von Bianca Oldekamp-Kurth | 22. Februar 2026
Rund sieben Monate ist es her, dass der damals noch unbewohnte Humanas-Wohnpark in Wefensleben viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Damals, genauer gesagt am 24. Juli 2025, war ein Brand in einem Gebäudeteil ausgebrochen und hatte das Reihenhaus, das hier in den finalen Zügen seiner Entstehung war, vollkommen zerstört. Mittlerweile ist aber Leben in andere Gebäudeteile des Humanas-Wohnparks eingezogen – während der zerstörte Gebäudeteil abgerissen wurde und derzeit noch neu errichtet wird. Nach Abschluss der Bauarbeiten kann auch in dieses Reihenhaus, wie bereits in den anderen nach und nach Leben einziehen.
Als erster Bewohner hatte Detlef Hubl sein Einraumappartement in der sogenannten Wabe als Kernstück eines jeden von Humanas erbauten Wohnparks bezogen. Sechs weitere Bewohnerinnen und Bewohner leben mittlerweile in der Gemeinschaft des Wohnparks. Über weitere Bewohnerinnen und -bewohner freuen sich die Sieben in jedem Fall. Schließlich gibt es insgesamt 28 Einraumappartements mit eigenem Bad und eigener Terrasse in der Wabe. „Hier findet auch die Tagespflege statt“, erklärt Tanja Hochheuser, Pflegedienstleiterin des Humanas-Wohnparks in Wefensleben.
Neben Gesellschaftsspielen und Gedächtnistraining wünschen sich die Bewohnerinnen und Bewohner vor allem, bei alltäglichen Tätigkeiten unterstützen zu dürfen. Bei Humanas werden individuelle Wünsche berücksichtigt und besonderer Wert auf die sogenannte Alltagsbegleitung gelegt. Die umfasst Tätigkeiten, die auch vor dem Umzug zu Humanas zum Alltag der Menschen gehört haben.
Gemeinsames Kochen und Backen
Dazu zählen beispielsweise Hausarbeiten wie Wäsche falten, den Esstisch zu decken und den Geschirrspüler ein- beziehungsweise auszuräumen. Am liebsten – und da sind sich die Bewohnerinnen und Bewohner in Wefensleben einig – helfen sie aber beim Zubereiten von Mahlzeiten. „Zwei vor allem beim Kuchenbacken, die anderen Bewohnerinnen und Bewohner lieber bei der Zubereitung des Mittagessens“, berichtet Tanja Hochheuser. Da werden dann gemeinsam Zutaten abgemessen, Kartoffeln, Würstchen und Co. geschnippelt und manchmal auch Schnitzel geklopft. „So wie Zuhause“, erklärt Bewohnerin Erna Wilde, nicht nur gern schnippelt, sondern auch gern backt.

Für einen Rosenkohleintopf unterstützen die Bewohnerinnen (v.l.) Christa Rathmann, Erna Wilde und Gundula Handke dem Humanas-Team um Pflegedienstleiterin Tanja Hochhauser (2. v.l.), Pflegekraft Petra Geisendorf und Praktikantin Sophie Herold gern beim Schnippeln. So werden Fähigkeiten und Fertigkeiten zugleich gefördert und bleiben erhalten. Foto: Humanas
Auf den Tisch kommen im Wohnpark Wefensleben oftmals Speisen, die sich die Bewohnerinnen und Bewohner wünschen. „Dafür haben wir Vorlieben erfragt und versuchen diese zu berücksichtigen“, erklärt Hauswirtschaftsleiterin Christin Buchheiser. Und so kommen neben herzhaften Gerichten auch mal süße Hauptspeisen wie Milchreis auf den Mittagstisch.
Pflegedienstleiterin ist stolz auf ihr Team
Und sind die Bewohnerinnen und Bewohner zufrieden, ist es auch das Team des Wohnparks. „Es freut mich, wenn ich sehe, wie viel Spaß die Bewohnerinnen und Bewohner und auch mein Team hat. Ich habe ein tolles Team, auf das ich sehr stolz bin“, lobt Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser ihr Team, das auch künftig noch wachsen darf.
Schließlich wird die Bewohnerzahl noch steigen. Und wer weiß: Vielleicht sind bis zur offiziellen feierlichen Eröffnung des Humanas-Wohnparks Wefensleben dann alle Wohneinheiten in der Wabe und den drei Reihenhäusern an der Bahnhofstraße bewohnt. Die Vorbereitungen für die feierliche Eröffnung am 17. Juni 2026 laufen zumindest schon. Denn auch in Wefensleben soll dieses Fest als Humanas-Tradition gefeiert werden. Bis es aber soweit ist, werden Wohnpark-Team und die bisherigen Bewohnerinnen und Bewohner aber sicher noch so manch neues Gesicht in der Wabe und den Reihenhäusern begrüßen dürfen – und darauf freuen sie sich schon.
von Bianca Oldekamp-Kurth | 4. Dezember 2025
Vorweihnachtlich und informativ hoch her ging es am ersten Adventssamstag im neuen Humanas-Wohnpark in Wefensleben. Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser und ihr Team hatten zu einem weihnachtlichen Tag der offenen Wohnparktür geladen. Dieser Einladung sind zahlreiche an einem Leben im Wohnpark Interessierte gefolgt. Und auch die Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Wefensleben waren mitsamt ihren Betreuerinnen und Betreuern gekommen – und dürfen sich jetzt über eine tolle Überraschung seitens des Wohnparks freuen.
Das Interesse der Besucherinnen und Besucher galt an diesem Tag sowohl den Zweiraumwohnungen, von denen auf dem Gelände an der Wefensleber Bahnhofstraße insgesamt 28 zu vermietende Wohneinheiten entstehen. Aber auch die gemütlichen Einraumappartements in der sogenannten Wabe des Wohnparks sind vielfach besichtigt worden. „Diese Appartements mit eigenem Bad und Terrasse sind die optimale Alternative zum Pflegeheim für Menschen mit erhöhtem Pflegbedarf ab Pflegegrad 3“, erklärt Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser. Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner fühlen sich indes im neusten Humanas-Wohnpark bereits zuhause und haben den Trubel im Wohnpark genossen. Schließlich gab es wie für die Besucherinnen und Besucher an diesem Tag auch für sie frische Würstchen vom Grill mit Kartoffel- und Nudelsalat und natürlich Glühwein beziehungsweise Punsch. Und auch selbstgebackene Plätzchen und sogar Lebkuchen durften zur weihnachtlichen Musik nicht fehlen.
Die jüngsten Besucherinnen und Besucher an diesem Tag waren indes die Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Wefensleben. Zu dieser hat der Wohnpark in Wefensleben nicht nur aufgrund des Reihenhaus-Brandes Ende Juli eine ganz besondere Verbindung. Und so hat der Wohnpark Wefensleben die Spenden, die an diesem Tag seitens der Besucherinnen und Besucher für Speis und Trank in einer Spendenbox gelandet sind, äußerst großzügig aufgestockt. Das Resultat: eine 150-Euro-Spende für die Kinderfeuerwehr und somit für die so wichtige Nachwuchsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Wefensleben.

Auch die Kinderfeuerwehr war während ihrer Dienstzeit zu Besuch im Humanas-Wohnpark Wefensleben. Die Betreuerinnen und Betreuer haben die Gelegenheit genutzt, den Mädchen und Jungen die Rauchmelder und die auf die Einsatzleitstelle aufgeschaltet Brandmeldeanlage in der Wabe des Wohnparks zu erklären. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
Wie diese Nachwuchsarbeit funktioniert, haben die Betreuer und Kinder an diesem Tag übrigens anschaulich gezeigt. Schließlich hat die Truppe dem Wohnpark in ihrer Dienstzeit einen Besuch abgestattet. Und so gab es vor Ort im Wohnpark gleich eine Lehreinheit zum Thema Rauchmelder und auf die Einsatzleitstelle aufgeschaltete Brandmeldeanlagen, wie es sie in der Wabe als Kernstück eines jeden von Humanas erbauten Wohnparks gibt.
An einem Leben bei Humanas Interessierte haben indes auch abseits der offenen Wohnparktür jederzeit die Möglichkeit, sich den Wohnpark anzuschauen. Für individuelle Beratungstermine steht Wefenslebens Pflegedienstleiterin Tanja Hochheueser telefonisch unter 039400 98420-0 und per E-Mail an pdl-wefensleben@humanas.de zur Verfügung.
von Alica Warsawski | 27. November 2025
Tanja Hochheuser kennt Humanas aus Wanzleben und weiß, wie Pflege vor Ort gelebt wird. Dass sie nun die Pflegedienstleitung für den neuen Wohnpark Wefensleben übernimmt, war für die 47-Jährige eine spannende Herausforderung – und ein großer Schritt. „Hier ist immer jemand da, an den ich mich wenden kann. Das ist ein großer Unterschied zu früher, wo man oft allein gelassen wurde“, erzählt Tanja. „Mit der Unterstützung traue ich mir das auch zu.“
Um die neue Nachbarschaft rund um das Wohnparkgelände besser kennenzulernen und diese den Wohnpark, seine bisherigen Bewohnerinnen und Bewohner und das Team, laden Tanja Hochheuser und ihre Kolleginnen und Kollegen am Samstag, 28. November, von 10 bis 13 Uhr zu einem nachbarschaftlichen Kennenlernen in den Wohnpark an der Wefensleber Bahnhofstraße 24-27. Bei Punsch und weihnachtlichen Leckereien haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit sich den Wohnpark anzusehen und mehr über das besondere Humanas-Konzept zu erfahren – oder einfach mal gemütlich zu plauschen. Dafür stehen sowohl Referenten des Pflegeunternehmens als auch das Wohnpark-Team bereit.
Dieses Wohnpark-Team ist Tanja Hochheuser besonders wichtig. Schon bei der Auswahl der Mitarbeitenden hat Tanja auf Empathie, Sympathie und Teamgeist gesetzt. „Ich wollte ein gemischtes Team, das gut zusammenpasst – nicht nur aus Wefensleben, sondern auch aus der Umgebung. Zwei Quereinsteiger im Alter von 58 und 59 gehören dazu. Wenn sie Lust haben, ist das das Beste, was ich haben kann.“ Probearbeiten war für sie entscheidend: Wer aktiv mit den Bewohnerinnen und Bewohnern umgeht, Fragen stellt und mitanfässt, bekommt einen Platz im Team.
Erste Bewohnerinnen und Bewohner sind in Wefensleben eingezogen
Tanja betont, dass Entscheidungsfreiheit und Mitspracherecht wichtige Bestandteile ihrer Führungsphilosophie sind. „Beim Einrichten oder Dekorieren können wir gemeinsam entscheiden. Aber auch im Alltag gilt: Ehrlich miteinander reden, Aufgaben verteilen, Verantwortung teilen.“ Und die kleinen Erfolge und schönen Momente machen die Arbeit besonders: „Wenn ich sehe, dass jemand gut geschlafen hat oder ein Teammitglied eine Idee umgesetzt hat, freut mich das ungemein. Das ist ein schönes Gefühl.“
Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner sind im Oktober in die barrierefreien Einraumappartements der „Wabe“ eingezogen und auch die ersten Zweizimmerwohnungen in den drei Reihenhäusern sind ab Ende 2025 bezugsfertig. Tanja hat bereits Kontakt zu den Nachbarinnen und Nachbarn aufgenommen, Flyer verteilt und plant eine Adventsaktion: gemeinsames Backen, Kekse, Kaff ee und Lieder – alles in Absprache mit dem Team. „Es ist mir wichtig, dass die Menschen keine Angst haben und sich willkommen fühlen.“
Der Weg bis hierher war nicht immer einfach: Ein Brand während der Bauphase durch Schweißerarbeiten hat kurzzeitig Sorgen bereitet. „Ich saß da wie ein Häufchen Elend und habe geweint, weil ich dachte, das kann nicht sein“, erinnert sich Tanja. Doch der Zusammenhalt im Team und die schnelle Reaktion der Feuerwehr und Beteiligten haben gezeigt, dass alles lösbar ist. „Das war auch ein Moment, der mir gezeigt hat, wie sehr man sich aufeinander verlassen kann.“
Mit viel Optimismus blickt Tanja Hochheuser nach vorn: Wefensleben soll ein lebendiger Wohnpark werden – mit Lachen, Gemeinschaft und Zusammenhalt.
von Bianca Oldekamp-Kurth | 8. November 2025
Am 8. November ist der Internationale Tag der Reinigungskraft, doch nicht jede Reinigungskraft ist ausschließlich als solche tätig. So werden die insgesamt 24 Wohnparks von Humanas zwar regelmäßig gereinigt – allerdings nicht von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die als Reinigungskräfte angestellt sind. Bei Humanas wird bereichsübergreifend gearbeitet und was das bedeutet, erklärt Christin Buchheiser, die als Hauswirtschaftsleiterin im kürzlich eröffneten Humanas-Wohnpark Wefensleben tätig ist.
Menschen zu helfen, ist seit jeher Christin Buchheisers berufliches Ziel. Als gelernte Kauffrau im Gesundheitswesen ist die 33-Jährige nach der Tätigkeit im Büro eines ambulanten Pflegedienstes und im Innendienst eines Sanitätshauses durch eine Freundin auf die Stelle der Hauswirtschaftsleitung bei Humanas in Wefensleben aufmerksam geworden. „Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich im Juni mit Krücken zum Tag der offenen Baustelle zu meinem ersten Kennenlerngespräch gelaufen bin. Da habe ich schon viele Informationen zum bereichsübergreifenden Arbeiten erhalten“, berichtet Christin Buchheiser und erläutert nun mit dem Wissen aus dem eigenen Arbeitsalltag: „Unter Hauswirtschaftsleitung mag so manche verstehen, dass zu meinen Aufgaben ausschließlich Kochen und Putzen gehören – das stimmt aber nicht.“
Die 33-Jährige ist nämlich auch für die Bestandskontrolle und Bestellungen der Lebens- sowie Reinigungsmittel zuständig und erstellt in Abstimmung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den Speiseplan. Dafür muss Christin Buchheiser mögliche Lebensmittelunverträglichkeiten und kulinarische Vorlieben beachten. „Und die frage ich gleich im Erstgespräch, das meine Pflegedienstleiterin und ich gemeinsam mit neuen Bewohnerinnen und Bewohnern führen, persönlich nochmal ab“, berichtet Christin Buchheiser über das gemeinsame Vorgehen der Frauen, auf das sie sich verständigt haben. Diese persönliche Abfrage erfolgt zusätzlich zum vorigen Gespräch über Diagnosen. „Bei uns spielt sich dieser bereichsübergreifende Austausch so gerade optimal ein“, findet Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser.
Hauswirtschaftsleiterin als Pflegerin und Hausmeisterin
Das bereichsübergreifende Arbeiten geht aber weit über die Theorie eines Aufnahmegesprächs hinaus. So wird Christin Buchheiser abseits ihrer hauswirtschaftlichen Tätigkeiten auch in der Praxis pflegerisch und manchmal auch hausmeisterlich tätig. „Das ist dann der Fall, wenn ich gebraucht werde“, erklärt die 33-Jährige. Natürlich bekomme sie auch immer dann, wenn nötig, Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen. „Das ist für mich ganz selbstverständlich, dass man über den Tellerrand der eigenen Tätigkeit hinausschaut und sich gegenseitig unterstützt“, sagt die 33-Jährige und lebt das bereichsübergreifende Arbeiten bei Humanas aus Überzeugung.
Das Reinigungskonzept, nach dem im Wohnpark Wefensleben geputzt wird, haben sich Hauswirtschaftsleiterin Christin Buchheiser und Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser gemeinsam überlegt. „Jeden Tag werden vier der 28 Einraumappartements in der Wabe gereinigt“, erklärt die Pflegedienstleiterin, die, wie ihr gesamtes Team, bei Bedarf auch selbst bereichsübergreifend tätig wird. Die sogenannte Wabe als Kernstück aller von Humanas erbauten Wohnparks verfügt über insgesamt 28 Einraumappartements, die allesamt mit einem eigenen Bad sowie Terrasse ausgestattet sind. „Allein daran, dass hier täglich Reinigungsarbeiten anfallen, wird deutlich, dass alle Teammitglieder mal putzen müssen und somit bereichsübergreifend tätig sind“, erklärt Christin Buchheiser, die als Hauswirtschaftsleiterin nicht jeden Tag im Wohnpark ist und somit auch nicht jeden Tag kocht.

Christin Buchheiser ist Hauswirtschaftsleiterin des Humanas-Wohnparks in Wefensleben und mag das bereichsübergreifende Arbeiten, das viel Abwechslung in ihren Arbeitsalltag bringt. Foto: Bianca Odlekamp-Kurth/Humanas
Tanja Hochheuser schätzt die Zusammenarbeit mit ihrem Team sehr. „Wir brainstormen gern über die Abläufe und versuchen den für uns stets besten Weg im Einklang mit der Humanas-Philosophie zu finden“, berichtet sie und verrät, dass im Reinigungsablauf auch die drei Reihenhäuser, die sich noch im Aufbau befinden, schon mit bedacht wurden.
Zweizimmerwohnungen sind Ende 2025 bezugsbereit
Voraussichtlich ab Dezember 2025 können erste Mieterinnen und Mieter die ersten der insgesamt 28 Zweiraumwohnungen beziehen, die, wie die Einzimmerappartements, über ein eigenes Bad und eine eigene Terrasse verfügen. In der sogenannten „Wabe“ sind indes im Oktober die ersten Bewohnerinnen und Bewohner schon eingezogen. Sie und auch das Team, das noch wachsen soll, freuen sich auf viele weitere Mitbewohnerinnen und -bewohner.
Mit dem Bau des Wohnparks in Wefensleben ist es Menschen möglich, glücklich und selbstbestimmt in ihrer Heimat zu leben, auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Die hybride Wohnform bietet Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als stationäre Pflegeheime und dies, mit niedrigeren Eigenanteilen. Auch wenn es sich bei Humanas-Wohnparks nicht um klassische Pflegeheime handelt, ist eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch die Kombination aus Wohnen, ambulanter Pflege und Tagespflege möglich. Den ambulanten Dienst und die Tagespflege von Humanas können nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner nutzen, sondern auch Ortsansässige außerhalb des Wohnparks.

Wefenslebens Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser (l.) und Christin Buchheiser, Hauswirtschaftsleiterin des neuen Humanas-Wohnparks an der Bahnhofstraße, verstehen sich gut und freuen sich schon auf neue Bewohnerinnen und Bewohner und Teammitglieder. Foto: Bianca Oldekamp-Kurth/Humanas
von Jennifer Lorbeer | 17. Oktober 2025
Der erste Bewohner ist in den neuen Humanas-Wohnpark in Wefensleben eingezogen und wurde von Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser und ihrem Team traditionell mit Brot und Salz begrüßt. In den kommenden Wochen werden weitere Bewohnerinnen und Bewohner einziehen.
Mit einem Lächeln nimmt Detlef Hubl das kleine Präsent von Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser und ihrem Team entgegen. „Damit habe ich ja gar nicht gerechnet“, sagt der 69-Jährige überrascht, dem als erstem Bewohner im neuen Humanas-Wohnpark Wefensleben Brot und Salz überreicht wurde. „Mein erster Eindruck war schon super, und der zweite nun auch.“
Nachdem der Wefenslebener wegen körperlicher Einschränkungen die Arbeit im eigenen Haus nicht mehr geschafft hat, ist er nun in ein Einzimmerappartement bei Humanas gezogen. „Da Herr Hubl der erste Bewohner ist, ist er sozusagen unser Hahn im Korb“, erklärt Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser lächelnd. „Weitere Einzüge sind für die nächsten Wochen geplant, dann bekommt er mehr Gesellschaft – abgesehen von uns.“
Die Wabe, das Kernstück des Wohnparks, mit 28 Einzimmerappartements, wurde vor wenigen Wochen fertiggestellt. „Außerdem werden die Arbeiten an zwei von drei Reihenhäusern noch bis Ende des Jahres beendet“, berichtet Projektleiter Michael Stegemann. „Somit sind auch die ersten Einzüge in die Zweiraumwohnungen für Dezember 2025 geplant.“ Das dritte Reihenhaus, das Ende Juli durch einen Brand zerstört und komplett abgerissen werden musste, befindet sich aktuell im Wiederaufbau.
Familie und Bekannte wohnen im Ort
Die Tochter von Detlef Hubl konnte die Wohnpark-Arbeiten seit dem Frühjahr verfolgen, weil sie in unmittelbarer Nähe des Wohnparks wohnt. „Nachdem sie sich das hier dann angeguckt haben, stand fest, dass ich hierherziehen werde“, erinnert sich Detlef Hubl, dessen Sohn ebenfalls in Wefensleben wohnt. Nicht nur seine Familie, auch alte Bekannte aus dem Ort bleiben somit in der Nähe. Und der 69-Jährige fühlt sich schon jetzt gut aufgehoben: „Am ersten Tag kam sogar der Nachtdienst vorbei, um sich vorzustellen – das fand ich wirklich schön. Da weiß man, dass sich jemand kümmert.“ Besonders freut er sich darauf, neue Bekanntschaften zu machen und den Alltag in seinem neuen Zuhause kennenzulernen: „Ich bin gespannt, was noch passiert und wer die neuen Nachbarn und Nachbarinnen sind.“
Insgesamt entstehen im Humanas-Wohnpark Wefensleben 28 Einzimmerappartements sowie 30 Zweiraumwohnungen, die alle barrierefrei sind und über ein eigenes Badezimmer sowie eine eigene Terrasse verfügen. Neben seniorengerechtem Wohnen ist zudem Betreutes oder Service-Wohnen möglich. Außerdem wird der Wohnpark über eine Tagespflege verfügen. Eine teilstationäre Betreuung steht auch stundenweise oder ganztägig – je nach Wunsch und Absprache – zur Verfügung. Die hybride Humanas-Wohnform bietet Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als ein klassisches stationäres Pflegeheim – bei niedrigeren Eigenanteilen.