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Wohnpark Tangerhütte unterstützt Kita bei Hochbeetbau

Wohnpark Tangerhütte unterstützt Kita bei Hochbeetbau

Der Humanas-Wohnpark Tangerhütte hat der Kita „Friedrich Fröbel” ein neues Hochbeet gesponsert. Gemeinsam mit den Kindern und Bewohnerinnen wurde das Beet auf dem Kita-Gelände aufgebaut und damit die langjährige, generationsübergreifende Kooperation gestärkt.

„Einmal im Jahr schreibt die Kita ‘Friedrich Fröbel’ aus, was benötigt wird – beispielsweise Pflanzen, Blumenerde oder in diesem Fall auch Hochbeete – und Eltern bzw. Unternehmen können sich dann melden, wodurch unser Wohnpark nun unterstützen konnte”, erklärt Thomas Gmell, der seit zwei Jahren im Wohnpark Tangerhütte als Pflegedienstleiter tätig ist. „Gemeinsam mit den Erzieherinnen haben wir das Beet ausgesucht, bestellt und heute wird es mit den Kindern und unseren Bewohnerinnen aufgebaut.”

Gartenleidenschaft im Wohnpark

Eine der Bewohnerinnen, die mit zum Beet-Aufbau in den Kindergarten gekommen ist, war Jutta Pilgermann. Die 71-Jährige hatte selbst vor ihrem Umzug zu Humanas einen großen Garten und zeigt sich begeistert von der Kooperation mit dem Kindergarten: „Ich freue mich auch immer, wenn die Kinder uns besuchen kommen und wir Zeit miteinander verbringen.” Auf ihrer Terrasse hat sie heute noch Blumen, Gurken und Tomaten angepflanzt.

Was genau in dem Hochbeet der Kita angepflanzt wird, stand am Tag des Aufbaus noch nicht fest. Währenddessen haben die Erzieherinnen aber berichtet, dass schon einige Pflanzen durch Eltern gesponsert wurden und jede Gruppe des Kindergartens ein eigenes Hochbeet bepflanzt und sich darum kümmert – im Falle des „Humanas-Beets” sind die Kinder der Dschungelgruppe zuständig.  

Pflegedienstleiter Thomas Gmell aus dem Humanas-Wohnpark Tangerhütte baut zusammen mit den Kindern der Kita „Friedrich Fröbel“ das Hochbeet auf. Foto: Humanas

Pflegedienstleiter Thomas Gmell aus dem Humanas-Wohnpark Tangerhütte baut zusammen mit den Kindern der Kita „Friedrich Fröbel“ das Hochbeet auf. Foto: Humanas

„Eine alte Schulfreundin ist im Kindergarten Erzieherin und so kamen der Kontakt und die ersten Begegnungen zwischen Jung und Alt zustande”, erinnert sich Betreuungskraft Christina Gube, die seit neun Jahren bei Humanas in Tangerhütte tätig ist und wodurch die Kita-Kooperation auch vor etwa neun Jahren entstanden ist. „Das ist schon ein Herzensprojekt, weil wir mittlerweile auch viele kleine Feste, wie das jährliche Hexenfest oder die Zaubershow, extra wegen der Kinder ins Leben gerufen haben.” Eine Zusammenarbeit also, die stetig ausgebaut und durch kleine Hilfen, wie dem Hochbeet-Einsatz, auch weiter gestärkt wird. 

Frühlingsduft & Spargel im Wohnpark Colbitz

Frühlingsduft & Spargel im Wohnpark Colbitz

Der Frühling hat sich im Humanas-Wohnpark Colbitz auf vielfältige Weise gezeigt. Neben dem Einzug bunter Blumen gab es im Inneren des Wohnparks kulinarische Hinweise, aber auch das Gelände hat sich frühlingshaft gewandelt.

So führte ein Ausflug nach Schwaneberg die Bewohnerinnen und Bewohner zum Selbstpflücker-Tulpenfeld. Trotz trüben Wetters zeigte sich eine tolle Stimmung während auf dem Feld bunte Blumen geschnitten wurden. So haben die Ausflüglerinnen neben wunderschönen Fotos – dank Betreuungskraft Katja Helmholz – auch farbenprächtige Sträuße als Erinnerung mit in den Wohnpark Colbitz genommen worden.  

Der erste Spargel des Jahres wurde im Wohnpark Colbitz zubereitet. Foto: Humanas

Der erste Spargel des Jahres wurde im Wohnpark Colbitz zubereitet. Foto: Humanas

Und auch kulinarisch hat eine neue Saison begonnen: Der erste Spargel des Jahres wurde im Wohnpark zubereitet. Bewohnerinnen unterstützen beim Spargelschälen, später gab es das weiße Gemüse als ein klassisches Frühlingsgericht mit Kartoffeln, Schnitzel und leckerer Soße.

Um den Wohnpark auch von außen wieder “frisch” zu machen, stand zuletzt ein Frühjahrsputz der besonderen Art an. Der in die Jahre gekommene Sichtschutz erhielt eine Grunderneuerung. Gemeinsam mit Kollegin Katja Helmholz packten Bewohnerinnen und Bewohner tatkräftig mit an – vom Säubern und Abschleifen bis zum frischen Anstrich der Holzelemente.

Zuletzt stand ein Frühjahrsputz der besonderen Art an: Der in die Jahre gekommene Sichtschutz in Colbitz erhielt eine Grunderneuerung. Foto: Humanas

Zuletzt stand ein Frühjahrsputz der besonderen Art an: Der in die Jahre gekommene Sichtschutz in Colbitz erhielt eine Grunderneuerung. Foto: Humanas

Ausflug nach Magdeburg mit Schiffstour auf der Elbe

Ausflug nach Magdeburg mit Schiffstour auf der Elbe

Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Humanas-Wohnpark Grieben ging es auf einen besonderen Ausflug nach Magdeburg.

Gemeinsam mit Pflegefachkraft Kathleen Elfert und Pflegekraft Diana Mittendorf startete die Gruppe mit dem Humanas-Bus in Richtung Landeshauptstadt. Dort wartete bereits das nächste Highlight: eine entspannte Schiffsrundfahrt auf der Elbe mit der Weiße Flotte Magdeburg. Während das Schiff gemächlich über das Wasser glitt, konnten alle die Aussicht genießen und die Seele einfach mal baumeln lassen.

Viele schöne Eindrücke und gemeinsame Momente prägten den Tag. Foto: Humanas

Nach der Fahrt ging es weiter zum gemeinsamen Abendessen in das asiastische Restaurant Mr. Pan. Beim Buffet wurde geschlemmt, gelacht und der Tag in gemütlicher Runde ausgeklungen.

Die Gruppe ließ den Tag bei einem entspannten Abendessen im Mr. Pan ausklingen. Foto: Humanas

Ein Ausflug, der nicht nur für neue Eindrücke gesorgt hat, sondern vor allem für viele schöne gemeinsame Momente.

Beschäftigung mit allen Sinnen in Heyrothsberge

Beschäftigung mit allen Sinnen in Heyrothsberge

Im Wohnpark Heyrothsberge wurde die Beschäftigung besonders kreativ gestaltet – und neben Bewohnerinnen und Bewohner waren auch unsere Teammitglieder dabei. Einer der “Programmpunkte” war zuletzt ein Geschmackstest, der verschiedene Sinne angesprochen und für lebhafte Reaktionen gesorgt hat. 

Mit verbundenen Augen probierten die Bewohnerinnen und Bewohner unterschiedliche Lebensmittel und Gewürze. Unter anderem wurden Salz, Kaffee, aber auch Gänseblümchen, Nutella und Butter sowie Senf und Banane verkostet. Die Kolleginnen und Kollegen begleiteten diese besondere Erfahrung und einige der Testproben sorgten für großen Spaß bei allen Beteiligten. 

Für Bewegung und weitere gemeinsames Lachen sorgte außerdem ein kreatives Ping-Pong-Spiel auf den Tischen im Wohnpark. Als Schläger und Spielfeldbegrenzung dienten Handschuhverpackungen, während sich jeweils zwei Teilnehmende gegenübersaßen und versuchten, den kleinen Ball ins gegnerische Tor zu befördern. 

Weitere Bewohnerinnen und Bewohner verfolgten das Spiel als Zuschauende. Die Aktion hat somit neben der Bewegung und Aktivität auch die Gemeinschaft gefördert und für viele, zusätzliche fröhliche Momente im Wohnpark Heyrothsberge gesorgt. 

Im Wohnpark Heyrothsberge wurde die Beschäftigung besonders kreativ gestaltet: Bei einem Geschmackstest wurden die Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner auf die Probe gestellt. Foto: Humanas

Im Wohnpark Heyrothsberge wurde die Beschäftigung besonders kreativ gestaltet: Bei einem Geschmackstest wurden die Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner auf die Probe gestellt. Foto: Humanas

Humanas erforscht sinnerfülltes Arbeiten

Humanas erforscht sinnerfülltes Arbeiten

Der Sinn der eigenen Arbeit als wichtige Ressource steht im Mittelpunkt eines dreijährigen Forschungsprojektes, an dem sich das Pflegeunternehmen Humanas mit Sitz in Colbitz (Landkreis Börde) beteiligt. Konkret geht es bei dem Projekt „Sinn als Ressource: Sensemaking-Methoden zur Resilienzsteigerung in Unternehmen (Sensilienz)“ von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg darum, welche Auswirkungen es für die Mitarbeitenden und das Unternehmen hat, wenn die eigene Arbeit als sinnhafte Tätigkeit wahrgenommen wird.

Unter der Wortzusammensetzung Sensilienz ist so viel wie Widerstandsfähigkeit durch Sinnhaftigkeit zu verstehen. Das Wort setzt sich aus den Begriffen Sense (englisch für Sinn) und Resilienz, was so viel wie Widerstandsfähigkeit bedeutet, zusammen.

Ziel ist Sensilienz-Maßnahmenkatalog

Das Projekt wird von 2026 bis 2028 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) wirkt dabei als Verbundkoordinator. Genauer gesagt ist es der Lehrstuhl Betriebspädagogik von Prof. Dr. Michael Dick vom Institut für Beruf, Bildung und Medien, der Humanas aus wissenschaftlicher Sicht im Rahmen des Projekts zur Seite steht. Ziel des Projekts, ist die Etablierung und praktische Umsetzung eines theoretisch und empirisch fundierten Sensilienz-Maßnahmenkatalogs zur Förderung der Widerstandsfähigkeit von Mitarbeitenden, Teams und Organisationen durch Sinnhaftigkeit, der branchenunabhängig anwendbar ist.

Mit der Unterstützung der Forscherinnen und Forscher der OvGU sollen bei Humanas für die Pflegebranche und weiteren am Projekt beteiligten Unternehmen anderer Branchen Methoden zur gezielten Stärkung der eigenen Widerstandskräfte entwickelt und erprobt werden.

Zum Projektteam seitens Humanas gehören Geschäftsführer Fabian Biastoch, Revisions- und Wissenschaftsreferentin Steffi Richter sowie Stiftungsreferentin Linda Wolf. „Unser Ziel ist es, mit Unterstützung wissenschaftlicher Methoden unter anderem den Wert der Tätigkeit der Kolleginnen und Kollegen herauszustellen, um beispielsweise für noch weniger Fluktuation in den Wohnpark-Teams zu sorgen“, erklärt Fabian Biastoch. Dazu hat das Projekt-Team zunächst konkrete Projekt-Ziele verfasst und verschiedene Ebenen als Ansatz festgelegt, um diese Ziele zu erreichen. Zu diesen Zielen gehört neben der Mitarbeitendengewinnung und -bindung, die Steigerung von Wettbewerbs- und Reaktionsfähigkeit, die Gestaltung des Wachstumsprozesses und die digitale Weiterentwicklung in der Altenpflege.

Steigerung der Resilienz

„Wenn beispielsweise die Kolleginnen und Kollegen in den Wohnparks durch das Projekt und mit diesen einhergehenden Methoden praktisch erleben, dass sie natürlich überall tätig sein können, den Sinn ihrer Arbeit aber eben nur bei Humanas so deutlich erleben, dann hat das Projekt für mehr Sensilienz und damit einhergehend eine Resilienzsteigerung gesorgt“, fasst Wissenschaftsreferentin Steffi Richter zusammen.

Neben der OvGU und Humanas gibt es weitere wissenschaftliche und unternehmerische Projektpartner verschiedener Branchen aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Dazu gehören die Universität Osnabrück, Implantcast GmbH (Buxtehude), NetCo Professional Services GmbH (Blankenburg). H. Paus Maschinenfabrik GmbH (Emsbüren), Fraunhofer IFF (Magdeburg), IHK Magdeburg, HWK Magdeburg, IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und die GesundheitsAkademie (Magdeburg). 

Betreut wird das Humanas-Projektteam, das aus (v. l.) Stiftungsreferentin Linda Wolf, Geschäftsführer Fabian Biastoch sowie Revisions- und Wissenschaftsreferentin Steffi Richter besteht, seitens der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg von Elisabeth Tiedke, wissenschaftliche Projekt-Mitarbeiterin. Foto: Jana Dünnhaupt/OvGU

Betreut wird das Humanas-Projektteam, das aus (v. l.) Stiftungsreferentin Linda Wolf, Geschäftsführer Fabian Biastoch sowie Revisions- und Wissenschaftsreferentin Steffi Richter besteht, seitens der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg von Elisabeth Tiedke, wissenschaftliche Projekt-Mitarbeiterin. Foto: Jana Dünnhaupt/OvGU