnpark-Team als zuvorkommender Mensch beschrieben, der stets darauf bedacht ist, anderen nicht zur Last zu fallen. „Ursula Kopitz begegnet allen Menschen mit großer Freundlichkeit und Bescheidenheit“, berichtet Pflegedienstleiter Thomas Gmell. „Ihre ruhige Art und ihre Wertschätzung für andere machen sie zu einer besonderen Persönlichkeit in unserem Wohnpark.“
Die Feier zum 101. Geburtstag im Wohnpark selbst fiel bewusst klein und persönlich aus. Ursula Kopitz‘ Sohn holte sie zudem ab, um gemeinsam mit weiteren Angehörigen in Tangermünde essen zu gehen. Und auch die Humanas-Geschäftsführung kam persönlich vorbei, um der Bewohnerin zu gratulieren. „Frau Kopitz hat ein ganzes Jahrhundert in ihrer Heimatstadt erlebt und geprägt. Ihre Beständigkeit, ihre Herzlichkeit und ihre Lebensgeschichte beeindrucken uns sehr“, so Fabian Biastoch, Geschäftsführer bei Humanas. „Wir wünschen ihr von Herzen Gesundheit, viele ruhige und schöne Momente und weiterhin Geborgenheit in unserem Wohnpark.“
von Bianca Oldekamp-Kurth | 7. Februar 2026
Funkelnde Diamanten, bunte Pompons und farbige Filzmaler sind kürzlich im Wohnpark Grieben zum Einsatz gekommen. Schließlich steht die heiße Phase der Karnevalszeit vor der Tür und vor allem die Bewohnerinnen in Grieben haben sich für die fünfte Jahreszeit gut vorbereitet.
Und so haben sich einige Bewohnerinnen persönliche Karnevalsmasken gebastelt. Zunächst wurden die Maskenvorlagen auf bunten Karton übertragen und unter Anleitung des Wohnpark-Teams ausgeschnitten. Im Anschluss haben sich die Frauen kreativ ausgelassen und filigrane Diamanten und weiche Pompons mit Hilfe von Pinzetten und ganz viel Ruhe in den Händen auf die Augenmasken geklebt. Wem die funkelnden Diamanten und bunten Pompons in Grieben noch nicht genug waren, konnte noch zu Filzstiften greifen und kreative Muster auf die persönliche Karnevalsmaske malen – jede so wie sie es mag.

Funkelnde Diamanten, bunte Pompons und farbige Filzmaler sind kürzlich im Wohnpark Grieben zum Einsatz gekommen als Bewohnerinnen ihre persönlichen Masken für Karneval gestaltet haben. Foto: Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 5. Februar 2026
Seit Juli 2025 gibt es bei Humanas zwei Zentrale Praxisanleiterinnen (ZPAs): Cindy Knappick aus dem Wohnpark Tangermünde unterstützt seitdem Josephien Hahn bei allen Aufgaben rund um die Ausbildung. Doch wer sind die beiden – und welche Tipps haben sie für Azubis und erfahrene Kolleginnen und Kollegen?
Josephien Hahn (l.)
- AUS- UND WEITERBILDUNGEN:
Ausbildung zur examinierte Altenpflegerin, Weiterbildungen zur Fachkraft für außerklinische Beatmung und Intensivpflege und Praxisanleiterin
- BEI HUMANAS SEIT:
Februar 2018
- ZPA SEIT:
1. April 2023
- AN HUMANAS MAG ICH BESONDERS… .
.. die familiäre Atmosphäre, den offenen Umgang und vor allem die Menschlichkeit und das ich so sein kann wie ich bin.
- ICH BIN GERNE ZPA, WEIL…
… ich Freude daran habe, Wissen weiterzugeben und Auszubildende auf ihrem Weg zu begleiten. Mir ist es wichtig, eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schaffen und den Lernenden Sicherheit und Orientierung zu geben. Besonders erfüllend finde ich, wenn ich miterleben darf, wie sie selbstbewusster werden, ihre Stärken entdecken und in ihrem Beruf wachsen.
- FUNFACT ÜBER MICH:
Ich war mal in einer Blaskapelle und habe Trompete gespielt.
- MEIN PERSÖNLICHER TIPP FÜR DEN WOHNPARKALLTAG:
Haltet immer zusammen, vergesst nie den Spaß bei der Arbeit. Ihr funktioniert nur gemeinsam als Team. Zieht die Auszubildenden mit in den Alltag ein und zeigt und erklärt ihnen viel – denn sie sind die Pflege(fach)kräfte von morgen, die euch vielleicht irgendwann pflegen.
Cindy Knappick
- AUS- UND WEITERBILDUNGEN:
Ausbildung zur Altenpflegehelferin und examinierten Altenpflegerin, Weiterbildung zur Praxisanleiterin
- BEI HUMANAS SEIT:
Juli 2020
- ZPA SEIT:
1. Juli 2025
- AN HUMANAS MAG ICH BESONDERS…
… das Konzept und das familiäre Klima.
- ICH BIN GERNE ZPA, WEIL…
… ich die Arbeit mit den Azubis liebe und mein Fokus als ZPA hauptsächlich auf diesen liegt. Die Azubis auf ihrem Weg begleiten zu dürfen und ihre Entwicklung mitzuerleben erfüllt mich. Es ist einfach schön, sozusagen rohe Diamanten mitschleifen zu dürfen, aus denen dann tolle, kompetente, authentische und ehrliche Kollegen werden!
- FUNFACT ÜBER MICH:
Mein eigentlicher Traumberuf war Hundefriseurin! Als solche tätig zu werden, kann ich mir übrigens immer noch vorstellen – vielleicht ja irgendwann mal als zweites berufliches Standbein.
- MEIN PERSÖNLICHER TIPP FÜR DEN WOHNPARKALLTAG:
Pflege ist Teamarbeit! „Nicht einsam, sondern gemeinsam“, dieser Leitsatz gilt nicht nur für das Team, sondern auch für die Bewohnerinnen und Bewohner. Der respektvolle Umgang mit- und untereinander ist immens wichtig – natürlich dürfen auch Spaß und Freude nicht fehlen. Denn auch wenn es mal nicht so läuft, steht fest, dass wieder bessere Zeiten kommen – und Humor und Spaß machen schwerere Zeiten leichter.