von Jennifer Lorbeer | 10. Juli 2026
Humanas kooperiert seit diesem Jahr mit dem traditionsreichen Familienunternehmen Alexmenü. Das Pflegeunternehmen und die Essenslieferungsfirma wollen in den Wohnparks die frisch zubereiteten Speisen ergänzen und für mehr Flexibilität sorgen.
„Ich bin wirklich zufrieden, weil es besonders den Wochenenddienst entlastet und gut schmeckt – aber ich habe einen Kritikpunkt”, beginnt Hauswirtschaftsleiter Steffen Halm im Humanas-Wohnpark Diesdorf bei der Begegnung mit Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü. „Das Hühnerfrikassee könnte ruhig noch eine Prise mehr Salz vertragen.” „Alles klar, danke. Das gebe ich an unsere Produktion weiter”, nimmt Adrian Krotki die Anmerkung mit einem Lächeln zur Kenntnis.
Und genau dieser direkte, unkomplizierte Austausch sei bei der Zusammenarbeit so wertvoll, stellt Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch zufrieden fest: „Uns war wichtig, dass unsere Teams mit der externen Essenslieferungen unterstützt werden, falls sie es wünschen, und dass wir auf Augenhöhe zusammenarbeiten.” Für Adrian Krotki, der seit 2021 Gesellschafter und Geschäftsführer von Alexmenü ist, ist die Kooperation auch mehr als eine klassische Geschäftsbeziehung: „Wir stehen für ehrliches, hausgemachtes Essen aus der Region für die Region und damit passt es perfekt, dass wir mit Humanas zusammenarbeiten – weil beide Seiten die gleichen Werte leben.”

Austausch vor Ort im Humanas-Wohnpark Magdeburg-Diesdorf: Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü (2. v. r.), unterhält sich mit Sven Siebold, Referent für Einkauf und Hauswirtschaft (v. l.), Hauswirtschaftsleiter Steffen Halm und Fabian Biastoch, Geschäftsführer von Humanas, über die Essensplanung. Foto: Humanas
Und nicht nur in den Werten wie Offenheit, Regionalität und Zufriedenheit stimmen die Unternehmen überein. Auch die Geschäftsführer, die sich über die Wirtschaftsjunioren Sachsen-Anhalt kennengelernt haben, ähneln sich in Vita und Person. Beide sind als Nachfolger derselben Generation in die Geschäftsführung ihrer Familienunternehmen eingestiegen, stammen aus Sachsen-Anhalt und waren sogar bis vor Kurzem unwissend an derselben Schule.
Auch auf operativer Ebene ist die Kooperation bereits in der Anlaufkurve mit Test-Wohnparks erfolgreich. „Die ersten Wochen in unseren Magdeburger Wohnparks verliefen durchweg positiv”, erklärt Sven Siebold, der als Referent für Einkauf und Hauswirtschaft die Organisation im Hintergrund übernommen hat. „Die Standorte erhalten wöchentlich ein wechselndes Angebot aus verschiedenen Hauptkomponenten, die sie auswählen und mit denen sie ihren Essensplan gestalten können.” Am Tage müssen dann nur noch Beilagen zubereitet werden.
Cook-&-Chill-Verfahren für hohe Qualität
Das aktuelle Sortiment umfasst mehr als 40 Speisekomponenten – von klassischer Soljanka über Kohlrouladen bis hin zu Suppen. Die Speisen werden im Cook‑&‑Chill-Verfahren zubereitet, bei dem sie nach dem Kochen schnell heruntergekühlt und bis zu drei Wochen haltbar gemacht werden, ohne an Qualität zu verlieren. „Das läuft auch unkompliziert und störungsfrei”, stellt Monika Kohls fest, die wegen des speziellen Zubereitungsverfahrens bei Alexmenü 2001 als Köchin und Produktentwicklerin angefangen hat und eine von rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist. „Allerdings stellt uns das Salz immer wieder vor Herausforderungen, weil sich die Intensität mit der Lagerung verändert.”
Trotz des Salz-Feedbacks möchte Steffen Halm zukünftig nicht mehr auf das Angebot von Alex Menü verzichten. Zum einen erleichtere es die Essensplanung der Wochenenden, wenn er nicht im Dienst ist und zum anderen mögen die Bewohnerinnen und Bewohner die Gerichte sehr. „Am liebsten essen sie die Suppen und Eintöpfe”, berichtet der Diesdorfer Hauswirtschaftsleiter, der seine Essensplanung auf die individuellen Bedürfnisse anpasst. „Nicht alle mögen gern Süßspeisen wie Milchreis oder essen ‘Lose Wurst’ – das muss man bei der Bestellung zusätzlich beachten.”
Ausweitung auf Wohnparks in Harz und Altmark
Und genau in diesen individuellen Ansprüchen liegt die nächste Aufgabe der Kooperation von Humanas und Alexmenü. Die Zusammenarbeit soll nämlich ausgebaut und kurzfristig auf weitere Humanas-Standorte in der Region ausgeweitet werden –langfristig sollen aber auch Wohnparks im Harz und in der Altmark beliefert werden. Dass es hier neue, kulinarische Ansprüche geben wird, darauf sind die Verantwortlichen beider Unternehmen eingestellt, und auch darauf, dass die Logistik geplant werden muss.
„Aber ich denke, wenn wir weiterhin miteinander kommunizieren und planen, steht auch diesem Schritt nichts im Weg”, sagt Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch und Adrian Krotki ergänzt: „Diese Kooperation hat ja auch immer wieder gezeigt, wie gut es funktionieren kann, wenn sich regionale Unternehmen gegenseitig unterstützen.” Auch in diesen Punkten stimmen die beiden Geschäftsführer überein und Fabian Biastoch schließt: „Am Ende profitieren vor allem die Menschen – die, die bei uns leben und

Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü (3. v. r.) mit seinem Team: Fuhrparkleiter Sascha Johannsen (v. l.), Monika Kohls, Produktentwicklerin und Köchin, Robin Sticherling, Teamleiter der warmen Küche und Koch, Prokuristin Isabell Scheller und Robert Mucha, Kundenbetreuer bei Alexmenü. Foto: Humanas
von Jennifer Lorbeer | 6. Juli 2026
Ein besonderer musikalischer Vormittag hat im Wohnpark Schackensleben für viel Freude gesorgt. Sopranistin Grit Wagner und Pianist Matthias Pfund waren zu Gast und brachten mit verschiedenen Liedern eine tolle Atmosphäre in den Alltag – und so einige Bewohnerinnen und Bewohner zum Mitsingen.
Der Auftritt fand im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Magdeburger Dommusik statt, die regelmäßig an den Standorten zu Besuch sind. Diese Konzertreihe ist Teil einer gewachsenen Kooperation: Humanas unterstützt die Dommusik, im Gegenzug bringen Musikerinnen und Musiker ihre Kunst direkt in die Wohnparks.
Bekannte Lieder singen
Auch im Wohnpark Schackensleben wurde die Musik begeistert aufgenommen. Viele Bewohnerinnen und Bewohner sangen bei bekannten Liedern mit, klatschten im Takt und genossen die gemeinsame Zeit. Die herzliche Stimmung zeigte einmal mehr, wie verbindend Musik sein kann.
Am Ende des Vormittags gab es Applaus und eine persönliche Danksagung an die beiden Kunstschaffenden. Für alle Beteiligten blieb ein gelungener Vormittag in Erinnerung, der den Wohnpark-Alltag bereichert hat.

Die Dommusik bringt Gemeinschaft und musikalische Abwechslung in den Wohnpark. Foto: Humanas
von Alexandra Bborchert | 1. Juni 2026
Zum Kindertag richtet Humanas den Blick auf das, was den Alltag in den Wohnparks immer wieder besonders macht: das lebendige Miteinander von Jung und Alt. Wenn Kinder zu Besuch sind, wird es manchmal ganz schön wuselig – und genau diese Momente sorgen für eine besondere, geliebte Atmosphäre.
Dank der engen Kooperationen mit Kitas, Grundschulen und Vereinen ziehen regelmäßig fröhliches Kinderlachen, neugierige Fragen und jede Menge gute Laune durch die Wohnparks. Jung und Alt gemeinsam – das bringt Abwechslung und macht den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner einfach bunter.

Das Schönebecker Team hat den Kinder der Nachbars-Kita eine Überraschung zum Kindertag gebracht. Foto: Humanas
So haben die Tagespflegegäste aus Schönebeck gemeinsam mit dem Wohnpark-Team die Kindern der Johanniter-Kita Regenbogen besucht und mit Kleinigkeiten überrascht. Überraschungen gab es am Kindertag ebenfalls für die Kleinen der Kooperationskitas vom Wohnpark Tangerhütte. Zusammen mit dem Team haben die Bewohnerinnen und Bewohner volle Obstkörbe in der Kita „Friedrich Fröbel“ und der Kita „Anne Frank“ vorbeigebracht.
Auch im Wohnpark Wanzleben waren kürzlich wieder kleine Wirbelwinde zu Besuch. Mit gemeinsamem Spielen, Singen und einfach fröhlichem Geplauder haben die Kinder der Kita „Sarrezwerge“ die Herzen der Bewohnerinnen und Bewohner im Sturm erobert. Diese Begegnungen sind jedes Mal etwas ganz Besonderes, schaffen Nähe und zeigen, wie bereichernd das generationsübergreifende Miteinander bei Humanas ist.

Bewohnerinnen und Bewohner genießen das lebendige Miteinander mit den Kindern im Wohnpark Wanzleben. Foto: Humanas
von Jennifer Lorbeer | 20. Mai 2026
Im Humanas-Wohnpark Brehna stand zuletzt ein besonderer Maltag an – ganz im Zeichen von Farbe und Bewegung. Die Kinder der Kooperationskita “Borstel” haben unsere Bewohnerinnen und Bewohner besucht und gemeinsam mit dem Wohnpark-Team die Wege rund um den Wohnpark mit bunter Kreide gestaltet. So verwandelten sich die Außenflächen in ein Kunstwerk, das Jung und Alt gleichermaßen begeistert hat.
Neben der kreativen Aktion gab es für die Kinder noch eine besondere Überraschung: Ein Wagen voll mit gehäkelten Kuscheltieren sorgte für große Freude bei den kleinen Gästen. Eine Begegnung, die für alle Seiten viel Spaß, gemeinsame Gespräche und ein lebendiges Miteinander zwischen Kindern sowie Bewohnerinnen und Bewohnern mit sich gebracht hat.
In Schackensleben stand auch der Kindermaltag an und wurde ebenfalls genutzt, um die Verbindung zur Gemeinde zu stärken. Hier besuchte das Wohnpark-Team die örtliche Kita “Bördehäschen” und hat zahlreiche Stifte mitgebracht. Die Kinder haben sich über die kleinen Aufmerksamkeiten gefreut und sich direkt kreativ ausgelebt. Bei einem späteren Besuch im Wohnpark haben sie wiederum als Geschenk gemalte Bilder für die Bewohnerinnen und Bewohner mitgebracht.
Und so wurden mit den gelebten Kooperationen in den Gemeinden die Tage von Jung und Alt noch ein Stück bunter gemacht.

Die Kinder der Kooperationskita “Borstel” haben unsere Bewohnerinnen und Bewohner besucht und gemeinsam mit dem Wohnpark-Team die Wege rund um den Wohnpark mit bunter Kreide gestaltet. Foto: Humanas
von Jennifer Lorbeer | 11. Mai 2026
Der Humanas-Wohnpark Tangerhütte hat der Kita „Friedrich Fröbel” ein neues Hochbeet gesponsert. Gemeinsam mit den Kindern und Bewohnerinnen wurde das Beet auf dem Kita-Gelände aufgebaut und damit die langjährige, generationsübergreifende Kooperation gestärkt.
„Einmal im Jahr schreibt die Kita ‘Friedrich Fröbel’ aus, was benötigt wird – beispielsweise Pflanzen, Blumenerde oder in diesem Fall auch Hochbeete – und Eltern bzw. Unternehmen können sich dann melden, wodurch unser Wohnpark nun unterstützen konnte”, erklärt Thomas Gmell, der seit zwei Jahren im Wohnpark Tangerhütte als Pflegedienstleiter tätig ist. „Gemeinsam mit den Erzieherinnen haben wir das Beet ausgesucht, bestellt und heute wird es mit den Kindern und unseren Bewohnerinnen aufgebaut.”
Gartenleidenschaft im Wohnpark
Eine der Bewohnerinnen, die mit zum Beet-Aufbau in den Kindergarten gekommen ist, war Jutta Pilgermann. Die 71-Jährige hatte selbst vor ihrem Umzug zu Humanas einen großen Garten und zeigt sich begeistert von der Kooperation mit dem Kindergarten: „Ich freue mich auch immer, wenn die Kinder uns besuchen kommen und wir Zeit miteinander verbringen.” Auf ihrer Terrasse hat sie heute noch Blumen, Gurken und Tomaten angepflanzt.
Was genau in dem Hochbeet der Kita angepflanzt wird, stand am Tag des Aufbaus noch nicht fest. Währenddessen haben die Erzieherinnen aber berichtet, dass schon einige Pflanzen durch Eltern gesponsert wurden und jede Gruppe des Kindergartens ein eigenes Hochbeet bepflanzt und sich darum kümmert – im Falle des „Humanas-Beets” sind die Kinder der Dschungelgruppe zuständig.

Pflegedienstleiter Thomas Gmell aus dem Humanas-Wohnpark Tangerhütte baut zusammen mit den Kindern der Kita „Friedrich Fröbel“ das Hochbeet auf. Foto: Humanas
„Eine alte Schulfreundin ist im Kindergarten Erzieherin und so kamen der Kontakt und die ersten Begegnungen zwischen Jung und Alt zustande”, erinnert sich Betreuungskraft Christina Gube, die seit neun Jahren bei Humanas in Tangerhütte tätig ist und wodurch die Kita-Kooperation auch vor etwa neun Jahren entstanden ist. „Das ist schon ein Herzensprojekt, weil wir mittlerweile auch viele kleine Feste, wie das jährliche Hexenfest oder die Zaubershow, extra wegen der Kinder ins Leben gerufen haben.” Eine Zusammenarbeit also, die stetig ausgebaut und durch kleine Hilfen, wie dem Hochbeet-Einsatz, auch weiter gestärkt wird.