von Jennifer Lorbeer | 11. Mai 2026
Der Humanas-Wohnpark Tangerhütte hat der Kita „Friedrich Fröbel” ein neues Hochbeet gesponsert. Gemeinsam mit den Kindern und Bewohnerinnen wurde das Beet auf dem Kita-Gelände aufgebaut und damit die langjährige, generationsübergreifende Kooperation gestärkt.
„Einmal im Jahr schreibt die Kita ‘Friedrich Fröbel’ aus, was benötigt wird – beispielsweise Pflanzen, Blumenerde oder in diesem Fall auch Hochbeete – und Eltern bzw. Unternehmen können sich dann melden, wodurch unser Wohnpark nun unterstützen konnte”, erklärt Thomas Gmell, der seit zwei Jahren im Wohnpark Tangerhütte als Pflegedienstleiter tätig ist. „Gemeinsam mit den Erzieherinnen haben wir das Beet ausgesucht, bestellt und heute wird es mit den Kindern und unseren Bewohnerinnen aufgebaut.”
Gartenleidenschaft im Wohnpark
Eine der Bewohnerinnen, die mit zum Beet-Aufbau in den Kindergarten gekommen ist, war Jutta Pilgermann. Die 71-Jährige hatte selbst vor ihrem Umzug zu Humanas einen großen Garten und zeigt sich begeistert von der Kooperation mit dem Kindergarten: „Ich freue mich auch immer, wenn die Kinder uns besuchen kommen und wir Zeit miteinander verbringen.” Auf ihrer Terrasse hat sie heute noch Blumen, Gurken und Tomaten angepflanzt.
Was genau in dem Hochbeet der Kita angepflanzt wird, stand am Tag des Aufbaus noch nicht fest. Währenddessen haben die Erzieherinnen aber berichtet, dass schon einige Pflanzen durch Eltern gesponsert wurden und jede Gruppe des Kindergartens ein eigenes Hochbeet bepflanzt und sich darum kümmert – im Falle des „Humanas-Beets” sind die Kinder der Dschungelgruppe zuständig.

Pflegedienstleiter Thomas Gmell aus dem Humanas-Wohnpark Tangerhütte baut zusammen mit den Kindern der Kita „Friedrich Fröbel“ das Hochbeet auf. Foto: Humanas
„Eine alte Schulfreundin ist im Kindergarten Erzieherin und so kamen der Kontakt und die ersten Begegnungen zwischen Jung und Alt zustande”, erinnert sich Betreuungskraft Christina Gube, die seit neun Jahren bei Humanas in Tangerhütte tätig ist und wodurch die Kita-Kooperation auch vor etwa neun Jahren entstanden ist. „Das ist schon ein Herzensprojekt, weil wir mittlerweile auch viele kleine Feste, wie das jährliche Hexenfest oder die Zaubershow, extra wegen der Kinder ins Leben gerufen haben.” Eine Zusammenarbeit also, die stetig ausgebaut und durch kleine Hilfen, wie dem Hochbeet-Einsatz, auch weiter gestärkt wird.
von Alexandra Borchert | 10. Mai 2026
Im Humanas-Wohnpark Darlingerode hat der SV Darlingerode/Drübeck e.V. eine Spende für die jüngsten Fußballerinnen und Fußballer erhalten. Bei der Scheckübergabe kam es außerdem zum spontanen Duell zwischen Klein und Groß.
Vor einigen Tagen ging es auf dem Rasen am Wohnpark Darlingerode besonders stürmisch zu: Unter lautem Beifall von Bewohnerinnen und Bewohnern haben die fünf- und sechsjährigen Nachwuchskicker des örtlichen Sportvereins das Humanas-Team, bestehend aus Hauswirtschaftsleiterin Sophia und Hausmeister Ronny, bezwungen.

Bei der Scheckübergabe im Wohnpark Darlingerode kam es außerdem zum spontanen Duell zwischen Klein und Groß. Foto: Humanas
Hintergrund der Begegnung war, dass das Wohnparkteam dem SV Darlingerode/Drübeck e.V. einen Spendenscheck in Höhe von 250 Euro überreichen wollte. Dies führte zu dem spontanen Match auf dem frischen Grün. „Mit unserer Spende möchten wir gezielt die Nachwuchsarbeit des Vereins unterstützen“, berichtet Sophia Stricker über die neu entstandene Kooperation in der Gemeinde, die frischen Wind in den Humanas-Alltag bringt.
Für eine Revanche zur 1:0-Niederlage des Wohnpark-Teams bietet sich direkt die nächste Gelegenheit, als der Vereinsvorsitzende Thomas Munzke zum bevorstehenden Turnier Ende Mai auf den Sportplatz des 428 mitgliederstarken Vereins einlädt. Ein Ausflug in die Gemeinde, auf den sich auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner sehr freuen.
von Alica Warsawski | 4. Mai 2026
Im Humanas-Wohnpark Tangerhütte ist rund um die Walpurgisnacht ein besonderes Hexenfest veranstaltet worden. Eingeladen waren die Kinder der Kooperationskita „Friedrich Fröbel“, die gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern einen erlebnisreichen Vormittag verbrachten.
Ein Vormittag voller Zauber und Freude
Schon beim Eintreffen lag eine besondere Stimmung in der Luft. Auf dem Gelände des Wohnparks versammelten sich zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner, darunter auch viele aus der Wabe, und verfolgten gespannt das Geschehen. Den Auftakt bildete eine Geschichte, in die Pflegekraft Johanna Samira Barth als Leseoma einführte und die alle Anwesenden mit in die Welt der Hexen und Zaubertränke nahm.

Pflegekraft Johanna Samira Barth führt als Leseoma in die Geschichte rund um Hexe Kunnigunde ein. Foto: Humanas
Im Mittelpunkt stand die Figur der Hexe Kunnigunde, dargestellt von Betreuungskraft Christina Gube. Gemeinsam mit den Kindern wurde sie geweckt, damit sie das Hexenfest auf dem Muffelberg nicht verpasst. Anschließend machten sich die Kinder, viele von ihnen passend verkleidet, auf die Suche nach Zutaten für einen Hexentrunk. Gesammelt wurden natürliche Materialien wie Moos, Blätter und weitere Fundstücke aus der Umgebung.

Hexe Kunnigunde, dargestellt von Betreuungskraft Christina Gube, gemeinsam mit den Kindern der Kooperationskita „Friedrich Fröbel“. Foto: Humanas
Nach dem gemeinsamen Sammeln und Mischen wurde der Trunk schließlich fertiggestellt, begleitet von einer kleinen inszenierten Überraschung, die für Staunen sorgte. Im Anschluss konnten alle Teilnehmenden den Hexentrunk probieren.

Gemeinsam mit den Kindern werden die Zutaten gesammelt und der Hexentrunk zubereitet. Foto: Humanas
„So viel Unterstützung bekomme ich nicht alle Tage. Mit so vielen kleinen Hexen an meiner Seite kann ja nur etwas Gutes entstehen“, sagte Christina Gube in ihrer Rolle als Hexe Kunnigunde.
Wenn Generationen zusammenkommen
Insgesamt nahmen mehr als 25 Kinder an der Aktion teil. Das Hexenfest verband auf besondere Weise Fantasie, Gemeinschaft und Begegnung. Solche Momente zeigen, wie wertvoll das Miteinander von Jung und Alt in der Gemeinde ist, denn beide Generationen bereichern sich gegenseitig und schaffen gemeinsam bleibende Erinnerungen.

Hexe Kunnigunde im Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern während des gemeinsamen Hexenfests. Foto: Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 30. März 2026
Das Pflegeunternehmen Humanas aus Colbitz und das Sanitätshaus MOT aus Magdeburg sind zwei Familienbetriebe aus der Mitte Sachsen-Anhalts. Beide Unternehmen verbindet nicht nur die Branche sowie die Leidenschaft und das Engagement für den 1. Fußballclub Magdeburg, sondern auch die Geschichten der Unternehmensnachfolge aber vor allem eine langjährige Zusammenarbeit. Und die wird jetzt noch weiter ausgebaut.
„Als Magdeburger Orthopädie-Technik GmbH wollen wir künftig in allen Humanas-Wohnparks unsere Dienstleistungen anbieten“, erklärt Stephanie Heinecke, geschäftsführende Gesellschafterin bei MOT. „Dazu zählen auch unsere sechs Wohnparks im Harz sowie die beiden Wohnparks im Süden Sachsen-Anhalts in Brehna und Gröbern“, ergänzt Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch. Stephanie Heinecke und Fabian Biastoch gehören zur nächsten Generation der Familienunternehmen. Ihr Weg in das jeweilige Familienunternehmen verlief dabei ähnlich – wenn auch zeitversetzt.
Familienunternehmen von den Vätern
Stephanie Heinecke und Fabian Biastoch eint, dass die Familienunternehmen, in denen sie eigentlich nie tätig sein wollten, unter anderem von ihren Vätern – Dr. Jörg Biastoch (Humanas) bzw. Jörg Heinecke (MOT) – im Jahr 2006 bzw. 1990 gegründet worden sind. Heute ist Fabian Biastoch seit rund sechs Jahren bei Humanas tätig, bis 2024 zunächst als Prokurist, seit März 2024 als Geschäftsführer neben seinem Vater, Dr. Jörg Biastoch, und dessen Geschäftspartnerin Ina Kadlubietz als gründende Personen und geschäftsführende Gesellschafter. Zuvor war der 36-Jährige als Chef vom Dienst in der Redaktion der Volksstimme tätig und absolvierte einen Master of Business Administration mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmanagement & Digital Health.
Ihr Werdegang hat Stephanie Heinecke zunächst für ein Sport- und Eventmanagement-Studium nach Bayern geführt. „Eine Rückkehr nach Magdeburg hatte ich eigentlich ausgeschlossen“, erinnert sich die 38-Jährige. Ende 2015 ist sie dann aber doch ins Familienunternehmen eingestiegen – genauer gesagt in dessen Marketingabteilung. Seit 2022 ist Stephanie Heinecke geschäftsführende Gesellschafterin bei MOT und vertritt ihren Vater, Hauptgeschäftsführer Jörg Heinecke, in dessen Abwesenheit auch.
MOT-Besuche in allen Wohnparks
Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Familienunternehmen aus der Region besteht indes bereits seit 2017. Jetzt soll die Zusammenarbeit auch aufgrund der gemeinsamen Bestrebungen der beiden jungen Unternehmensnachfolger noch enger ausfallen und auf alle Humanas-Wohnparks ausgebreitet werden. „Als Vollsortimentler können wir alle Wohnparks bzw. deren Bewohnerinnen und Bewohner auf Wunsch mit Homecare-Material, Reha-, sowie Orthopädie-(Schuh-)Technik versorgen“, erklärt Stephanie Heinecke. Dafür besuchen die Außendienstler des Sanitätshauses alle bald 25 Humanas-Wohnparks in ganz Sachsen-Anhalt gleichermaßen, arbeiten mit den Pflegedienstleitungen und den Pflegefachkräften zusammen und unterstützen bei der Kommunikation mit Angehörigen und den Krankenkassen.
Der Austausch zwischen Stephanie Heinecke und Fabian Biastoch beschränkt sich indes nicht nur auf konkrete Termine zur Zusammenarbeit der beiden Familienunternehmen. Aufgrund der ähnlichen Situation stehen die beiden auch im persönlichen Austausch – schließlich engagieren sie sich durch die Tätigkeit bei Humanas und MOT für die Menschen in der Region.

Zum „Tag der Fans mit Handicap“ beim 1. FC Magdeburg hat Stephanie Heinecke von MOT auch den Humanas-Stand mit Fabian Biastoch unterstützt. Foto: Humanas
Von der ausgebauten Zusammenarbeit zwischen Humanas und MOT sollen aber nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner in den Humanas-Wohnparks profitieren. Auch die Mitarbeitenden von Humanas sollen bedacht werden. So stehen verschiedene Ideen, wie beispielsweise die eines Gesundheitstages für Humanas-Beschäftigte im Raum.
von Jennifer Lorbeer | 20. Februar 2026
Der Humanas-Wohnpark Heyrothsberge und die Biederitzer Wohngruppe „Villa Konfetti” haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und ihre Partnerschaft besiegelt. Mit dem Vertrag soll der regelmäßige Austausch zwischen Jung und Alt weiter gestärkt werden.
„Das alles begann mit zufälligen Begegnungen”, erinnert sich Victoria Stein, pädagogische Fachkraft in der Wohngruppe „Villa Konfetti”. „Wenn wir mit den Kindern spazieren gegangen sind, haben wir oft auf Bewohnerinnen oder Mitarbeitende aus dem Wohnpark getroffen und irgendwann haben wir gesagt: Lasst uns gemeinsam etwas planen.“ Seit gut einem Jahr kommen die Kinder und Jugendlichen seitdem regelmäßig in den Wohnpark und verbringen gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Zeit. Ein- bis zweimal im Monat treffen sie sich für verschiedene Aktivitäten, wie Plätzchen backen, basteln oder Tonfiguren bemalen.
„Insgesamt wohnen zwölf Kinder im Alter zwischen drei und 14 Jahren bei uns”, erklärt Geschäftsführerin Susann Schaf von System & Punkt GmbH, Träger der Wohngruppe. „Und alle zeigen sich sehr interessiert an den Treffen.” Nicht verwunderlich also, dass weitere Termine beispielsweise zum Färben von Ostereiern oder ein gemeinsamer Spieletag schon feststehen. Neben den Wohnpark-Besuchen der Kinder werden die Bewohnerinnen und Bewohner wiederum in die Wohngruppe eingeladen, etwa zum Kaffeetrinken oder dem geplanten Sommerfest.
Engagement für Kooperation
Die Organisation der Treffen im Wohnpark hat Pflegekraft Kristin Weiß übernommen, die mit viel Engagement die Aktivitäten plant. „Und das macht sie so toll, dass ich nur noch schauen muss, ob alles mit unserem Dienstplan harmoniert“, ergänzt Doreen Felter, Pflegedienstleiterin in Heyrothsberge, die gemeinsam mit der Susann Schaf den Kooperationsvertrag unterschrieben hat. Besonders engagiert war zudem Bewohnerin Doris Heyden: Anlässlich der Vertragsunterzeichnung nähte sie wochenlang kleine Präsente für die Kinder – darunter Kissen, die im Dunkeln leuchten, und bunte Federmappen mit neuen Buntstiften.
Insgesamt profitieren alle Beteiligten von der Kooperation, die nicht nur Generationenaustausch, sondern auch gegenseitige Unterstützung sowie ein lebendiges Miteinander fördert. „Dieses Projekt zeigt einmal mehr, wie wichtig uns der Kontakt zwischen Jung und Alt ist”, sagt Doreen Felter. „Und so schaffen wir für alle schöne Erinnerungen und ein Stück zu Hause.”

Freuen sich über den abgeschlossenen Kooperationsvertrag und zukünftige Treffen von Jung und Alt (v.l.): Pflegekraft und Organisationstalent Kristin Weiß, Pflegedienstleiterin Doreen Felter, Bewohnerin Doris Heyden, Hauswirtschaftsleiterin Ricarda Bollmann, pädagogischer Fachdienst Victoria Stein (o.) und Geschäftsführerin Susann Schaf von System & Punkt GmbH. Foto: Humanas